エピソード

  • Welches Märchen erzählst du gerade?
    2026/05/09
    Was haben Märchen mit unserem echten Leben zu tun? Mehr, als man auf den ersten Blick denkt. In dieser Folge tauchen Lars, Simone und Dr. Christian Utler in die Welt der Märchen ein – allerdings nicht, um Geschichten nachzuerzählen, sondern um zu verstehen, welche inneren Bilder und Gefühle sich darin widerspiegeln. Gemeinsam erkunden sie bekannte Motive wie den „Auszug, das Fürchten zu lernen“ oder das „tapfere Schneiderlein“ und übertragen diese auf reale Erfahrungen: Was passiert, wenn Angst fehlt – oder früher zu viel da war? Wie entstehen Mut, Selbstvertrauen und der Wunsch, sich zu zeigen? Und welche „Zaubermagie“ tragen wir selbst in uns, um unseren Weg zu gehen? Die Folge zeigt eindrucksvoll, wie hilfreich es sein kann, Abstand zur eigenen Geschichte zu gewinnen – indem man sie durch die Linse eines Märchens betrachtet. So werden Gefühle greifbarer, Muster verständlicher und neue Perspektiven möglich.
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    42 分
  • Louisa über Essstörung, Zwangsgedanken und den langen Weg in ein stabiles Leben
    2026/05/02
    In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn gemeinsam mit Dr. Christian Utler mit Louisa (27) über ihren Weg durch eine Essstörung, die bereits im Jugendalter begann und sie über viele Jahre begleitet hat. Ohne ins Detail zu gehen, erzählt sie, wie sich der Druck entwickelt hat, die Kontrolle immer größer wurde – und wie schwer es ist, daraus wieder herauszufinden. Im Mittelpunkt stehen nicht Symptome, sondern das Erleben dahinter: Zwangsgedanken, der Wunsch nach Kontrolle und die Herausforderung, wieder ein gesundes Verhältnis zu sich selbst zu entwickeln. Louisa spricht auch darüber, warum sie das Gefühl hat, dass gesellschaftlicher Druck heute wieder zunimmt. Dr. Christian Utler ordnet ein, warum Essstörungen entstehen, warum sie so hartnäckig sein können und wie ein stabiler Umgang langfristig möglich wird.
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    48 分
  • Wenn die Welt zu viel wird
    2026/04/25
    In dieser Folge sprechen Lars Tönsfeuerborn, Dr. Christian Utler und Simone Hoffmann über ein Gefühl, das viele Menschen aktuell begleitet: Die Welt scheint immer lauter, schneller und belastender zu werden. Nachrichten, Krisen und ständige Verfügbarkeit von Informationen führen dazu, dass viele sich überfordert, ohnmächtig oder innerlich erschöpft fühlen. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, was dieses „Zu viel Welt“ mit unserer Psyche macht, warum wir gleichzeitig alles wissen wollen – und doch daran erschöpfen – und wie ein gesunder Umgang mit Nachrichten aussehen kann.
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    27 分
  • Katti über die letzte Zeit mit ihrem Vater und das Leben danach
    2026/04/18
    In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn gemeinsam mit Christian Utler mit Katti über eine der intensivsten Erfahrungen ihres Lebens: die letzten Wochen mit ihrem schwer kranken Vater. Über acht Wochen hinweg begleitete sie ihn gemeinsam mit ihrer Mutter täglich im Krankenhaus – zwischen Hoffnung, Realität und dem langsamen Abschied. Katti erzählt, wie sich diese Zeit angefühlt hat, warum sie versucht hat, die Situation klarer zu sehen als ihre Eltern und wie sich in dieser Phase eine neue, tiefere Verbindung zu ihrem Vater entwickelt hat. Es geht um das Warten auf den richtigen Moment, um den Tod als Erlösung – und um die Frage, die viele Angehörige kennen: War es richtig, dabei zu sein?
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    41 分
  • Jamy über Trauma, Trigger, Sucht und den Weg zurück in Sicherheit
    2026/04/11
    In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn mit Jamy Neureuter offen über das Leben mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) – ausgelöst durch häusliche Gewalt und sexuelle Übergriffe. Jamy erzählt von ihrem Weg zur Diagnose, von Depression, ADHS, Suizidalität in der Jugend und von Drogen als früher Überlebensstrategie. Heute ist sie seit fast zwei Jahren clean und geht ihren Weg in Therapie Schritt für Schritt weiter. Es geht um Trigger, Flashbacks, Panikattacken und die Angst vor Nähe – aber auch um Hoffnung: um Traumatherapie, Exposition, Routinen und darum, dem eigenen Körper wieder Sicherheit beizubringen. Im zweiten Teil ordnet Dr. Christian Utler das Gesagte fachlich ein und erklärt, warum Trauma keine Schwäche ist, sondern eine normale Reaktion auf extreme Erfahrungen.
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    50 分
  • Chiara über Depression, Borderline, ADHS und den Alltag mit mehreren Diagnosen
    2026/04/04
    In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn mit Chiara (29) über ein Leben mit psychischen Erkrankungen, die nicht einfach „vorübergehen“. Chiara lebt mit rezidivierender, teils chronischer Depression, einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und ADHS – und teilt offen, was diese Diagnosen im Alltag bedeuten: in Beziehungen, in der Arbeit und im Umgang mit sich selbst. Es geht um lange Therapiewege, Rückfälle, das Aushalten von Wiederholungen – und darum, warum Stabilität nicht heißt, dass alles gut ist, sondern dass man bleibt. Im Anschluss ordnet Christian Utler das Gespräch mit Lars ein.
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    47 分
  • Mitmachfolge: Komm mit in die Atmung
    2026/03/28
    Diese Folge ist anders als die anderen – sie lädt dich ein, nicht nur zuzuhören, sondern aktiv mitzumachen. Simone Hoffmann führt dich gemeinsam mit Lars Tönsfeuerborn durch eine geführte Atemmeditation. Zu Beginn erklärt Simone, warum bewusste Atmung so einen starken Einfluss auf unser Nervensystem hat und wie sie uns helfen kann, wieder mehr bei uns selbst anzukommen. Im Anschluss geht es direkt in die Praxis: eine ruhige, alltagstaugliche Atemübung, die dir helfen kann, Stress loszulassen, deinen Körper besser zu spüren und für einen Moment aus dem „Zu viel“ auszusteigen. Du brauchst nichts weiter als ein paar Minuten Zeit und einen Ort, an dem du kurz zur Ruhe kommen kannst. Eine Folge zum Innehalten – und zum Mitmachen.
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    31 分
  • Zu viel Alltag – warum unser Kopf nicht mehr hinterherkommt
    2026/03/21
    In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn mit Simone Hoffmann über ein Gefühl, das viele Menschen kennen: Der Tag ist voller Termine, Nachrichten, Erwartungen und To-dos – und der Kopf kommt trotzdem nie wirklich zur Ruhe. Gemeinsam schauen sie darauf, warum unser Alltag heute so schnell überfordernd werden kann, was hinter Begriffen wie Mental Load und Reizüberflutung steckt und weshalb unser Nervensystem irgendwann einfach nur noch funktioniert. Simone erklärt, warum wir unsere eigenen Grenzen oft erst sehr spät wahrnehmen – und wie kleine Veränderungen im Alltag helfen können, wieder mehr Raum für sich selbst zu schaffen.
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    31 分