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著者: Psycho-Vision
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Fortbildungen für Psychotherapeuten - wir reden darüber! Jeden Donnerstag eine neue Folge mit News aus der Forschung und Psychotherapie.Psycho-Vision
エピソード
  • Online-Psychotherapie
    2026/08/06

    Kann eine Therapie per Video wirklich so nah sein wie ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht? Seit der Corona-Pandemie gehört die videobasierte Behandlung zum Praxisalltag – gerade in der psychoanalytischen Gemeinschaft wird jedoch weiter kontrovers diskutiert, ob die therapeutische Beziehung über den Bildschirm dieselbe Qualität erreicht. Sylke Andreas geht dieser Frage anhand zweier Studien nach: einer Einzelfallstudie über 85 Sitzungen, in der eine psychodynamische Langzeittherapie vom Behandlungszimmer ins Videosetting wechselte, und einem Experiment, in dem echter Blickkontakt technisch simuliert wurde. Die Befunde zeigen, wie stabil das therapeutische Bündnis trotz Settingwechsel bleibt, wo die nonverbale Synchronie leidet und wie viel schon kleine technische Veränderungen für das Erleben von Präsenz und Echtheit bewirken. Eine Folge für Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen und alle, die Chancen, Voraussetzungen und Grenzen der Online-Behandlung fundiert einschätzen möchten.


    Quelle: Andreas S. As real as possible: Chancen und Herausforderungen von Online-Psychotherapie. PiD – Psychotherapie im Dialog 2024; 25: 41–44. DOI: 10.1055/a-2192-0870

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    29 分
  • Reizdarmsyndrom
    2026/07/30

    Bauchschmerzen, plötzlicher Stuhldrang, die ständige Angst vor der nächsten Attacke – und organisch findet sich nichts?

    Das Reizdarmsyndrom betrifft etwa 3 bis 5 Prozent der Bevölkerung und wird heute als Störung der Darm-Hirn-Interaktion auf biopsychosozialer Grundlage verstanden. In dieser Folge geht es um die psychologischen Faktoren, die die Beschwerden aufrechterhalten: katastrophisierende Gedanken, symptombezogene Angst, die gesteigerte Aufmerksamkeit auf jedes Zwicken im Bauch sowie Vermeidungs- und Sicherheitsverhalten bis hin zu restriktivem Essverhalten und sozialem Rückzug.


    Daraus leiten wir konkrete kognitiv-verhaltenstherapeutische Interventionen ab – von der Psychoedukation über ein individuelles Störungsmodell bis zu Verhaltensexperimenten und Exposition, dem Umgang mit Scham und der Bedeutung von Therapieerwartungen mit ihren Placebo- und Nocebo-Effekten. Eine Folge für Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen und alle, die Betroffene besser verstehen und wirksamer begleiten möchten.


    Quelle: Stöckner L, Külpmann I, Icenhour A, Elsenbruch S. Das Reizdarmsyndrom: kognitiv-behaviorale Faktoren und Interventionen. PiD – Psychotherapie im Dialog 2024; 25: 57–62. DOI: 10.1055/a-2249-8252

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    25 分
  • Der Mensch als Beziehungsgeschöpf
    2026/07/23

    Was, wenn die vielen Krisen unserer Zeit – vom Klimawandel bis zum dramatischen Verlust der Artenvielfalt – Ausdruck einer viel tieferen Umbruchphase sind: dem Ende der Epoche des Individuums? In dieser Folge folgen wir dem Systemtherapeuten Wilhelm Rotthaus auf eine Spurensuche, die im 11. und 12. Jahrhundert beginnt, als der westliche Mensch die Idee des Individuums „erfand" und sich Schritt für Schritt aus seinem Beziehungsnetz zur lebenden und nicht lebenden Umwelt löste. Rotthaus zeigt, warum genau dieses Selbstbild heute an seine Grenzen stößt – und entwirft die Vision eines Menschen, der sich wieder als Beziehungsgeschöpf begreift. Ein anregender Impuls für Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen und alle, die verstehen möchten, wie sehr unser Menschenbild Gesellschaft, Gesundheit und die therapeutische Arbeit prägt.


    Quelle: Rotthaus W. Der Mensch als Beziehungsgeschöpf – Visionen am Ende der Epoche des Individuums. PiD – Psychotherapie im Dialog 2024; 25: 17–22. DOI: 10.1055/a-2192-1096

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    28 分
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