エピソード

  • Andreas Wißmeier, Geschäftsführer Asset Management, Rock Capital Group
    2026/07/27
    "Die Nachfrage nach Qualität steigt." In der aktuellen Folge von SphereRaum Talk sprechen wir mit Andreas Wißmeier, Geschäftsführer Asset Management bei der Rock Capital Group, über seinen Weg in die Immobilienbranche, prägende Projekte und die Frage, was Immobilien heute zukunftsfähig macht. Vom Schülerjob in einer Wohnungsbaugesellschaft bis zur Verantwortung für komplexe Immobilienportfolios: Andreas Wißmeier zeigt, dass erfolgreiche Karrieren nicht immer geradlinig geplant sind – sondern durch Neugier, Verantwortung und die Bereitschaft entstehen, Chancen zu nutzen. Ein Schwerpunkt des Gesprächs: die Transformation von Büroimmobilien. Am Beispiel des Projekts HEADS in Aschheim erzählt Andreas, wie aus einer großen Herausforderung eine neue Perspektive entstanden ist. Nach dem Wegfall des ursprünglichen Nutzers wurde das Gebäude neu gedacht – mit dem Ziel, eine Arbeitswelt zu schaffen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Einige zentrale Gedanken aus der Folge: - Im aktuellen Marktumfeld zählen nicht mehr allein Lage und Quadratmeter. Entscheidend sind Immobilien, die Mehrwert bieten, flexibel nutzbar sind und auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen. - New Work braucht mehr als neue Raumkonzepte. Es geht um Begegnung, Kommunikation und darum, Räume zu schaffen, in denen Menschen gerne arbeiten. - Immobilien müssen langfristig gedacht werden. - Herausforderungen können Innovation auslösen. Mit einer langfristigen Perspektive und dem Mut, neue Wege zu gehen, entstehen Projekte mit nachhaltiger Wirkung. Ein Gespräch über Immobilien als Lebensräume, über Unternehmertum und darüber, warum gute Projekte nicht nur funktionieren, sondern auch eine Geschichte erzählen sollten.
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  • Melanie Kloth, Leiterin Wohnungsmarkt, NRW.BANK
    2026/07/13
    „Ist das Einfamilienhaus das Problem?“ Mit dieser Frage sind wir in einen der spannendsten Teile meines Gesprächs mit Melanie Kloth von der NRW.BANK eingestiegen. Ihre Antwort war differenziert: Das Einfamilienhaus wird auch künftig seinen Platz haben – für viele Familien bietet es eine hohe Lebensqualität. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob diese Wohnform angesichts von Flächenverbrauch, Infrastrukturkosten, Mobilität und demografischem Wandel noch das Leitbild für die Zukunft sein kann. Genau darüber haben wir gesprochen. Und über viele weitere Themen: - Warum Quartiere wichtiger sind als einzelne Gebäude. - Weshalb Kommunen stärker regional zusammenarbeiten müssen. - Warum Daten und Wissen eine zentrale Grundlage für gute Entscheidungen sind. - Und warum „Wissen zugänglich machen“ ein entscheidender Hebel ist, um Kommunen bei der Entwicklung lebenswerter Städte und Quartiere zu unterstützen.
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    50 分
  • Heidi Abraham, Investmentstrategin
    2026/06/30
    Vermögen wird zu Verantwortung. Dieser Gedanke hat unser Gespräch mit Heidi Abraham geprägt. Family Offices agieren oft im Hintergrund und haben doch einen enormen Einfluss auf Wirtschaft, Immobilien und Gesellschaft. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Rendite, sondern um die Frage, welche Werte mit Vermögen verbunden werden. Im SphereRaum Talk sprechen wir darüber, - warum Immobilien für viele Unternehmerfamilien weit mehr als eine Anlageklasse sind, - weshalb Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit bei Investmententscheidungen immer wichtiger werden, - warum die nächste Generation früher eingebunden werden sollte, - und weshalb gutes Investieren immer auch etwas mit Haltung zu tun hat. Besonders hängen geblieben ist ein Satz von Heidi: „In gutem Investieren spiegelt sich Haltung wider.“ Ebenso inspirierend war der persönliche Blick auf ihre Karriere: „Manches findet dich auch.“ Denn nicht jede Laufbahn ist geradlinig – manchmal entstehen die besten Chancen dort, wo man bereit ist, Neues auszuprobieren.
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    39 分
  • Felix Grelck, Managing Director Development, MOMENI Group
    2026/06/17
    Im Gespräch mit Felix Grelck ging es nicht um große Worte, sondern um das, was Projektentwicklung im Alltag wirklich ausmacht. Um Verantwortung, welche nicht erst am Ende eines Projekts beginnt, sondern sich durch alle Phasen zieht: Felix hat das anhand einiger Beispiele sehr klar beschrieben: - Mietverträge müssen flexibler werden. - Entscheidungen werden im Team getroffen und nicht entlang einzelner Zuständigkeiten. - Projekte funktionieren nur, wenn Verantwortung aktiv übernommen wird. - Und wenn man bereit ist, die Extrameile zu gehen, wenn es notwendig ist. Das zeigt sich besonders in komplexen Bestands- und Innenstadtprojekten wie dem Trinkhaus Carré oder den UNIQ Towers. Dort geht es nicht nur um Entwicklung, sondern um laufendes Lösen von Problemen. Mit dem Anspruch, jedes Detail im Blick zu behalten und Projekte konsequent weiterzubringen. Bei MOMENI wird das intern als „MOMENI-Familie“ beschrieben: kurze Wege, viel Vertrauen, klare Erwartungen. Und genau daraus entsteht am Ende das, worum es in der Projektentwicklung eigentlich geht: funktionierende Gebäude, die langfristig Bestand haben.
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    48 分
  • René Reif, CEO, OrT Group
    2026/06/03
    „Kapital ist nicht kreativ.“ Das sagt René Reif ziemlich früh im Gespräch im Podcast SphereRaum Talk und irgendwie bleibt genau dieser Satz hängen. Weil er vieles erklärt, was danach kommt. Reif erzählt nicht die typische Immobilien- oder Finanzierungsstory. Es geht weniger um Modelle, mehr um Haltung. Und um die Frage, wann man eigentlich aufhört, nur zu beraten und anfängt, selbst zu gestalten. „Aus dem Schatten der Beratung heraustreten“ beschreibt diesen Moment ziemlich gut. Weg vom Erklären, hin zum Machen. Und dann dieser Satz: „Unternehmer ist das Gegenteil von Unterlasser.“ Klingt einfach, ist aber ziemlich treffend, wenn man ihm zuhört. Der CEO der OrT Group geht Gesprächen nicht aus dem Weg. Auch dann nicht, wenn es unbequem wird oder Entscheidungen weh tun. Gerade dort, sagt er, passiert Entwicklung. Zwischendrin wird es persönlicher. „Ich bin ein Glückskind“ sagt er. Aber direkt danach kommt kein Selbstzufriedensein, sondern das Gegenteil: sich fordern, Grenzen verschieben, nicht stehen bleiben. Und vielleicht am ehrlichsten: „Krisen haben mich jedes Mal besser gemacht.“
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    41 分
  • Stefanie Lütteke, Partnerin, Drees & Sommer
    2026/05/18
    "Ich bin meistens sehr klar und direkt." Mit dieser Haltung ist Stefanie Lütteke im neuen SphereRaum Talk zu Gast und gibt einen sehr persönlichen Einblick in Führung, Kommunikation und die aktuellen Herausforderungen der Immobilienbranche. Schon in ihrem Werdegang zeigt sich diese Klarheit: vom Architekturstudium über Stationen in internationalen Studien- und Arbeitsumfeldern bis hin zur bewussten Entscheidung für das Bau- und Immobilienmanagement. Rückblickend sagt sie über diese Entwicklung: „Ich habe gemerkt, dass ich sehr viel besser im Managen als im Entwerfen bin.“ Heute verantwortet sie als Partnerin und Head of NRW bei Drees & Sommer die strategische Entwicklung einer ganzen Region mit fünf Standorten und über 500 Mitarbeitenden. Ihr Anspruch dabei ist eindeutig: nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten. Mit Stringenz, Struktur und einem starken Fokus auf Lösungen. Das Gespräch verbindet persönliche Erfahrungen mit einem Blick auf die großen Fragen der Immobilienwirtschaft: Wie gelingt Transformation im Bestand? Wie verändert sich Führung in großen Organisationen? Und wie schafft man es, trotz Komplexität handlungsfähig zu bleiben? Am Ende steht ein Bild von Führung, das auf auf dem Mut basiert, Dinge direkt anzusprechen: „Man muss die Sachen auf den Tisch legen, dann kann man drüber reden und dann kann man in der Regel auch nur eine gute Lösung für alle Beteiligten finden.“
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    39 分
  • Melike Wirth, Mitglied der Geschäftsleitung, die developer Projektentwicklung GmbH
    2026/05/05
    Vom Architektur-Praktikum in Köln über ein Brownstone-Projekt in New York bis in die Geschäftsleitung des Düsseldorfer Projektentwicklers die developer: Melike Wirth ist ihren Weg nicht nach Plan gegangen, sondern aus Überzeugung. „Ein Bauherr ließ uns einen Teppich in Neonfarben designen. Da wusste ich: So fremdbestimmt will ich nicht arbeiten.“ Heute entwickelt sie Projekte ganzheitlich, mit einem klaren Blick auf das, was wirklich zählt: Qualität, Haltung und die Frage, wie Gebäude langfristig funktionieren. Im Gespräch wird deutlich, wie sehr sich die Branche verändert hat. Es geht nicht mehr um höher, schneller, weiter, sondern darum, genauer hinzuschauen, abzuwägen und bewusst zu entscheiden. Gerade im Umgang mit Bestand zeigt sich, welches Potenzial bereits vorhanden ist – oft mit Qualitäten, die man sich im Neubau so nicht mehr leisten würde. Auch beim Thema Nachhaltigkeit plädiert sie für einen differenzierten Blick: Gebäude auf jede mögliche Zukunft vorzubereiten, ist nicht automatisch sinnvoll. Manchmal bedeutet Fortschritt auch, bewusst zu reduzieren. Was bleibt, ist der Anspruch, Räume zu schaffen, die Menschen wirklich nutzen und gerne besuchen. „Die Menschen kommen, weil sie das gut finden.“ Und vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft dieser Folge: Gute Projekte entstehen nicht zufällig, sondern durch Haltung, Partnerschaften und die Bereitschaft, Dinge immer wieder neu zu hinterfragen.
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    37 分
  • Sascha Thran, Geschäftsführer, WITTE Projektmanagement GmbH
    2026/04/19
    Projektsteuerung ist weit mehr als Kosten, Termine und Kontrolle. In dieser Folge von SphereRaum Talk sprechen Natalie Bräuninger und Wiebke Becker mit Sascha Thran, Geschäftsführer bei WITTE Projektmanagement, über die Rolle der Projektsteuerung in einer Branche, die von wachsender Komplexität, vielfältigen Interessen und hohem Erwartungsdruck geprägt ist. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was muss Projektsteuerung heute leisten? Für Sascha ist die Antwort klar: Es geht darum, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und Projekte in eine gemeinsame Richtung zu führen. „Wir gehen als die Neutralsten in Projekte.“ Dabei wird schnell deutlich, wie sehr dieses Berufsbild von Kommunikation, Haltung und Menschenführung lebt. Projektsteuerer bewegen sich zwischen Bauherrenschaft, Planung und Ausführung – und übernehmen weit mehr als nur eine koordinierende Rolle. „Wir sind alles: Lehrer, Manager, Kindergärtner, Motivator.“ Das Gespräch dreht sich außerdem um Teamkultur, Führung und die Entwicklung des Berufsbilds, aber auch um die Frage, wie man in komplexen Projekten Klarheit behält und Verantwortung trägt. Ein zentrales Prinzip dabei: „Die gute Lösung muss im Vordergrund stehen.“ Ein besonderer Fokus liegt auf der Neuen Staatsoper Hamburg, einem Projekt, das für WITTE eine neue Dimension markiert – und zeigt, wie wichtig Gelassenheit und Erfahrung im Umgang mit großen Aufgaben sind. Ein Gespräch über Zusammenarbeit, Haltung und die Kunst, Projekte auf Augenhöhe zum Erfolg zu führen.
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    46 分