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The Critical Marketeer

The Critical Marketeer

著者: Karsten Lohemeyer Stephan Goldmann
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10月19日まで。※適用条件あり
Karsten und Stephan werfen ein kritisches Auge auf die Trends und Hypes im digitalen Marketing.sayang GmbH マーケティング マーケティング・セールス 経済学
エピソード
  • Von KI ersetzt: Warum PR wieder wichtig wird
    2026/09/14
    Stephan ist auf Recherchereise in Schottland, für sein Portal MyHighlands.de. Also hat Karsten sich für diese Folge Ersatz gesucht. Der Gast stellt sich vor als Dr. Jana Berger, CMO in einem B2B-SaaS-Unternehmen, zahlengetrieben, mit einem weichen Herz für Kommunikation. Nach gut einer Minute fragt Karsten nach – und der Gast räumt ein: keine echte Person, sondern ChatGPT als Co-Host auf Abruf.Aus dem Gag wird ein überraschend gutes Gespräch. Die These stammt von der KI selbst: KI macht Content billig, aber Vertrauen nicht. Wenn jeder in Sekunden Mittelmaß produzieren kann, gewinnen die Stimmen, denen man wirklich glaubt. Eine KI kann produzieren – aber sie kann nicht für dich einstehen, keine Reputation aufbauen, keine kritischen Gespräche führen und keine Missverständnisse entschärfen. Genau das ist PR.Es geht um Seeding, und zwar erst einmal um die Frage, was das überhaupt ist: nicht Trickkiste, nicht bezahltes Platzieren, sondern Narrative und Botschaften organisch dort verfügbar machen, wo nicht nur Google, sondern auch die KI mitliest – Reddit, LinkedIn, und ganz vorne dran Medien und Blogs. Dazu ein brauchbarer Lackmustest: Würde das Thema auch ohne Algorithmus tragen, weil es journalistisch Bestand hätte?Der interessanteste Teil ist der, in dem Karsten die KI über sich selbst befragt. Warum braucht sie Informationen, die nicht von den eigenen Kanälen eines Unternehmens kommen? Antwort: weil sie ein Glaubwürdigkeitsproblem lösen muss. Wer nur die Unternehmensseite findet, hat Selbstauskunft – und toll findet sich jedes Unternehmen selbst. Erst wenn Fachmedien, Studien, Branchenblogs und unabhängige Stimmen ähnliche Dinge sagen, entsteht ein konsistentes Bild.Außerdem: was passiert eigentlich technisch, wenn eine KI sagt „lass mich mal nachdenken"? Warum ein guter PR-Mensch beim Pitch nicht nur die Ablehnung hört, sondern den Subtext? Und ein Gedankenexperiment mit zwei erfundenen Autoherstellern, das den Wert von PR greifbar macht.Am Ende steht eine Empfehlung, die nicht von Karsten kommt: KI-Sichtbarkeit nicht als SEO-Projekt behandeln, sondern als Reputationsarbeit. Nicht über sich selbst reden, sondern andere über sich reden lassen. Nicht für die KI optimieren, sondern für Menschen, die dann zitiert werden könnten.KAPITEL00:00 „KI macht Content billig, aber Vertrauen nicht"00:18 Stephan ist in Schottland – Karsten hat einen Gast mitgebracht00:41 „Ich bin Dr. Jana Berger, CMO in einem B2B-SaaS-Unternehmen"01:17 Die Auflösung: keine echte Person01:42 Das Thema: Warum PR im Zeitalter von KI wichtiger wird02:18 Wo es hakt: „Das macht schon die KI"02:32 Was eine KI nicht kann: für dich einstehen03:12 Seeding – erst mal definieren03:36 Wo geseedet wird: Reddit, LinkedIn, Medien und Blogs04:03 Der Lackmustest: Würde das Thema ohne Algorithmus tragen?04:17 „Ich unterhalte mich ja gerade mit einer KI"05:04 Was fehlt: die zwischenmenschliche Verbindung05:49 Könnte die KI nicht einfach Journalisten anrufen?06:36 Der Pitch, der abgelehnt wird – und der Subtext dahinter07:09 KI simuliert Gespräche, Vertrauen wächst07:43 Warum die KI Informationen von außen braucht08:04 Das Glaubwürdigkeitsproblem: Selbstauskunft reicht nicht08:43 Seeding heißt: andere können echt über uns sprechen09:11 Was sich die KI wünscht: Substanz statt Behauptungen10:16 Gibt es eine Top Ten der Plattformen?11:00 Autorität, Aktualität, Unabhängigkeit, Belegbarkeit11:49 Was passiert technisch bei „lass mich mal nachdenken"?12:36 „Ich streich mir das aus dem Podcast-Vokabular"13:04 Beispiel Elektroautos: Was die KI wirklich prüft14:12 Voltura gegen Eonix – ein Gedankenexperiment mit fiktiven Marken15:27 Die Ironie: Die älteste Disziplin wird wieder wichtig16:04 Es geht um Tests, User-Stimmen, Menschen17:30 „Hast du mich mit den Ähs gespiegelt?"18:22 Die Empfehlung: Reputationsarbeit statt SEO-Projekt – und drei Dinge für morgen früh19:04 Andere über dich reden lassen19:26 Wie viel des Gesprächs war neu, wie viel geremixt?20:25 Co-Creation als QuintessenzHINWEISDr. Jana Berger ist eine Rolle, die ChatGPT für dieses Gespräch erfunden hat – keine reale Person. Die Autohersteller Voltura und Eonix sind ebenfalls frei erfunden und dienen nur dem Gedankenexperiment.BEGRIFFE AUS DER FOLGESeeding – Narrative und Botschaften organisch dort platzieren, wo Suchmaschinen und KI sie finden. Nicht bezahlt.Owned Media – die eigenen Kanäle eines Unternehmens: Website, Blog, Social-Profile.Earned Media – was andere über eine Marke veröffentlichen: Fachmedien, Studien, Foren, Bewertungen.Co-Creation – gemeinsames Erarbeiten, hier zwischen Mensch und Sprachmodell.ÜBER DEN PODCASTKarsten Lohmeyer und Stephan Goldmann arbeiten seit rund 20 Jahren zusammen – zuerst als Journalisten, dann als Blogger bei Lousy Pennies, heute im digitalen Marketing. The Critical Marketeer ist ihr Podcast über Marketing-Weisheiten, die eine zweite Prüfung verdienen. In ...
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    21 分
  • Wie sichtbar bin ich in der KI?
    2026/09/07
    „Wie oft komme ich als Marke in der KI vor?" Diese Frage hören wir fast täglich. Die ehrliche Antwort lautet: Wissen wir nicht. Und das ist keine Bequemlichkeit, sondern der Stand der Technik.Denn praktisch alle Tools messen auf dieselbe Weise. Sie formulieren ein Set von Beispiel-Prompts rund um eine Marke, feuern sie auf die KI ab und zählen, wie oft die Marke in den Antworten auftaucht. Das ist die beste Methode, die es derzeit gibt – aber sie hat drei Löcher.Erstens ist es nur ein Prompt. Wir kommen von Keywords und denken deshalb in einzelnen Fragen, während echte Nutzung längst ein langer Dialog ist. Der gesamte Vorkontext einer Unterhaltung fehlt in jeder Messung, und genau dieser Vorkontext kann eine Marke von vornherein ausschließen – zum Beispiel, wenn zu Beginn ein Preisrahmen gesetzt wurde.Zweitens ist die Antwort nicht reproduzierbar. Derselbe Prompt, zwei verschiedene Fenster, zwei verschiedene Ergebnisse. Das ist keine Panne, sondern das Prinzip von Sprachmodellen – und ein grundlegender Unterschied zu klassischen Suchergebnisseiten, die zwar auch schwankten, aber deutlich einheitlicher blieben.Drittens geben die Anbieter ihre Daten nicht frei. Es wäre ein Datenschatz, aber er ist verschlossen. Und es ist noch nicht einmal klar, ob diese Daten in dieser Form überhaupt irgendwo dauerhaft gespeichert werden.Was bleibt, sind Umwege – und die sind besser als nichts. Die Google Search Console zeigt in ihrer KI-Performance-Beta, welche Seiten von AI Overviews und teilweise Gemini herangezogen wurden. Das ist kein Traffic im Sinne von Nutzern, sondern die Information, welche Inhalte die KI zum Bauen einer Antwort benutzt hat. Welche Fragen dahinter standen, bleibt verborgen.Die Bing Webmaster Tools zeigen mehr. Dort stehen die Grounding Queries im Klartext – die Anfragen, mit denen Copilot seine Antworten auf Quellen stützt – samt automatisch zugeordnetem Intent und Themengebiet. Die Datenbasis ist kleiner als bei Google, das Werkzeug aber deutlich brauchbarer. Für B2B ist es sogar wichtiger als der Marktanteil vermuten lässt, weil Copilot in vielen Konzernen der einzige freigegebene Assistent ist – während im B2C-Umfeld ChatGPT dominiert. Und dann gibt es noch Shadow IT: Was die Firmen-IT verbietet, läuft eben auf dem privaten Telefon.Dazu in der Folge: warum Reddit und Bewertungsplattformen plötzlich wieder zählen, warum PR im Sinne von Public Relations zurückkommt, wo der Pferdefuß eigener Prompt-Sets liegt – wer sie nachträglich ändert, verliert die Vergleichbarkeit – und warum die falsche Reaktion auf all das wäre, es einfach gar nicht zu messen.KAPITEL00:00 Kaltstart: Wie wird über mich in der KI gesprochen?00:29 Was Kunden wollen: wo komme ich in der KI vor?00:39 Tools dafür: Sistrix, Meltwater und viele andere00:54 „Nette Theorie" – in der Praxis sieht es anders aus01:19 Wie alle Tools messen: Prompt-Set abfeuern, Erwähnungen zählen01:57 Loch eins: Ein Prompt ist kein Dialog02:40 Der fehlende Vorkontext – und wie er Marken ausschließt03:16 Was Marken wirklich wissen wollen: Kontext und Sentiment03:39 Die ehrliche Antwort: gar nicht, im Augenblick03:54 Warum Agenturen und Toolanbieter das selten sagen04:18 Selbst mit Anbieterdaten: ein Datenschatz hinter Schloss05:16 Loch zwei: Derselbe Prompt, zwei verschiedene Antworten06:19 Google Search Console und die KI-Performance-Beta06:38 Welche Seiten die KI benutzt hat – kein Traffic07:47 Bing Webmaster Tools: Grounding Queries im Klartext08:12 Mit Intent und Themengebiet – damit kann man arbeiten08:53 Stand 21. August 2026: Bing besser, Datenbasis kleiner09:37 Warum Copilot für B2B die entscheidende Größe ist10:45 Shadow IT: Was Mitarbeiter trotzdem nutzen11:32 Was also tun? Viele Quellen zu einem Lagebild12:18 Der Reddit-Run und was dahintersteckt13:22 PR kommt zurück – als Public Relations14:50 Der Pferdefuß: Prompts ändern heißt Messung ändern16:02 Fazit: Eine direkte Messung gibt es nicht16:32 Prompt-Sets schlau bauen – nicht aus eigener Perspektive17:55 W-Fragen-Tools, Answer the Public und Neil Patel19:20 Lagebild verschaffen und schlau nachdenkenBEGRIFFE AUS DER FOLGEGrounding Queries – die Suchanfragen, mit denen ein Sprachmodell seine Antwort auf Quellen stützt.Prompt-Set – die feste Liste von Beispielfragen, mit der ein Tool die Sichtbarkeit einer Marke misst.Shadow IT – Software, die Mitarbeiter ohne Freigabe der IT nutzen.ERWÄHNTE TOOLSGoogle Search Console: https://search.google.com/search-consoleBing Webmaster Tools: https://www.bing.com/webmastersSistrix: https://www.sistrix.deMeltwater: https://www.meltwater.comAnswer the Public: https://answerthepublic.comÜBER DEN PODCASTKarsten Lohmeyer und Stephan Goldmann arbeiten seit rund 20 Jahren zusammen – zuerst als Journalisten, dann als Blogger bei Lousy Pennies, heute im digitalen Marketing. The Critical Marketeer ist ihr Podcast über Marketing-Weisheiten, die eine zweite Prüfung verdienen.Produziert ...
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    20 分
  • Ist Content Marketing tot? Der Realitätscheck
    2026/08/31
    Karsten war über zehn Jahre Textchef. Und er sagt: Ein KI-Text ist heute besser als das, was 95 Prozent der Redakteur*Innen in seiner ganzen Karriere hätten produzieren können. Stephan zieht die Konsequenz sofort – wir brauchen keine Textchefs mehr, Karsten, du kannst gehen. Damit wäre die Folge nach 40 Sekunden zu Ende. Dann kommt der Defibrillator.

    Denn die Frage ist nicht, wer den Text tippt, sondern was der Job von Content Marketing überhaupt ist: nicht formulieren, sondern verstehen. Herausfinden, was die Menschen auf der anderen Seite des Geräts brauchen, und dieses Wissen verfügbar machen. Im B2B liegt dieses Wissen oft bei den Erfahrenen – bei Ingenieuren, bei Verkäufern – und steht noch nirgends im Internet. Der eigentliche Skill ist deshalb Interviewen und Recherchieren. Genau das kann eine KI nicht: Sie arbeitet mit ihren Trainingsdaten und mit Grounding Queries, salopp gesagt, sie googelt auch. Sie findet nur, was schon da ist.

    Daraus folgt der kontraintuitive Teil der Folge. Gerade weil eine KI beliebig viel Text produzieren kann, funktioniert die Strategie Keywordliste rein, Content raus, Internet zufluten schlechter als vorher. Wer nur verarbeitet, was ohnehin online steht, landet beim Bild des Ouroboros – der Schlange, die sich selbst verschlingt. Dazu die Lage von Ende August: Wasserzeichen in KI-Texten, was die EU dabei verlangt, welche Tools KI-Inhalte schon heute mit hoher Wahrscheinlichkeit erkennen, und welches Risiko darin liegt, falls Suchmaschinen menschlichen Inhalt irgendwann bevorzugen.

    Am Ende steht kein Abgesang, sondern eine Einordnung. Als Recherchehilfe und als Kritiker ist ein Sprachmodell stark. Als Autor, dem man ungeprüft glaubt, ist es gefährlich – Zitate und Schlussfolgerungen gehören gegen die Quelle geprüft, Satz für Satz. Oder in Stephans Wahlspruch: Sei ein Mensch. Der Rest ist KI.

    KAPITEL

    00:00 Kaltstart: Brauche ich überhaupt noch Autoren?
    00:19 Die Frage der Folge: Ist Content Marketing tot?
    00:34 Der kürzeste Podcast der Welt – und der Defibrillator
    01:15 Offengelegt: Das behauptet hier eine Content-Marketing-Agentur
    01:34 Karsten als Textchef: besser als 95 Prozent der Redaktionen
    02:22 Der eigentliche Job: nicht formulieren, sondern verstehen
    03:19 Warum wir dem Internet etwas Neues hinzufügen müssen
    03:38 Das Neue liegt beim Alten: Ingenieure, Verkäufer, Erfahrung
    04:17 Der Skill heißt Interviewen und Recherchieren
    04:38 Google kauft Antiquariate leer – wofür?
    05:05 Grounding Queries erklärt: Die KI googelt auch
    05:44 Praxisbeobachtung: eigene Beiträge in Copilot und Bing
    06:33 Der kontraintuitive Teil: Mehr Content bringt weniger
    06:57 Schwer verkäuflich: Interviews und echte Recherche
    07:17 Das Gegenmodell: Keywordliste rein, KI arbeitet ab
    08:01 Stand Ende August: Wasserzeichen in KI-Texten und die EU
    08:57 Auch ohne Wasserzeichen: Tools erkennen KI-Texte
    09:25 Das Risiko: Wenn Google menschlichen Inhalt bevorzugt
    09:52 Der Ouroboros: die Schlange, die sich selbst verschlingt
    10:40 Für unbekannte Marken: nicht mitfluten
    11:09 Zwischenfazit: einzigartige Inhalte wichtiger denn je
    11:27 Wo KI stark ist: Landingpages, Kritik, Vorrecherchen
    12:02 Quellenprüfung als Pflicht – Zitat für Zitat
    12:47 Selbstvergiftung: Wenn das Web mit Unverifizierbarem volläuft
    13:48 Wann handgemachter Content wieder zählt
    14:04 Human in the Loop, Human in Control, Human Interface
    14:41 Sei ein Mensch. Der Rest ist KI.

    BEGRIFFE AUS DER FOLGE

    Grounding Queries – die Suchanfragen, mit denen ein Sprachmodell seine Antwort auf Quellen stützt.
    Ouroboros – das Bild der Schlange, die sich selbst verschlingt. Hier: KI, die KI-Inhalte als Grundlage nimmt.
    Wasserzeichen – maschinenlesbare Markierung, die KI-erzeugte Inhalte kennzeichnet.
    Human in the Loop – der Mensch bestätigt jeden Schritt vor der Veröffentlichung.

    ERWÄHNTE TOOLS

    Claude: https://claude.ai
    ChatGPT: https://chatgpt.com
    Microsoft Copilot: https://copilot.microsoft.com
    Bing Webmaster Tools: https://www.bing.com/webmasters

    ÜBER DEN PODCAST

    Karsten Lohmeyer und Stephan Goldmann arbeiten seit rund 20 Jahren zusammen – zuerst als Journalisten, dann als Blogger bei Lousy Pennies, heute im digitalen Marketing. The Critical Marketeer ist ihr Podcast über Marketing-Weisheiten, die eine zweite Prüfung verdienen.

    Produziert von sayang GmbH: https://sayang.gmbh
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    15 分
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