Rund 1,8 Millionen Menschen sind aktuell an einer Demenz erkrankt, jedes Jahr erhalten etwa 450.000 Menschen eine entsprechende Diagnose. Auch wenn die Krankheit noch nicht heilbar ist: mit einer guten medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Versorgung kann die Symptomlast verringert und die Lebensqualität verbessert werden.
In dieser Folge fassen wir die wichtigsten Diagnose- und Therapieoptionen kurz zusammen und legen den Schwerpunkt auf die Neuerungen in dieser Ausgabe der Living-Guideline:
· neue Antikörpertherapien
· aktuelle Empfehlungen zur Diagnostik
· die Rolle von Blutbiomarkern
· Faktoren, die eine Demenz begünstigen
Experte der Folge: Leitlinienkoordinator Prof. Dr. Richard Dodel, Essen
Die S3-Leitlinie Demenzen entstand in einer Kooperation aus mehreren Fachgesellschaften, Berufsverbänden und Organisationen. Federführende Leitlinienkoordinatoren waren Prof. Dr. Richard Dodel für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und Prof. Dr. Frank Jessen von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).
Kapitel:
01:49 Leitlinie in der Magic App
03:11 Therapie mit Antikörpern, Zielgruppe und warum die Behandlung nur vorgeschlagen, nicht empfohlen wird
09:01 Therapieoptionen zu transkranieller Ultraschallimpulsstimulation
11:23 Diagnostik mittels Blutbiomarker
14:57 Diagnostik mittels bildgebender Verfahren
18:12 Faktoren, die Demenz begünstigen
21:04 Unterstützung durch die Behandelnden bei Prävention
23:00 Aufmerksamkeit bei jüngeren Patienten mit kognitiven Störungen
25:04 Abschluss
Zur Leitlinie:
https://www.dgn.org/leitlinie/demenzen
Kontakt:
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