エピソード

  • Warum Psychologie studieren?
    2026/08/29

    Warum studiert man eigentlich Psychologie…und was lernt man da wirklich?


    In dieser Folge erzählt Kathrin, warum sie sich für das Psychologiestudium entschieden hat, wie sie die Studienzeit erlebt hat und was zwischen Statistik, Diagnostik, Entwicklungspsychologie und all den anderen Fachbereichen tatsächlich auf dem Vorlesungsplan stand.


    Und wir klären eine Frage, bei der vermutlich mehr Menschen durcheinanderkommen, als sie zugeben würden: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen? Wer darf diagnostizieren? Wer behandelt? Wer darf Medikamente verschreiben? Und warum ist „Psycholog*in“ nicht automatisch dasselbe wie „Therapeut*in“?


    Wir sprechen über Erwartungen und Realität, über Kathrins persönlichen Weg und natürlich stellen wir auch die Fragen, die man einer Psychologin vielleicht nicht unbedingt in einem Hörsaal stellen würde.


    Eine Folge für alle, die schon einmal wissen wollten, was hinter dem Psychologiestudium und den verschiedenen Berufsbezeichnungen wirklich steckt, wie immer bei Ahlt und fafresen: Psychologie am Küchentisch.

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    1 時間 23 分
  • Motivation (und/oder Disziplin)
    2026/08/22

    Manche Dinge brauchen kaum Überwindung. Wir wollen sie, wir freuen uns darauf, wir legen einfach los. Und bei anderen diskutieren wir schon morgens mit uns selbst darüber, warum heute wirklich kein guter Tag dafür ist.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, was uns motiviert, warum Motivation manchmal erstaunlich zuverlässig auftaucht und manchmal einfach nicht und was dann passiert.

    Denn vielleicht brauchen wir Motivation, um anzufangen. Aber Disziplin brauchen wir dort, wo wir entschieden haben, dass uns etwas wichtig ist, auch wenn wir gerade keine Lust darauf haben.

    Und vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, immer motiviert oder immer diszipliniert zu sein. Sondern herauszufinden, wofür wir bereit sind, uns aufzuraffen und wofür vielleicht auch nicht.

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    1 時間 9 分
  • Psychische Erkrankungen
    2026/08/15

    Psychische Erkrankungen beginnen nicht erst dort, wo nichts mehr geht.


    In dieser Folge sprechen wir darüber, was die Sommerferien mit uns gemacht haben. Über Krankheitsangst und Depression. Offen, persönlich und ohne den Anspruch, für irgendjemanden eine Therapie zu ersetzen.


    Wir sprechen darüber, weil psychische Belastungen kein Geheimnis sein sollten. Und weil man nicht warten sollte, bis die eigenen Kapazitäten vollständig aufgebraucht sind. Bis man nicht mehr aufstehen kann. Bis aus „Ich schaffe das schon“ ein „Ich kann nicht mehr“ geworden ist.


    Wenn ihr merkt, dass es euch psychisch nicht gut geht, sprecht darüber. Mit Menschen, denen ihr vertraut. Sagt, dass ihr Unterstützung braucht. Und holt euch professionelle Hilfe, bevor ihr keine Wahl mehr habt.


    Ein erster Weg kann über eure Hausärztin oder euren Hausarzt führen. Ihr könnt euch aber auch direkt an eine psychotherapeutische Praxis wenden oder über die 116117 eine psychotherapeutische Sprechstunde vermitteln lassen.


    Und wenn ihr gerade jemanden braucht, der zuhört: Die TelefonSeelsorge ist deutschlandweit, anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800 1110111, 0800 1110222 oder 116 123 erreichbar.


    Hilfe zu brauchen bedeutet nicht, dass man gescheitert ist. Manchmal bedeutet es einfach, früh genug ernst zu nehmen, dass die eigenen Kräfte gerade nicht reichen.


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    1 時間 2 分
  • Neurodivergenz
    2026/08/08

    Hier nun der 2. Teil unseres Gespräches über neurodivergenz und insbesondere ADHS.

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    43 分
  • Neurodivergenz
    2026/08/01

    ADHS ist plötzlich überall.


    Auf TikTok. Bei Instagram. In Reels mit 30 Sekunden Länge.


    Aber was passiert, wenn sich Menschen in diesen Videos wiedererkennen? Ist das ein sinnvoller erster Impuls oder führt Social Media zu immer mehr Selbstdiagnosen?


    In der ersten von zwei Podcastfolgen sprechen wir über den schmalen Grat zwischen Aufklärung und Vereinfachung. Darüber, warum viele Betroffene einen jahrelangen Leidensweg hinter sich haben, weshalb eine Selbstdiagnose für manche der erste Schritt sein kann und wo gleichzeitig ihre Grenzen liegen.


    Eine Folge über Verantwortung, psychologische Diagnostik und die Frage, wie wir zwischen echtem Wiedererkennen und vorschnellen Schlüssen unterscheiden können.

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    37 分
  • Verantwortung
    2026/07/25

    Verantwortung: Warum die einen sie an sich reißen und die anderen sich für nichts zuständig fühlen


    Es gibt Menschen, die in jedem Raum automatisch zur Ansprechperson werden, die den Überblick behalten, die Konsequenzen abfedern, die “das schon machen”, bevor überhaupt jemand gefragt hat. Und es gibt Menschen, bei denen Verantwortung einfach abzuprallen scheint, so als wäre sie für sie gar nicht vorgesehen. In dieser Episode fragen wir: Warum verteilt sich Verantwortung so ungleich und hat das wirklich was mit Charakter zu tun, oder eher mit Rollen, Prägung und wer gelernt hat, dass es sonst niemand tut?

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    47 分
  • DAS Wetter
    2026/07/18

    Was Hitze mit uns macht: Zeigt sich bei 35 Grad unser wahrer Charakter?


    “Der ist bei der Hitze so dünnhäutig”, aber ist das wirklich der wahre Kern eines Menschen, der da zum Vorschein kommt, oder einfach ein überhitztes Nervensystem ohne Ressourcen? In dieser Episode nehmen wir das Wetter auseinander, genauer: die Hitze, und was sie mit uns macht, wenn sie auf einen Körper trifft, der sowieso schon am Limit reguliert.


    Wir fragen uns, warum Reizbarkeit bei Hitze so gerne moralisch aufgeladen wird, obwohl dahinter ganz banale Physiologie steckt: schlechterer Schlaf, mehr Kreislaufbelastung, weniger Kapazität fürs Nervensystem. Zeigt Hitze also Charakter oder zeigt sie nur, wie wenig Puffer eigentlich da war, bevor die Sonne draufgeknallt hat?


    Und weil Wetter nie neutral ist: Wir schauen uns auch an, wer bei Hitzewellen eigentlich die unsichtbare Arbeit macht, Kinder beschäftigen, Kühlung organisieren, alles am Laufen halten, und was das mit Care Gap und Gender zu tun hat.

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    58 分
  • Regulation
    2026/07/11

    Wir sprechen darüber, warum Gefühle unterdrücken nicht dasselbe ist wie Gefühle regulieren, warum Co-Regulation kein Zeichen von Schwäche ist, sondern von Biologie, und warum “einfach mal durchatmen” manchmal die hilfreichste und manchmal die unmöglichste Anweisung der Welt ist.


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    57 分