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"Bloß niemals Bank" – was ein 81-jähriger Banker seinen Enkeln rät

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Er ist 81, hat rund sechs Jahrzehnte Bankgeschäft erlebt und würde seinen Enkeln heute dringend davon abraten. Michael Bothe war 16 Jahre bei der Bremer Landesbank, verantwortete bei der Hamburger Privatbank Schröder, Münchmeyer, Hengst das institutionelle Inlandsgeschäft und baute Lazard als Asset Manager in Deutschland mit auf. Heute führt er ein kleines Family Office und arbeitet mit sieben, acht Vermögensverwaltern zusammen. Im Gespräch mit Malte Dreher erklärt er, warum er sich selbst lieber „Menschenfänger" nennt als Banker. Warum aus seiner Sicht zwei, drei große Banken fürs Kreditgeschäft reichen würden. Warum sich heute niemand mehr meldet, wenn die Märkte fallen und was er einem Berater geantwortet hat, der für einen Fondskauf über zwei Millionen Euro vier Prozent Ausgabeaufschlag aufrufen wollte. Dazu: eine ungewöhnlich offene Kritik an der Next-Generation-Debatte im Private Wealth, die Frage, ob komplexe Familienvermögen über eine Bank überhaupt noch zu betreuen sind, und zum Schluss St. Pauli, das Thalia-Theater und zwei Buchtipps. Eine Episode über das, was von der Beratung übrig ist und über das, was bleibt.
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