エピソード

  • Dr. Bernd Schade, Vorsitzender der Geschäftsführung, OFB Projektentwicklung GmbH
    2026/09/08
    Welche Immobilien brauchen wir eigentlich noch? Diese Frage stellt Dr. Bernd Schade, Vorsitzender der Geschäftsführung der OFB Projektentwicklung, im Gespräch mit Natalie Bräuninger und Wiebke Becker – und sie führt mitten hinein in die großen Fragen, vor denen die Immobilienbranche heute steht. Seit fast 30 Jahren ist Schade in der Immobilienwirtschaft unterwegs. Er selbst beschreibt sich als „Troubleshooter“: jemand, der Probleme löst, Projekte voranbringt und dabei immer auch die strategische Perspektive im Blick behält. Andere würden ihn als zielstrebig und ungeduldig beschreiben. Aber auch als jemanden, der viel Vertrauen gibt. Sein Blick auf die Branche ist dabei bemerkenswert pragmatisch. „Viele verkriechen sich hinter Regularien“, sagt er und plädiert dafür, häufiger die Ärmel hochzukrempeln und neue Wege auszuprobieren – etwa beim seriellen Bauen. Gleichzeitig geht es für ihn längst nicht mehr nur darum, *was* wir bauen können. Entscheidend ist die Frage: "Was brauchen Nutzer und Investoren tatsächlich?" Für Schade entscheidet sich die Zukunft der Immobilie im "Wettbewerb des Kapitals". Warum sollte ein Investor in eine Immobilie investieren? Warum sollte ein Unternehmen gerade dieses Gebäude mieten? Und welche Qualitäten werden künftig tatsächlich nachgefragt? Auch Nachhaltigkeit versteht er nicht als Marketingthema. Seine frühe Beschäftigung mit Umweltfragen prägt ihn bis heute – von Kreislaufwirtschaft und Materialwahl bis hin zu energieeffizienten Gebäuden. Ein Gespräch über Immobilien, die Zukunft unserer Städte, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Kapital – und darüber, was einen guten Projektentwickler eigentlich ausmacht.
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    48 分
  • Sandra Altmann, Vorständin, Wohnstätte Krefeld Wohnungs-AG
    2026/08/18
    „Es ist wichtig, selbstreflektiert zu bleiben.“ Dieser Satz von Sandra Altmann passt eigentlich ziemlich gut zu vielen Themen, über die wir im aktuellen SphereRaum Talk gesprochen haben. - „Wohnen kann man nicht isoliert denken.“ Für Sandra gehören Quartier, Mobilität, Energie, Infrastruktur und soziale Angebote zusammen. Am Ende geht es nicht nur um Wohnqualität, sondern um Lebensqualität. - „Bestands- und Neubauinvestitionen konkurrieren um diesen einen Euro, den wir investieren.“ Neubau oder Bestand? Beides ist notwendig. Gerade für sozial orientierte Wohnungsunternehmen ist das eine enorme Herausforderung: bezahlbare Mieten sichern, den Bestand klimagerecht entwickeln und gleichzeitig neuen Wohnraum schaffen. - „Es geht darum, Haltung zu übernehmen.“ Für Sandra bedeutet das unter anderem, Verantwortung für bezahlbares Wohnen, soziale und ökologische Verträglichkeit sowie Gleichberechtigung zu übernehmen – und diese Haltung auch tatsächlich zu leben. - Und dann ist da noch Female Leadership. Sandra erzählt offen von Situationen, in denen sie trotz ihrer Position als Vorständin für eine Kellnerin, Assistentin oder „Ehefrau von irgendwem“ gehalten wurde. Sie nimmt vieles mit Humor. Gleichzeitig zeigt ihre Geschichte, dass sich bei Rollenbildern noch einiges bewegen darf. Und vielleicht schließt sich damit der Kreis zum ersten Satz: „Es ist wichtig, selbstreflektiert zu bleiben.“ Nicht nur persönlich, sondern auch als Branche.
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    34 分
  • Lea Mishra, Co-Founder of POHA House & Zweitbox
    2026/08/12
    Mehr teilen, mehr bekommen. Was wäre, wenn die Zukunft des Wohnens nicht darin liegt, dass jeder immer mehr Raum für sich allein braucht, sondern darin, dass wir wieder mehr teilen? Lea Mishra denkt Wohnen genau so neu. 2019 gründete sie POHA House, heute baut sie mit Zweitbox bereits ihr zweites Unternehmen. Im Gespräch sprechen wir darüber, warum Co-Living weit mehr sein kann als kleine, möblierte Wohnungen, warum Raum für sie ein Produkt ist und was die Immobilienbranche von Tech und anderen Branchen lernen kann. Aber auch um die andere Seite geht es: Wie schafft man mehrere Unternehmen, zwei kleine Kinder und den eigenen Anspruch an sich selbst? Und am Ende kommen wir zu einer vielleicht überraschenden Erkenntnis über KI, Produktivität und Unternehmertum: Mehr Geschwindigkeit bedeutet nicht automatisch mehr Fortschritt. Manchmal braucht eine gute Idee vor allem eines: Ruhe.
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    51 分
  • Andreas Wißmeier, Geschäftsführer Asset Management, Rock Capital Group
    2026/07/27
    "Die Nachfrage nach Qualität steigt." In der aktuellen Folge von SphereRaum Talk sprechen wir mit Andreas Wißmeier, Geschäftsführer Asset Management bei der Rock Capital Group, über seinen Weg in die Immobilienbranche, prägende Projekte und die Frage, was Immobilien heute zukunftsfähig macht. Vom Schülerjob in einer Wohnungsbaugesellschaft bis zur Verantwortung für komplexe Immobilienportfolios: Andreas Wißmeier zeigt, dass erfolgreiche Karrieren nicht immer geradlinig geplant sind – sondern durch Neugier, Verantwortung und die Bereitschaft entstehen, Chancen zu nutzen. Ein Schwerpunkt des Gesprächs: die Transformation von Büroimmobilien. Am Beispiel des Projekts HEADS in Aschheim erzählt Andreas, wie aus einer großen Herausforderung eine neue Perspektive entstanden ist. Nach dem Wegfall des ursprünglichen Nutzers wurde das Gebäude neu gedacht – mit dem Ziel, eine Arbeitswelt zu schaffen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Einige zentrale Gedanken aus der Folge: - Im aktuellen Marktumfeld zählen nicht mehr allein Lage und Quadratmeter. Entscheidend sind Immobilien, die Mehrwert bieten, flexibel nutzbar sind und auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen. - New Work braucht mehr als neue Raumkonzepte. Es geht um Begegnung, Kommunikation und darum, Räume zu schaffen, in denen Menschen gerne arbeiten. - Immobilien müssen langfristig gedacht werden. - Herausforderungen können Innovation auslösen. Mit einer langfristigen Perspektive und dem Mut, neue Wege zu gehen, entstehen Projekte mit nachhaltiger Wirkung. Ein Gespräch über Immobilien als Lebensräume, über Unternehmertum und darüber, warum gute Projekte nicht nur funktionieren, sondern auch eine Geschichte erzählen sollten.
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    1 時間 1 分
  • Melanie Kloth, Leiterin Wohnungsmarkt, NRW.BANK
    2026/07/13
    „Ist das Einfamilienhaus das Problem?“ Mit dieser Frage sind wir in einen der spannendsten Teile meines Gesprächs mit Melanie Kloth von der NRW.BANK eingestiegen. Ihre Antwort war differenziert: Das Einfamilienhaus wird auch künftig seinen Platz haben – für viele Familien bietet es eine hohe Lebensqualität. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob diese Wohnform angesichts von Flächenverbrauch, Infrastrukturkosten, Mobilität und demografischem Wandel noch das Leitbild für die Zukunft sein kann. Genau darüber haben wir gesprochen. Und über viele weitere Themen: - Warum Quartiere wichtiger sind als einzelne Gebäude. - Weshalb Kommunen stärker regional zusammenarbeiten müssen. - Warum Daten und Wissen eine zentrale Grundlage für gute Entscheidungen sind. - Und warum „Wissen zugänglich machen“ ein entscheidender Hebel ist, um Kommunen bei der Entwicklung lebenswerter Städte und Quartiere zu unterstützen.
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    50 分
  • Heidi Abraham, Investmentstrategin
    2026/06/30
    Vermögen wird zu Verantwortung. Dieser Gedanke hat unser Gespräch mit Heidi Abraham geprägt. Family Offices agieren oft im Hintergrund und haben doch einen enormen Einfluss auf Wirtschaft, Immobilien und Gesellschaft. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Rendite, sondern um die Frage, welche Werte mit Vermögen verbunden werden. Im SphereRaum Talk sprechen wir darüber, - warum Immobilien für viele Unternehmerfamilien weit mehr als eine Anlageklasse sind, - weshalb Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit bei Investmententscheidungen immer wichtiger werden, - warum die nächste Generation früher eingebunden werden sollte, - und weshalb gutes Investieren immer auch etwas mit Haltung zu tun hat. Besonders hängen geblieben ist ein Satz von Heidi: „In gutem Investieren spiegelt sich Haltung wider.“ Ebenso inspirierend war der persönliche Blick auf ihre Karriere: „Manches findet dich auch.“ Denn nicht jede Laufbahn ist geradlinig – manchmal entstehen die besten Chancen dort, wo man bereit ist, Neues auszuprobieren.
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    39 分
  • Felix Grelck, Managing Director Development, MOMENI Group
    2026/06/17
    Im Gespräch mit Felix Grelck ging es nicht um große Worte, sondern um das, was Projektentwicklung im Alltag wirklich ausmacht. Um Verantwortung, welche nicht erst am Ende eines Projekts beginnt, sondern sich durch alle Phasen zieht: Felix hat das anhand einiger Beispiele sehr klar beschrieben: - Mietverträge müssen flexibler werden. - Entscheidungen werden im Team getroffen und nicht entlang einzelner Zuständigkeiten. - Projekte funktionieren nur, wenn Verantwortung aktiv übernommen wird. - Und wenn man bereit ist, die Extrameile zu gehen, wenn es notwendig ist. Das zeigt sich besonders in komplexen Bestands- und Innenstadtprojekten wie dem Trinkhaus Carré oder den UNIQ Towers. Dort geht es nicht nur um Entwicklung, sondern um laufendes Lösen von Problemen. Mit dem Anspruch, jedes Detail im Blick zu behalten und Projekte konsequent weiterzubringen. Bei MOMENI wird das intern als „MOMENI-Familie“ beschrieben: kurze Wege, viel Vertrauen, klare Erwartungen. Und genau daraus entsteht am Ende das, worum es in der Projektentwicklung eigentlich geht: funktionierende Gebäude, die langfristig Bestand haben.
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    48 分
  • René Reif, CEO, OrT Group
    2026/06/03
    „Kapital ist nicht kreativ.“ Das sagt René Reif ziemlich früh im Gespräch im Podcast SphereRaum Talk und irgendwie bleibt genau dieser Satz hängen. Weil er vieles erklärt, was danach kommt. Reif erzählt nicht die typische Immobilien- oder Finanzierungsstory. Es geht weniger um Modelle, mehr um Haltung. Und um die Frage, wann man eigentlich aufhört, nur zu beraten und anfängt, selbst zu gestalten. „Aus dem Schatten der Beratung heraustreten“ beschreibt diesen Moment ziemlich gut. Weg vom Erklären, hin zum Machen. Und dann dieser Satz: „Unternehmer ist das Gegenteil von Unterlasser.“ Klingt einfach, ist aber ziemlich treffend, wenn man ihm zuhört. Der CEO der OrT Group geht Gesprächen nicht aus dem Weg. Auch dann nicht, wenn es unbequem wird oder Entscheidungen weh tun. Gerade dort, sagt er, passiert Entwicklung. Zwischendrin wird es persönlicher. „Ich bin ein Glückskind“ sagt er. Aber direkt danach kommt kein Selbstzufriedensein, sondern das Gegenteil: sich fordern, Grenzen verschieben, nicht stehen bleiben. Und vielleicht am ehrlichsten: „Krisen haben mich jedes Mal besser gemacht.“
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    41 分