エピソード

  • Ist Deutschland auf eine neue Weltordnung vorbereitet, Florian Hahn?
    2026/02/12
    Das Jahr hat außenpolitisch unruhig begonnen: Die alte Ordnung bröckelt, Machtpolitik tritt offen zutage. Wie sich Deutschland in dieser Lage positioniert, darüber spricht Beatrice Achterberg mit Florian Hahn, seit Mai 2025 Staatsminister im Auswärtigen Amt. Die Weltordnung sei „under destruction“, Institutionen zerfielen, Großmächte handelten „egoistischer und rücksichtsloser“. Hahn sieht eine „Kumulation von Herausforderungen“ wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr und spricht von tektonischen Verschiebungen. Europa dürfe „nicht unter die Räder kommen“. Seine Antwort: Allianzen der Mittelmächte, auch über Europa hinaus – um Abhängigkeiten zu senken und strategische Spielräume zu erweitern. Wie das gelingen soll und was er von der Münchner Sicherheitskonferenz erwartet, erklärt Hahn in der neuen Folge von «NZZ Machtspiel». Gast: Florian Hahn, Staatsminister im Auswärtigen Amt Host: Beatrice Achterberg Produzenten: Utz Dräger und Hanna Ender Weitere Informationen zum Thema: [Was Staatsminister Hahn über das transatlantische Verhältnis denkt, könnt ihr hier lesen](https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/minister-hahn-csu-will-usa-in-transatlantischem-boot-halten,V8JoNye) [Den Report der Münchner Sicherheitskonferenz findet ihr hier:](https://securityconference.org/publikationen/munich-security-report/2026/) [Ein kurzes Portrait über Florian Hahn gibt es hier](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/florian-hahn-staatsminister-csu-auswaertiges-amt-li.3243514) Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de
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    34 分
  • Stürzt Trump die Mullahs, Bijan Djir-Sarai?
    2026/02/05
    Kommt der Umsturz im Iran – und warum setzen viele Iraner ihre letzte Hoffnung ausgerechnet auf Donald Trump? In dieser Folge von Machtspiel schätzt der frühere FDP-Generalsekretär und Aussenpolitisker Bijan Djir-Sarai die Lage im Iran ein. Die letzte Hoffnung für die Menschen im Iran sei Trump – weil es mit ihm, anders als mit den Europäern, keine Debatten ums Völkerrecht gebe. Bei Trump “kommt die Strafe von oben.”, so Djir-Sarai. Der im Iran geborene FDP-Politiker erklärt, warum ein Regimewechsel heute realistischer ist, als viele glauben. Die deutsche Öffentlichkeit kritisiert Bijan Djir-Sarai jedoch scharf: Während bei Gaza Hundertttausende demonstrieren, bleibt es beim Iran auffällig still. Für ihn kein Zufall, schwenkten doch Teile der Linken offen die Fahnen der Islamischen Republik – und verrieten damit ihren angeblichen Einsatz für Menschenrechte. Gast: Bijan Djir-Sarai, ehemaliger FDP-Generalsekretär und -Bundestagsabgeordneter Moderation: Beatrice Achterberg (NZZ) Produzentin: Patricia Corniciuc Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Weitere Informationen zum Thema: [Der "D-Day" und der Rücktritt von FDP-Generalsekretär Djir-Sarai 2024](https://www.tagesschau.de/eilmeldung/ruecktritt-djir-sarai-fdp-generalsekretaer-100.html ) [Portrait Bijan Djir-Sarai](https://www.zeit.de/2024/36/bijan-djir-sarai-fdp-ampelkoalition-iran-kindheit) [Mullahs töteten geschätzt 30.000 Demonstranten in zwei Tagen ](https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/iran-ministerium-bericht-spricht-von-30-000-toten-in-zwei-tagen-6975bfde707d4aa20758060e) [Überprüfte aktuelle Opferzahlen](https://www.en-hrana.org/) [Der Schah, St. Moritz und seine besondere Beziehung zur Schweiz](https://www.nzz.ch/gesellschaft/der-zufluchtsort-des-schahs-die-oase-in-den-bergen-die-winterresidenz-die-directrice-und-der-koenig-der-schah-die-kaiserin-und-die-directrice-ld.1922726)
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    32 分
  • Wer soll Sie wählen, Frauke Petry?
    2026/01/29
    Was bedeutet politische Freiheit im Deutschland der Gegenwart – und ist der Staat zu ausufernd geworden? In dieser Folge von Machtspiel, dem Politik-Podcast von NZZ und Brost-Stiftung, spricht Beatrice Achterberg mit Frauke Petry über ihre Kritik an staatlicher Regulierung, den deutschen Sozialstaat und die Rolle von Eigenverantwortung und Marktwirtschaft. Petry beschreibt Deutschland als Land, in dem aus ihrer Sicht staatliche Eingriffe stetig zunehmen – von Arbeitsmarkt und Wirtschaft über Energiepolitik bis hin zur Meinungsfreiheit. Sie erläutert, warum sie mit der Neugründung "Team Freiheit" bewusst einen Gegenentwurf zu etablierten Parteien verfolgt und welche Lehren sie aus früheren Parteigründungen zieht. Gast: Frauke Petry, ehemalige Parteivorsitzende von AfD und Blauer Partei, Mitgründerin von Team Freiheit Moderation: Beatrice Achterberg (NZZ) Produzenten: Patricia Corniciuc & Dominik Schottner Foto: Nadja Wohlleben Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Weitere Informationen zum Thema: [Pioneer-Analyse des Zusammenhangs von FDP und Team Freiheit](https://www.thepioneer.de/originals/others/articles/liberalismus-fdp-auswandert-duerr-lindner-fuehrung) [NZZ-Analyse zu den Hintergründen des Javier-Milei-Instituts, dem Team Freiheit nahesteht](https://www.nzz.ch/international/liberale-gruenden-in-deutschland-das-javier-milei-institut-wer-steckt-dahinter-und-was-haben-sie-vor-ld.1915813) [Vorschläge der Kommission zur Sozialstaatsreform](https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/reform-sozialstaatskommision-2404220)
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    37 分
  • Was haben Sie gegen Reichtum, Philipp Türmer?
    2026/01/22
    Der Juso-Chef Philipp Türmer will Vermögen umverteilen. Deutschland sei kein Land mehr, in dem sich Leistung lohne, Ungleichheit bedrohe die Demokratie. Deshalb fordert er höhere Steuern auf Erbschaften und Vermögen. Im Gespräch mit Beatrice Achterberg erklärt er, warum er Milliardären misstraut und die SPD zurück zur Verteilungsfrage führen will. Gast: Philipp Türmer, Politiker (Jusos) Host: Beatrice Achterberg Produzenten: Patricia Corniciuc & Dominik Schottner Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Foto: Julia Sang Nguyen Weitere Informationen zum Thema: [Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/ ) [Video: Junge Union, Jungliberale, Junge Grüne und Juge Linke grillen Philipp Türmer](https://www.youtube.com/watch?v=qWBG1Sa6kcg) [NZZ-Artikel über die Erbschaftssteuer-Pläne der SPD](https://www.nzz.ch/wirtschaft/das-system-vom-kopf-auf-die-fuesse-stellen-die-spd-will-eine-neue-erbschaftssteuer-ld.1919778) [Warum NZZ-Redaktor Malte Fischer findet, die Erbschaftssteuer müsse abgeschafft werden.](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/die-erbschaftssteuer-muss-nicht-reformiert-sondern-abgeschafft-werden-ld.1920037)
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    37 分
  • Haben Sie Angst vor einem grossen Krieg in Europa, Klaus von Dohnanyi?
    2025/12/18
    Klaus von Dohnanyi gehört zu den profiliertesten Stimmen der deutschen Nachkriegspolitik - ein Politiker, der nie aufgehört hat, sich einzumischen. In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Benedict Neff mit ihm darüber, wieso er nie Kanzler wurde, wieso er glaubt, dass Friedrich Merz nach Moskau reisen sollte und warum seine Zeit an US-amerikanischen Universitäten die schönste seines Lebens war. Gast: Klaus von Dohnanyi, Politiker (SPD) Host: Benedict Neff Produzenten: Hanna Ender & Dominik Schottner Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Foto: Julia Sang Nguyen Weitere Informationen zum Thema: [Neugierig auf die NZZ geworden? Hier geht es zum Probeabo!](https://abo.nzz.ch/25072651_031579/?utm_source=google_ads&utm_medium=sea&utm_campaign=nzzde_paidmedia_25077249_search_brandsa&utm_placement=search_results&gad_source=1&gad_campaignid=22316833831&gbraid=0AAAAA-7q_78NUhLkjj0Ba9_62p2aGfGlz) [Krieg oder Frieden - das neue Buch von Klaus von Dohnanyi und Erich Vad](https://westendverlag.de/Krieg-oder-Frieden-Deutschland-vor-der-Entscheidung/2332) [NDR-Porträt von Klaus von Dohnanyi](https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Klaus-von-Dohnanyi-Hanseatisch-meinungsstark-und-engagiert,klausvondohnanyi101.html#:~:text=Irritierende%20Aussagen%20%C3%BCber%20Russlands%20Krieg,gegen%20die%20Ukraine) [NZZ-Interview mit Klaus von Dohnanyi über Renationalisierung der Politik (2022)](https://www.nzz.ch/international/mehr-entspannung-wagen-interview-mit-klaus-von-dohnanyi-ld.1675261)
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    44 分
  • Warum sollte es strafbar sein, Sex zu kaufen, Huschke Mau?
    2025/12/11
    Wer Sex kauft, verletzt die Würde eines anderen Menschen, sagt Huschke Mau. Sie setzt sich dafür ein, Prostitution in Deutschland zu verbieten und Freier zu bestrafen. Warum ihrer Ansicht nach niemand freiwillig seinen Körper verkauft, erklärt die Geisteswissenschaftlerin, Aktivistin und ehemalige Prostituierte im Gespräch mit NZZ-Redaktorin Beatrice Achterberg. Gast: Huschke Mau, Aktivistin, Geisteswissenschaftlerin, Ex-Prostituierte Host: Beatrice Achterberg Produzenten: Patricia Corniciuc & Hanna Ender Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Shownotes: [Blog von Gast Huschke Mau ](https://huschkemau.de/) [Statistik zu Prostitution in Deutschland](https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/07/PD25_240_228.html) Ende 2024 waren in Deutschland 32.300 Prostituierte gemeldet, davon 83% nichtdeutscher Herkunft. Schätzungen gehen davon aus, dass es in Wirklichkeit bis zu 10 Mal so viele Prostituierte gibt. Legale Prostitution nehme ab, illegale nehme zu, sagen Organisationen, die Prostituierten in Not helfen. [Mehr Prostituierte in Deutschland angemeldet](https://www.zeit.de/news/2025-07/03/mehr-prostituierte-in-deutschland-angemeldet) [Im Rotlichtmilieu gibt es einen großen Graubereich](https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schneller-schlau/prostitution-diesen-grossen-graubereich-gibt-es-im-rotlichtmilieu-110442646.html)
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    38 分
  • Wie viel Zeit hat die SPD noch, Wolfgang Schmidt?
    2025/12/04
    Lange im Zentrum der Macht, jetzt im politischen Abklingbecken unterwegs: Wolfgang Schmidt, einst Kanzleramtschef unter Olaf Scholz und Dompteur der "Ampel", blickt mit Sorge auf die derzeitige Bundesregierung aus Union und seiner Partei, der SPD. Da seien "Parteien gezwungen, miteinander zu koalieren, die nicht wirklich Lust aufeinander haben". Ein Koalitionsstreit wie jetzt um die Rente sei aber kein Ausnahmezustand, sondern die neue Normalität. Ein Schweizer Freund habe ihm einmal gesagt: "Was ihr Streit nennt, nennen wir Demokratie." Über die vielen Jahre seiner SPD in der Regierung, sagt Schmidt, sei bei einigen vielleicht der Eindruck entstanden, die "flammende, glutrote Fahne" der Partei habe sich zu "einem lappigen Orange" verwandelt. Gleichzeitig warnt er vor den einfachen Antworten der Populisten: "Manchmal habe ich das Gefühl, das ist so Zauberstabpolitik: 'Hex, hex – und die irreguläre Migration ist bei null. Und Friede in der Ukraine. Und das Wirtschaftswachstum ist wieder da.'" Trotzdem bleibt er Optimist: Die SPD werde wieder über 20 Prozent kommen, weil sie eine Partei sei, "die versucht, den Laden zusammenzuhalten". Gast: Wolfgang Schmidt, Ex-Kanzleramtschef (SPD) Host: Beatrice Achterberg Produzenten: Utz Dräger & Dominik Schottner Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Foto: Bundesregierung/S. Kogler Weitere Informationen zum Thema: [NZZ-Kommentar zur Lage der SPD](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/die-spd-ist-zu-einer-traurigen-gestalt-geworden-ihre-irrfahrt-belastet-das-ganze-deutsche-parteiensystem-ld.1913475) [SPIEGEL-Porträt von Wolfgang Schmidt (€)](https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wolfgang-schmidt-jetzt-muss-der-oberste-scholz-verteidiger-fuer-sich-selbst-kaempfen-a-5a235617-0d2d-47bf-b003-f716e61a2500?giftToken=3b617d6e-f7b0-45e8-b2ad-296aaae95205) [Wolfgang Schmidt bei Paul Ronzheimer über Stimmenverluste der SPD an die AfD](https://www.youtube.com/watch?v=2gb4VdIxcAs)
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    43 分
  • "250 Dollar" startet - Die neue Podcast-Serie der NZZ
    2025/11/29
    Stell dir vor, ein Bekannter von dir wird gefangengenommen. Die Entführer verlangen Lösegeld. Würdest du ihn freikaufen? Und wieviel würdest du bezahlen? Diese Fragen stellt sich NZZ-Autor und Podcast-Host Alex Spoerndli, nachdem er bei Recherchen Christian kennen gelernt hat. Christian lebt in Nigeria, träumt aber von einem besseren Leben in Europa. Über die Sahara und Libyen will er die Mittelmeerküste erreichen. Monatelang hört Alex nichts mehr von Christian – dann erfährt er: Christian wurde in Libyen von Menschenhändlern gefangen genommen. Und die fordern Lösegeld. Die fünfteilige Podcast-Serie «250 Dollar – Wie ich einen Menschen freikaufe» von der NZZ, produziert in Zusammenarbeit mit der Brost-Stiftung, erzählt die wahre Geschichte dieser Geiselhaft. Eine investigative Story über das Geschäft mit der Migration, Macht und Menschlichkeit – erzählt anhand der echten Sprachnachrichten der Schmuggler. Host: Alex Spoerndli Abonnier unseren Channel, wenn du keine Folge verpassen möchtest. Fragen, Hinweise und deine Gedanken zur neuen Serie kannst du uns gerne per Mail schicken: 250dollar@nzz.ch
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