エピソード

  • #7 | Die unbequeme Wahrheit über das Trösten
    2026/10/11

    Wenn es einem Menschen, der uns nahesteht, schlecht geht, wollen wir helfen. Wir trösten, suchen nach Lösungen, geben Ratschläge oder versuchen auf irgendeine Weise, dafür zu sorgen, dass es ihm wieder besser geht.

    Doch für wen tun wir das eigentlich?

    In dieser Folge von „Connect Yourself“ greife ich einen Gedanken aus der letzten Folge noch einmal auf und gehe einen Schritt weiter. Ich spreche darüber, warum unser Wunsch zu trösten viel mehr mit uns selbst zu tun hat, als wir glauben und was in uns passiert, wenn wir den Schmerz eines anderen Menschen einfach stehen lassen.

    Es geht um unseren instinktiven Impuls zu helfen und um dieses unangenehme Gefühl, das automatisch in uns entsteht, wenn wir es nicht tun. Und um den Unterschied zwischen ungefragtem Eingreifen und dem Moment, in dem ein Mensch uns tatsächlich um Unterstützung bittet.

    Auch das Schreiben bekommt in dieser Folge seinen Raum. Denn manchmal brauchen wir keine Antwort und keinen Rat. Wir brauchen vielmehr einen Ort, an dem erst einmal alles da sein darf, was gerade in uns vorgeht.

    Am Ende lade ich dich zu einer Meditation ein, in der du deinen eigenen Impuls zu trösten einmal ganz bewusst beobachten und ausprobieren kannst, was geschieht, wenn du ihm nicht sofort folgst.


    Diese Folge knüpft direkt an Folge #6 an:
    ↳ Was, wenn wir Schmerz ganz falsch begegnen?


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    37 分
  • #6 | Was, wenn wir dem Schmerz ganz falsch begegnen?
    2026/10/04

    Wir alle kennen den Impuls, einen Schmerz möglichst schnell wieder loszuwerden. Wir trösten, beschwichtigen, lenken uns ab. Oder wir versuchen zu verstehen und zu erklären, warum etwas gar nicht so schlimm ist.

    Doch was, wenn wir damit genau das Gegenteil von dem erreichen, was wir eigentlich wollen?

    In dieser Folge von Connect Yourself "Connect Yourself" erzähle ich dir von einem Erlebnis aus meiner Kindheit, das mich über Jahrzehnte begleitet hat. Und von einem Moment vor wenigen Tagen, durch den sich meine Perspektive verändert hat.

    Es geht um Schmerz und darum, wie wir gelernt haben, mit ihm umzugehen. Um Gefühle, die wir wegdrücken oder die uns vollkommen mitreißen. Und um einen anderen Weg, der genau dazwischen liegt.

    Ich spreche darüber, warum es aus meiner Sicht manchmal gar nicht darum geht, endlich etwas loszulassen und was sich verändern kann, wenn wir dem Schmerz einfach Raum geben.

    Am Ende lade ich dich zu einer kleinen Meditation ein, in der du beobachten kannst, wie du selbst mit Schmerz umgehst. Bei dir und bei den Menschen, die dir nahe sind.


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    50 分
  • #5 | Wie viel Leben lässt du eigentlich zu?
    2026/09/27

    Wir alle wachsen in unserem eigenen kleinen Kosmos auf. In einer Familie mit Werten, Überzeugungen und Vorstellungen davon, wie das Leben funktioniert. Vieles davon nehmen wir in unseren Alltag mit, ohne es überhaupt zu bemerken.

    Doch was passiert, wenn wir diesen kleinen Kosmos irgendwann für die ganze Welt halten?

    In dieser Folge von Connect Yourself spreche ich über Selbstsabotage, über blinde Flecken und darüber, warum es so schwer ist, tief verankerte Muster wirklich zu verändern. Ich erzähle dir von meinem eigenen Mangeldenken rund um Geld – und von einer Veränderung, die ich lange versucht habe herbeizuführen und die irgendwann auf einer viel tieferen Ebene entstanden ist.

    Es geht um die Frage, wie viel Einfluss wir tatsächlich auf unser Leben haben. Um Widerstand und Kontrolle und um die Möglichkeiten, die wir vielleicht gar nicht wahrnehmen, weil wir sie längst ausgeschlossen haben.

    Am Ende lade ich dich zu einer kleinen Meditation ein. Zu einem Gedankenexperiment, in dem dein eigener Kosmos für einen Augenblick ganz weit werden darf. Denn vielleicht ist viel mehr Leben da, als du gerade sehen kannst.


    Den Blogartikel, den ich in dieser Folge erwähne, findest du hier:
    Selbstsabotage in Beziehungen: Warum wir uns verbiegen, obwohl wir gesehen werden wollen

    Und hier findest du den zweiten Teil meiner Reihe über Selbstsabotage:
    [Titel Teil 2 + Link]


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    51 分
  • #4 | Wer bist du jenseits deiner Gedanken?
    2026/09/20

    In unserem Kopf ist den ganzen Tag etwas los. Gedanken tauchen auf, kommentieren, bewerten, planen voraus oder führen Gespräche weiter, die längst vorbei sind. Und meistens stellen wir das überhaupt nicht infrage.

    Aber was passiert, wenn wir beginnen, unsere Gedanken zu beobachten? Wenn wir merken, dass viele von ihnen ganz automatisch entstehen – ohne dass wir sie bewusst gedacht haben?

    In dieser Folge von Connect Yourself geht es um unseren Verstand, meine liebevoll genannte „Quasselstrippe“ im Kopf und um die Frage, wie viel Macht wir unseren Gedanken überlassen.

    Ich teile mit dir ein kleines Experiment, mit dem du deine Gedanken beobachten kannst, und erzähle dir, was sich verändern kann, wenn es im Kopf allmählich stiller wird. Denn in dieser Stille entsteht Raum. Raum für das Leben um uns herum, für unsere eigene Wahrnehmung und für diese leise innere Stimme, die im ganzen Gedankenlärm manchmal kaum noch zu hören ist.

    Und vielleicht führt uns genau das zu einer viel größeren Frage: Wer bist du jenseits deiner Gedanken?

    Am Ende der Folge erwartet dich wieder eine kleine Meditation. Diesmal lade ich dich ein, deine Gedanken auf eine etwas ungewöhnliche und spielerische Weise zu beobachten.


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    46 分
  • #3 | Bereit, dem eigenen Weg zu folgen
    2026/09/13

    Was passiert, wenn sich plötzlich Zusammenhänge zeigen, die wir vorher nicht sehen konnten?

    In dieser Folge von Connect Yourself nehme ich dich mit in ein Wochenende, das für mich eine besondere Bedeutung bekommen hat. Ein Wochenende, in dem sich Altes löst, Neues seinen Platz findet und vieles, was zunächst unabhängig voneinander scheint, plötzlich Teil eines größeren Bildes wird.

    Ich erzähle dir von einer beruflichen Verbindung, die ich ganz unerwartet losgelassen habe, von einem bevorstehenden Abschiedsritual mit meiner Schwester und davon, warum ausgerechnet jetzt auch dieser Podcast seinen Weg in die Welt findet.

    Dabei führt mich der Gedanke noch einmal weit zurück. Zu meiner eigenen Sprache als Kind, zum Schreiben und schließlich zum freien Sprechen. Zu verschiedenen Stationen meines Lebens, die sich für mich gerade auf eine neue Weise miteinander verbinden.

    Und es geht um Spiritualität und Schamanismus, um Zeichen, die wir wahrnehmen können, um unsere innere Stimme – und um die Bereitschaft, ihr tatsächlich zu vertrauen, auch wenn unser Verstand noch nicht weiß, wohin der Weg führt.

    Vielleicht bedeutet dem eigenen Weg zu vertrauen auch, nicht auf alle Fragen vorher eine Antwort haben zu müssen. Sondern wahrzunehmen, was sich zeigt, loszulassen, was nicht mehr zu uns gehört, und bereit zu sein für das, was entstehen möchte.

    Im Anschluss lade ich dich zu einer Meditation ein, in der du den Blick vom Außen wieder zu dir selbst lenken kannst. Zu deinem Atem, deinem Körper und der Energie, die spürbar wird, wenn die Gedanken für einen Moment leiser werden und du ganz bei dir ankommst.


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    28 分
  • #2 | Wenn Selbstschutz uns vom Leben trennt
    2026/09/06

    Wir alle kennen wahrscheinlich den Wunsch, uns zu schützen. Vor Enttäuschungen, vor Verletzungen oder vor dem, was sich nicht so entwickelt, wie wir es uns gewünscht haben.

    Doch was passiert eigentlich in uns, wenn wir genau das versuchen?

    In dieser Folge von Connect Yourself folge ich einem Gedanken, der durch ein Buch von Michael A. Singer entstanden ist. Der Vorstellung, unser Herz offen zu halten und das Leben durch uns hindurchfließen zu lassen.

    Ich erzähle dir von einer Situation aus meinem eigenen Leben, in der ich beobachten konnte, wie schnell aus einer Erwartung Bewertung und Groll entstehen können. Und was sich verändert, wenn ich mich ganz bewusst dafür entscheide, mein Herz nicht zu verschließen.

    Dabei zeigt sich noch etwas anderes. Denn wir versuchen nicht nur, uns vor dem zu schützen, was uns verletzt oder nicht gefällt. Wir halten auch an dem fest, was wunderschön ist und von dem wir uns wünschen, es möge nicht enden.

    Was wäre, wenn beides Ausdruck desselben Bedürfnisses nach Kontrolle ist? Und wenn der Schutz, den wir uns davon versprechen, in Wirklichkeit gar nicht schützt?

    Es geht um Wahrnehmen und Bewerten, um Festhalten und Wegstoßen, um Vertrauen und um die Möglichkeit, dem Leben mit offenem Herzen zu begegnen.

    Im Anschluss lade ich dich zu einer Meditation ein, in der du selbst erfahren kannst, was in dir geschieht, wenn du dein Herz verschließt und was sich verändert, wenn du es ganz bewusst wieder öffnest.


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    Buchtipp: Michael A. Singer, Die Seele will frei sein

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    36 分
  • #1 | Dem unsichtbaren Pfad folgen
    2026/08/30

    Was passiert, wenn wir nicht schon vorher wissen müssen, wohin ein Weg uns führt?

    In dieser ersten Folge von ‚Connect Yourself‘ nehme ich dich mit auf einen unsichtbaren Pfad – und ein Stück weit auch auf meinen eigenen. Ich erzähle dir, wie ein Traum mich zum Schreiben gebracht hat, wie daraus über viele Stationen meine heutige Arbeit entstanden ist und warum das Schreiben darin gerade eine andere Rolle bekommt.

    Es geht um die Frage, was passieren kann, wenn wir dem Verstand nicht immer so viel Gewicht geben. Wenn wir die Gedanken für einen Moment zur Seite schieben und neugierig werden auf das, was dahinter liegt. Auf diesen stillen Raum, den wir im Alltag so leicht aus dem Blick verlieren und in dem Verbindung zu uns selbst entstehen kann.

    Und es geht um ‚Connect Yourself‘ selbst. Um die Idee dieses Podcasts, Gedanken frei entstehen zu lassen, ihnen zu folgen und nicht vorher festzulegen, wo sie ankommen sollen. Genau das ist auch diese erste Folge. Ein gemeinsamer Weg, bei dem wir unterwegs erleben, wohin er uns führt.

    Im Anschluss lade ich dich zu einer kleinen Meditation ein. Für ein paar Minuten darf das Gehörte leiser werden und du kannst wahrnehmen, was davon in dir etwas bewegt.


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    42 分
  • Connect Yourself | Trailer
    2026/08/30

    ‚Connect Yourself‘ – ein Podcast über die Verbindung zu dir selbst und darüber, was sich verändert, wenn du beginnst, dir wieder wirklich zuzuhören.

    Ich bin Doris Hönig und in diesem Podcast nehme ich dich mit in Gedanken, Beobachtungen und Erfahrungen rund um unser inneres Erleben. Es geht darum, wie leicht wir uns im Außen verlieren können, wie selbstverständlich wir funktionieren und versuchen, den Anforderungen unseres Lebens gerecht zu werden – und dabei manchmal kaum noch wahrnehmen, was eigentlich in uns selbst geschieht.

    Für mich beginnt Veränderung deshalb nicht damit, noch mehr zu wissen oder noch mehr an sich zu arbeiten. Sie beginnt, wenn wir wieder in Kontakt mit uns selbst kommen, wahrnehmen, hinhören und auch dem Raum geben, was im Alltag so leicht untergeht. – Und genau darum geht es in ‚Connect Yourself‘.

    Auch die Art, wie dieser Podcast entsteht, gehört für mich dazu. Ich beginne mit einem einfachen Gedanken, dem ich folge, ohne vorher zu wissen, wohin er mich führt. Und am Ende jeder Folge lade ich dich zu einer kleinen Meditation ein, damit sich das Gehörte setzen und du selbst wahrnehmen kannst, was davon in dir etwas bewegt.

    Vielleicht findest du hier nicht immer eine Antwort, aber vielleicht eine neue Frage, einen anderen Blick auf etwas Vertrautes oder einfach nur einen Moment, in dem du dich selbst ein wenig bewusster wahrnimmst.

    Connect Yourself.


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    3 分