エピソード

  • ADHS bei Erwachsenen: Modediagnose oder jahrelang übersehen? | Prof. Alexandra Philipsen
    2026/08/31

    Fast 200 Prozent mehr ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen in nur zehn Jahren. Modediagnose oder überfällige Korrektur? Wir haben mit einer der führenden ADHS-Forscherinnen Europas gesprochen: Prof. Dr. Alexandra Philipsen, Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn..

    Es geht um die Frage, woran man ADHS im Erwachsenenalter überhaupt erkennt, warum Frauen im Schnitt Jahre später diagnostiziert werden, was hinter dem Krankheitsbild neurobiologisch steckt und warum es kein ADHS gibt, das erst mit 35 beginnt. Wir sprechen über ihre eigene COMPAS-Studie und was sie über die Grenzen der Psychotherapie verraten hat, über die großen Mythen rund um Stimulanzien und darüber, warum ausgerechnet der TikTok-Hype dem Thema schaden kann.

    Eine Folge für alle, die sich schon mal gefragt haben: Bin das vielleicht ich?

    Hinweis: Diese Folge ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Beratung. Sie dient der Information und Aufklärung. Wer den Verdacht auf ADHS hat, sollte sich an eine ärztliche oder psychotherapeutische Fachperson wenden.


    Gast:

    Prof. Dr. med. Alexandra Philipsen ist Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) und eine der führenden Forscherinnen zu ADHS im Erwachsenenalter in Europa. Sie leitete unter anderem die COMPAS-Studie, eine der größten deutschen Therapiestudien zu ADHS bei Erwachsenen.



    Kapitel

    00:00 Cold Open

    01:30 Hat plötzlich jeder ADHS – oder haben wir es übersehen?

    02:25 Wie Prof. Philipsen zum Thema kam

    04:24 „Verwächst sich"? Was ADHS wirklich ist

    06:37 Warum Menschen mit ADHS früher versterben

    08:26 Die medizinische Ursache: Genetik, Dopamin, Bildgebung

    13:07 ADHS bei Frauen und warum sie oft fehldiagnostiziert werden

    15:41 Wo verläuft die Grenze zum Normalen?

    20:10 Wie eine seriöse Diagnostik abläuft

    21:41 Lifestyle-Diagnose? ADHS und Social Media

    23:48 Kindheit oder Erwachsenenalter: Gibt es Late-Onset-ADHS?

    26:33 Die COMPAS-Studie: Medikament vs. Psychotherapie

    31:17 Mythen: Abhängigkeit, Persönlichkeitsveränderung, Hirndoping

    33:21 Was Stimulanzien wirklich im Gehirn machen

    35:02 Therapie im Alltag und Medikamenteneinstellung

    38:33 Die häufigsten Behandlungsfehler

    40:43 Warum manche erfolgreich sind und andere nicht

    42:59 Gesellschaftliche Wahrnehmung und der TikTok-Effekt

    44:47 Zukunft der Therapie: Neurostimulation und KI

    46:32 Fazit von Nils und Leo

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    48 分
  • Psychiatrie: Die eine Frage, die Leben retten kann | Nina Schubotz
    2026/08/17

    Fast 30 % der Erwachsenen in Deutschland sind laut DGPPN jedes Jahr von einer psychischen Erkrankung betroffen — trotzdem ist die Psychiatrie eines der am stärksten stigmatisierten Fächer der Medizin. Warum eigentlich? Und wie stellt man überhaupt eine Diagnose, wenn es keinen Bluttest für eine Depression gibt?

    In dieser Folge ist Dr. Nina Schubotz zu Gast bei Glans & Gloria — Ärztin in der Aufnahme einer großen psychiatrischen Klinik in Berlin.

    • Warum Psychiatrie bis heute stigmatisiert ist — und was Social Media daran gerade verändert
    • Der Unterschied zwischen Psychiater:in und Psycholog:in — und wo der Begriff Psychotherapeut:in dazwischenkommt
    • Wie eine psychiatrische Diagnose gestellt wird, wenn Patient:innen keine Auskunft geben können oder wollen
    • Ein Vormittag in der Aufnahme: Panikattacke, Schizophrenie-Rezidiv und Demenz — an einem einzigen Tag
    • Wann und wie eine Zwangseinweisung rechtlich und medizinisch abläuft
    • Warum die Frage nach Suizidgedanken niemanden auf eine Idee bringt, sondern entlastet
    • Die Zwei-Wochen-Regel: Ab wann aus Traurigkeit eine diagnostizierbare Depression wird
    • Warum die Serotonin-Hypothese der Depression in der Forschung heute umstritten ist
    • Der Mythos „Antidepressiva machen süchtig" — und was tatsächlich beim Absetzen passiert
    • Wie Social Media Selbstdiagnosen, Lay-Diagnostik und fragwürdige Mental-Health-Coachings befeuert


    Für wen ist diese Folge?

    Für alle, die schon mal Berührungsängste mit dem Thema Psychiatrie hatten — also für die meisten von uns. Für Medizinstudierende, die sich fragen, ob das Fach etwas für sie ist. Für Angehörige, die nicht wissen, wie sie das Gespräch beginnen sollen. Und für alle, die verstehen wollen, was an gängigen Klischees über Psychopharmaka wirklich dran ist.

    Dr. Nina Schubotz arbeitet in der Aufnahme einer großen psychiatrischen Klinik in Berlin und ist in der Nachwuchsarbeit ihrer Fachgesellschaft aktiv. Sie beschäftigt sich mit der Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums psychischer Erkrankungen — von Depressionen über Psychosen bis zu Suchterkrankungen.

    Glans & Gloria ist der Podcast für alle, die Medizin wirklich verstehen wollen — zwischen Hörsaal und Klinikflur, zwischen Wissenschaft und echtem Leben.

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    Schlagwörter / Tags: Psychiatrie, Psychotherapie, Depression, Antidepressiva, Serotonin, Suizidprävention, Zwangseinweisung, Stigma, Entstigmatisierung, Psychopharmaka, Psychose, Schizophrenie, bipolare Störung, Angsterkrankung, Mental Health, DGPPN, Medizinstudium, Medizin Podcast, Glans und Gloria, Dr. Nina Schubotz


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    51 分
  • Supplements: Ist da überhaupt drin, was draufsteht? | Dr. habil. Eduard Isenmann
    2026/08/03

    🎙️ Supplements sind Milliardenmarkt – aber steckt in vielen Produkten überhaupt das drin, was auf der Verpackung steht?
    Kreatin, Proteinpulver, Ashwagandha, Omega-3 oder Kollagen – kaum ein Gesundheitsthema ist so beliebt und gleichzeitig so voller Missverständnisse. Gemeinsam mit Dr. Eduard Isenmann, Ernährungswissenschaftler und Supplementforscher, schauen wir uns an, was die Wissenschaft wirklich weiß – und wo Marketing der Evidenz voraus ist.


    👨‍🔬 Dr. Eduard Isenmann forscht seit Jahren zu Nahrungsergänzungsmitteln, Leistungsfähigkeit und den molekularen Mechanismen hinter Supplementen – von Zellkultur bis Humanstudie.


    In dieser Folge sprechen wir unter anderem über:

    • 💊 Warum die Wirkung eines Inhaltsstoffs nicht automatisch bedeutet, dass jedes Supplement wirkt.
    • 🏋️ Welche Supplements aktuell die beste wissenschaftliche Evidenz haben – und welche überschätzt werden.
    • ⚠️ Warum viele Nahrungsergänzungsmittel rechtlich ganz anders reguliert sind als Arzneimittel.
    • 🌿 Was bei Ashwagandha, pflanzlichen Extrakten und Polyphenolen häufig missverstanden wird.
    • 🧪 Wie Studien zu Supplements aufgebaut sind – und warum man Ergebnisse nicht immer auf frei verkäufliche Produkte übertragen kann.
    • 👩‍⚕️ Warum Männer und Frauen in der Supplementforschung nicht einfach in einen Topf geworfen werden sollten.
    • 🧠 Was hinter dem Kreatin-Haarausfall-Mythos steckt und wie wissenschaftliche Studien richtig eingeordnet werden.

    💡 Nach dieser Folge verstehst du, warum die entscheidende Frage oft nicht lautet „Welches Supplement wirkt?”, sondern „Was steckt tatsächlich im Produkt – und in welcher Dosierung?” Außerdem lernst du, wie wissenschaftliche Evidenz entsteht und worauf du beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln achten solltest.


    🎧 Wenn dir die Folge gefallen hat, folge Glans & Gloria auf Spotify, bewerte den Podcast mit 5 Sternen und teile die Episode mit jemandem, der regelmäßig Supplements nimmt.


    Kölner-Liste: https://www.koelnerliste.com/produkt-datenbank


    Kapitel:

    00:00 Intro & Warum Supplements so faszinieren

    01:05 Welche Supplements werden überschätzt?

    05:50 Die drei Supplements mit der besten Evidenz

    10:00 Kreatin, Protein & Omega-3 – worauf sollte man achten?

    14:40 Nahrungsergänzung vs. Arzneimittel – der entscheidende Unterschied

    18:15 Das größte Problem: Ist überhaupt drin, was draufsteht?

    23:45 Ashwagandha, Pflanzenextrakte & natürliche Wirkstoffe

    27:00 Polyphenole – was sagt die Wissenschaft?

    31:20 Wie erforscht man Supplements überhaupt?

    36:15 Warum der tatsächliche Inhaltsstoff entscheidend ist

    40:25 Kann man Supplements überhaupt pauschal bewerten?

    43:10 Welche Inhaltsstoffe sind wirklich sinnvoll?

    46:30 Frauen in der Supplementforschung – warum die Daten oft fehlen

    50:30 Wie erkennt man schlechte Studien?

    53:50 Kreatin und Haarausfall – Mythos oder Wahrheit?

    56:40 Warum wir lieber an eine Pille glauben als an Bewegung

    59:40 Fazit: Worauf es bei Supplements wirklich ankommt


    Keywords: Supplements, Nahrungsergänzungsmittel, Kreatin, Proteinpulver, Ashwagandha, Omega-3, Evidenz, Ernährungswissenschaft.

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    1 時間 3 分
  • Warum schlechter Schlaf dich kränker macht, als du denkst | Dr. Theresa Toncar
    2026/07/20

    🎙️ Warum schlechter Schlaf dich kränker macht, als du denkst

    Jeder schläft – aber kaum jemand versteht, was dabei eigentlich passiert. Warum brauchen wir Schlaf wirklich? Wie viel Schlaf ist gesund? Und woran merkt man, dass aus einer schlechten Nacht eine echte Schlafstörung geworden ist?

    Gemeinsam mit Dr. Theresa Toncar, Schlafmedizinerin an der Charité Berlin, räumen wir mit den größten Mythen rund um Schlaf auf und zeigen, warum guter Schlaf weit mehr ist als bloße Erholung.

    💬 In dieser Folge erfährst du unter anderem:

    • Warum Schlafmangel dein Gehirn, dein Immunsystem und deinen Stoffwechsel beeinflusst.
    • Was während Tiefschlaf und REM-Schlaf wirklich passiert.
    • Warum Alkohol zwar beim Einschlafen helfen kann, aber die Schlafqualität verschlechtert.
    • Wann Schlafprobleme behandlungsbedürftig sind und wann ein Besuch im Schlaflabor sinnvoll ist.
    • Was Melatonin, Schlaftracker und Schlafhygiene tatsächlich bringen – und was eher Mythos als Medizin ist.
    • Warum Schichtarbeit und chronischer Schlafmangel langfristige Folgen für die Gesundheit haben können.
    • Welche einfachen, evidenzbasierten Maßnahmen deinen Schlaf schon heute verbessern können.

    💡 Nach dieser Folge verstehst du, warum Schlaf keine verlorene Zeit ist, sondern eine der wichtigsten Grundlagen für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.

    Wenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns riesig über eine 5-Sterne-Bewertung auf Spotify. Teile die Episode mit Menschen, die ständig müde sind oder glauben, mit fünf Stunden Schlaf auszukommen – vielleicht verändert diese Folge ihren Blick auf Schlaf nachhaltig.


    Links

    Podcast - Schlafgesellschaft: https://open.spotify.com/show/6SUBOCafr8v9VBeElSI5fT?si=7ca38e12ea704dee

    Deutsche Gesellschaft für Schlafmedizin: https://www.dgsm.de


    Keywords: Schlaf, Schlafstörungen, Schlafmedizin, Schlafhygiene, Schlafapnoe, Melatonin, REM-Schlaf, Tiefschlaf, Schlaflabor, Schlafmangel.


    Kapitel

    00:00 Intro

    00:46 "Wer nicht schläft, wird hässlich, dick, dumm, krank und stirbt früher"

    02:03 Das Schlaflabor der Charité: Was passiert dort?

    03:20 Was der Körper jede Nacht leistet: Immunsystem, Herz, Hormone

    05:09 Die Schlafphasen erklärt: N1, N2, Tiefschlaf und REM

    06:59 "Ich schlafe nur 5 Stunden und bin fit" – stimmt das wirklich?

    09:43 Intervallschlafen: Was steckt wirklich dahinter?

    11:33 Frühaufsteher vs. Eulentyp: Genetik oder Gewohnheit?

    14:32 Wie unsere Vorfahren biphasisch geschlafen haben

    16:44 Die Müllabfuhr im Gehirn – das glymphatische System

    19:36 Schlafmangel und Demenzrisiko: Wie ernst nehmen?

    20:57 Wann ist es eine echte Schlafstörung? Die 3×3-Regel

    23:00 Die größten Schlaffehler: Alkohol, Licht, sozialer Jetlag

    24:54 Schichtarbeit und Krebsrisiko: Was die WHO sagt

    29:26 Tageslichtlampen: Sinnvoll oder Verkaufstrick?

    30:38 Polysomnographie: Was das Schlaflabor über dich verrät

    33:28 Träume: Was steckt wirklich dahinter?

    35:39 Beim Einschlafen plötzlich zucken – was ist das?

    36:42 Schlafhygiene: Was wirklich hilft – und was nicht

    39:22 Schlafmittel: Wann sinnvoll, wann gefährlich?

    45:12 Melatonin: Wie bedenkenlos ist es wirklich?

    48:44 Schlaffenster und Tipps zum Einschlafen

    50:25 Schlaftracker: Was Apple Watch & Co. wirklich messen

    52:39 Tipps für den Nachtdienst im Krankenhaus

    53:40 Sport und Schlaf: Hilft körperliche Belastung?

    54:40 Wie schläft eine Schlafmedizinerin selbst?

    55:54 Botschaft an alle, die seit Monaten schlecht schlafen

    56:04 Schlafmedizin als Fach: Lohnt es sich?

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    1 時間 1 分
  • Physikum: Was Prüfer wirklich sehen, warum Anki scheitert und ein Rat für alle Erstsemester | Prof. Markus Kipp
    2026/07/06

    Das Physikum gilt als größte Hürde im Medizinstudium. Aber was passiert wirklich in einer mündlichen Prüfung? Warum fallen Studierende durch, obwohl sie das Wissen haben? Und was hält ein erfahrener Anatom und Physikumsprüfer von Anki, Lernplänen und digitalen Lernmedien?


    In dieser Folge ist Prof. Dr. Markus Kipp zurück bei Glans & Gloria — Anatom, Physikumsprüfer und einer der direktesten Gesprächspartner, die wir je hatten.


    Folge Amboss vs. Thieme: https://open.spotify.com/episode/14RyQNKYJqbj6UC0wZ4CoY?si=cc6a228034244c4f


    Das erwartet dich in dieser Folge:

    Wie ist das Physikum (M1) aufgebaut — schriftlich und mündlich?

    Was ist der häufigste Grund, warum Studierende mündlich durchfallen?

    Warum ist Anki aus neurowissenschaftlicher Sicht problematisch — und wie demonstriert Prof. Kipp das live?

    Buch vs. Digital: Was sagt die Forschung zur Ortskodierung beim Lernen?

    Unterschiede zwischen Universitäten: Warum schneidet Heidelberg besser ab als andere?

    Was passiert, wenn die Altfragen beim IMPP wegfallen?

    Do's and Don'ts für die mündliche Physikumsprüfung — aus Prüfersicht

    Warum möchte Prof. Kipp das mündliche Physikum abschaffen?

    Was wäre seine persönliche Reform der Vorklinik und des Physikums?

    Und: der einzige Rat, den er allen Erstsemestern mitgibt — in zwei Worten.



    Für wen ist diese Folge?

    Für alle, die das Physikum vor sich haben oder gerade mittendrin sind. Für Studierende, die wissen wollen, was wirklich in der mündlichen Prüfung entscheidet. Und für alle, die sich fragen, ob ihr Lernweg wirklich der richtige ist.


    Prof. Dr. Markus Kipp ist Ordinarius für Anatomie an der Universität Rostock, Mitgründer des Rostocker Anatomie-Repetitoriums und langjähriger Prüfer im Ersten Staatsexamen (M1). In der Glans & Gloria Community ist er bereits aus einer früheren Folge bekannt — und einer der meistgefragten Gäste.


    Glans & Gloria ist der Podcast für alle, die Medizin wirklich verstehen wollen — zwischen Hörsaal und Klinikflur, zwischen Wissenschaft und echtem Leben.


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    Schlagwörter / Tags:

    Physikum, M1, Erstes Staatsexamen, Medizinstudium, Vorklinik, Anatomie, IMPP, mündliche Prüfung, Anki, Lernmethoden, Ortskodierung, Lernplan, Medizinstudent, Prüfungsvorbereitung, Biochemie, Physiologie, Repetitorium, Altfragen, Privatuni, Medizin Podcast, Glans und Gloria, Prof. Markus Kipp, Rostock


    Kapitel

    00:00 Warum Studierende im Physikum durchfallen

    04:54 Aufbau des Physikums: schriftlich & mündlich erklärt

    08:25 Bestehensquoten, Uni-Rankings & Privatunis im Vergleich

    14:13 Anki vs. Lehrbuch: Der große Lernmethoden-Streit

    22:48 Regelstudienzeit, Stress & die abgeschafften Altfragen

    29:33 Präparationskurs: analog oder digital?

    33:40 Repetitorium & gezielte Physikumsvorbereitung

    38:41 Der einzige Rat für Erstsemester

    42:04 Do's & Don'ts: die mündliche Prüfung aus Prüfersicht

    47:59 Kipps Reform: Was würde er am Physikum ändern?

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    52 分
  • Warum Männer erst zum Arzt gehen, wenn es fast zu spät ist | Prof. Dr. Stefan Siemer
    2026/06/22

    Die meisten Männer ignorieren erste Warnsignale ihres Körpers, bis die Situation kritisch wird. 50.000 Männer landen jährlich mit akutem Harnverhalt in der Notaufnahme — obwohl sie jahrelang vorher Symptome hatten, die sie einfach wegdiskutiert haben.

    Professor Dr. Stefan Siemer ist einer der erfahrensten Urologen Deutschlands mit über 30 Jahren Fachpraxis und mehr als 1.000 Lehrstuhlvertretungen. Er kämpft seit Jahrzehnten gegen ein zentrales Problem der Männergesundheit: die fehlende Bereitschaft, rechtzeitig zum Arzt zu gehen — und ein Bild des Fachs in der Bevölkerung, das mehr schadet als hilft.

    💬 Das lernst du in dieser Folge:

    - Warum nur etwa 20 % der Männer zur Vorsorge gehen — während es bei Frauen völlig normal ist, bereits im Teenageralter zum Facharzt zu kommen

    - Blut im Urin ist immer ein Alarmsignal, auch wenn es am nächsten Tag wieder weg ist — das ist ein klassisches Zeichen, das viele zu lange ignorieren

    - Wie eine langsam abschwächende Harnstrahlabschwäche zu Resturin, aufgestauten Nieren und im schlimmsten Fall zu Nierenversagen führt

    - Warum die HPV-Impfung für Jungen genauso wichtig ist wie für Mädchen — aber deutlich weniger propagiert wird

    - Wie banale Probleme wie eine Hodenverdrehung zu spät erkannt werden, weil Männer nie gelernt haben, solche Symptome ernst zu nehmen

    - Dass die klassische digitale rektale Untersuchung heute gar nicht mehr gefordert ist — aber das Angstbild des Urologen sitzt in den Köpfen fest

    - Wie Frauen am Ende die „Beauftragten" für die Männergesundheit werden — weil sie von nächtlichen Toilettengängen wach werden und ihre Partner zum Arzt schicken

    💡 Nach dieser Folge wirst du verstehen, warum „Das geht vorbei" bei Männern so oft eine teure Ignoranz ist — und wo echte Vorsorge beginnen müsste.

    Schreib das jemandem, der seit Jahren mit schwächerem Harnstrahl kämpft und immer nachts aufsteht — aber einfach nicht zum Arzt will. Oder dem Kollegen, dessen Vater „das wird schon wieder" mit sich herumschleppt.

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    Kapitel

    00:00 Intro: Warum Männer Warnzeichen ignorieren

    01:11 Begrüßung & Prof. Siemer

    01:55 Wie wird man Urologe?

    02:58 Männergesundheit: Warum gehen Männer zu spät zum Arzt?

    04:50 Warum viele Männer Angst vorm Urologen haben

    06:06 Aufklärung, HPV-Impfung & Hodenschmerzen

    08:03 Blut im Urin: Dieses Warnzeichen nicht ignorieren

    08:53 Prostata & schwächerer Harnstrahl

    11:41 Was passiert, wenn man Beschwerden ignoriert?

    13:35 Nächtliches Wasserlassen: Wann wird es auffällig?

    16:25 Prostata-Vorsorge und der „Finger-im-Po“-Mythos

    19:24 Was bringt Früherkennung konkret?

    21:50 Medikamente, Beckenboden & Therapieoptionen

    23:53 Robotische Urologie

    24:52 Streamcheck: Von der Idee zum MedTech-Startup

    28:03 Klinikalltag, Startup und Karriereweg

    30:02 Höhle der Löwen: Wie läuft so ein Auftritt ab?

    31:23 Wie müsste Vorsorge in Deutschland besser funktionieren?

    34:19 Was sollte jeder Mann zur Vorsorge wissen?

    35:35 Hoden selbst abtasten

    36:05 Urologische Warnzeichen, die man kennen sollte

    37:37 Deutschland und Prävention: Was läuft falsch?

    38:55 Was Prof. Siemer seinem 25-jährigen Ich raten würde

    39:54 Fazit von Nils & Leo

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    41 分
  • Wenn der Darm sich selbst bekämpft! Was wir über CEDs wissen | Prof. Carsten Büning
    2026/06/08

    Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Reizdarm: was ist der Unterschied, und wann wird es ernst? In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Carsten Büning, einem der führenden Gastroenterologen Deutschlands, über chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) — eine der häufigsten und am meisten unterschätzten chronischen Erkrankungen unserer Zeit.

    Über 600.000 Menschen in Deutschland leben mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa — viele davon sind jung, gerade in Ausbildung oder Studium, und haben jahrelang keine Diagnose.

    • Was sind CEDs und wie unterscheiden sich Morbus Crohn und Colitis ulcerosa?
    • Welche Symptome und Warnsignale sollte ich kennen?
    • Welche Rolle spielen Ernährung, Mikrobiom und Stress wirklich?
    • Rauchen bei CED — was stimmt, was ist Mythos?
    • Neue Therapien und Biologika: Wie weit ist die Forschung?
    • Was bedeutet die Diagnose für Alltag, Partnerschaft und Familienplanung?
    • 5 Mythen über CED — und was Prof. Büning dazu sagt

    Für alle, die selbst betroffen sind oder jemanden kennen, der mit Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder unklaren Bauchbeschwerden kämpft — und für alle, die Medizin nicht nur lernen, sondern verstehen wollen.


    Prof. Dr. Carsten Büning ist Facharzt für Gastroenterologie und Hepatologie mit über 25 Jahren klinischer Erfahrung im Bereich chronisch entzündlicher Darmerkrankungen. Er behandelt täglich Patientinnen und Patienten von der Erstdiagnose bis zur komplexen Verlaufsbehandlung.

    Glans & Gloria ist der Podcast für alle, die Medizin wirklich verstehen wollen — zwischen Hörsaal und Klinikflur, zwischen Wissenschaft und echtem Leben.


    🎙️ Neue Folgen auf Spotify, Apple Podcasts, und überall wo es Podcasts gibt. 📲 Folge uns auf Instagram: @glansundgloria


    Kapitel

    00:00Intro

    00:27 Was sind CEDs? Häufigkeit & Krankheitsbild

    05:33 Alltag mit CED: Wie belastend ist die Erkrankung wirklich?

    09:58 Morbus Crohn vs. Colitis ulcerosa: Die Unterschiede

    14:58 Ursachen: Genetik, Immunsystem & Mikrobiom

    17:52 Risikofaktoren: Ernährung & Rauchen

    43:33 Stress & die Darm-Hirn-Achse

    48:44 Diagnose & Warnsymptome

    56:19 Neue Therapien: Von Cortison zu Biologika

    01:04:30 Mythen, Familienplanung & Abschluss




    Schlagwörter / Tags: Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, CED, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Darmgesundheit, Gastroenterologie, Biologika, Immuntherapie, Mikrobiom, Ernährung bei Morbus Crohn, Mittelmeerdiät, JAK-Inhibitoren, TNF-Alpha-Blocker, Medizin Podcast, Medizinstudium, Innere Medizin, Reizdarm, Darmerkrankung Symptome, Bauchschmerzen Ursache, Glans und Gloria


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    1 時間 9 分
  • Warum gute Ärzte egoistisch sind | Ich und die Medizin mit Dr. med. Felix Bock
    2026/05/26

    Wofür machst du das eigentlich?

    Dr. Felix Bock ist Arzt und Dozent an der Universität Rostock – und einer der wenigen, der diesen Beruf nicht nur ausführt, sondern konsequent hinterfragt: Was macht die Medizin mit uns? Was macht uns zu guten Ärztinnen und Ärzten? Und wofür stehen wir morgens auf?

    In dieser Folge sprechen wir über eine Frage, die im Studium fast nie gestellt wird: Ich und die Medizin. Über das Wahlpflichtfach, das Felix an der Uni Rostock leitet, über professionelle Distanz als Mythos, über den feinen Unterschied zwischen Warum und Wofür – und über einen ziemlich provokativen Gedanken: Helfen wir anderen eigentlich immer zuerst uns selbst?

    Außerdem: Warum jeder fünfte Medizinstudierende über depressive Symptome berichtet, was ein 24-Stunden-Dienst mit unserer Psyche macht, und warum Felix bis heute nicht als Patient ins Krankenhaus will.

    Das besprechen wir:

    • Warum emotionale Härte der falsche Ansatz ist
    • Das Wahlpflichtfach „Ich und die Medizin" an der Uni Rostock
    • Warum vs. Wofür: Der Unterschied, der alles verändert
    • Egoistisches Helfen – und warum das gar nicht schlimm ist
    • Psychische Belastung im Medizinstudium: Zahlen, Ursachen, Auswege
    • Was einen guten Arzt wirklich ausmacht (Spoiler: Authentizität)
    • Wie man die eigene Vision gegen das System verteidigt


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    Kapitel:

    00:00 Intro

    01:00 Fakten vs. Soft Skills: Warum beides zählt

    02:00 Emotionale Härte vs. professionelle Distanz

    05:00 Generationsunterschied in der ärztlichen Kommunikation

    08:45 „Ich bin nicht genug" – Erwartungsdruck im Studium

    14:15 Das Wahlpflichtfach: Wer bin ich und wofür mache ich das?

    20:00 Warum vs. Wofür

    21:30 Ist Helfen egoistisch?

    25:30 Verändert sich die Motivation zwischen 5. und 10. Semester?

    28:30 Assistenzarztzeit und Resilienz

    38:30 Was macht einen guten Arzt aus?

    42:00 Psychische Belastung – Zahlen und Ursachen

    45:00 Kein Raum für Überforderung: Warum redet niemand darüber?

    49:00 Zu wenig Zeit für Empathie?

    58:45 Warum Felix Angst vor dem Krankenhaus hatte

    01:04:15 – Eine Botschaft für alle Studierenden

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    1 時間 8 分