エピソード

  • Wenn Überforderung nicht nach Überforderung aussieht
    2026/09/01

    Trotz Burnout-Erfahrung und jahrelanger Beschäftigung mit Stress, Regulation und den eigenen Mustern merke ich Überforderung bei mir oft noch erstaunlich spät. Vielleicht auch deshalb, weil sie bei mir nicht unbedingt so aussieht, wie ich lange dachte.

    Im Urlaub ist mir das wieder ziemlich deutlich begegnet: Während der eine müde wird und Nähe sucht, dreht der andere eher auf. Manche können irgendwann kaum noch entscheiden – und ich selbst werde ausgerechnet dann besonders sachlich, fokussiert und funktional. Was von außen manchmal sogar ziemlich kompetent aussieht, kann innerlich längst bedeuten, dass der eigene Spielraum immer kleiner wird.

    In dieser Folge geht es um einen Zoobesuch, selbstgemachten Zeitdruck, eine unspektakuläre Bankpause – und um die Frage, ob wir Überforderung vielleicht manchmal deshalb so spät erkennen, weil wir nach den falschen Zeichen suchen.

    Denn nur weil wir noch funktionieren, heißt das nicht automatisch, dass wir noch gut bei uns sind.


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    30 分
  • Vielleicht bist du nicht zu empfindlich
    2026/08/27

    Vielleicht kennst du das Gefühl, dass dir Dinge schneller zu viel werden als anderen – Menschen, Geräusche, Entscheidungen oder einfach ein Tag voller Eindrücke. Und vielleicht hast du daraus irgendwann geschlossen, dass du empfindlicher, komplizierter oder weniger belastbar bist.

    In dieser Folge spreche ich über Hochsensibilität, darüber, warum Menschen ihre Umwelt unterschiedlich intensiv wahrnehmen und was sich verändert, wenn wir unsere eigenen Grenzen nicht mehr ständig mit denen anderer vergleichen. Ausgangspunkt ist ein Urlaub, bei dem uns als Familie ziemlich deutlich geworden ist: Ein schöner Tag kann trotzdem voll genug sein.

    Es geht nicht darum, das Leben kleiner zu machen oder Hochsensibilität zur Superkraft zu erklären. Sondern darum, die eigene Wahrnehmung besser kennenzulernen – und einen Umgang damit zu finden, bei dem man sich nicht ständig selbst übergeht.

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    25 分
  • Ich weiß es doch – warum mache ich es trotzdem?
    2026/07/28

    Wir können unsere Muster längst verstanden haben und trotzdem immer wieder an derselben Stelle landen. Wir wissen, dass wir früher eine Grenze setzen, ruhiger bleiben oder anders reagieren möchten – und tun im entscheidenden Moment doch wieder das Vertraute.

    In dieser Folge spricht Nick Meyer darüber, warum Wissen allein noch keine Veränderung ist. Es geht darum, weshalb alte Reaktionen unter Belastung oft schneller verfügbar sind als neue Möglichkeiten, warum Bewusstsein häufig vor der tatsächlichen Veränderungsfähigkeit wächst und was zwischen Verstehen und Handeln noch fehlt.

    Und vor allem geht es um eine kleine, praktische Frage:

    Woran merkst du ein altes Muster etwas früher – und was wäre dann deine kleinstmögliche Unterbrechung?

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    33 分
  • Wir wollen Nähe – nur nicht alle auf dieselbe Weise
    2026/07/21

    Manche Menschen sind sofort im Kontakt, umarmen zur Begrüßung alle und zeigen ganz selbstverständlich, dass sie sich freuen. Andere nicken freundlich, brauchen erst einmal einen Moment zum Ankommen und sind trotzdem gern dabei.

    In dieser Folge spricht Nick Meyer darüber, warum Nähe und Distanz keine festen Persönlichkeitstypen sind, sondern zwei menschliche Grundbewegungen, die sich je nach Beziehung und Situation unterschiedlich zeigen. Es geht darum, wie aus verschiedenen Bedürfnissen schnell Missverständnisse entstehen, warum Rückzug nicht automatisch Ablehnung bedeutet und wie wir Verbindung halten können, ohne den persönlichen Raum des anderen zu übergehen.

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    21 分
  • Warum ein „Ja, aber“ nicht immer ein Angriff ist
    2026/07/14

    Manche Menschen suchen im Gespräch zuerst die Zustimmung. Andere sehen zuerst die Lücke, die Ausnahme oder den Punkt, der noch nicht passt. In dieser Folge spricht Nick Meyer über Gleichheits- und Gegenteilsortierer — also über unterschiedliche Denk- und Sprachmuster, die Gespräche schnell anstrengend machen können.

    Es geht darum, warum Gegenrede nicht automatisch Gegenbeziehung ist, warum ein „Ja, aber“ manchmal mehr mit Sortieren als mit Ablehnung zu tun hat und wie wir in Gesprächen wieder etwas mehr Verbindung halten können, auch wenn jemand erst einmal dagegen denkt.

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    21 分
  • Wenn dein Ja keine Frage mehr ist
    2026/07/07

    Manchmal helfen wir, tragen mit, gleichen aus oder sind verfügbar, bevor wir überhaupt geprüft haben, ob wir gerade können. Das Ja ist schon unterwegs, während die eigene Grenze noch gar nicht zu Wort gekommen ist.

    In dieser Folge spricht Nick Meyer über den inneren Antreiber, es allen recht machen zu müssen: über den Wunsch, wertvoll zu sein, niemanden zu enttäuschen, Harmonie zu sichern und nicht zur Last zu fallen. Es geht darum, warum Rücksicht nicht dasselbe ist wie Selbstverlassen — und warum ein wirklich stimmiges Ja vielleicht erst dort entstehen kann, wo auch ein Nein möglich wäre.

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    24 分
  • Der zweite Stress
    2026/06/30

    Manchmal ist die Situation längst vorbei — aber innerlich geht es weiter. Wir grübeln, spulen das Gespräch nochmal zurück, ärgern uns über unsere Reaktion oder fragen uns: Warum habe ich schon wieder so reagiert?

    In dieser Folge spricht Nick Meyer über den zweiten Stress: den inneren Druck, der entsteht, wenn wir uns nach einer Reaktion auch noch dafür verurteilen. Es geht um den Unterschied zwischen Selbstreflexion und Selbstangriff, um Verantwortung ohne Selbstabwertung — und darum, wie wir nach einer automatischen Reaktion wieder in Kontakt kommen können, statt weiter gegen uns zu gehen.

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    18 分
  • Selbstführung beginnt nicht mit Kontrolle
    2026/06/23

    Viele Menschen denken bei Selbstführung daran, sich besser im Griff zu haben: ruhiger bleiben, weniger empfindlich sein, souveräner wirken, weiter funktionieren. In dieser Folge erzählt Nick Meyer, mit welchem Hintergrund er auf diese Themen schaut — fachlich, persönlich und aus vielen Jahren Beschäftigung mit Psychologie, Kommunikation, Körper, Veränderung und inneren Prozessen.

    Danach geht es um die Frage, warum Kontrolle allein oft nicht reicht. Und was Selbstführung stattdessen bedeuten kann: früher wahrnehmen, besser unterscheiden und aus mehr Kontakt heraus handeln — nicht perfekt, aber stimmiger.

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    39 分