Wenn Überforderung nicht nach Überforderung aussieht
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Trotz Burnout-Erfahrung und jahrelanger Beschäftigung mit Stress, Regulation und den eigenen Mustern merke ich Überforderung bei mir oft noch erstaunlich spät. Vielleicht auch deshalb, weil sie bei mir nicht unbedingt so aussieht, wie ich lange dachte.
Im Urlaub ist mir das wieder ziemlich deutlich begegnet: Während der eine müde wird und Nähe sucht, dreht der andere eher auf. Manche können irgendwann kaum noch entscheiden – und ich selbst werde ausgerechnet dann besonders sachlich, fokussiert und funktional. Was von außen manchmal sogar ziemlich kompetent aussieht, kann innerlich längst bedeuten, dass der eigene Spielraum immer kleiner wird.
In dieser Folge geht es um einen Zoobesuch, selbstgemachten Zeitdruck, eine unspektakuläre Bankpause – und um die Frage, ob wir Überforderung vielleicht manchmal deshalb so spät erkennen, weil wir nach den falschen Zeichen suchen.
Denn nur weil wir noch funktionieren, heißt das nicht automatisch, dass wir noch gut bei uns sind.