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Kaffee und Mate - Ausbildung. Nur nicht lauwarm.

Kaffee und Mate - Ausbildung. Nur nicht lauwarm.

著者: Alexander Steffen
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Ausbildung ist entweder wachmachend – oder eben lauwarm. Kaffee und Mate ist der Podcast für alle, die zwischen Tradition und Transformation nicht einschlafen wollen. Host Alexander Steffen spricht mit Menschen, die Bewährtes schätzen, Neues wagen – oder beides ordentlich durcheinanderwirbeln. Es geht um Recruiting, Azubis, Führung und die Frage: Was bleibt? Was muss weg? Und was haben wir einfach nie hinterfragt? Ehrlich, direkt, mit Kante – und garantiert ohne abgestandene Ideen.Alexander Steffen 経済学
エピソード
  • Berufsschule und Betrieb. Zwei Lernorte, ein Azubi... und dazwischen oft Funkstille.
    2026/08/09

    Alex sitzt seit über zehn Jahren in der Ausbildung und sagt trotzdem: Was in der Berufsschule passiert, ist für ihn eine Blackbox. Mareke Müller unterrichtet seit 1991, hat die Wende mitgenommen, ein paar Bundesländer durch und kennt beide Seiten. Sie sagt: Geht andersrum genauso.

    In dieser Folge reden die beiden über die Schnittstelle, die eigentlich keine ist. Über Noten, die kaum was sagen. Über KI im Klassenraum und die Frage, ob wir gerade eine Generation großziehen, die der Herde hinterhertrottet oder selbst entscheidet. Über die Probezeit als verschenkten Moment. Und über das, was hilft... reden. Auch wenn's mal unangenehm wird.

    Kein Lagerdenken. Keine Schuldzuweisung an die Jungen. Sondern die ehrliche Frage: Was trägt noch zwischen Schule und Betrieb... und was ist längst lauwarme Brühe?

    Kapitel


    (0:00) – Intro: Ausbildung nur nicht lauwarm(1:08) – Zwei Welten, ein Azubi: Berufsschule und Betrieb(1:45) – Mareke stellt sich vor(4:39) – Kaffee oder Mate?(5:54) – Reden Schule und Betrieb genug miteinander?(8:49) – Berufsschule als Blackbox(9:57) – Wenn Lehrkräfte Betriebe besuchen(10:49) – Hospitation: Ausbilder:innen in der Berufsschule(12:41) – Wie sich Schülersein verändert hat(13:37) – KI im Unterricht: Nutzen statt verbieten(16:43) – Kritisches Denken statt Herdenmodus(19:31) – Was kommt in der Klausur ran?(21:17) – Sind Noten für Betriebe wirklich wichtig?(23:19) – Mathe, Dreisatz und falsche Maßstäbe(26:42) – Ausbildung als zweite Chance(27:25) – Probezeit: Warum früher Austausch so wichtig ist(29:22) – Azubis zwischen Schulrolle und Betriebsrolle(31:30) – Berufsschule ist Pflicht – und Betriebssache(33:02) – Grenzen verschwimmen: Kommunikation am Wochenende(37:21) – Lehrkraft, Lernbegleiterin, Vertrauensperson(39:03) – Vom Wissensvermittler zum Lernprozessbegleiter(40:06) – Sicherheit, Zukunftsangst und die Rolle der Schule(43:25) – Was Betrieb und Schule jetzt gemeinsam tun müssen(44:32) – Raus aus der Blackbox: konkrete Ideen für beide Lernorte(47:37) – Erster Schritt für Betriebe: Kontakt zur Klassenleitung(50:31) – Was Azubis selbst tun können(51:54) – Störgefühle ansprechen und Verantwortung übernehmen

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    55 分
  • Ghosting. Quiet Quitting. Und dazwischen?
    2026/08/02

    Drei Wochen Funkstille nach der Bewerbung. Eine automatische Eingangsbestätigung, die keiner als Antwort zählt. Und dann wundern wir uns, dass der Azubi weg ist.

    Lisa Kühn (Azubeasy) hat selbst gelernt, selbst den Betrieb gewechselt, selbst in der Ausbildung Schulden gemacht, weil ihr keiner gesagt hat, wie das mit dem Geld läuft. Heute ist sie die neutrale Instanz, der sich Azubis anvertrauen, wenn sie sich nicht mehr zur Kammer trauen. Und sie sagt einen Satz, der wehtut: Beim Ghosting darf sich jeder mal an die eigene Nase fassen.

    In dieser Folge drehen wir den Spieß um. Azubis ghosten nicht einfach so. Manchmal werden sie geghostet. Manchmal werden sie gegangen.

    Wir reden über Bewerbende, die mit dem Handy aufgewachsen sind und auf Social Media in Sekunden Resonanz bekommen... und dann vier Wochen auf eine Zusage warten sollen. Über das Loch zwischen Zusage und erstem Tag, in dem Unternehmen oft genau gar nichts tun und sich am Ende über No-Shows wundern. Über die Frage, ob ein Betrieb heute auch ein Stück Erziehungsarbeit leisten muss. Und über zwei Welten, die beim Wort "Feierabend" hörbar aneinandergeraten.

    Am Ende stellt Alex die eine Frage, die Lisa kurz ins Schwitzen bringt: Wen hast du eigentlich zuletzt geghostet?

    Kaffee & Mate. Bleibt wach.


    Kapitel

    (0:00) – Intro: Ausbildung nur nicht lauwarm
    (1:00) – Wer ist Lisa? Von der Hotelfachfrau zur Azubi-Stimme
    (4:13) – Kaffee oder Mate? Warum es eigentlich Matcha ist
    (6:15) – Wenn Azubis Hilfe suchen: Die Realität hinter den Nachrichten
    (8:55) – Was Betriebe oft unterschätzen: Nicht jedes Elternhaus trägt
    (11:40) – Verändert sich die Rolle von Ausbildungsbetrieben?
    (13:00) – Azubis lernen von Azubis: Netzwerke statt Einzelkämpfer
    (18:20) – Ghosting im Recruiting: Warum Bewerber verschwinden
    (20:15) – Generation Feedback: Warum drei Wochen zu lang sind
    (22:45) – Automatische Eingangsbestätigung reicht nicht
    (24:10) – Zusage sofort oder Bedenkzeit?
    (28:00) – Preboarding statt Funkstille
    (31:50) – Wie man Commitment vor Ausbildungsstart aufbaut
    (35:20) – Azubis im Bewerbungsgespräch einbinden
    (40:30) – Gemeinschaft fördern ohne Grüppchenbildung
    (43:10) – Das größte Spannungsfeld: Unterschiedliche Sicht auf Arbeit
    (44:30) – Work-Life-Balance, Erwartungen und Generationenkonflikte

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    56 分
  • Homeoffice für alle? Außer Azubis. Warum die einen Vertrauen kriegen und die anderen Kontrolle
    2026/07/26

    Stell dir vor: Der Azubi muss freitags ins Büro kommen. Vorschrift. Nur ist freitags kein Kollege da. Er sitzt also allein im leeren Großraumbüro, versucht jemanden zu erreichen, niemand geht ran ... und fragt sich zu Recht, was er hier eigentlich soll. Willkommen in der Logik vieler Betriebe: Homeoffice für alle, außer Azubis. Heute am Küchentisch: Brigitte Teschner von der Ausbildungsakademie der Frankfurt School of Finance & Management seit 16 Jahren selbst im Homeoffice und damit lange bevor es cool war.

    Brigitte kennt beide Seiten. Die der „du hast es ja so gut"-Sprüche von der Handball-Mutti, die in jedem Homeoffice nur Gartenliege und Faulheit vermutet. Und die des realen Drucks, ständig erreichbar sein zu müssen, nur damit niemand denkt, man arbeite nicht. Wir reden darüber, warum pauschale Sonderregeln für Azubis fast immer ein Vorurteil sind und kein Argument, warum schlechtes Homeoffice selten am Ort liegt und fast immer an der Aufgabe, und warum „wer zu Hause nicht arbeitet, im Büro oft auch nicht" mehr Wahrheit enthält, als manchem Ausbilder lieb ist.

    Dazu das Handwerkszeug, das wirklich hilft: Check-in und Check-out statt Kontrollblick über die Schulter, den eigenen Rhythmus respektieren statt „ab sieben am Schreibtisch, weil ich das so will", Erwartungen ehrlich klären statt sie ungesagt vorauszusetzen. Wir sprechen über den Mobile-Work-Knigge fürs Onboarding, über die Frage, ob der Azubi zu Hause überhaupt einen ruhigen Platz hat, über Wirkung vor der Kamera und die Ich-Botschaft als faires Feedback-Werkzeug. Und über die ehrliche Grenze: Smalltalk mit dem Vorstand am Kuchentisch lernt niemand im Homeoffice. Ausbildung ist eben mehr als Fachausbildung. Am Ende bleibt ein Satz, den man sich rahmen kann: Traut es den Azubis zu. Und wenn es mal nicht klappt, redet drüber, statt zu kontrollieren.


    Kapitel

    (0:00) – Intro: Ausbildung nur nicht lauwarm
    (1:00) – Vorstellung von Brigitte Teschner
    (3:47) – Kaffee oder Mate? Die obligatorische Einstiegsfrage
    (4:58) – Vorurteile über Homeoffice: „Du hast es so gut“
    (7:00) – Mobile Arbeit vor Teams & Zoom: Die Anfänge vor 16 Jahren
    (10:31) – Homeoffice, Telearbeit oder Mobile Work – die Unterschiede
    (11:32) – Corona als Wendepunkt für digitales Arbeiten
    (14:05) – Müssen Azubis zwingend ins Büro?
    (16:10) – Kontrolle, Vertrauen und Produktivität im Homeoffice
    (19:15) – Wie mobiles Arbeiten für Azubis gelingen kann
    (21:15) – Struktur statt Kontrolle: Check-ins und feste Routinen
    (26:20) – Transparenz schafft Vertrauen
    (29:10) – Warum das Büro trotzdem wichtig bleibt
    (32:00) – Digitaler Knigge: Verhalten in Videokonferenzen
    (39:00) – Wirkung vor der Kamera und typische Fehler
    (45:00) – Was Azubis nur vor Ort lernen können
    (47:20) – Lernjournal, Reflexion und Sichtbarkeit von Fortschritten
    (49:00) – Ergebnisse statt reine Anwesenheit messen

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    56 分
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