エピソード

  • Science Arena-Kontroverse: Brauchen wir Angst?
    2026/07/13

    Brauchen wir Angst, um gesund zu sein? Dazu der Wiener Daseinsanalytiker Manuel Spiegel, Vorstandsmitglied des Österreichisches Daseinsanalytisches Institut: "Die Angst erschüttert den vermeintlich sicheren Gang des Gewohnheitsmäßigen und ermöglicht damit einen Blick auf Wesentliches." Tamás Fazekas, ebenfalls Daseinsanalytiker in Wien kontert: "Es ist nichts einfacher, als selbst zu sein. Dazu brauchen wir keine Angst. Der Mensch muss nur offen für sich selbst sein." Eine angstfreie Diskussion aus dem Wiener Ringturm unter Moderation von Martin Haidinger. Ö1 Science Arena vom 13.7.2026

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    54 分
  • Science Arena: These trifft auf Erfahrung: Arm trotz Arbeit?
    2026/07/06

    Arbeit gilt als Grundlage für finanzielle Unabhängigkeit, soziale Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe. Für immer mehr Menschen geht dieses Versprechen nicht mehr auf. Rund 361.000 Menschen in Österreich arbeiten oft Vollzeit oder in mehreren Beschäftigungsverhältnissen und leben trotz Arbeit an der Schwelle zur Armut.
    Elisabeth Scharang sopicht mit dem Sozialwissenschafter Marcel Fink und der Künstleri Susi Rogenhofer.
    Ö1 Science Arena vom 6.7.2026

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    53 分
  • Science Arena: In Acht und Bann -EU-Sanktionen als Streitfall
    2026/06/29

    SCA 260629 In Acht und Bann Science Arena
    Die EU-Sanktionen als demokratiepolitischer und rechtsstaatlicher Streitfall

    Wie kann die EU ihre eigenen Grundwerte hochhalten und zugleich gegen Menschen vorgehen, die entweder nur eine andere Ansicht zu einem äußerst heiklen Thema vertreten oder doch tatsächlich Propaganda verbreiten? Wie lässt sich der Balanceakt zwischen legitimer Abwehr destabilisierender Gefahren auf der einen Seite und Achtung von Meinungsfreiheit sowie Menschenrechten auf der anderen Seite bewerkstelligen? Eine Science Arena von Daphne Hruby und Christian Wehrschütz vom 29.6.2026

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    53 分
  • Science Arena: Sitzen
    2026/06/15

    Wer sitzt, will alles sitzend. Will sitzende Dinge, sitzende Pflanzen, sitzende Tiere. Selbst Gedanken oder Seelen, Götter oder Schmerzen sollen sitzen, denkt Hajo Eickhoff, der in seinem Zuhause jegliche Bestuhlung verbannt hat.
    Sitzen ist das zweimalige Abknicken des Körpers in der Hüfte und in den Knien sowie das Ruhen auf einer unterschenkelhohen Ebene. Der Stuhl beginnt seine Karriere als Thron. Zuerst darf nur der Herrscher sitzen, doch in einem langen Prozess demokratisiert sich das Thronen zum Sitzen, bis mit der Französischen Revolution das Sitzprivileg fällt und jeder sitzen darf, sagt der Philosoph Hajo Eickhoff, der seit Jahrzenten das Sitzen erforscht. Liegen dagegen ist eine Position der Ruhe. Eine Grundhaltung, in der der Mensch einen umfassenden Kontakt zum Boden hat. Aufrecht Stehen und Gehen sind die Positionen der Tatkraft, in der die die Füße den Boden berühren. Alle Haltungen dazwischen sind ein Zusammenspiel aus Ruhe und Aktivität. Science Arena vom 15.6.2026

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    53 分
  • F.A. Hayek und der Weg zur Knechtschaft.Klassiker des Wissens DIRECTORS CUT
    2026/06/08

    1944 veröffentlichte der österreichische Wirtschaftswissenschaftler und Sozialphilosoph Friedrich August von Hayek (1899-1992) in London sein Hauptwerk "The road to serfdorm" ("Der Weg zur Knechtschaft"). Darin legt der spätere Wirtschaftsnobelpreisträger (1974) die gemeinsamen Wurzeln von kommunistischer und faschistischer Planwirtschaft dar. Freiheit und Rechtsstaat seien nur in einer Marktwirtschaft denkbar, verbunden mit einer Wettbewerbsordnung und einem Sozialsystem, die vom Staat kontrolliert würden.Damit wurde er nach Ludwig von Mises der wichtigste Vertreter der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie", die nach dem Zweiten Weltkrieg überall in der freien Welt Berücksichtigung fand, nur nicht in Österreich. Aus Angst vor der sowjetischen Besatzungsmacht konnte das Buch nach 1945 in Deutschland und Österreich zunächst nicht erscheinen und nur über die Schweiz "einsickern."
    Martin Haidinger präsentiert zentrale Passagen aus Hayeks Werk.Science Arena vom 8.6.2026.

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    1 時間 8 分
  • Science Arena Kontroversen: Gefahr Linksextremismus?
    2026/06/01

    Spätestens seit dem Anschlag der "Vulkangruppe" auf das Berliner Stromnetz im Jänner 2026, der rund 45.000 Haushalte tagelang lahmlegte und damit auch Todesopfer in Kauf nahm wurde klar, dass linksextremer Terrorismus in Europa nach wie vor gefährlich aktiv ist. Mit der gut organisierten "Hammerbande", die mutmaßliche Mordversuche gegen politische Gegner verübt, solidarisieren sich ganz offen und teils im Weichbild von Parteien Aktivisten jederlei Geschlechts- auch in Österreich. Bei Martin Haidinger diskutieren im Wiener Ringturm der Politologe und Extremismusforscher Nicolas Stockhammer und der Historiker mit den Spezialgebieten Antisemitismus und Islamismus Heiko Heinisch. Ö1-Science Arena vom 1.6.2026

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    53 分
  • Science Arena: Philosophiecafé mit Sophie Loidolt "Heidegger verstehen"
    2026/05/18

    Zum 50. Todestag des deutschen Philosophen Martin Heidegger am 26.Mai 2026 bietet sich ein ambivalentes Bild: Zweifellos gehört Heidegger zu den einflussreichsten Denkern des 20. Jahrhunderts. Doch seit zwölf Jahren hat das Erscheinen der sogenannten "Schwarzen Hefte" den Skandal um Heideggers NS-Engagement noch einmal vertieft. Kann und soll man mit Heidegger noch etwas anfangen?Im Philosophiecafé wollen wir uns darauf einlassen, einige Grundgedanken von Heidegger zu verstehen. Zum Beispiel, warum er meint, dass Existieren immer schon Verstehen bedeutet. Warum wir zeitliche Wesen sind, die nicht nur einfach in der Welt vorhanden sind, sondern die sich in ihr entwerfen: von etwas her auf etwas hin, eigentlich und uneigentlich. Heidegger hat die alte philosophische Frage nach dem Sein neu gestellt. Was bedeutet das im 21. Jahrhundert? Und ist Heidegger verstehen nicht nur schwierig, sondern auch gefährlich?
    Sophie Loidolt spricht mit Dieter Thomä, Philosoph und Heidegger-Experte.

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    58 分
  • Das Peter-Prinzip - Hierarchie der Unfähigen!
    2026/05/11

    Haben Sie das schon erlebt? Eine begabte und erfolgreiche Person in ihrem Betrieb steigt in die Chefetage auf und scheitert dort kläglich an ihren neuen Aufgaben. Sie hat ihre Inkompetenzgrenze überschritten. Oder umgekehrt. In einem Unternehmen werkt ein genialer Mensch so recht und schlecht an untergeordneter Stelle und hätte das Zeug zum Chef, aber die herrschenden Hierarchen befördern ihn nicht dorthin, wo er viel besser wirken könnte.
    Dieses Phänomen ist wissenschaftlich beschrieben und wird in der Managementliteratur "Peter Principle" genannt
    Die österreichische Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle und der deutsch-irakische Wirtschafts- und Politikwissenschaftler Ayad Al-Ani gehen bei Martin Haidinger diesem fatalen Mechanismus in Wirtschaft und Politik nach und zeigen mögliche Auswege auf.
    Ö1 Science Arena vom 11.5.2026

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    50 分