#7 | Die unbequeme Wahrheit über das Trösten
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Wenn es einem Menschen, der uns nahesteht, schlecht geht, wollen wir helfen. Wir trösten, suchen nach Lösungen, geben Ratschläge oder versuchen auf irgendeine Weise, dafür zu sorgen, dass es ihm wieder besser geht.
Doch für wen tun wir das eigentlich?
In dieser Folge von „Connect Yourself“ greife ich einen Gedanken aus der letzten Folge noch einmal auf und gehe einen Schritt weiter. Ich spreche darüber, warum unser Wunsch zu trösten viel mehr mit uns selbst zu tun hat, als wir glauben und was in uns passiert, wenn wir den Schmerz eines anderen Menschen einfach stehen lassen.
Es geht um unseren instinktiven Impuls zu helfen und um dieses unangenehme Gefühl, das automatisch in uns entsteht, wenn wir es nicht tun. Und um den Unterschied zwischen ungefragtem Eingreifen und dem Moment, in dem ein Mensch uns tatsächlich um Unterstützung bittet.
Auch das Schreiben bekommt in dieser Folge seinen Raum. Denn manchmal brauchen wir keine Antwort und keinen Rat. Wir brauchen vielmehr einen Ort, an dem erst einmal alles da sein darf, was gerade in uns vorgeht.
Am Ende lade ich dich zu einer Meditation ein, in der du deinen eigenen Impuls zu trösten einmal ganz bewusst beobachten und ausprobieren kannst, was geschieht, wenn du ihm nicht sofort folgst.
Diese Folge knüpft direkt an Folge #6 an:
↳ Was, wenn wir Schmerz ganz falsch begegnen?
Du möchtest mehr über mich und meine Arbeit erfahren?
↳ Dann besuch mich auf meiner Homepage
Du möchtest mich auch im Alltag begleiten?
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Du möchtest Gedanken lieber in Ruhe lesen?
↳ Dann schau bei meinem Blog 'Zwischen den Worten' vorbei
Musik: Education – Paul Yudin (Pixabay)