エピソード

  • Rückenmarksstimulation
    2026/02/08

    In dieser Episode tauchen wir tief in die Welt der neurochirurgischen Schmerztherapie ein. PD Dr. med. Simon Bayerl teilt seine Expertise zu aktuellen Technologien, Indikationsstellung und zukünftigen Entwicklungen, um individuelle Behandlungskonzepte bei chronischen Rückenschmerzen zu optimieren.

    Takeaways

    • Differenzierung und Bedeutung des Persistent Spinal Pain Syndrome (PSPS)
    • Mechanismen der Chronifizierung chronischer Rückenschmerzen
    • Strategien zur Wahl zwischen Wirbelsäulenchirurgie und Neuromodulation
    • Aktuelle und kommende Technologien in der Rückenmarkstimulation (z.B. Burst, High-Frequency, Closed-Loop)
    • Bedeutung der anatomischen Lage und Mapping bei der Elektrodenimplantation
    • Einsatz und Bewertung von Plattenelektroden bei Rückenmarkstimulations
    • Effizienz der Testphase und Entscheidungsfindung im Implantationsprozess
    • Bedeutung der frühzeitigen Intervention und individualisierte Therapieansätze
    • Zukünftige Entwicklungen: Objektive Daten, externe Systeme, miniaturisierte Implantate
    • Einfluss psychosozialer Faktoren auf Therapieerfolg und Motivation der Patienten

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    43 分
  • Thorakolumbale Korpektomie
    2026/01/25

    In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov die thorakolumbale Korpektomie, eine chirurgische Technik zur Entfernung von Wirbelkörpern. Sie erörtern die Indikationen, Techniken und Herausforderungen dieser Operation, einschließlich der Bildgebung, der Wahl der Zugänge und der Implantate. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Risiken und der Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung, insbesondere bei komplexen Fällen wie Tumoren oder Infektionen.

    Takeaways

    • Korpektomie ist entscheidend bei Frakturen und Tumoren.
    • Bildgebung wie MRT und CT ist unerlässlich.
    • Die Wahl des Zugangs beeinflusst die Operationsergebnisse.
    • Implantate müssen sorgfältig ausgewählt werden.
    • Risiken wie Blutverlust müssen berücksichtigt werden.
    • Patientenspezifische Faktoren sind entscheidend.
    • Interdisziplinäre Zusammenarbeit kann notwendig sein.
    • Vorsicht bei komplexer Anatomie und Vorerkrankungen.
    • Planung ist der Schlüssel zum Erfolg.
    • Vermeidung von unnötigen Risiken ist wichtig.


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    39 分
  • Spinale Metastasen - Basics
    2026/01/12

    In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov über das komplexe Thema der spinalen Metastasen. Sie beleuchten die Herausforderungen bei der Diagnose und Behandlung, insbesondere in Notfallsituationen, und betonen die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit. Die Diskussion umfasst auch die Entwicklung der chirurgischen Ansätze und die Rolle von Bildgebung und systemischer Therapie.

    Takeaways

    • Spinale Metastasen erfordern eine interdisziplinäre Behandlung.
    • Notfallsituationen stellen besondere Herausforderungen dar.
    • Bildgebung ist entscheidend für die Diagnose.
    • Chirurgische Ansätze haben sich über die Jahre entwickelt.
    • Systemische Therapie ist oft wichtiger als chirurgische Eingriffe.
    • Patientenbedürfnisse und Lebensqualität müssen berücksichtigt werden.
    • Die NOMS-Framework und SIN-Score sind wichtige Werkzeuge.
    • Implantate aus Carbon-PEEK bieten bessere Bildgebungsmöglichkeiten bei der Nachsorge.
    • Langfristige Überlebensraten beeinflussen die Behandlungsstrategie.
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    42 分
  • Degenerative Lumbale Listhese
    2025/12/14

    In dieser Episode von Spindocs diskutieren Dr. Sami Ridwan, Dr. Stefan Motov und PD Dr. Sara Lener aus Innsbruck über die degenerative Spondylolisthese und Spinalkanalstenose. Sie beleuchten die Klassifikation, Behandlungsmöglichkeiten und die Entscheidungskriterien für konservative versus operative Therapien. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bedeutung der Arzt-Patienten-Beziehung und der individuellen Therapieentscheidung. Zudem wird der SLI-Score vorgestellt, der zur Bewertung der sekundären lumbalen Instabilität dient.

    Takeaways

    • Degenerative Spondylolisthese ist ein kontroverses Thema in der Wirbelsäulenchirurgie.
    • Die Klassifikation und Behandlung der Spondylolisthese ist komplex und individuell.
    • Der SLI-Score hilft bei der Bewertung der lumbalen Instabilität.
    • Konservative Therapieansätze können bei bestimmten Patienten erfolgreich sein.
    • Die Arzt-Patienten-Beziehung ist entscheidend für den Therapieerfolg.
    • Operative Eingriffe sind bei hochgradiger Spinalkanalstenose oft erfolgreich.
    • Die Entscheidung zwischen konservativer und operativer Therapie erfordert eine individuelle Bewertung.
    • Radiologische Parameter sind oft entscheidender als klinische Symptome.
    • Minimalinvasive Verfahren sind oft kosteneffektiver und schonender.
    • Die Patientenaufklärung ist ein wesentlicher Bestandteil der Therapieentscheidung.

    Literatur

    Abramovic A, Lener S, Hartmann S, Thomé C. A narrative review and scoring proposal for secondary lumbar instability after lumbar decompression surgery. Acta Neurochir (Wien). 2025 Jun 18;167(1):171. doi: 10.1007/s00701-025-06590-9. PMID: 40531241; PMCID: PMC12177027.

    Lener S, Schmölz W, Abramovic A, Kluger P, Thomé C, Hartmann S. The effect of various options for decompression of degenerated lumbar spine motion segments on the range of motion: a biomechanical in vitro study. Eur Spine J. 2023 Apr;32(4):1358-1366. doi: 10.1007/s00586-023-07587-7. Epub 2023 Feb 24. PMID: 36826599.

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    34 分
  • Sagittale Balance
    2025/11/30

    In dieser Episode diskutieren Dr. Stefan Motov und Dr. Sami Ridwan mit Dr. Uwe Platz über die Bedeutung der sagittalen Balance in der Wirbelsäulenchirurgie. Dr. Platz erklärt die Konzepte der sagittalen Balance, die Entwicklung des Verständnisses über die Jahre und die klinische Relevanz bei Wirbelsäulenoperationen. Sie besprechen die Messung der sagittalen Balance, die Rolle der Pelvic Incidence und die Bedeutung der korrekten Verteilung der Lordose. Dr. Platz teilt seine Erfahrungen und Techniken zur Planung und Durchführung von Korrekturen bei Wirbelsäulendeformitäten und betont die Wichtigkeit der präzisen Planung und der Berücksichtigung individueller Patientenbedürfnisse.

    Takeaways

    • Die sagittale Balance ist entscheidend für das Outcome nach Wirbelsäulenoperationen.
    • Die Pelvic Incidence ist ein wichtiger Parameter zur Beurteilung der Wirbelsäulenbalance.
    • Eine korrekte Verteilung der Lordose ist entscheidend für die Wirbelsäulenstabilität.
    • Die Planung von Korrekturen erfordert eine detaillierte Analyse der individuellen Patientenbedürfnisse.
    • Klinische Korrelationen zwischen Messungen und Patientensymptomatik sind bei adulten Deformitäten stark ausgeprägt.
    • Kompensationsmechanismen spielen eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der sagittalen Balance.
    • Die Wahl der chirurgischen Technik beeinflusst das postoperative Ergebnis erheblich.
    • Patienten mit hohem Grad an Behinderung profitieren am meisten von großen Korrekturoperationen.
    • Die postoperative Zufriedenheit hängt stark von der präoperativen Erwartungshaltung ab.
    • Technologische Fortschritte könnten die Planung und Durchführung von Operationen weiter verbessern.

    Literatur

    Le Huec, J.C., Thompson, W., Mohsinaly, Y. et al. Sagittal balance of the spine. Eur Spine J28, 1889–1905 (2019). https://doi.org/10.1007/s00586-019-06083-1

    Dubousset J (1994) Three-dimensional analysis of the scoliotic deformity. In: Weinstein S (ed) The pediatric spine: principles and practice. Raven Press, New York, pp 479–496

    Roussouly P, Gollogly S, Noseda O et al (2006) The vertical projection of the sum of the ground reactive forces of a standing patient is not the same as the C7 plumb line: a radiographic study of the sagittal alignment of 153 asymptomatic volunteers. Spine 31:E320–E325. https://doi.org/10.1097/01.brs.0000218263.58642.ff

    Schwab F, Lafage V, Boyce R et al (2006) Gravity line analysis in adult volunteers: age-related correlation with spinal parameters, pelvic parameters, and foot position. Spine 31:E959–E967. https://doi.org/10.1097/01.brs.0000248126.96737.0f

    Legaye J, Duval-Beaupère G, Hecquet J, Marty C (1998) Pelvic incidence: a fundamental pelvic parameter for three-dimensional regulation of spinal sagittal curves. Eur Spine J Off Publ Eur Spine Soc Eur Spinal Deform Soc Eur Sect Cerv Spine Res Soc 7:99–103

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    46 分
  • Spondylodiszitis
    2025/11/16

    In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan, Dr. Stefan Motov und Dr. Andreas Kramer über die Herausforderungen und Entwicklungen in der Behandlung der Spondylodiszitis. Sie beleuchten die steigende Inzidenz, die Rolle der demografischen Veränderungen und die Unterschiede in den Behandlungskonzepten zwischen verschiedenen Gesundheitssystemen und diskutieren die Vor- und Nachteile konservativer und operativer Therapien.

    Takeaways

    • Spondylodiszitis ist eine wachsende Herausforderung in der Medizin.
    • Demografische Veränderungen tragen zur steigenden Inzidenz bei.
    • Multizentrische Studien bieten wertvolle Einblicke in Behandlungskonzepte.
    • Es gibt signifikante Unterschiede in den Behandlungsmethoden zwischen Ländern.
    • Konservative Therapieansätze sind nicht immer ausreichend.
    • Operative Eingriffe werden zunehmend bevorzugt.
    • Die Wahl der Therapie hängt stark vom individuellen Patientenprofil ab.
    • Antibiotikatherapie ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung.
    • Die Verfügbarkeit von MRT beeinflusst die Diagnosemöglichkeiten.
    • Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist entscheidend für den Behandlungserfolg.

    Literatur

    Thavarajasingam SG, Vemulapalli KV, Vishnu K S, Ponniah HS, Vogel AS, Vardanyan R, Neuhoff J, Kramer A, Shiban E, Ringel F, Demetriades AK, Davies BM. Conservative versus early surgical treatment in the management of pyogenic spondylodiscitis: a systematic review and meta-analysis. Sci Rep. 2023 Sep 20;13(1):15647. doi: 10.1038/s41598-023-41381-1. PMID: 37730826; PMCID: PMC10511402.

    Bernard L, Dinh A, Ghout I, Simo D, Zeller V, Issartel B, Le Moing V, Belmatoug N, Lesprit P, Bru JP, Therby A, Bouhour D, Dénes E, Debard A, Chirouze C, Fèvre K, Dupon M, Aegerter P, Mulleman D; Duration of Treatment for Spondylodiscitis (DTS) study group. Antibiotic treatment for 6 weeks versus 12 weeks in patients with pyogenic vertebral osteomyelitis: an open-label, non-inferiority, randomised, controlled trial. Lancet. 2015 Mar 7;385(9971):875-82. doi: 10.1016/S0140-6736(14)61233-2. Epub 2014 Nov 5. PMID: 25468170.

    Kramer A, Thavarajasingam SG, Neuhoff J, Ponniah HS, Ramsay DSC, Demetriades AK, Davies BM, Shiban E, Ringel F. Epidemiological trends of pyogenic spondylodiscitis in Germany: an EANS Spine Section Study. Sci Rep. 2023 Nov 18;13(1):20225. doi: 10.1038/s41598-023-47341-z. PMID: 37980371; PMCID: PMC10657388.

    Kramer A, Thavarajasingam SG, Neuhoff J, Davies BM, Demetriades AK, Shiban E, Ringel F. Variation of practice in the treatment of pyogenic spondylodiscitis: a European Association of Neurosurgical Societies Spine Section study. J Neurosurg Spine. 2024 May 17;41(2):263-272. doi: 10.3171/2024.2.SPINE231202. PMID: 38759237.

    Kramer A, Thavarajasingam SG, Neuhoff J, Lange F, Ponniah HS, Lener S, Thomé C, Stengel FC, Fischer G, Hostettler IC, Stienen MN, Jemna M, Gousias K, Nedeljkovic A, Grujicic D, Nedeljkovic Z, Poluga J, Schär RT, Urbanski W, Sousa C, Casimiro CDO, Harmer H, Ladisich B, Matt M, Simon M, Pai D, Doenitz C, Mongardi L, Lofrese G, Buchta M, Grassner L, Trávníček P, Hosszú T, Wissels M, Bamps S, Hamouda W, Panico F, Garbossa D, Barbato M, Barbarisi M, Pantel T, Gempt J, Kasula TS, Desai S, Vitowanu JM, Rovčanin B, Omerhodzic I, Demetriades AK, Davies B, Shiban E, Ringel F. Management of severe pyogenic spinal infections: the 2SICK study by the EANS spine section. Spine J. 2025 May;25(5):876-885. doi: 10.1016/j.spinee.2024.12.018. Epub 2024 Dec 12. PMID: 39672206.

    Neuhoff J, Kramer A, Thavarajasingam SG, Sutherland RK, McCaughan H, Joerger AK, Wostrack M, Lyell B, Berkulian O, Ponniah HS, Ramsay DSC, Meyer B, Kandziora F, Shiban E, Davies B, Demetriades AK, Ringel F. Comparing Conservative and Early Surgical Treatments for Pyogenic Spondylodiskitis: An International Propensity Score-Matched Retrospective Outcome Analysis. Neurosurgery. 2024 Oct 17;96(5):1008–22. doi: 10.1227/neu.0000000000003223. Epub ahead of print. PMID: 39471086; PMCID: PMC11970889.

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    47 分
  • Wirbelsäulen Implantate
    2025/11/02

    In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov die verschiedenen Arten von Implantaten, die in der Wirbelsäulenchirurgie verwendet werden. Sie beleuchten die Entwicklung von Pedikelschrauben, die Vorzüge von Titan- und Carbon-Implantaten sowie die Anwendung von intervertebralen und ventralen Implantaten. Zudem werden spezielle Fälle und zukünftige Entwicklungen in der Implantatchirurgie erörtert.

    Takeaways

    Die Entwicklung von Implantaten hat sich seit den 60er Jahren erheblich verbessert.
    Moderne Implantate bieten bessere Stabilität und weniger Komplikationen.
    Titan-Implantate sind nach wie vor die gängigsten, aber Carbon-Implantate gewinnen an Bedeutung.
    Die Wahl des Implantats hängt stark von der individuellen Patientensituation ab.
    Intervertebrale Implantate sind entscheidend für die Stabilität der Wirbelsäule nach Operationen.
    Ventrale Implantate können die Korrektur von Wirbelsäulenfehlstellungen unterstützen.
    Die Modularität von Implantaten ermöglicht eine flexible Anpassung an chirurgische Bedürfnisse.
    Die Kosten von Implantaten sind ein wichtiger Faktor in der Entscheidungsfindung.
    Die Verwendung von 3D-gedruckten Implantaten könnte die Zukunft der Wirbelsäulenchirurgie prägen.
    Spezialfälle wie facettäre Cages erfordern besondere Überlegungen und Techniken.

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    34 分
  • Lumbale Neuroforamenstenose
    2025/10/19

    In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov die lumbale Neuroforamenstenose. Sie beleuchten die Diagnostik, einschließlich der Bildgebung, und die verschiedenen Therapieansätze, sowohl konservativ als auch operativ. Besondere Aufmerksamkeit gilt den endoskopischen Verfahren und der Bedeutung des sagittalen Profils bei Fusionseingriffen. Die Experten betonen die Notwendigkeit einer genauen Bildanalyse und die Herausforderungen bei der Behandlung von Patienten mit Neuroforamenstenose.

    Takeaways

    Neuroforamenstenose wird häufig verkannt.
    Die Bildgebung ist entscheidend für die Diagnostik.
    Konservative Therapien sollten immer ausgeschöpft werden.
    Endoskopische Verfahren bieten viele Vorteile.
    Das sagittale Profil ist wichtig für Fusionseingriffe.
    Die Patienten sollten über mögliche sekundäre Instabilitäten aufgeklärt werden.
    Indirekte Dekompression ist ein vielversprechender Ansatz.
    Die Bildgebung muss vor der Operation genau analysiert werden.
    Die operative Therapie hängt von der genauen Ursache ab.
    Die Lebensqualität der Patienten sollte immer im Fokus stehen.

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    31 分