Wem kann man noch glauben, wenn journalistische Beiträge, persönliche Meinungen, Werbung und Desinformation im selben Feed auftauchen? In der zweiten Folge von „Gen Z Decoded“ sprechen Kathi und Sophie darüber, welche Quellen für sie glaubwürdig sind. Dabei geht es nicht nur um klassische Medienmarken, sondern auch um einzelne Journalist:innen, Creator:innen und Influencer:innen. Welche Rolle spielt Authentizität? Ist eine bekannte Person automatisch glaubwürdiger als eine anonyme Redaktion – oder gerade nicht? Kathi und Sophie erzählen außerdem, was passiert, wenn sich eine vermeintlich vertrauenswürdige Quelle als unzuverlässig herausstellt. Die Folge zeigt, dass Vertrauen in Medien nicht selbstverständlich ist, sondern immer wieder neu hergestellt werden muss. Über die Serie: Über die Generation Z wird viel geschrieben und gemutmaßt: zu handysüchtig, zu unpolitisch, zu empfindlich, zu wenig interessiert an klassischen Nachrichten. Dabei gibt es „die junge Zielgruppe“ so gar nicht – auch innerhalb der Gen Z unterscheiden sich Informationsverhalten, Interessen und Mediennutzung erheblich. Genau hier setzt „Gen Z Decoded“ an. Statt junge Menschen von außen zu analysieren, spricht Moderatorin Pauline Tillmann mit zwei Vertreterinnen dieser Generation: Eva Katharina „Kathi“ Puschmann, 22, und Sophie Wieners, 23, beide Mitglieder der SÜDKURIER-Jugendredaktion in Konstanz. In sechs rund 15-minütigen Folgen erzählen Kathi und Sophie aus ihrem eigenen Alltag, ordnen Beobachtungen ein und hinterfragen gängige Vorstellungen über ihre Generation. Es geht nicht darum, stellvertretend für eine ganze Generation zu sprechen, sondern zwei persönliche Perspektiven sichtbar zu machen und dadurch ein differenzierteres Bild zu ermöglichen. „Gen Z Decoded“ ist eine Podcastreihe des Formats „Freie Rede“ der taz panterstiftung, die im Rahmen des Nachwuchsprojekts 2026 lokal und konstruktiv der taz panterstiftung entstanden ist.
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