『Nahost. Nah Dran.』のカバーアート

Nahost. Nah Dran.

Nahost. Nah Dran.

著者: Karim El-Gawhary
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10月19日まで。※適用条件あり
Der Journalist und langjährige Nahost-Experte Karim El-Gawhary nimmt euch mit, die arabische Welt hautnah zu erfahren. Er erzählt Geschichten aus dem Leben in der Region, analysiert kompakt aktuelle Ereignisse und hilft Konflikte einzuordnen. Dazu kommen inspirierende Gesprächspartner und ausführliche Talks. Dort ist genug Zeit, einmal länger als die üblichen kurzen Nachrichtenminuten in die Welt unserer unmittelbaren europäischen Nachbarn einzutauchen.Karim El-Gawhary 政治・政府 政治学
エピソード
  • Das Völkermord-Verfahren gegen Israel beim Internationalen Gerichtshof verständlich erklärt– Talk mit dem Völkerrechtler mit Ralph Janik (Teil 1)
    2026/09/24

    Völkerrechtler Ralph Janik erklärt, warum das Völkerrecht gerade in Kriegen besonders unter Druck steht und weshalb die Frage seiner Durchsetzung ebenso wichtig ist wie die Frage seiner Regeln. Im Mittelpunkt des ersten Teils des Gesprächs steht das Verfahren Südafrikas gegen Israel. Janik erklärt, was die vorläufigen Maßnahmen des Gerichts bezwecken, warum sie verbindlich sind und welche Folgen es hat, wenn ein Staat sie nicht ausreichend umsetzt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die juristische Definition von Völkermord, bei der es nicht primär um die Zahl der Getöteten, sondern um die Absicht geht, eine geschützte Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören. Dabei sprechen El-Gawhary und Janik auch über öffentliche Aussagen israelischer Politiker und die Frage, wie daraus ein möglicher Völkermordvorsatz juristisch abgeleitet werden könnte. Außerdem geht es um Deutschlands Nebenintervention im Verfahren auf Seiten Israels und warum sich Deutschland inzwischen aus dem Verfahren zurückgezogen hat.

    Behandelt wird auch ein weiteres Verfahren beim IGH, in dem Nicaragua gegen Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof klagt, wegen der mutmaßlichen Beihilfe zum Völkermord an den Palästinensern. Janik erläutert, unter welchen Voraussetzungen der Internationale Gerichtshof überhaupt für einen Streit zwischen Staaten zuständig ist und welche Rolle dabei die Völkermordkonvention spielt.

    Produktion: Martin Druml

    Musik: Nour Ashour

    Grafic Design des Logos: Mona Henry

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    52 分
  • E30 Analyse: Droht in der Meerenge Bab El-Mandab das zweite Hormus-Szenario?
    2026/09/23

    Die Houthis haben ihre Angriffe auf Saudi-Arabien ausgeweitet und dabei auch die Hauptstadt Riad angegriffen Außerdem wurde die strategisch wichtigen Ost-West-Ölpipeline ins Visier genommen. Besonders brisant ist die Kontrolle der jemenitischen Houthis über große Teile der Rotmeerküste und vor allem der Meerenge Bab al-Mandab, durch die 12 Prozent des weltweiten Schiffsverkehrs führt.

    Damit sieht sich Saudi-Arabien zunehmend mit einer Bedrohung von Süden durch die Huthi und von Norden durch schiitische Milizen im Irak konfrontiert. Die Angriffe stehen zugleich im größeren Zusammenhang mit der Konfrontation zwischen Iran und den USA sowie dem regionalen Einfluss der iranischen Revolutionsgarden.

    Saudi-Arabien steht deshalb vor der schwierigen Frage, ob eine militärische Reaktion die Huthi tatsächlich zurückdrängen kann, nachdem der Konflikt seit 2015 trotz der saudischen militärischen Überlegenheit weitgehend festgefahren war. Gleichzeitig gibt es Hinweise auf diplomatische Bemühungen über Oman und Gespräche zwischen den USA und Vertretern der Huthi.

    Auch die USA, die Türkei, Pakistan und Ägypten werden von Saudi-Arabien um Unterstützung gebeten, bislang zeichnet sich jedoch keine direkte militärische Beteiligung dieser Staaten ab. Für Washington stellt sich dabei insbesondere die Frage, ob ein militärischer Einsatz gegen die Huthi tatsächlich deren Strategie verändern würde oder lediglich eine weitere Eskalation mit dem Iran auslösen könnte.

    Die Kontrolle von Bab al-Mandab macht den Konflikt zugleich zu einer internationalen Frage, weil die Meerenge für den globalen Handel und die Energieversorgung von großer Bedeutung ist. Eine weitere Eskalation könnte deshalb Auswirkungen weit über den Jemen und Saudi-Arabien hinaus haben und die internationalen Energiemärkte treffen.

    Produktion: Martin Druml

    Musik: Nour Ashour

    Grafic Design des Logos: Mona Henry

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    17 分
  • E29 Wenn Krieg und Folter die Seele zerstört – mit Tadeja Lackner und Nora Ramirez
    2026/09/16

    Krieg und Folter hinterlassen nicht nur sichtbare Zerstörungen, sondern können die Psyche von Menschen über Jahre und sogar über Generationen hinweg prägen. Karim El-Gawhary spricht mit Tadeja Lackner und Nora Ramirez über die Arbeit des Wiener Betreuungszentrums Hemayat, das Überlebende von Krieg und Folter psychologisch, psychotherapeutisch und psychiatrisch betreut. Hemayat leistet jährlich rund 26.000 Betreuungsstunden und versorgte zuletzt mehr als 2.000 Menschen, während gleichzeitig 637 schwer traumatisierte Personen auf einen Behandlungsplatz warten. Besonders schwierig ist für viele Betroffene der Verlust von Vertrauen, das Gefühl ständiger Bedrohung sowie Flashbacks, Dissoziation, Scham und die Unfähigkeit, über das Erlebte zu sprechen. In der Therapie geht es deshalb zunächst um Sicherheit, Vertrauen und darum, den Menschen ihre Würde zurückzugeben, bevor traumatische Erlebnisse überhaupt vorsichtig aufgearbeitet werden können. Lackner und Ramirez erklären, dass vollständige Heilung nicht immer möglich ist, es aber häufig gelingen kann, Menschen dabei zu unterstützen, mit ihrer Geschichte und den Folgen des Traumas wieder ein lebenswertes Leben zu führen. Gleichzeitig sprechen die Gäste über die enorme Versorgungslücke, die langen Wartezeiten und die finanziellen Unsicherheiten von Hemayat, dessen Angebote teilweise durch öffentliche Förderungen und einen Krankenkassenvertrag finanziert werden.

    Wer spenden möchte: www.hemayat.org

    Produktion: Martin Druml

    Musik: Nour Ashour

    Grafic Design des Logos: Mona Henry

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    1 時間 6 分
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