エピソード

  • Felix Grelck, Managing Director Development, MOMENI Group
    2026/06/17
    Im Gespräch mit Felix Grelck ging es nicht um große Worte, sondern um das, was Projektentwicklung im Alltag wirklich ausmacht. Um Verantwortung, welche nicht erst am Ende eines Projekts beginnt, sondern sich durch alle Phasen zieht: Felix hat das anhand einiger Beispiele sehr klar beschrieben: - Mietverträge müssen flexibler werden. - Entscheidungen werden im Team getroffen und nicht entlang einzelner Zuständigkeiten. - Projekte funktionieren nur, wenn Verantwortung aktiv übernommen wird. - Und wenn man bereit ist, die Extrameile zu gehen, wenn es notwendig ist. Das zeigt sich besonders in komplexen Bestands- und Innenstadtprojekten wie dem Trinkhaus Carré oder den UNIQ Towers. Dort geht es nicht nur um Entwicklung, sondern um laufendes Lösen von Problemen. Mit dem Anspruch, jedes Detail im Blick zu behalten und Projekte konsequent weiterzubringen. Bei MOMENI wird das intern als „MOMENI-Familie“ beschrieben: kurze Wege, viel Vertrauen, klare Erwartungen. Und genau daraus entsteht am Ende das, worum es in der Projektentwicklung eigentlich geht: funktionierende Gebäude, die langfristig Bestand haben.
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    48 分
  • René Reif, CEO, OrT Group
    2026/06/03
    „Kapital ist nicht kreativ.“ Das sagt René Reif ziemlich früh im Gespräch im Podcast SphereRaum Talk und irgendwie bleibt genau dieser Satz hängen. Weil er vieles erklärt, was danach kommt. Reif erzählt nicht die typische Immobilien- oder Finanzierungsstory. Es geht weniger um Modelle, mehr um Haltung. Und um die Frage, wann man eigentlich aufhört, nur zu beraten und anfängt, selbst zu gestalten. „Aus dem Schatten der Beratung heraustreten“ beschreibt diesen Moment ziemlich gut. Weg vom Erklären, hin zum Machen. Und dann dieser Satz: „Unternehmer ist das Gegenteil von Unterlasser.“ Klingt einfach, ist aber ziemlich treffend, wenn man ihm zuhört. Der CEO der OrT Group geht Gesprächen nicht aus dem Weg. Auch dann nicht, wenn es unbequem wird oder Entscheidungen weh tun. Gerade dort, sagt er, passiert Entwicklung. Zwischendrin wird es persönlicher. „Ich bin ein Glückskind“ sagt er. Aber direkt danach kommt kein Selbstzufriedensein, sondern das Gegenteil: sich fordern, Grenzen verschieben, nicht stehen bleiben. Und vielleicht am ehrlichsten: „Krisen haben mich jedes Mal besser gemacht.“
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    41 分
  • Stefanie Lütteke, Partnerin, Drees & Sommer
    2026/05/18
    "Ich bin meistens sehr klar und direkt." Mit dieser Haltung ist Stefanie Lütteke im neuen SphereRaum Talk zu Gast und gibt einen sehr persönlichen Einblick in Führung, Kommunikation und die aktuellen Herausforderungen der Immobilienbranche. Schon in ihrem Werdegang zeigt sich diese Klarheit: vom Architekturstudium über Stationen in internationalen Studien- und Arbeitsumfeldern bis hin zur bewussten Entscheidung für das Bau- und Immobilienmanagement. Rückblickend sagt sie über diese Entwicklung: „Ich habe gemerkt, dass ich sehr viel besser im Managen als im Entwerfen bin.“ Heute verantwortet sie als Partnerin und Head of NRW bei Drees & Sommer die strategische Entwicklung einer ganzen Region mit fünf Standorten und über 500 Mitarbeitenden. Ihr Anspruch dabei ist eindeutig: nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten. Mit Stringenz, Struktur und einem starken Fokus auf Lösungen. Das Gespräch verbindet persönliche Erfahrungen mit einem Blick auf die großen Fragen der Immobilienwirtschaft: Wie gelingt Transformation im Bestand? Wie verändert sich Führung in großen Organisationen? Und wie schafft man es, trotz Komplexität handlungsfähig zu bleiben? Am Ende steht ein Bild von Führung, das auf auf dem Mut basiert, Dinge direkt anzusprechen: „Man muss die Sachen auf den Tisch legen, dann kann man drüber reden und dann kann man in der Regel auch nur eine gute Lösung für alle Beteiligten finden.“
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    39 分
  • Melike Wirth, Mitglied der Geschäftsleitung, die developer Projektentwicklung GmbH
    2026/05/05
    Vom Architektur-Praktikum in Köln über ein Brownstone-Projekt in New York bis in die Geschäftsleitung des Düsseldorfer Projektentwicklers die developer: Melike Wirth ist ihren Weg nicht nach Plan gegangen, sondern aus Überzeugung. „Ein Bauherr ließ uns einen Teppich in Neonfarben designen. Da wusste ich: So fremdbestimmt will ich nicht arbeiten.“ Heute entwickelt sie Projekte ganzheitlich, mit einem klaren Blick auf das, was wirklich zählt: Qualität, Haltung und die Frage, wie Gebäude langfristig funktionieren. Im Gespräch wird deutlich, wie sehr sich die Branche verändert hat. Es geht nicht mehr um höher, schneller, weiter, sondern darum, genauer hinzuschauen, abzuwägen und bewusst zu entscheiden. Gerade im Umgang mit Bestand zeigt sich, welches Potenzial bereits vorhanden ist – oft mit Qualitäten, die man sich im Neubau so nicht mehr leisten würde. Auch beim Thema Nachhaltigkeit plädiert sie für einen differenzierten Blick: Gebäude auf jede mögliche Zukunft vorzubereiten, ist nicht automatisch sinnvoll. Manchmal bedeutet Fortschritt auch, bewusst zu reduzieren. Was bleibt, ist der Anspruch, Räume zu schaffen, die Menschen wirklich nutzen und gerne besuchen. „Die Menschen kommen, weil sie das gut finden.“ Und vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft dieser Folge: Gute Projekte entstehen nicht zufällig, sondern durch Haltung, Partnerschaften und die Bereitschaft, Dinge immer wieder neu zu hinterfragen.
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    37 分
  • Sascha Thran, Geschäftsführer, WITTE Projektmanagement GmbH
    2026/04/19
    Projektsteuerung ist weit mehr als Kosten, Termine und Kontrolle. In dieser Folge von SphereRaum Talk sprechen Natalie Bräuninger und Wiebke Becker mit Sascha Thran, Geschäftsführer bei WITTE Projektmanagement, über die Rolle der Projektsteuerung in einer Branche, die von wachsender Komplexität, vielfältigen Interessen und hohem Erwartungsdruck geprägt ist. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was muss Projektsteuerung heute leisten? Für Sascha ist die Antwort klar: Es geht darum, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und Projekte in eine gemeinsame Richtung zu führen. „Wir gehen als die Neutralsten in Projekte.“ Dabei wird schnell deutlich, wie sehr dieses Berufsbild von Kommunikation, Haltung und Menschenführung lebt. Projektsteuerer bewegen sich zwischen Bauherrenschaft, Planung und Ausführung – und übernehmen weit mehr als nur eine koordinierende Rolle. „Wir sind alles: Lehrer, Manager, Kindergärtner, Motivator.“ Das Gespräch dreht sich außerdem um Teamkultur, Führung und die Entwicklung des Berufsbilds, aber auch um die Frage, wie man in komplexen Projekten Klarheit behält und Verantwortung trägt. Ein zentrales Prinzip dabei: „Die gute Lösung muss im Vordergrund stehen.“ Ein besonderer Fokus liegt auf der Neuen Staatsoper Hamburg, einem Projekt, das für WITTE eine neue Dimension markiert – und zeigt, wie wichtig Gelassenheit und Erfahrung im Umgang mit großen Aufgaben sind. Ein Gespräch über Zusammenarbeit, Haltung und die Kunst, Projekte auf Augenhöhe zum Erfolg zu führen.
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    46 分
  • Simone Moser, Geschäftsführerin, LBBW Immobilien-Gruppe
    2026/04/01
    Seit Januar 2026 ist Simone Moser Geschäftsführerin der LBBW Immobilien-Gruppe – nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Schnittstelle von Finanzwelt und Immobilienwirtschaft. In der neuen Folge von SphereRaum Talk spricht sie über ihren Weg, ihren Wechsel und darüber, wie Führung heute funktioniert, vor allem in einer Branche, die sich gerade neu sortieren muss. Was im Gespräch besonders hängen bleibt, ist ihre Klarheit in Haltung und Führung: „Ich möchte bewusst Entscheidungen tragen.“ „Klare Kommunikation wird oft mit Härte verwechselt.“ „Fachlichkeit ist nicht alles – methodische Kompetenz ist entscheidend.“ Und immer wieder kommt man zurück zu dem, was sie schon früh geprägt hat: ein starkes Streben nach Unabhängigkeit und der Wunsch, Dinge selbst gestalten zu können. Auch ihr Blick auf Karriere ist bemerkenswert pragmatisch: „Mach das, was du gerne machst, gut.“ Und: „Wenn man sich zu enge Grenzen setzt, verpasst man so viel.“ Ein Gespräch über Führung, Entscheidungen und darüber, warum es gerade jetzt nicht reicht zu warten, sondern darum geht, Dinge aktiv nach vorne zu bringen.
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    49 分
  • Dr. Lis Hannemann-Strenger, Vorstand, Strenger Gruppe
    2026/03/17
    Was treibt Unternehmer:innen heute an? In der neuen Folge von SphereRaum Talk spricht Dr. Lis Hannemann-Strenger, Vorstand der Strenger Gruppe, genau darüber. Seit 2014 ist sie Teil des Familienunternehmens, das ihr Vater gegründet hat. Heute gestaltet sie gemeinsam mit ihrem Mann die Weiterentwicklung – zwischen Marktveränderungen, Wachstum und langfristiger Verantwortung. Im Gespräch wird schnell klar, was sie prägt: ein hoher Anspruch an die eigene Arbeit und gleichzeitig ein klarer Fokus auf die Menschen im Unternehmen. Oder anders gesagt: Ehrgeiz und Menschen. Wir sprechen über die besondere Dynamik von Familienunternehmen, über Führung in herausfordernden Zeiten und darüber, warum langfristiges Denken oft bedeutet, Entscheidungen anders zu treffen. Die Strenger Gruppe, lange regional geprägt, ist heute deutschlandweit aktiv und wurde zuletzt als Familienunternehmen des Jahres ausgezeichnet. Ein Gespräch über Haltung, Verantwortung und darüber, was Unternehmertum heute ausmacht.
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    44 分
  • Melanie Sauerbier, Leiterin Region West, BPD Immobilienentwicklung
    2026/03/02
    „Ich liebe komplexe Strukturen.“ Was erstmal technisch klingt, ist bei genauerem Hinhören eine echte Haltung. In der neuen Folge von SphereRaum Talk war Melanie Sauerbier zu Gast – Leiterin der Region West bei der BPD Immobilienentwicklung. Wir haben über ihren Wechsel vom öffentlichen Bauen in die private Projektentwicklung gesprochen, über Wohnen unter Druck und über die Frage, wie man in komplexen Systemen trotzdem Tempo entwickelt. Impulse aus dem Gespräch: - Vom Silo zum System: Projektentwicklung funktioniert nicht isoliert. Verwaltung, Politik, Markt – nur wenn alle an einem Tisch sitzen, entsteht „Tempo im System“. - Eigene DNA fürs Quartier: "Gutes wohnen bedeutet, dass man gerne nach Hause kommt. Dass sich die Nutzer wohlfühlen." Gutes Wohnen heißt für sie nicht nur Kompaktheit oder Kennzahlen, sondern Identität. Orte, die verbinden. Quartiere, die ein eigenes Leben entwickeln. - Kooperatives Führungsmodell: „Richtung statt Anweisung.“ Orientierung geben, Prioritäten klären, das Warum erklären – gerade im Change. Führung als gemeinsames Gestalten. - Regularien, Förderkulisse, Mut: Dreimal hat sie es gesagt ... "die Regularien". Aber statt zu klagen: Krise als Chance. Digitalisierung, Systembau, Pilotprojekte – ausprobieren, lernen, weiterentwickeln. Was besonders spannend war: Melanies' konsequenter Blick aufs Ganze – strategisch denken, pragmatisch handeln. Oder wie sie es indirekt beschreibt: Vogelperspektive plus Umsetzungskraft. Danke, liebe Melanie, für die Offenheit und die klaren Worte.
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    32 分