エピソード

  • Strafzölle retten Volkswagen nicht
    2026/07/15
    Bekanntlich schläft die Konkurrenz nicht und Wettbewerb ist für die deutsche Wirtschaft eigentlich auch nichts Neues. In vielen Branchen ist der Wettbewerbsdruck aber inzwischen enorm. Besonders deutlich spürt das der Volkswagen-Konzern. Am 9. Juli 2026 hat der VW-Aufsichtsrat über das größte Sparprogramm der Firmengeschichte beraten. Bis zu 100.000 Stellen weltweit sollen wegfallen, vier deutsche Werke stehen vor der Schließung: Emden und Zwickau bis 2031, Hannover 2032, das Audi-Werk Neckarsulm 2034. Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), prognostiziert: „VW wird wahrscheinlich von einem chinesischen Autohersteller aufgekauft – etwa von BYD.“ Die Frage, die bleibt: Warum sollten sie das tun, und sich die Probleme einkaufen, wenn sie mit modernen Werken und Produkten den Markt aufrollen?Fast genau vor zwei Jahren, im Juni 2024, war Prof. Dr. Dirk Dohse vom IfW Kiel bei Daniel Stelter zu Gast. Anlass damals: Die EU-Kommission hatte gerade Ausgleichszölle auf chinesische Elektroautos beschlossen. Dohses Diagnose war klar – die Zölle sind nicht unbegründet, aber sie werden die hiesige Autoindustrie nicht retten. Wir müssten uns an die eigene Nase fassen. Mittlerweile ist die Prognose eingetreten. Die Chinesen sind trotzdem gekommen. Volkswagen schließt Werke. Und die deutsche Politik steht ohne Antwort da. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.Hörerservicebto-Episode #248 Keine Rettung (23. Juni 2024) mit Prof. Dr. Dirk Dohse vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel: https://tinyurl.com/3mub4bnj Beitrag Foulspiel? Zu Höhe und Umfang der Industriesubventionen in China (2024) im Policy Brief des IfW: https://tinyurl.com/3hvjm66w Analyse Ain’t No Duty High Enough — EU-Zölle auf chinesische E-Autos (2024) des Forschungsunternehmens Rhodium Group: https://tinyurl.com/5a7ppe4k Beitrag How did China come to dominate electric cars? (Februar 2023) in MIT Technology Review: https://tinyurl.com/2k7hk3sz beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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    1 時間
  • Investitionsstreik in Deutschland
    2026/07/12
    Deutschland investiert immer weniger. Die produktiven Netto-Investitionen liegen bei 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – vor der Finanzkrise waren es zwei Prozent. China erreicht 23 Prozent, Indien 14, die USA vier, die EU im Schnitt zwei. Unser Land ist offenbar nicht mehr der Ort, an dem Wohlstand entsteht.Diese Fakten dokumentiert die McKinsey-Standortstudie „Catalyzing Competitiveness: Where Investment Happens and Why“. In allen untersuchten Industrien ist Deutschland der teuerste oder fast der teuerste Standort der Welt. Der Kostennachteil zum jeweils besten Standort liegt je nach Branche bei 40 bis 250 Prozent.Das ist kein gutes Umfeld für Investitionen. Deutschland befindet sich in einer Abwärtsspirale. Wie kann diese Entwicklung durchbrochen werden? Daniel Stelter spricht mit Jan Mischke, Partner am McKinsey Global Institute in Zürich und Mitautor dieser Studie. Themen des Expertengesprächs sind die zentrale Diagnose und die sechs Hebel, mit denen 30 bis 80 Prozent der Kostenlücke des Standorts Deutschland gegenüber den Besten geschlossen werden könnten. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceStudie Catalyzing Competitiveness – Where Investment Happens and Why (Juni 2026) von McKinsey Global Institute, Zürich: https://tinyurl.com/wx7ckjp6 Analyse Nuclear Energy Outlook: Global Installed Capacity to 2050 and Beyond der Nuclear Energy Agency, Paris: https://tinyurl.com/3bpz4cta Analyse Bundesregierung verschiebt Investitionen zwischen Schuldentöpfen des ifo Instituts, München (8. Juli 2026): https://tinyurl.com/mujpp4c8 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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    1 時間 15 分
  • Strom ist (und bleibt) zu teuer
    2026/07/08

    Anfang Juli 2026 hat der Koalitionsausschuss der schwarz-roten Bundesregierung nach zehn Stunden Verhandlung 34 Maßnahmen beschlossen, um Wettbewerbsfähigkeit, Bürokratieabbau, Steuerentlastungen und Reformen bei Rente und Arbeitsmarkt voranzubringen. Zum Kernproblem der deutschen Industrie – den Strompreisen – findet sich kein Wort.

    Die Situation ist nicht neu. Dafür nimmt die Dringlichkeit zu. Die hohen Strompreise in Deutschland haben sich als essenzieller Standortnachteil entpuppt und wirken negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Genau darüber hat Daniel Stelter im Oktober 2023 mit dem Energieökonomen Dr. Lion Hirth, Professor für Energiepolitik an der Hertie School in Berlin, gesprochen. Hirths Analyse in Folge #213 „Strom bleibt teuer“ war nüchtern und nachdrücklich: Der Markt zeigt uns keine schnelle Rückkehr zu den günstigen Preisen der 2010er-Jahre. Und die Politik verwechselt Symptombehandlung mit Lösung. Zweieinhalb Jahre später ist die Diagnose nicht nur bestätigt. Der Preis ist nicht nur nicht gesunken, er ist gestiegen.

    Eine aktuelle Einordnung verdeutlicht, warum das Gespräch heute sogar noch wichtiger ist als damals. Die zentralen Fragen: Wieso ist der Strom überhaupt so teuer geworden? Was macht die Merit Order mit dem Preis? Was sagt der Terminmarkt? Wie viele Backup-Kraftwerke brauchen wir wirklich – und wer bezahlt sie? Zeit für ein bto REFRESH!

    Hinweis

    ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.

    Hörerservice

    Analyse Catalyzing Competitiveness — Where Investment Happens and Why des McKinsey Global Institute (Juni 2026; Industriestrompreise S. 38, Exhibit 16; Stahlanalyse S. 87–91): https://tinyurl.com/wx7ckjp6

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    56 分
  • KI: Die Ungleichheitsmaschine
    2026/07/05
    Künstliche Intelligenz könnte zu mehr Ungleichheit führen. Das befürchtet jedenfalls MIT-Professor Daron Acemoğlu. Der Träger des 2024er Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften prognostiziert, dass ein immer größerer Teil der Wertschöpfung den Kapitalbesitzern zufallen würde, ein immer kleinerer Teil den Arbeitnehmern. Wenige Ökonomen haben diese These so weit gedacht wie Philip Trammell, Sozialwissenschaftler an der Stanford Universität, und der Informatiker Dwarkesh Patel, Host des Dwarkesh Podcast und eine der prominentesten Stimmen der KI-Medien-Welt. In ihrem Ende Dezember 2025 erschienenen Aufsatz „Capital in the 22nd Century“ formulieren sie einen Satz, der die Verteilungsdebatte der nächsten Jahrzehnte prägen könnte: „Piketty was wrong about the past. He’s probably right about the future.“ Thomas Piketty ist ein französischer Ökonom und Autor des viel diskutierten Buchs Das Kapital im 21. Jahrhundert.Mit Künstlicher Intelligenz und Robotik kippt das Komplementaritätsverhältnis. Wenn Maschinen die Arbeit ersetzen, werden Kapital und Arbeit zu Substituten. Die Kapitalquote steigt nachhaltig. Die Lohnquote fällt. Die beiden Forscher schließen nicht aus, dass der Gini-Koeffizient (0 = jeder hat das gleiche, 1 = einer hat alles) der US-Einkommensverteilung von heute 0,42 auf 0,95 steigt. Eine Größenordnung, die wir nirgendwo auf der Welt jemals gemessen haben.Daniel Stelter im Gespräch mit Philip Trammell über die drei Mechanismen der Ungleichheitsspirale: die Privatisierung der Renditen, das Ende des internationalen Aufholens und das Ende des Generationenausgleichs. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceAufsatz Capital in the 22nd Century (29.12.2025) von Philip Trammell und Dwarkesh Patel: https://tinyurl.com/mr55t464 Interview An AI Job Apocalypse? (25.06.2026) in Top of Mind von Goldman Sachs Global Investment Research, Daron Acemoğlu im Gespräch mit Allison Nathan: https://tinyurl.com/yjwa47vy beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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  • Hat die EZB ihre Lektion gelernt?
    2026/07/01
    Am 11. Juni 2026 hat die Europäische Zentralbank (EZB) erstmals seit fast drei Jahren die Zinsen erhöht – auf 2,25 Prozent und damit um 25 Basispunkte. Die Gründe für diese Erhöhung waren der Iran-Krieg und der dadurch ausgelöste Energiepreis-Schock. Die EZB betonte, aus dem Fehler der Vergangenheit gelernt zu haben. Vier Jahre ist es jetzt her, dass Russlands Überfall auf die Ukraine einen ähnlichen Energiepreis-Schock auslöste – und die EZB damals viel zu spät reagierte. Die Folge: eine Inflation bis zu 10,6 Prozent. Daniel Stelter sprach im Mai 2022 mit Otmar Issing, dem ehemaligen Chefökonomen von Bundesbank und EZB. Er gilt als Architekt der Zwei-Säulen-Strategie. Issing warnte damals: Die EZB ist zu zögerlich!Ende Juni, Anfang Juli 2026 tagt das ECB Forum on Central Banking im portugiesischen Sintra. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, wird die Sitzung eröffnen. Es ist der perfekte Moment, um Otmar Issings Diagnose von 2022 noch einmal zu hören und zu fragen: Hat die EZB gelernt? Oder wiederholt sich das Muster? Es ist Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceECB Research Bulletin Monetary policy under multiple financing constraints (23.06.2026): https://tinyurl.com/5n7nz9cr Beitrag Ein kritisches Wort vom Mister Euro in der Frankfurter Allgemeine (12.09.2024, Bezahlschranke) zur Vorstellung von Otmar Issings Buch Von der D-Mark zum Euro: Erinnerungen des Chefökonomen: https://tinyurl.com/nhbkbvfj bto #136 Die Geisterfahrt der EZB, Originalfolge vom 22. Mai 2022 mit Otmar Issing: https://tinyurl.com/2p9v9m6m beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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    1 時間 24 分
  • Digitale Kolonie Europa
    2026/06/28
    Am 1. April 2026 sendete die ARD im Vorabendprogramm „Wissen vor Acht – Erde” einen Beitrag über KI und Klima. Tenor: Künstliche Intelligenz sei klimaschädlich, statt KI solle man lieber das eigene Gehirn benutzen. Es war kein Aprilscherz. Es wirkte aber wie einer. Der Beitrag wurde wiederholt und steht noch immer in der Mediathek. Während in Deutschland zur Hauptsendezeit die Klimabilanz von ChatGPT-Prompts debattiert wird, beziffert die St. Louis Fed den KI-Anteil am US-BIP-Wachstum 2025 auf 42 Prozent. Goldman Sachs prognostiziert Hyperscaler-Investitionen von 533 Milliarden Dollar für 2026. Die Internationale Energieagentur erwartet bis 2030 einen Stromverbrauchszuwachs in Rechenzentren von 250 Terawattstunden in den USA – und nur 45 Terawattstunden in der EU. Das Verhältnis: eins zu fünf. Der Internationale Währungsfonds rechnet vor, dass die Produktivitätsgewinne aus KI in Europa um mehr als 30 Prozent niedriger ausfallen werden – wegen Regulierung. Europa im Schneckentempo, mit roter Laterne und erhobenem Zeigefinger.Daniel Stelter spricht in dieser Folge mit Johannes Reck, Mitgründer und CEO von GetYourGuide. Reck war Mitglied der von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche eingesetzten KI-Kommission. Seine Diagnose: „Wir sind ein Stück weit digitale Kolonie.” Sein Plan: weniger Regulierung für Aufsteiger, härtere Durchsetzung des Digital Markets Act gegen die Marktbeherrscher, Mobilisierung von Kapital und natürlich niedrigere Energiekosten.Findet Deutschland den KI-Anschluss noch? Und was lehrt die Dampfmaschinen-Geschichte des 19. Jahrhunderts darüber, was passiert, wenn ein Land eine Schlüsseltechnologie verschläft?Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceAbschlussbericht Wettbewerb und KI der KI-Kommission eingesetzt vom Bundesministerium für Wirtschaft (April 2026): https://tinyurl.com/28sbnubs Papier Tracking the AI Contribution to GDP Growth der St. Louis Fed (Januar 2026): https://tinyurl.com/muwhys44 Papier Energy demand from AI der Internationalen Energie Agentur (IEA): https://tinyurl.com/ye2audct Ausblick How Will AI Affect the US Labor Market? von Goldman Sachs Global Investment Research: https://tinyurl.com/4apv3u5s Papier AI and Productivity in Europe des Internationalen Währungsfonds (April 2025): https://tinyurl.com/3s5at54s Papier From Steam Power to Artificial Intelligence der Rockwool Foundation Berlin: https://tinyurl.com/mrs4ybhb Beitrag Wie klimaschädlich ist Künstliche Intelligenz? in der ARD-Sendung „Wissen vor Acht — Erde”: https://tinyurl.com/yn2a5jed beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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    1 時間 46 分
  • Europa klar im Vorteil
    2026/06/24
    Johannes Reck gründete 2009 während seines Studiums an der ETH Zürich eines der heute erfolgreichsten europäischen Tech-Unternehmen: GetYourGuide, die führende globale Plattform für gebuchte Reise-Erlebnisse. Längst hat GetYourGuide den Hauptsitz nach Berlin verlegt und inzwischen ist daraus ein Konzern mit über zwei Milliarden Dollar Bewertung geworden – 50.000 Partner, 200.000 bestellbare Erlebnisse, 33 Millionen Buchungen pro Jahr, über 1.400 Mitarbeiter in mehr als 170 Ländern. Im Juni 2026 wurde GetYourGuide offizieller Partner der Sagrada Família in Barcelona – Papst Leo XIV. segnete die Vollendung des Jesus-Christus-Turms im Beisein der beiden Gründer Johannes Reck und Tao Tao.Reck hat in den vergangenen Jahren mehrfach Angebote abgelehnt, den Unternehmenssitz nach Silicon Valley zu verlegen. Im Fortune-Interview vom 28. Mai 2026 hat er erklärt, warum er bewusst auf Europa setzt – starkes Einwanderungssystem, großer Pool an mehrsprachigen Fachkräften, deutlich höhere Mitarbeiterbindung, viel niedrigere Fluktuationskosten – und warum europäische Gründer den Mut zur eigenen Plattform haben sollten. Im Juli 2023 war Johannes Reck zu Gast bei bto #200. Das damalige Originalgespräch im bto REFRESH diesmal zur Einstimmung auf die kommende Episode, denn in Folge 401 ist Reck erneut zu Gast. Diesmal sprechen wir über das, was seine Branche und die Welt insgesamt gerade umkrempelt: Künstliche Intelligenz. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBeitrag Why some CEOs still choose Europe over the U.S. im Fortune Magazine (Mai 2026): https://tinyurl.com/4dh595cm Presseinformation GetYourGuide & Sagrada Família — Blessing of the Tower of Jesus Christ (Juni 2026): https://tinyurl.com/yjf8d2x5 bto #200 Deutschlands Chancen (2023) Daniel Stelter im Gespräch mit Johannes Reck, Gründer von GetYourGuide: https://tinyurl.com/4cmfkvkh beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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    58 分
  • Arme reicher machen statt Reiche ärmer
    2026/06/21
    Sollte man Milliardäre stärker besteuern? Oder sollte man sie am besten gleich abschaffen? In Deutschland fordert die Partei Die Linke seit Februar 2025 die Halbierung der Milliardärsvermögen binnen zehn Jahren.Hinter all diesen Vorschlägen steht der französische Ökonom Thomas Piketty. Mit seiner Formel „r (die Rendite auf dem Kapital) ist größer als g (das Wachstum der Wirtschaft)" lieferte er 2014 die theoretische Grundlage. Sein Schüler Gabriel Zucman, derzeit prominentester Steuerökonom der Welt, hat daraus den G20-Vorschlag einer globalen Mindeststeuer von zwei Prozent destilliert. Und vor zwei Wochen hat das von Piketty als Co-Direktor mitgeleitete World Inequality Lab in Paris den Global Justice Report 2026 vorgestellt, in dem es eine globale Vermögenssteuer von bis zu 20 Prozent/Jahr, eine Spitzeneinkommensteuer von 90 Prozent und einen Welt-Justice-Fonds in Höhe von 10,3 Prozent des globalen BIP vorschlägt. Was davon zu halten ist bespricht Daniel Stelter mit einem Mann, der jahrelang an Pikettys Seite forschte und dennoch zum gegenteiligen Befund gelangte: Daniel Waldenström, Professor am Institut für Industrieökonomie Stockholm und ein weltweit führender Empiriker zur historischen Vermögensverteilung. Sein Befund: Die Vermögensangleichung des 20. Jahrhunderts kam nicht durch Kriege oder Steuern, sondern durch den Aufstieg der Mittelschicht. „Lifting the bottom" statt „taking down the rich". Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBuch Richer and More Equal: A New History of Wealth in the West von Daniel Waldenström: https://tinyurl.com/3p5e3aj4 Positionspapier Wealth Inequality and Inheritance Taxation (11.5.2025) (Downloadlink!): https://tinyurl.com/yv9hfu4m Paper Long-Term Trends in the Distribution of Wealth and Inheritance von James B. Davies, Rodrigo Lluberas und Daniel Waldenström für CESifo/ifo Institut (2024): https://tinyurl.com/bdfn3tvn Global Justice Report 2026 des World Inequality Lab (4.6.2026): https://tinyurl.com/bn22tvmd Beitrag Ein Verarmungsprogramm für Milliarden von Menschen von Daniel Stelter in DIE WeLT (Juni 2026) zur Veröffentlichung des Global Justice Report 2026: https://tinyurl.com/3vra778h beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg super einfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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