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PsyFobi

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著者: Psycho-Vision
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Fortbildungen für Psychotherapeuten - wir reden darüber! Jeden Donnerstag eine neue Folge mit News aus der Forschung und Psychotherapie.Psycho-Vision
エピソード
  • "Ich denke, also sage ich vorher": Predictive Processing zur Optimierung von Verhaltensexperimenten bei Depressionen
    2026/05/28

    In dieser Folge unseres Podcasts „PsyFobi“ beschäftigen wir uns mit einer zentralen Herausforderung der kognitiven Verhaltenstherapie: Warum halten depressive Patientinnen und Patienten oft an ihren negativen Überzeugungen fest, obwohl ein Verhaltensexperiment erfolgreich verlaufen ist?


    Wir beleuchten den Mechanismus der kognitiven Immunisierung, bei dem positive Erfahrungen im Nachhinein entwertet werden, um das bestehende Weltbild zu schützen. Auf Basis des neurowissenschaftlichen Modells des Predictive Processing erklären wir, wie das Gehirn aktiv Vorhersagen („Priors“) trifft und wie diese den Prozess des erfahrungsbasierten Lernens steuern.


    Sie erfahren in dieser Episode:

      • Wie „starke Priors“ die Wahrnehmung bei Depressionen verzerren und positive Informationen ausfiltern.
      • Warum die gezielte Auswahl von mittelstarken Erwartungsverletzungen effektiver ist als extrem positive Rückmeldungen.
      • Wie Sie Verhaltensexperimente durch eine detaillierte Vorbesprechung so optimieren, dass Patientinnen und Patienten positive Vorhersagefehler als glaubwürdig und valide wahrnehmen.
      • Weshalb es nicht ausreicht, negative Erwartungen nur abzubauen, sondern wie Sie gezielt den Aufbau neuer positiver Erwartungen fördern können.

    Diese Episode bietet praxisnahe Strategien für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, um die Wirksamkeit therapeutischer Hausaufgaben und Experimente nachhaltig zu steigern.


    Quelle: Kube, T., & Hildebrandt, A. (2021). „Ich denke, also sage ich vorher“: Wie „Predictive Processing“ Modelle den Einsatz von Verhaltensexperimenten bei Depressionen optimieren können. Verhaltenstherapie, 31, 61–69. DOI: 10.1159/000510610

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    26 分
  • Verhaltensexperimente bei Borderline-Persönlichkeitsstörung: Den Teufelskreis aus Kognition und Emotion durchbrechen
    2026/05/21

    In dieser Folge unseres Podcasts „PsyFobi“ widmen wir uns einer der wirksamsten, aber auch anspruchsvollsten Methoden in der Arbeit mit Borderline-Patienten: dem Verhaltensexperiment. Während rein verbale Interventionen bei tief verwurzelten, emotional besetzten Grundannahmen oft an ihre Grenzen stoßen, ermöglichen Verhaltensexperimente das Sammeln konkreter, korrektiver Erfahrungen im Hier und Jetzt.

    Wir beleuchten, wie Therapeuten Verhaltensexperimente gezielt einsetzen können, um typische klinische Herausforderungen der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) zu adressieren. Dazu gehören:

      • Emotionsregulation: Wie Patienten lernen, intensive Gefühle wie Trauer zuzulassen, ohne davon überwältigt zu werden.
      • Umgang mit Problemverhalten: Der Einsatz von Skills als Alternative zu Selbstverletzung oder Dissoziation und das Testen ihrer Wirksamkeit unter Realbedingungen.
      • Störungen des Selbstkonzepts: Die Überprüfung von Annahmen über die eigene Minderwertigkeit durch gezielte soziale Interaktionen.
      • Zwischenmenschliche Schwierigkeiten: Die Erprobung neuer Kommunikationsstrategien zur Verbesserung instabiler Beziehungen.

    Neben der theoretischen Fundierung in der kognitiven Verhaltenstherapie und der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) diskutieren wir anhand von sechs konkreten Fallbeispielen, wie Experimente geplant, durchgeführt und reflektiert werden. Zudem gehen wir auf kritische Aspekte wie die „kognitive Immunisierung“ ein – ein Phänomen, bei dem Patienten trotz positiver Erfahrungen an alten Überzeugungen festhalten – und geben praktische Tipps zur Vorbereitung und Strukturierung, um den therapeutischen Erfolg abzusichern.


    Eine unverzichtbare Folge für alle Psychotherapeuten, die ihre therapeutische Werkzeugkiste um handlungsorientierte Interventionen für komplexe Störungsbilder erweitern möchten.--------------------------------------------------------------------Quelle: Dyer, A. S. (2021). Der Einsatz von Verhaltensexperimenten bei Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Verhaltenstherapie, 31(1), 70–77. https://doi.org/10.1159/000511929

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    17 分
  • Kopf versus Herz: Warum Verhaltensexperimente der Schlüssel in der PTBS-Therapie sind
    2026/05/14

    In dieser Episode von „PsyFobi“ tauchen wir tief in ein zentrales, aber oft unterschätztes Werkzeug der kognitiven Therapie bei Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) ein: das Verhaltensexperiment. Während viele Behandlungsansätze die Theorie gut vermitteln, bleibt in der Praxis oft eine Lücke zwischen dem, was Patienten rational verstehen (Kopf), und dem, was sie emotional fühlen (Herz) – die sogenannte „Kopf-Herz-Lücke“.


    Wir besprechen, warum Verhaltensexperimente weit mehr sind als klassische Konfrontationsübungen: Es geht nicht um bloße Gewöhnung, sondern um das aktive Testen von Überzeugungen und das Sammeln neuer, korrigierender Informationen. Von der Überprüfung von Sicherheitsverhaltensweisen und dem Stoppen von Grübeln bis hin zu kreativen Ansätzen wie Umfragen oder Besuchen am Traumaort – wir beleuchten, wie Therapeuten Berührungsängste abbauen und Experimente individuell und wirksam gestalten können. Erfahren Sie, wie Sie diese kraftvollen Interventionen nutzen, um festgefahrene Traumata zu aktualisieren und Patienten dabei zu helfen, ihr Leben aktiv zurückzugewinnen.--------------------------------------------------------------------Quelle: Murray, H., & El-Leithy, S. (2021). Behavioural Experiments in Cognitive Therapy for Posttraumatic Stress Disorder: Why, When, and How? Verhaltenstherapie, 31(1), 50–60. https://doi.org/10.1159/000511921

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    27 分
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