エピソード

  • #159 Sommerpause: Ein kurzer Impuls für deine Trauer in der Hitze
    2026/08/09
    „Manchmal ist die liebevollste Entscheidung in der Trauer, kurz innezuhalten." In dieser kurzen Folge melde ich mich mit einer Sommerpause bei dir: Am 16. und 23. August erscheint keine neue Folge – am 30. August bin ich wieder für dich da. Weil die Sommerhitze einen Körper, der ohnehin schon so viel trägt, zusätzlich fordern kann, gebe ich dir drei sanfte Impulse mit durch die heißen Wochen – ganz im SeelenSport-Sinn: nicht gegen die Hitze und nicht gegen deine Trauer, sondern als kleine Fürsorge für deinen Körper. Und ich gebe dir schon einen Ausblick auf das, was nach der Pause kommt: ein sehr intensives, sehr berührendes Gespräch mit einer Mutter, die ihre Tochter verloren hat – ein Gespräch, das ich in zwei Teile aufteile. Wenn du keinen der beiden Teile verpassen möchtest, folge dem Podcast am besten gleich. Ich wünsche dir einen guten Sommer – mit allen Wellen, die dazugehören. ✅ Sommerpause: Am 16. und 23. August erscheint keine Folge – am 30. August geht es weiter. ✅ Drei sanfte Impulse für deine Trauer in der Hitze: den Schatten suchen, dich behutsam abkühlen, in den kühleren Morgen- und Abendstunden nach draußen. ✅ Ausblick: Nach der Pause erwartet dich ein berührendes Gespräch in zwei Teilen – folge dem Podcast, um nichts zu verpassen.
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    6 分
  • #158 Ein Schmetterling mitten im Dezember: Petra über die Trauer um ihren Papa
    2026/08/02
    „Wir haben uns angeschaut und wir wussten beide, es wird nicht mehr." Manchmal geht alles so schnell, dass der Körper Wochen später noch nachzittert, während der Kopf längst wieder funktioniert. Bei Petra lag zwischen der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs und dem Tod ihres Papas eine einzige Woche – ein letzter Abschied am Aufzug, ein letztes gemeinsames Abendessen, und dann ein Dezembertag, an dem plötzlich nichts mehr war wie vorher. In diesem Gespräch erzählt Petra sehr offen, wie ihre Familie den Enkelkindern einen echten Abschied ermöglicht hat, welche Rolle Musik in ihrer Trauer spielt – und warum sie zwischendurch vor allem Stille braucht. Sie spricht auch über ihren ersten Verlust mit dreizehn Jahren, der damals unbegleitet blieb und sich Jahrzehnte später in Erschöpfung, Verspannungen und Schlafproblemen gemeldet hat. Aus SeelenSport-Perspektive ist genau das der Punkt, an dem der Körper mitreden darf: nicht als Aufgabe, sondern als Ort, an dem Trauer Raum bekommen kann. ✅ Kinder und Jugendliche brauchen ein echtes Angebot zum Abschiednehmen – und die Erlaubnis, jederzeit auch wieder rauszugehen. ✅ Unverarbeitete Trauer aus der Kindheit meldet sich oft erst Jahrzehnte später über den Körper. ✅ Vor den eigenen Kindern zu weinen ist kein Kontrollverlust – Petra erzählt, wie sie ihnen dabei zeigt, dass sie sich um sich selbst kümmert.
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    1 時間 28 分
  • #157 „Melde dich, wenn du was brauchst": der Satz, auf den sich keine Trauernde meldet
    2026/07/26
    „Es gibt keine trauernde Person, die diesen Satz noch nicht gehört hat – und kaum eine, die sich je darauf gemeldet hat." „Melde dich, wenn du was brauchst" kam bei mir von wildfremden Menschen auf Facebook genauso wie von meiner engsten Freundin – und gemeldet habe ich mich so gut wie nie. In dieser Folge erkläre ich, warum das weder Undankbarkeit noch Versagen ist, sondern an der Richtung des Satzes liegt: Er schiebt die Initiative genau der Person zu, die sie gerade am wenigsten aufbringen kann. Ich schaue mit dir auf drei Blickwinkel – warum wir den Satz überhaupt sagen, was im Körper passiert, wenn du dich stattdessen immer weiter zurückziehst, und was wirklich trägt. Aus der SeelenSport-Perspektive ist genau das der Punkt: Rückzug ist ein Schutzreflex deines Nervensystems, kein Charakterfehler – und er kostet auf Dauer Kraft. Ich erzähle auch von den Menschen, die einfach von selbst geschrieben haben, jeden Morgen, ein ganzes Jahr lang. ✅ Warum „Melde dich, wenn du was brauchst" ehrlich gut gemeint ist – und trotzdem selten ankommt ✅ Wie Geben-und-Nehmen-Prägung, Scham und dein Nervensystem dafür sorgen, dass du dich immer seltener meldest ✅ Was stattdessen trägt: konkrete Angebote statt offener Einladungen – und warum Wiederholung dabei entscheidend ist
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    22 分
  • #156 Wie mein Umfeld auf meine Trauer reagierte: 6 Arten der Anteilnahme
    2026/07/19
    „Für sie war es halt eine gute Tat und abends gingen sie heim, alles gut. Und bei mir war nichts gut." Nach dem Mord an meiner Schwester Larissa war für mich das Anstrengendste oft gar nicht die eigene Trauer – sondern das, was von außen kam: die riesige Anteilnahme am Anfang, in der ich gar nicht aufnahmefähig war, dann die gut gemeinten Ratschläge, die Neugier fremder Menschen auf der Straße, die Freunde, die plötzlich weg waren, und schließlich die Stille, als meine Trauer erst richtig begann. In dieser Folge sortiere ich diese Erfahrungen in Wellen und erzähle sehr offen, wie sich das damals angefühlt hat – und was mein Körper mir dabei signalisiert hat, lange bevor ich es in Worte fassen konnte. Damals bin ich anfangs einfach nur noch spazieren gegangen, weg von den Menschenmassen, weil mein Körper Abstand gebraucht hat – heute weiß ich, dass genau das ein SeelenSport-Impuls war. Und ich erzähle auch von den Dagebliebenen: von den wenigen, die geblieben sind und mit denen ich bis heute über Larissa reden kann. Wenn du dich gerade zu viel fühlst für dein Umfeld: Es liegt nicht an dir. ✅ Die Anteilnahme folgt oft einer Kurve – sie ist am größten im Schock und verblasst genau dann, wenn die Trauer erst richtig anfängt. ✅ Floskeln, Neugier und Ghosting kommen meist nicht aus Bosheit, sondern aus Überforderung – trotzdem darfst du dich abgrenzen. ✅ Was wirklich hilft, sind Menschen, die bleiben und aushalten – und ein Umfeld, in dem du deine Geschichte auch zum hundertsten Mal erzählen darfst.
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    31 分
  • #155 „Mit mir stimmt etwas nicht": Scham in der Trauer und ihre 6 Gesichter
    2026/07/12
    „Scham lebt vom Schweigen und vom Verstecken – in dem Moment, in dem sie geteilt wird, verliert sie ihre Macht." Vielleicht kennst du diesen Satz im Kopf: „Mit mir stimmt etwas nicht." Scham gehört in der Trauer zu den einsamsten Gefühlen – sie lässt uns die Schultern nach vorn ziehen, den Blick senken, uns klein machen und verstecken. In dieser Folge spreche ich offen über sechs Situationen, in denen sich Trauernde immer wieder schämen: noch immer oder schon wieder zu trauern, die eigenen Gefühle wie Wut, Neid oder Erleichterung, das Nicht-mehr-Funktionieren, den eigenen Körper, das Weiterleben und Lachen – und die Scham, Hilfe zu brauchen. Ich erzähle dir auch sehr ehrlich, wo ich mich auf meinem eigenen Trauerweg geschämt habe. Aus der SeelenSport-Perspektive lade ich dich am Ende zu einem kleinen Bewegungsimpuls ein, der dich Atemzug für Atemzug wieder aufrichtet – ganz ohne Druck, einfach so, wie es für dich heute gut ist. ✅ Scham ist ein zutiefst soziales Gefühl – im Kern die Angst, nicht mehr dazuzugehören; sie zeigt, wie sehr du dazugehören willst. ✅ Sechs typische Schamsituationen in der Trauer – und warum keine davon bedeutet, dass mit dir etwas nicht stimmt. ✅ Ein körperorientierter Bewegungsimpuls zum Aufrichten: „Ich darf gesehen werden und ich darf mich zeigen, wie ich bin."
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    30 分
  • #154 Der letzte Kuss auf die Stirn: Trainerin Sarah Kunze über Pflege und Trauer
    2026/07/05
    Manchmal trauerst du um einen Menschen, der noch lebt – und gleichzeitig spürst du eine Erleichterung, die du dich kaum auszusprechen traust. Genau diese Ambivalenz, die so oft im Hals stecken bleibt, zieht sich durch mein Gespräch mit Sarah. Als Kinderkrankenschwester, Altenpflegerin und Palliativbegleiterin hat sie unzählige Abschiede begleitet – und mit dem plötzlichen Tod ihrer Oma während Corona ihre eigene Trauer kennengelernt. Sarah erzählt, wie sie gelernt hat, sich jedes Mal bewusst zu verabschieden, was vorgezogene Trauer mit Angehörigen macht und warum sie heute als SeelenSport-Trainerin Menschen einlädt, ihren Gefühlen über den Körper Raum zu geben. Ohne Druck – einfach als Begleitung für das, was bei dir gerade dran ist. ✅ Trauer beginnt oft schon vor dem Tod – wenn sich ein geliebter Mensch durch Demenz so verändert, dass sich die Rollen umkehren. ✅ Erleichterung und tiefe Traurigkeit dürfen gleichzeitig da sein – beides ist Trauer, keines schließt das andere aus. ✅ Sich bewusst verabschieden und auf das eigene Bauchgefühl hören – kleine Haltungen, die im Rückblick tragen.
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    1 時間 6 分
  • #153 „So wirst du sie los!" Was dieser Satz mit Trauernden macht: im Gespräch mit Dr. Johanna Disselhoff
    2026/06/28
    Vielleicht kennst du diese Sätze auch: Du musst die Trauer endlich loslassen, irgendwann hört das doch auf. Und vielleicht macht dich das innerlich ärgerlich – als wäre mit dir etwas falsch, weil deine Trauer einfach bleibt. In dieser Folge sitze ich wieder mit Dr. Johanna Disselhoff zusammen, Psychologin und meine wiederkehrende Gästin, und wir reden ehrlich darüber, warum dieses gesellschaftliche Bild vom schnellen „Überwinden" so viel Druck macht – und warum meine Trauer um Larissa nach dreizehn Jahren immer noch ihren Platz hat. Wir sprechen außerdem darüber, wie mein Sohn ganz offen nach seiner Tante fragt, wie KI unseren Arbeitsalltag verändert und warum echte, ungeschönte Worte oft mehr berühren als perfekt Produziertes. Aus der SeelenSport-Perspektive geht es mir nie darum, Trauer wegzumachen, sondern ihr Raum zu geben – und genau das darfst du dir auch erlauben. ✅ Warum „Trauer überwinden" und „so wirst du sie los" ein gesellschaftliches Missverständnis sind – und was Trauernde stattdessen wirklich brauchen. ✅ Wie ich mit meinem Sohn offen über Larissa spreche und wie Kinder lernen dürfen, Gefühle zu benennen (Stichwort: Beziehung vor Erziehung). ✅ Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen: KI im Business, echtes statt generiertes Content-Machen und das Recht auf weniger Druck.
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    1 時間 33 分
  • #152 Draußen Sonne, innen Schwere: Warum schöne Tage in der Trauer so wehtun
    2026/06/21
    Wenn draußen die ersten richtig schönen Tage kommen, erwartet die Welt oft, dass du dich freust – und in dir drin wird es gleichzeitig schwer. Genau diese Frage höre ich gerade von so vielen Trauernden: Warum kann ich diese schönen Tage nicht einfach genießen? In dieser Folge gehe ich mit dir durch fünf Gründe, warum gerade helle, lebendige Tage den Verlust so deutlich spürbar machen – von Erinnerungen, die über Gerüche und Licht zurückkommen, bis zum leisen Druck, dankbar sein zu müssen. Ich erzähle dir auch von meinem ersten Sommer ohne meine Schwester, von Tränen am See und einer Wanderung, die wir eigentlich gemeinsam machen wollten. Aus der SeelenSport-Perspektive lade ich dich ein, deinen Körper dabei nicht zu vergessen: bewusst spüren statt dich zusammenzureißen – denn schöne Tage müssen sich nicht gut anfühlen, sie dürfen auch schwer sein. ✅ Schöne Tage triggern oft am stärksten, weil der Kontrast zwischen außen und innen so groß ist – das ist normal, nicht falsch. ✅ Erinnerungen, Vergleiche, Leistungsdruck, Einsamkeit und sogar die Hitze können Trauer an hellen Tagen besonders spürbar machen. ✅ Du musst nichts genießen: Ambivalenz darf da sein, Rückzug ist oft Schutz – und bewusster Körperkontakt hilft mehr als Zusammenreißen.
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    16 分