09 - Kann man Geborgenheit lernen? Wege aus dem Trauma
カートのアイテムが多すぎます
カートに追加できませんでした。
ウィッシュリストに追加できませんでした。
ほしい物リストの削除に失敗しました。
ポッドキャストのフォローに失敗しました
ポッドキャストのフォロー解除に失敗しました
-
ナレーター:
-
著者:
In dieser Folge von „Ungehalten" führt die Diplom-Psychologin und systemische Therapeutin Katharina Kautzsch das Gespräch über Trauma fort und richtet den Blick nach vorn: Wie lässt sich das Erlebte verarbeiten?
Sie erklärt, dass Traumafolgen neurowissenschaftlich betrachtet nicht „überschrieben", aber durch neue neuronale Vernetzung und positive Erfahrungen verändert werden können. Ausführlich beantwortet sie eine Zuhörerfrage zum Thema Urvertrauen und erläutert den Unterschied zwischen Selbstmitleid und Selbstmitgefühl als zentralem Konzept der Traumaverarbeitung. Kautzsch schildert, wie ehemalige Wochenkinder in ihrer Praxis vorkommen und plädiert dafür, dass Betroffene ihre frühe Geschichte aktiv in Therapien einbringen sollten.
Breiten Raum nimmt ihr Buch „Geborgenheitserleben in Krisen, Leid und Trauer" ein, in dem sie den Begriff der Geborgenheit als Zustand des Gesehen-, Gehalten- und Aufgehobenseins definiert. Sie beschreibt praktische Übungen zur Selbstberuhigung, etwa gezielte Selbstberührung, Körperwahrnehmung und Imagination sicherer Orte, sowie den Unterschied zwischen Bottom-up- und Top-down-Ansätzen in der Traumaarbeit. Weitere Themen sind die Klopftechnik nach Fred Gallo, die neue Therapieform Sinosomatics, die Rolle von Spiritualität als Schutzfaktor gegen Depression nach Forschung von Lisa Miller sowie künstlerische Ausdrucksformen als Bewältigungshilfe.
Abschließend reflektiert Kautzsch über die eigene Betroffenheit von Therapeutinnen und Therapeuten im Umgang mit traumatisierten Klienten und gibt anhand eines eigenen Fallbeispiels Einblick in ihre Arbeitsweise.
Support the show