エピソード

  • Wer beim Bitcoin-ETP alles mitverdient
    2026/10/23
    Ein Klick im Depot, und dahinter arbeiten vier Parteien. Wer einen Bitcoin-ETP kauft, löst eine Kette aus Market Maker, Authorized Participant, Treuhänder und Verwahrer aus. Aber wer verdient dabei eigentlich mit? Und warum kostet dasselbe Bitcoin-Exposure bei einem Anbieter 0,15 Prozent im Jahr und beim nächsten 1,0 Prozent? Christoph Fröhlich hat Dirk Heß gefragt, Geschäftsführer von nxtAssets. Heß kommt aus der klassischen Verpackungsindustrie des Kapitalmarkts — über 20 Jahre Goldman Sachs und Citi, Optionsscheine, Zertifikate, Verbriefung. Heute emittiert er Krypto-ETPs mit Gesellschaftern wie der Deutschen Börse, Commerzbank, Vontobel und flatexDEGIRO im Rücken. Im Gespräch wird es konkret: Wie entsteht am Montagmorgen ein belastbarer Preis, wenn Bitcoin am Wochenende abgestürzt ist? Was passiert im Insolvenzfall mit den hinterlegten Coins? Ist die Verwahrung in Deutschland wirklich ein Sicherheitsargument oder nur ein gutes Argument für Anlageausschüsse? Heß antwortet offen. Und er erklärt, warum sein Haus ein Produkt für 1,0 Prozent im Regal behält, obwohl es dasselbe für einen Bruchteil kann. Dazu: der direkte Vergleich zwischen Gold-ETC und Bitcoin-ETP, die geplante Änderung bei der einjährigen Haltefrist, Frank Thelens Bitcoin-Ausstieg aus Angst vor Quantencomputern und das Argument für Krypto-ETPs, das Heß von einem alten Bitcoin-Hasen gehört hat. Eine gute halbe Stunde Maschinenraum. Risikohinweis: Die Inhalte dieses Podcasts beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung. Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.
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    37 分
  • „Next Gen ist vorbei“ – wie Banken um die nächste Vermögensgeneration kämpfen
    2026/10/21
    Die nächste Generation erbt Milliarden. Aber erbt sie auch das Vertrauen in die Vermögensberater ihrer Eltern? Beim Live-Podcast von „For Professional Investors Only“ diskutieren fünf Experten aus Private Banking, Wealth Management und Family Governance darüber, was beim Generationswechsel wirklich zählt. Malte Dreher und Christoph Fröhlich moderieren eine lebhafte Runde mit durchaus unterschiedlichen Ansichten. Dr. Marcel Megerle stellt gleich einen der beliebtesten Begriffe der Branche infrage: „Next Gen ist vorbei!“ Statt junge Vermögende in eigene Programme zu stecken, sollten Banken lieber die Generationen miteinander ins Gespräch bringen. Vermögensverwalterin Stella Streckwall von Jovalias erklärt, warum sie Kinder frühzeitig an die Geldanlage heranführt und dabei auch schon mal Minecraft und Microsoft eine Rolle spielen. Oliver Meinschien von der UBS berichtet, warum junge Start-up-Gründer nach einem Exit völlig andere Bedürfnisse haben als Erben traditionsreicher Unternehmerfamilien. Alice Neumann von der Commerzbank und Maurice Sinram von UniCredit erläutern, weshalb Vertrauen zwar über Generationen wachsen kann, aber niemals automatisch vererbt wird. Dabei geht es auch um unbequeme Fragen: Sind die viel beworbenen Next-Gen-Programme der Banken mehr Marketing als echte Beratung? Können langjährige Familienberater auch die Interessen der Kinder vertreten? Und was passiert, wenn der Patriarch neun Prozent Rendite verlangt, die Kinder aber lieber gesellschaftliche Wirkung erzielen möchten? Eine Diskussion über Milliardenvermögen, Familienwerte, neue Ansprüche und die Zukunft einer Branche, die ihre Kunden von morgen schon heute überzeugen muss.
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    31 分
  • Fidelity gegen den AVD-Preiskampf: „Beratung hat nun mal auch ihren Preis”
    2026/10/19
    Deka: 0,1 Prozent. Scalable: zum Start gar nichts. Fidelity: 0,35 bis 1,35 Prozent. Beim Altersvorsorgedepot ist der Preiskampf eröffnet – und Fidelity bietet bewusst nicht mit. Annalena Runte arbeitet bei Fidelity International im Vertrieb des neuen geförderten Depots und ist seit Monaten als AVD-Erklärerin im Dauereinsatz. Im Gespräch mit Christoph Fröhlich sagt sie offen, was die Differenz zwischen 0,35 und 0,75 Prozent eigentlich ist. Sie erklärt, warum im Standarddepot zwei aktive statt zwei günstigere Index-ETFs stecken. Dazu geht es um das Thema, über das derzeit kaum jemand spricht: die Auszahlphase. Warum die monatliche Rate alle drei Jahre neu berechnet wird, warum das Restkapital vererbbar ist und warum Runte darin die größte Beratungschance der nächsten Jahre sieht. Am Ende verrät sie in der Blitzrunde, was sie für gefährlicher hält als einen Börsencrash kurz vor der Rente. Und woran sie Ende 2028 erkennen will, dass das Altersvorsorgedepot funktioniert hat: Es ist keine Zahl.
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    38 分
  • "Der MSCI World ist nicht die Welt": Was 8.200 Aktien in einem ETF wirklich bringen
    2026/10/16
    8.200 Aktien, 47 Länder, 99 Prozent des investierbaren Weltmarkts – und trotzdem landen nie alle Titel im Fonds. Sophia Wurm ist Managerin bei State Street Investment Management im ETF-Vertrieb in Deutschland und Österreich. In dieser Folge nimmt sie Christoph Fröhlich mit in den Maschinenraum eines Welt-ETFs: Warum der MSCI World nur die entwickelte Welt abbildet, was Schwellenländer und Nebenwerte wirklich beitragen, wie optimierte Replikation funktioniert und ab wann ein ETF groß genug ist, damit Anleger etwas davon haben. Dazu wird es an mehreren Stellen unbequem: Wurm relativiert den Basispunkte-Wettlauf ihrer eigenen Branche, räumt ein, dass Sparplan-Anleger auf die Ausführung keinen Einfluss haben, und sagt beim hauseigenen Verteidigungs-ETF offen, dass der Kuchen schon ein Stück weit verteilt ist. Zum Schluss wagt sie eine Prognose über Neobroker, Fusionen und eine Konsolidierungswelle, die noch kaum jemand sieht. Diese Folge entsteht mit State Street Investment Management als Partner.
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    27 分
  • Investieren in das Nadelöhr der Künstlichen Intelligenz
    2026/10/14
    Wer bei Schwellenländern an Rohstoffe und Brasilien denkt, arbeitet mit einem Bild von vor zwanzig Jahren. Denn die spannendste Geschichte der Emerging Markets spielt gerade in zwei Ländern, an denen die gesamte KI-Industrie hängt: Taiwan und Südkorea. Marcus Weyerer, Senior ETF Investment Strategist bei Franklin Templeton, erklärt Malte Dreher am Rande des private banking kongresses, wie die Wertschöpfungskette der Künstlichen Intelligenz tatsächlich aussieht und warum sie an einer Stelle extrem schmal wird. 90 Prozent und mehr der KI-relevanten Compute-Chips kommen nach seiner Darstellung aus Taiwan, rund 80 Prozent der Memory-Produktion aus Korea. Verlagern lässt sich das kaum: Chipfabriken müssen steril sein, ihr Bau dauert Jahre, und die Auftragsbücher sind im Memory-Bereich bereits für 2027 ausgebucht. Im Gespräch geht es um die Goldrausch-Analogie – warum man die Schaufeln kauft und nicht das Gold –, um die Frage, ob das Rennen damit entschieden ist, und um die Blasendebatte: Weyerer erklärt, welche Zahlen er sich tatsächlich anschaut, warum er keine Blase im traditionellen Sinn sieht und an welchem Punkt sein Wissen endet. Zum Schluss wird es konkret: Wie viel Einzelland-Risiko ist vertretbar, für welche Portfolios lohnt sich die Beimischung nicht – und warum das eigentliche Problem in der Beratung liegt. Eine Folge für alle, die wissen wollen, wo im KI-Boom das Nadelöhr sitzt.
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    21 分
  • Klumpenrisiko Lebenswerk: Wie die Haspa Unternehmer berät
    2026/10/12
    „Meine Altersvorsorge ist meine Firma" – diesen Satz hört Eva-Marie Gerland oft. Sie berät im Private Banking der Hamburger Sparkasse Unternehmerinnen und Unternehmer, also Menschen, deren größter Vermögenswert zugleich ihr Lebenswerk ist. Wie erklärt man jemandem, dass genau darin ein Risiko steckt? Ihr erstes Gespräch mit einer Unternehmerpersönlichkeit führte Gerland mit 22. „Was habe ich, warum mir diese Person jetzt zuhört?" – die Frage hat sie damals beschäftigt, die Antwort darauf ist heute ihr Arbeitsmodell. In dieser Folge, aufgezeichnet auf dem private banking kongress Mitte September 2026 in Hamburg, geht es um Vertrauen, das man sich erarbeiten muss, um Nachfolge und Unternehmensverkauf, um die Frage, wie viel Vermögen in der Firma bleiben sollte – und darum, was Beratung noch wert ist, wenn jede Information googelbar geworden ist. Gerland verrät außerdem, welchen Teil ihrer Arbeit sie sofort einer KI überlassen würde. Und sie hat ein Bild für die Lage der Branche, das man so selten hört: kein Marathon, sondern ein Last Man Standing. Ein Podcast von DAS INVESTMENT und dem private banking magazin. Mit Christoph Fröhlich und Malte Dreher.
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    17 分
  • "Bloß niemals Bank" – was ein 81-jähriger Banker seinen Enkeln rät
    2026/10/09
    Er ist 81, hat rund sechs Jahrzehnte Bankgeschäft erlebt und würde seinen Enkeln heute dringend davon abraten. Michael Bothe war 16 Jahre bei der Bremer Landesbank, verantwortete bei der Hamburger Privatbank Schröder, Münchmeyer, Hengst das institutionelle Inlandsgeschäft und baute Lazard als Asset Manager in Deutschland mit auf. Heute führt er ein kleines Family Office und arbeitet mit sieben, acht Vermögensverwaltern zusammen. Im Gespräch mit Malte Dreher erklärt er, warum er sich selbst lieber „Menschenfänger" nennt als Banker. Warum aus seiner Sicht zwei, drei große Banken fürs Kreditgeschäft reichen würden. Warum sich heute niemand mehr meldet, wenn die Märkte fallen und was er einem Berater geantwortet hat, der für einen Fondskauf über zwei Millionen Euro vier Prozent Ausgabeaufschlag aufrufen wollte. Dazu: eine ungewöhnlich offene Kritik an der Next-Generation-Debatte im Private Wealth, die Frage, ob komplexe Familienvermögen über eine Bank überhaupt noch zu betreuen sind, und zum Schluss St. Pauli, das Thalia-Theater und zwei Buchtipps. Eine Episode über das, was von der Beratung übrig ist und über das, was bleibt.
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    15 分
  • Haltung ist Handwerk: 20 Jahre Candriam in Deutschland
    2026/10/07
    Jedes Fondshaus behauptet, eine eigene Handschrift zu haben. Die spannendere Frage ist: Woran merkt man sie? Tanja Bender beantwortet sie mit einem Satz, den man im Fondsvertrieb selten hört: "Ich bin auch mutig genug zu sagen, dass es Bereiche gibt, in denen sind wir nicht so gut." Die Länderchefin von Candriam für Deutschland und Österreich erklärt, wo ihr Haus aus ihrer Sicht stark ist — thematische Aktienfonds, High Yield, Emerging Market Debt und Liquid Alternatives, die hierzulande lange als Hedgefonds verschrien waren. Es geht um die Frage, warum Institutionelle gerade vorsichtig werden, während im Retail "immer noch eine Bombenstimmung" herrscht. Um Biotech und die Frage, wann aus medizinischem Fortschritt ein gutes Investment wird. Und um das Altersvorsorgedepot als mögliche Chance für die deutsche Aktienkultur. Dazu: warum sie mit BVB-Rucksack zum Kundentermin geht, wieso ein Parkplatz das beste Recruiting-Argument sein kann und was sie heute lockerer sieht als früher. Aufgenommen in München, wenige Stunden vor dem Oktoberfest. Anlass sind 20 Jahre Candriam in Deutschland. Diese Folge entsteht in Zusammenarbeit mit Candriam. Die Fragen stellt die Redaktion unabhängig.
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    25 分