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Papaarade: Zwei Väter, eine Familiengeschichte

Papaarade: Zwei Väter, eine Familiengeschichte

著者: Martin und Robert Kydd-Robinson
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Martin und Robert sind zwei schwule Väter einer Regenbogenfamilie zwischen Deutschland und den USA. Vom Kinderwunsch und internationaler Leihmutterschaft bis zum tatsächlichen Familienalltag erzählen sie, wie Familie für sie wirklich geworden ist: von Beziehung und Rollenverteilung, unterschiedlichen Prägungen und davon, was aus den Plänen und Erwartungen von damals geworden ist. Bis Januar 2027 erzählt Robert das aktuelle Kapitel allein, danach führen Martin und Robert ihre Geschichte wieder gemeinsam weiter. Persönlich, konkret und ohne allgemeine Elternrezepte. Neue Folgen am 1. und 15.Martin und Robert Kydd-Robinson
エピソード
  • Elternzeit und Arbeit: Wann ist eine ungleiche Aufteilung fair?
    2026/10/15

    Im August 2026 haben Martin und Robert ihre Woche neu geplant: Ab September würde Robert wieder 40 Stunden arbeiten, während Martin weiterhin mit ihrem Sohn zu Hause blieb. Aber wann hat eigentlich jemand Feierabend, wenn nach der Arbeit und der Kinderbetreuung abends beide weiter gefragt sind?

    In dieser Solo-Folge erzählt Robert, warum 50/50 für sie nicht bedeutet, jede Stunde gegeneinander aufzurechnen. Zwei Bürotage mit Pendeln, Homeoffice, Kinderbetreuung, Haushalt und Nachtschichten belasten uns auf unterschiedliche Weise. Martin wollte schon immer viel Zeit mit ihrem Kind verbringen, während Robert seine Karriere wichtig ist. Trotzdem möchten sie beide genug Zeit mit ihrem Sohn und auch für sich selbst haben.

    In dieser Folge:

    • Was sich mit Roberts Wechsel von 32 auf 40 Wochenstunden verändert hat

    • Warum bezahlte Arbeit und Kinderbetreuung nicht einfach vergleichbar sind

    • Wie Martin und Robert Nachtschichten und den jeweils nächsten Arbeitstag berücksichtigen

    • Warum feste freie Abende für sie wichtiger sind als eine exakte 50/50-Aufteilung

    • Welche Fragen zu Karriere, Einkommen und langfristiger Rollenverteilung noch offen sind

    Die Aufteilung von Martin und Robert ist nicht immer gleich, und sie wissen noch nicht, ob sie langfristig funktioniert. Im Moment zählt für sie vor allem, dass jeder verlässlich eigene Zeit hat.

    Woran merkt ihr, dass eure Aufteilung fair ist? Sind es die Stunden, die eigene Zeit, das Geld oder etwas ganz anderes?


    Shownotes:

    • Elternzeit für Väter: Was sie im Familienalltag wirklich verändert – https://www.papaarade.de/blog/zwei-papas-moderne-vaterschaft/2692544_elternzeit-fuer-vaeter-was-sie-im-familienalltag-wirklich-veraendert

    • Mental Load und Care-Arbeit: Wie wir Verantwortung als zwei Väter fair teilen – https://www.papaarade.de/blog/zwei-papas-moderne-vaterschaft/2695818_mental-load-und-care-arbeit-wie-wir-verantwortung-als-zwei-vaeter-fair-teilen

    • Zwei Papas und moderne Vaterschaft: Wie wir Familie heute leben – https://www.papaarade.de/themen/zwei-papas-und-vaterschaft

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    8 分
  • Mental Load als zwei Väter: Wann ist Verantwortung wirklich fair?
    2026/10/01

    Martin denkt voraus. Robert setzt um. Was lange ziemlich gut funktioniert hat, hat sich in den letzten Wochen plötzlich für beide unfair angefühlt.

    Nach unserem Umzug und Roberts Rückkehr in den Vollzeitjob wurde deutlicher, wie unterschiedlich wir Verantwortung organisieren. Martin hatte zunehmend das Gefühl, nicht nur seine eigenen Aufgaben im Kopf behalten zu müssen, sondern auch Robert daran erinnern zu müssen, was noch offen ist. Robert wiederum hatte das Gefühl, zwischen Arbeit, Familie und immer neuen Aufgaben nur noch Listen abzuarbeiten.

    Dabei haben wir beide viel gemacht. Genau das hat die eigentliche Frage schwieriger gemacht: Wann ist eine Aufteilung fair, wenn sichtbare Arbeit und Mental Load nicht dasselbe sind?

    Robert erzählt in dieser Folge, warum sich sein Verständnis von 50/50 verändert hat und weshalb zwei Väter ohne klassische Mutter-Vater-Rollen trotzdem eigene Muster entwickeln.

    In dieser Folge:
    • warum „Sag mir einfach, was ich machen soll“ Verantwortung nicht vollständig abgibt
    • weshalb Vorausdenken und Erledigen zwei unterschiedliche Formen von Arbeit sind
    • wie aus persönlichen Stärken unbemerkt feste Rollen entstehen können
    • warum 50/50 im Familienalltag für uns immer schwerer messbar wird
    • was wir heute unter echter Zuständigkeit und Accountability verstehen
    • warum wir unsere Aufteilung nicht als gelöst betrachten, sondern immer wieder neu prüfen

    Wenn ihr hören wollt, mit welchen Vorstellungen wir überhaupt in die Elternschaft gestartet sind, hört als Nächstes unsere Folge „Vorbereitung auf die Elternrolle als schwule Väter: Routinen und Rollen“.


    Shownotes:

    • Mental Load und Care-Arbeit: Wie wir Verantwortung als zwei Väter fair teilen – Beitrag öffnen
    • Elternzeit für Väter: Was sie im Familienalltag wirklich verändert – Beitrag öffnen
    • Die Vaterrolle verstehen: Was moderne Männer heute wirklich erwartet – Beitrag öffnen
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    18 分
  • Leihmutterschaft: Wann fühlt man sich wirklich wie ein Vater?
    2026/09/15

    Robert hatte nach dem langen Weg zur Familie erwartet, dass er sich mit der Geburt sofort vollkommen wie ein Vater fühlen würde. Als unser Sohn nach einer Leihmutterschaft in Kalifornien geboren wurde, waren Liebe und Rührung da. Am stärksten spürte Robert zunächst aber etwas anderes: Verantwortung.

    Erst beim Verlassen des Krankenhauses wurde ihm wirklich klar, dass der jahrelange Prozess vorbei war und wir jetzt die Väter unseres Sohnes waren. Und auch danach entstand Nähe für Robert nicht in einem einzigen großen Moment. Sie wuchs in den ersten Nächten im Airbnb, beim Füttern, Wickeln, Beruhigen und mit der Erfahrung, nicht für jede Situation sofort die richtige Antwort haben zu müssen.


    In dieser Folge:

    • ​warum sich die Geburt anders anfühlte, als Robert es erwartet hatte
    • ​weshalb Verantwortung zunächst stärker war als das erwartete große Vatergefühl
    • ​warum der Krankenhausflur für Robert zum entscheidenden Moment wurde
    • ​wie Fürsorge und Wiederholung seine Vaterrolle langsam vertrauter machten
    • ​welchen zusätzlichen Druck Robert als queerer Vater selbst mitbrachte
    • ​wie sich auch sein Blick auf Martin veränderte, als er ihn zum ersten Mal als Vater erlebte


    Wenn du die ganze Geschichte rund um die Geburt, unseren Geburtsplan und die ersten beiden Nächte im Krankenhaus hören möchtest, hör als Nächstes „Die Geburt in den USA: Unsere Erfahrungen mit einer Leihmutter“.


    Shownotes:

    • ​Der Moment, in dem ich wirklich verstanden habe, dass ich Vater bin – https://www.papaarade.de/blog/zwei-papas-moderne-vaterschaft/3066147_der-moment-in-dem-ich-wirklich-verstanden-habe-dass-ich-vater-bin
    • ​Geburt bei Leihmutterschaft in den USA: unser Geburtsbericht aus Kalifornien – https://www.papaarade.de/blog/2981310_geburt-bei-leihmutterschaft-in-den-usa-unser-geburtsbericht-aus-kalifornien
    • ​Unsere ersten Tage als Väter: zwischen Krankenhaus und Verantwortung – https://www.papaarade.de/blog/regenbogenfamilie-recht-sichtbarkeit-2/3016531_unsere-ersten-tage-als-vaeter-zwischen-krankenhaus-und-verantwortung
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    19 分
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