エピソード

  • Perfektionismus - Wenn gut nie gut genug ist
    2026/04/26

    Wann wird hoher Anspruch zur Last? In dieser Folge werfen wir einen wissenschaftlich fundierten Blick auf eines der prägendsten Persönlichkeitsmerkmale unserer Zeit – und zeigen, wie Perfektionismus uns antreiben, aber auch zerstören kann.

    Themen dieser Folge:

    • Die drei Dimensionen des Perfektionismus nach Hewitt & Flett: selbstgerichtet, sozial vorgeschrieben, fremdgerichtet
    • Das Mehr-Faktoren-Modell von Frost und seine zentralen Komponenten
    • Funktionaler vs. dysfunktionaler Perfektionismus – wo verläuft die Grenze?
    • Die Curran & Hill-Metaanalyse: Warum Perfektionismus bei jungen Menschen seit Jahrzehnten zunimmt
    • Genetik, Erziehungsstile und bedingte Selbstwertschätzung als Wurzeln
    • Zusammenhang mit Depression, Angststörungen, Essstörungen, Burnout und Suizidalität
    • Prokrastination und das Imposter-Syndrom als typische Begleiter
    • Wirksame Therapieansätze: Kognitive Verhaltenstherapie, Selbstmitgefühl nach Kristin Neff, ACT
    • Brené Brown: Perfektionismus als Schutz vor Verletzlichkeit
    • Soziale Medien als Verstärker perfektionistischer Tendenzen
    • Konkrete Strategien für den Alltag: Selbstwahrnehmung, Werteklärung, Achtsamkeit

    Kernbotschaft: Wir müssen nicht perfekt sein, um wertvoll zu sein – und unsere Welt muss nicht ständig optimiert werden, um lebenswert zu bleiben. Mehr Mitgefühl mit uns selbst kann auch mehr Mitgefühl für unseren Planeten bedeuten.

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    20 分
  • Gefühle sind keine Feinde – Was uns Emotionen wirklich sagen wollen
    2026/04/20

    In dieser Folge der „Wissensreise durch die Psychologie" tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Emotionen. Wir zeigen, warum Gefühle keine Störenfriede sind, sondern hochpräzise Botschafterinnen mit wichtigen Informationen über unser Leben.

    Themen dieser Folge:

    • Was sind Emotionen eigentlich? Von den Basisemotionen nach Paul Ekman bis zur Theorie der konstruierten Emotion von Lisa Feldman Barrett
    • Die neurobiologischen Grundlagen: Amygdala, Insula und die Rolle der Interozeption
    • Warum das Unterdrücken von Gefühlen paradoxerweise das Gegenteil bewirkt – Einblicke in die Forschung von Daniel Wegner und James Gross
    • Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) nach Steven C. Hayes: Die experiential avoidance als Kern psychischen Leidens
    • Emotionale Granularität: Warum differenzierte Gefühlsbegriffe die psychische Gesundheit stärken
    • „Name it to tame it" – wie das Benennen von Emotionen die Amygdala beruhigt
    • Die Botschaften einzelner Emotionen: Angst, Trauer, Wut, Scham und ihre Funktionen
    • Selbstmitgefühl nach Kristin Neff und emotionale Flexibilität nach Susan David
    • Vier praktische Schritte für einen gesunden Umgang mit Gefühlen: Wahrnehmen, Benennen, Zuhören, werteorientiert Handeln

    Erwähnte Forschende und Konzepte:Lisa Feldman Barrett, Paul Ekman, Nico Frijda, Joseph LeDoux, Steven C. Hayes, Daniel Wegner, James Gross, Leslie Greenberg, Matthew Lieberman, Barbara Fredrickson, George Bonanno, Kristin Neff, Susan David, Sigal Barsade

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    20 分
  • Schlaf, Stress, Smartphone – Wie der moderne Alltag unsere Psyche verändert
    2026/04/04

    In dieser Folge reisen wir ins Innere unserer Psyche und fragen: Was macht der moderne Alltag mit unserem Geist? Wir beleuchten, warum chronischer Schlafmangel so gefährlich ist, wie das Smartphone unser Nervensystem in Dauerstress versetzt und welche wissenschaftlich belegten Wege es gibt, psychische Widerstandsfähigkeitaufzubauen. Die Folge verbindet aktuelle Schlaf- und Stressforschung mit Erkenntnissen aus der Neurobiologie, der Sozialpsychologie und der Achtsamkeitsforschung – fundiert, verständlich und alltagsnah.

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    22 分
  • Bindung für immer? – Wie unsere Kindheit unsere Beziehungen als Erwachsene prägt
    2026/04/01

    Die Bindungstheorie wurde in ihrer modernen Form durch den britischen Psychiater und Psychoanalytiker John Bowlby entwickelt. Bowlby arbeitete in den 1940er und 1950er Jahren mit Kindern, die im Zweiten Weltkrieg ihre Eltern verloren hatten oder von ihnen getrennt worden waren. Was er beobachtete, war eindeutig: Diese Kinder zeigten nicht nur emotionalen Schmerz, sondern tiefgreifende und langanhaltende psychologische Störungen. Bowlby schloss daraus, dass die Bindung zwischen einem Kind und seinen primären Bezugspersonen keine nette Zugabe der Evolution war, sondern ein biologisches Grundbedürfnis – ebenso grundlegend wie der Bedarf nach Nahrung und Wärme.

    Weitere Schlafreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreisedurchdas Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreisedurchdie Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreisedurchvergessene Welten⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreisedurchdas Universum⁠⁠⁠⁠

    Englische Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠SleepJourneythrough Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

    Weitere Wissenreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreisedurchdie Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreisedurchdie Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreisedurchdie Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreisedurchdie Geschichte⁠⁠⁠

    Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Das Skript an sich wurde von uns ohne KI erstellt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum und der Psychologie sind komplett ohne produziert.

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    21 分
  • Der innere Kritiker – Wer spricht da eigentlich, und wie bringt man ihn zum Schweigen?
    2026/03/29

    In dieser Folge erforschen wir die psychologischen Wurzeln des inneren Kritikers: woher er kommt, welche Funktion er erfüllt – und wie wir lernen können, eine gesündere Beziehung zu ihm aufzubauen. Von Bindungstheorie über kognitive Verhaltenstherapie bis hin zu Selbstmitgefühl und Akzeptanztherapie – eine wissenschaftlich fundierte Reise in unser inneres Erleben.

    Quellen & weiterführende Literatur

    • Vygotski, L. S. (1934/1986). Thought and Language. MIT Press.
    • Bowlby, J. (1969). Attachment and Loss, Vol. 1: Attachment. Basic Books.
    • Ainsworth, M. D. S., Blehar, M. C., Waters, E., & Wall, S. (1978). Patterns of Attachment. Erlbaum.
    • Winnicott, D. W. (1960). Ego distortion in terms of true and false self. In The Maturational Processes and the Facilitating Environment. Hogarth Press.
    • Beck, A. T. (1979). Cognitive Therapy of Depression. Guilford Press.
    • Ellis, A. (1962). Reason and Emotion in Psychotherapy. Lyle Stuart.
    • Berne, E. (1961). Transactional Analysis in Psychotherapy. Grove Press.
    • Schwartz, R. C. (1995). Internal Family Systems Therapy. Guilford Press.
    • Neff, K. D. (2011). Self-compassion: An alternative conceptualization of a healthy attitude toward oneself. Self and Identity, 2(2), 85–101.
    • Hayes, S. C., Strosahl, K. D., & Wilson, K. G. (1999). Acceptance and Commitment Therapy. Guilford Press.
    • Hewitt, P. L., & Flett, G. L. (1991). Perfectionism in the self and social contexts. Journal of Personality and Social Psychology, 60(3), 456–470.
    • Brown, B. (2010). The Gifts of Imperfection. Hazelden Publishing.
    • Lieberman, M. D. et al. (2007). Putting feelings into words. Psychological Science, 18(5), 421–428.
    • Lyubomirsky, S., & Layous, K. (2013). How do simple positive activities increase well-being? Current Directions in Psychological Science, 22(1), 57–62.
    • Hanson, R. (2009). Buddha's Brain: The Practical Neuroscience of Happiness, Love, and Wisdom. New Harbinger.
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    15 分
  • Warum du nicht einfach ‚aufhören' kannst – Die Psychologie der Gewohnheiten
    2026/03/26

    In dieser Folge tauchen wir tief in die Neurowissenschaft und Psychologie der Gewohnheiten ein. Wir erklären, warum Gewohnheiten im Gehirn so mächtig verankert sind, wie der Gewohnheitskreislauf aus Auslöser, Routine und Belohnung funktioniert – und warum bloßer Wille meist nicht ausreicht, um sie zu durchbrechen. Mit Erkenntnissen aus der Hirnforschung, Verhaltensökonomie und Sozialpsychologie zeigen wir, wie Kontextgestaltung, Implementierungsintentionen und Schlüsselgewohnheiten den echten Unterschied machen.

    Quellen & weiterführende Literatur

    • Graybiel, A. M. (2008). Habits, rituals, and the evaluative brain. Annual Review of Neuroscience, 31, 359–387.
    • Schultz, W., Dayan, P., & Montague, P. R. (1997). A neural substrate of prediction and reward. Science, 275(5306), 1593–1599.
    • Wood, W., & Neal, D. T. (2007). A new look at habits and the habit-goal interface. Psychological Review, 114(4), 843–863.
    • Baumeister, R. F., Bratslavsky, E., Muraven, M., & Tice, D. M. (1998). Ego depletion: Is the active self a limited resource? Journal of Personality and Social Psychology, 74(5), 1252–1265.
    • Gollwitzer, P. M. (1999). Implementation intentions: Strong effects of simple plans. American Psychologist, 54(7), 493–503.
    • Bem, D. J. (1967). Self-perception: An alternative interpretation of cognitive dissonance phenomena. Psychological Review, 74(3), 183–200.
    • Duhigg, C. (2012). The Power of Habit: Why We Do What We Do in Life and Business. Random House.
    • Clear, J. (2018). Atomic Habits: An Easy & Proven Way to Build Good Habits & Break Bad Ones. Avery.
    • Christakis, N. A., & Fowler, J. H. (2009). Connected: The Surprising Power of Our Social Networks. Little, Brown and Company.
    • Danziger, S., Levav, J., & Avnaim-Pesso, L. (2011). Extraneous factors in judicial decisions. PNAS, 108(17), 6889–6892.

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    15 分
  • Hinter den Symptomen: Psychodynamische Diagnostik und das OPD-System
    2026/03/10

    Was steckt hinter psychischen Symptomen – und wie finden Therapeut*innen das heraus? In dieser Folge nehmen wir die psychodynamische Diagnostik unter die Lupe: von den historischen Wurzeln über das psychodynamische Erstgespräch bis hin zum modernen OPD-3-System mit seinen fünf Achsen.

    Wir schauen uns an, was Übertragung und Gegenübertragung wirklich bedeuten, welche sieben unbewussten Konflikte die OPD unterscheidet – und warum die Beziehung zwischen Therapeut*in und Patient*in selbst das wichtigste diagnostische Instrument ist.

    In dieser Folge:

    • Die 6 diagnostischen Teilschritte nach Reimer & Rüger
    • Das psychodynamische Erstgespräch & szenisches Verstehen
    • Die 5 Achsen der OPD-3 (Krankheitserleben, Beziehung, Konflikt, Struktur, Diagnose)
    • Die 7 psychodynamischen Konflikte – von Abhängigkeit bis Identität
    • Gütekriterien & wissenschaftliche Einordnung

    Literatur & Quellen:

    • Arbeitskreis OPD (2023). OPD-3 – Manual für Diagnostik und Therapieplanung. Hogrefe.
    • Reimer & Rüger (2012). Psychodynamische Psychotherapien. Springer.
    • Dahlbender & Tritt (2011). Einführung in die OPD. Psychotherapie, 16, 28–39.

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    24 分
  • Kleine Patient:innen, große Fragen: Psychologische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter
    2026/03/04

    Wie diagnostiziert man psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen – und warum reicht es nicht, einfach die Methoden aus der Erwachsenendiagnostik zu übernehmen? Genau dieser Frage widmen wir uns in dieser Episode.

    Kinder und Jugendliche sind keine kleinen Erwachsenen. Sie entwickeln sich rasant, können ihre inneren Zustände oft noch nicht in Worte fassen und sind immer eingebettet in Familie, Schule und soziales Umfeld. Eine fundierte Diagnostik muss all das berücksichtigen – und das stellt hohe Anforderungen an Methoden, Instrumente und die diagnostizierende Person.

    In dieser Folge erklären wir, was multi-modale und multi-methodale Diagnostik bedeutet, warum Eltern internalisierende Symptome ihrer Kinder häufig unterschätzen (und externalisierende überschätzen), und wie das Multiaxiale Klassifikationssystem (MAS) dabei hilft, ein vollständiges Bild eines jungen Menschen zu zeichnen. Außerdem nehmen wir bewährte Testverfahren unter die Lupe: von Intelligenztests wie dem CFT und den Raven-Matrizen über Aufmerksamkeitsverfahren wie den TEA-Ch und den QbTest bis hin zu Fragebögen wie der CBCL, dem DISYPS-III und dem FEEL-KJ. Den Abschluss bildet die Diagnostik umschriebener Entwicklungsstörungen – Lese-Rechtschreibstörung und Rechenstörung – inklusive diagnostischer Kriterien nach ICD-10 und aktuellen Leitlinienempfehlungen.

    Themen dieser Episode:

    • Multi-modale Diagnostik: Selbst- und Fremdurteil, BELLA-Studie
    • Multiaxiales Klassifikationssystem (MAS) – alle 6 Achsen
    • Diagnostischer Ablauf nach Döpfner & Petermann (2012)
    • Leistungs- und Intelligenzdiagnostik: CFT, Raven-Matrizen
    • Aufmerksamkeitsdiagnostik: TEA-Ch, QbTest
    • Verhaltensfragebögen: CBCL, DISYPS-III
    • Dimensionale Diagnostik: ASEBA-System
    • Emotionale Diagnostik: FEEL-KJ
    • Entwicklungsstörungen: LRS (F81.0) und Rechenstörung (F81.2)

    LITERATUR

    Döpfner, M. & Petermann, F. (2012). Diagnostik psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter. Göttingen: Hogrefe.

    Klasen, F., Meyrose, A.-K., Otto, C., Reiss, F. & Ravens-Sieberer, U. (2017). Psychische Auffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ergebnisse der BELLA-Studie. Monatsschrift Kinderheilkunde, 165(5), 402–407.

    Petermann, F. (Hrsg.) (2000). Lehrbuch der Klinischen Kinderpsychologie und -psychotherapie (4., vollst. überarb. und erw. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.

    Petermann, F. et al. (2011). Klinische Psychologie – Grundlagen. Göttingen: Hogrefe.

    Morton, J. & Frith, U. (1995). Causal modeling: A structural approach to developmental psychopathology. In D. Cicchetti & D. J. Cohen (Eds.), Manual of developmental psychopathology (Vol. 1, pp. 357–390). New York: Wiley.

    AWMF-Leitlinie (aktuell): Diagnostik und Behandlung der Rechenstörung. Verfügbar unter: www.awmf.org

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    30 分