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Ungehalten - Der Wochenkinder-Podcast

Ungehalten - Der Wochenkinder-Podcast

著者: Nelia und Alexander
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Willkommen bei „Ungehalten“ – dem autobiografischen Podcast der Wochenkinder. Wir sind Nelia und Alexander. Wir wollen herausfinden, wie die Kindheit mit dem Erwachsenenleben zusammenhängt und ob es tatsächlich nie zu spät ist, eine glückliche Kindheit zu haben.
Wir wollen erklären, was Wochenkinder sind, was das mit den Kindern, den Eltern und Erziehern gemacht hat und wie es den Wochenkindern heute geht. Wir werden unsere Geschichten erzählen und Erziehungswissenschaftler, Psychotherapeuten sowie Kulturschaffende zur Kinderbetreuung befragen. Denn die Frage wann gebe ich mein Kind erstmals dauerhaft in fremden Händen ist auch heute umstritten und ein hoch emotionales Thema.
Ungehalten ist ein Podcast von Wochenkindern für Wochenkinder und alle, die herausfinden wollen, warum wir so ticken, wie wir ticken und was das mit unserer Kindheit zu tun hat.
Beginnend am 1. Juni 2026 erscheint alle zwei Wochen eine neue Folge immer am Montagmorgen.
Der Podcast ist ein Projekt des „Wochenkinder eV“ und wurde durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

© 2026 Ungehalten - Der Wochenkinder-Podcast
人間関係 個人的成功 子育て 心理学 心理学・心の健康 自己啓発 衛生・健康的な生活
エピソード
  • 06 - Eine Mutter erinnert sich: Karlas Sicht auf die Wochenkrippe
    2026/08/09

    In dieser besonderen Folge von „Ungehalten" lädt Alexander seine eigene Mutter Karla als Gast ein, um die Perspektive der Elterngeneration auf das Thema Wochenkrippe zu ergänzen.

    Karla, Jahrgang 1944, in Westpommern geboren und als Kleinkind auf der Flucht nach Leipzig gekommen, wuchs selbst größtenteils bei ihrer Großmutter auf, da ihre Mutter arbeiten musste. Sie berichtet von ihrem Wunsch nach Berufstätigkeit und persönlicher Weiterentwicklung, der Schwangerschaft mit Alexander außerhalb einer festen Partnerschaft sowie der Trennung vom Kindesvater kurz vor der Geburt.

    Karla schildert die organisatorischen Abläufe der Wochenkrippenzeit, bei denen meist ihre Mutter und der Kindesvater die Übergabe übernahmen, während sie selbst kaum physischen Kontakt zur Einrichtung hatte.

    Sie spricht offen über verdrängtes schlechtes Gewissen, die finanzielle Notwendigkeit der Fremdbetreuung mangels Krippenplätzen sowie über Unterschiede zur Betreuung ihres zweiten Sohnes, der nicht in die Wochenkrippe musste. Rückblickend reflektiert sie die psychologischen Auswirkungen der frühen Trennung und äußert den Wunsch, die Entscheidung könnte rückgängig gemacht werden.

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    39 分
  • 05 - Allein gelassen: Alexanders Kindheit in der Wochenkrippe
    2026/07/26

    In dieser sehr persönlichen Folge von „Ungehalten" öffnet sich Podcast-Host Alexander und erzählt erstmals ausführlich von seiner eigenen Kindheit als Wochenkind in der DDR der 1970er Jahre. Schon mit neun Monaten wurde er unter der Woche in eine Wochenkrippe in Leipzig gegeben, weil seine alleinerziehende Mutter keine andere Betreuung fand und schon nach sechs Wochen wieder arbeiten musste.

    Zwischen alten Fotos, Entwicklungsbögen und den liebevoll zusammengestellten Erinnerungsbüchern seiner Mutter sucht Alexander nach Spuren einer Zeit, an die er sich selbst kaum erinnern kann – und stößt dabei auf schmerzhafte Details, etwa die Vermutung, seine Geburtstage ganz allein in der Krippe verbracht zu haben.

    Offen und mit spürbarer Zurückhaltung spricht er über das Gefühl des Verlassenseins, über nächtliche Einsamkeit als Schlüsselkind und darüber, wie schwer es ihm bis heute fällt, große Nähe und Liebe wirklich anzunehmen.

    Zwischen Dankbarkeit für seine Mutter und leiser Wut über ein System, das Mütter zur schnellen Trennung von ihren Babys zwang, entsteht ein bewegendes Porträt kindlicher Prägung – und die Ankündigung, dass seine Mutter in der nächsten Folge selbst zu Wort kommen wird.

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    1 時間 1 分
  • 04 - Sandy - Adoptiert nach dem Wochenheim
    2026/07/12

    Was bedeutet es, wenn frühe Trennungserfahrungen gleich mehrfach zusammenkommen?

    In dieser Folge ist Sandy Graf zu Gast. Sie verbrachte ihre ersten Lebensjahre als Wochenkind in der DDR und wurde später adoptiert. Als Erwachsene begann sie, nach ihrer Herkunft zu suchen – und stieß dabei auf Antworten, mit denen sie nie gerechnet hätte.

    Wir sprechen über Identität, Scham, Loyalität, die Suche nach den eigenen Wurzeln und darüber, warum manche Fragen ein Leben lang bleiben. Ein persönliches und bewegendes Gespräch über zwei Erfahrungen, die sich gegenseitig verstärken können: Wochenkrippe und Adoption.

    Buch: Sandy Graf – „Adoptierte Indianer kennen keinen Schmerz, oder doch?“
    Kontakt: Treff für erwachsene Adoptierte unter erwachseneAdoptierteLeipzig@t-online.de

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    1 時間 11 分
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