• Was du über Sporternährung wirklich wissen musst mit Tamara Knezevic
    2026/10/13

    Sporternährung klingt für viele Menschen erst einmal nach Leistungssport, Proteinshakes, Wettkampf, Nahrungsergänzungsmitteln und genauen Plänen.

    Aber eigentlich beginnt Sporternährung viel grundlegender: mit ausreichend Energie.


    In dieser Folge spreche ich mit Tamara Knezevic über Sporternährung ohne Diätdenken. Also darüber, wie wir unseren Körper rund um Bewegung gut versorgen können, ohne Essen zur nächsten Optimierungsaufgabe zu machen.


    Tamara beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Sporternährung, intuitivem Essen, restriktivem Essverhalten, emotionalem Essen, Verdauung und Unverträglichkeiten. Gleichzeitig bringt sie auch ihre eigene persönliche Erfahrung aus verschiedenen Sportarten mit: von Ballett über Volleyball, Tennis und Handball bis hin zu Fußball, CrossFit und Krafttraining.


    Im Gespräch erzählt Tamara, dass sie als Kind eher untergewichtig war und wenig Appetit hatte. Durch Sport, Krafttraining und mehr Essen hat sie selbst erlebt, wie stark sich ausreichende Versorgung auf Energie, Kraft, Muskelaufbau und Leistungsfähigkeit auswirken kann.


    Und genau dieser Punkt zieht sich durch die ganze Folge: Sporternährung bedeutet nicht zuerst Optimierung. Sporternährung bedeutet Versorgung.

    Wir sprechen darüber, was Sporternährung eigentlich umfasst: Was esse ich vor, während und nach Bewegung? Wie versorge ich mich rund um Training oder Wettkampf? Welche Rolle spielen Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette, Flüssigkeit und Elektrolyte? Und warum sind Schlaf, Regeneration und Trainingsplanung genauso wichtig wie einzelne Nährstoffe?

    Ein besonders wichtiger Teil der Folge ist das Thema zu wenig essen im Sport.


    In dieser Folge sprechen wir darüber

    • was Sporternährung eigentlich bedeutet
    • weshalb ausreichend Energie die Grundlage ist
    • welche Rolle Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette spielen
    • weshalb Protein wichtig ist, aber nicht alles
    • was Elektrolyte wirklich leisten können
    • wann Salz, Flüssigkeit oder Elektrolytgetränke sinnvoll sein können
    • was nach dem Training wichtiger ist als ein perfekter Proteinshake
    • wie intuitive Ernährung und Sporternährung zusammenpassen
    • Und wie Diätkultur in Sporternährung hineinwirkt


    Eine Folge für alle, die sich bewegen möchten, ohne Essen, Körper und Training zum nächsten Selbstoptimierungsprojekt zu machen.


    Hier findest du mehr über Tamara und ihre Angebote:

    Instagram: https://www.instagram.com/stayfueled.bytami/

    Webseite: https://diaetologin-tamaraknezevic.com/Home Seite

    Mail: tamaraknezevic@diaetologie-vierlinger.at

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    45 分
  • Raus aus der Diätspirale: So kann ein diätfreies Leben aussehen
    2026/10/09

    Wie ein Leben ohne Verbote, dafür mit ganz viel Verbundenheit & Lebensqualität aussehen kann, das erfährst du in unserem Gruppencoaching: https://dorismuellner.com/gruppenkurs-intuitiv-essen-endlich-frei-von-verboten/

    Und hier kannst du mit uns einen Termin für ein Kennenlernen ausmachen:

    https://dorismuellner.com/terminbuchung/ (Doris)

    https://cal.com/food2soul-coaching/ewe-infogesprach (Karin)


    In der letzten Folge unserer 5-teiligen Podcast-Sonderreihe mit Karin Ockert-Höfler schauen wir nach vorne und fragen uns: Wie kann ein diätfreies Leben eigentlich aussehen?

    Viele Menschen wünschen sich ein entspannteres Essverhalten, können sich aber kaum vorstellen, wie das praktisch funktionieren soll. Wenn ich keine Regeln mehr habe – esse ich dann nicht völlig chaotisch? Wenn ich nicht mehr tracke – verliere ich dann die Kontrolle? Wenn ich mir alles erlaube – höre ich dann jemals wieder auf?Wenn ich keine Diät mache – was gibt mir dann Sicherheit?

    Diese Fragen sind verständlich. Denn Diäten, Essenspläne, Kalorien, Punkte, Regeln und Verbote geben oft eine vermeintliche Struktur. Sie sagen: Das darfst du essen. Das nicht. So sieht dein Teller aus. So sieht dein Tag aus. So bist du „richtig“. Wenn dieses Korsett wegfällt, kann sich das am Anfang unsicher anfühlen.

    Genau deshalb braucht ein diätfreies Leben nicht einfach nur „mehr Freiheit“, sondern unterstützende Strukturen.

    Strukturen, die Halt geben, ohne einzuengen. Zum Beispiel regelmäßige Mahlzeiten, einbesseres Verständnis für Hunger und Sättigung. Genuss ohne Schuld und Alternativen im Umgang mit Emotionen. Bewegung, die unterstützt statt bestraft und Körperakzeptanz, die nicht an Aussehen gebunden ist.

    Ein diätfreies Leben bedeutet nicht, dass Essen völlig bedeutungslos wird. Es bedeutet eher, dass Essen nicht mehr das Zentrum deiner Selbstbewertung ist.

    In dieser Folge sprechen wir darüber

    • wie ein diätfreies Leben aussehen kann
    • warum Diäten vermeintliche Sicherheit geben
    • weshalb Freiheit am Anfang auch Angst machen kann
    • warum unterstützende Struktur etwas anderes ist als Kontrolle
    • wie du Sicherheit ohne Essensregeln entwickeln kannst
    • weshalb diätfrei nicht bedeutet, haltlos oder chaotisch zu essen
    • warum es kein Standardmodell für intuitives Essen gibt
    • wie unterschiedlich Wege aus der Diätspirale aussehen können
    • weshalb Gruppenbegleitung so entlastend sein kann
    • warum Essen nicht mehr dein Leben bestimmen muss
    • wie Bewegung unterstützend statt bestrafend werden kann
    • warum Emotionen nicht mehr mit Essen zugedeckt werden müssen
    • und weshalb ein diätfreies Leben mehr Raum für Lebensqualität schaffen kann


    Wenn du nach dieser Podcastwoche gemerkt hast, dass dich diese Themen berühren, laden Karin und ich dich herzlich in unser Gruppencoaching ein.

    Das Coaching umfasst laut Planung:

    • 12 Live-Termine
    • ein ausführliches Erstgespräch
    • 2 Einzelsitzungen
    • Videos und Arbeitsblätter
    • Austausch in einer Signal-Gruppe
    • Begleitung über mehrere Monate
    • Themen wie Diätkultur, Angst vor Zunahme, emotionales Essen, Hunger & Sättigung, Genuss, Körperakzeptanz, Bewegung und Lebensqualität


    Die Live-Termine finden alle zwei Wochen statt. Wenn du einmal nicht live dabei sein kannst, gibt es eine Aufzeichnung für einige Tage.


    Da die Plätze begrenzt sind und die Gruppe bewusst klein gehalten wird, startet der Weg über ein kostenfreies Erstgespräch mit Karin oder mir. Dort klären wir deine Fragen, schauen, ob das Angebot zu dir passt, und besprechen gemeinsam die nächsten Schritte.


    Meine Ressourcen & Angebote:

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    15 分
  • Körperakzeptanz oder Wunschfigur? Warum du dich nicht entscheiden musst
    2026/10/08

    Lerne mehr darüber, wie dein Körper wieder zu deinem Verbündeten wird in unserem Gruppencoaching: https://dorismuellner.com/gruppenkurs-intuitiv-essen-endlich-frei-von-verboten/

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    In der vierten Folge unserer Podcast-Sonderreihe sprechen Karin und ich über ein Thema, das im Kontext von Körperakzeptanz fast immer auftaucht: Was ist, wenn ich meinen Körper akzeptieren möchte – aber trotzdem eine Wunschfigur habe?


    Viele Menschen glauben, Körperakzeptanz könne erst beginnen, wenn der Körper sich verändert hat.

    Erst fünf Kilo weniger, ein flacherer Bauch, eine andere Kleidergröße, die „Bikinifigur“.


    Genau diesen Gedanken hinterfragen wir in dieser Folge.

    Denn Körperakzeptanz bedeutet nicht, morgens aufzuwachen und den eigenen Körper großartig zu finden. Sie bedeutet auch nicht, dass dir Aussehen völlig egal sein muss. Und sie bedeutet nicht, dass du nie wieder unsicher bist. Es geht vielmehr darum, den eigenen Körper nicht länger als Feind zu behandeln.


    Wir sprechen darüber, wie normalisiert Körperfrust inzwischen ist. Viele Menschen verbinden sich sogar über Selbstabwertung: „Ich mag meine Oberschenkel nicht.“ – „Ich auch nicht.“ Diese Gespräche wirken harmlos, können aber auf Dauer sehr schwächend sein.


    In dieser Folge sprechen wir darüber

    • warum Körperfrust gesellschaftlich so normalisiert ist
    • weshalb Selbstabwertung verbindet, aber auch schwächt
    • was Körperakzeptanz ist – und was nicht
    • warum Körperakzeptanz keine perfekte Selbstliebe bedeutet
    • weshalb der Wunschkörper oft mit unerfüllten Bedürfnissen verknüpft ist
    • warum „Bikinifigur“ und „Wunschfigur“ problematische Begriffe sein können
    • wie Medien und Social Media unsere Sehgewohnheiten prägen
    • warum Bildbearbeitung auch dann wirkt, wenn wir davon wissen
    • weshalb dicke Menschen oft als Angriff wahrgenommen werden, wenn sie sichtbar und selbstbewusst sind
    • wie Kleidung zu einem Körperakzeptanz-Thema wird
    • warum dein Körper in jedem Outfit gleich viel wert ist
    • wie Bewegung ein Zugang zu Körperwahrnehmung sein kann
    • und warum Ruhe genauso wertvoll sein darf wie Aktivität


    Körperakzeptanz ist ein zentrales Modul in unserem Gruppencoaching – auch in Verbindung mit Bewegung.

    Denn viele Menschen erleben sowohl ihren Körper als auch Bewegung eher negativ: als Pflicht, Kontrolle, Vergleich oder Korrektur. Wir möchten dich dabei begleiten, einen anderen Zugang zu finden.


    Meine Ressourcen & Angebote:

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    17 分
  • Nur weil es normal ist, ist es nicht gesund: gesundes vs. gestörtes Essverhalten
    2026/10/07

    Erlerne ein gesundes Essverhalten im Rahmen unseres Gruppencoachings: https://dorismuellner.com/gruppenkurs-intuitiv-essen-endlich-frei-von-verboten/

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    In der dritten Folge unserer Podcast-Sonderreihe stellen Karin und ich eine Frage, die sich viele Menschen viel zu selten stellen: Ist mein Essverhalten wirklich gesund – oder nur gesellschaftlich normalisiert?

    Denn vieles, was heute als „gesund“ gilt, kann bei genauerem Hinsehen ziemlich belastend sein.

    Kalorien tracken, Punkte zählen, Mahlzeiten auslassen, Essen abwiegen oder Nährstoffe kontrollieren.
    Sport machen, obwohl der Körper krank oder erschöpft ist und unter der Woche streng sein und am Wochenende im Alles-oder-nichts landen. All das wird gesellschaftlich oft nicht als problematisch gesehen. Im Gegenteil: Es wird häufig als diszipliniert, gesundheitsbewusst oder vorbildlich dargestellt.


    Aber gesundes Essverhalten zeigt sich nicht nur daran, welche Lebensmittel auf dem Teller liegen.

    Karin beschreibt gesundes Essverhalten vielmehr als etwas, das mit Versorgung, Regelmäßigkeit, Genuss und Zufriedenheit zu tun hat. Es bedeutet, mehrmals am Tag genug zu essen, wenig in Überhunger zu geraten, Essen genießen zu können und nach dem Essen innerlich wieder frei für andere Dinge zu sein.


    In dieser Folge sprechen wir bewusst nicht darüber, welche Lebensmittel „gesund“ oder „ungesund“ sind.

    Denn wir teilen die Haltung: Es gibt keine moralisch schlechten Lebensmittel. Aber es kann ein belastetes, unfrei machendes oder gestörtes Verhältnis zu bestimmten Lebensmitteln geben.


    Wir sprechen auch darüber, dass Diätkultur in unserer Leistungsgesellschaft besonders gut funktioniert. Denn viele von uns haben gelernt, dass wir erst etwas leisten müssen, bevor wir uns gut fühlen dürfen. Diese Denkweise überträgt sich dann auf Essen, Bewegung und Körper.

    Dann wird aus Selbstfürsorge plötzlich Selbstoptimierung.


    In dieser Folge sprechen wir darüber

    • was gesundes Essverhalten ausmachen kann
    • warum es nicht nur um einzelne Lebensmittel geht
    • weshalb Genuss und Zufriedenheit wichtige Kriterien sind
    • warum regelmäßige Versorgung so zentral ist
    • weshalb Kalorien- oder Nährstofftracking problematisch werden kann
    • wie Diätprogramme Kontrolle als Gesundheit verkaufen
    • was der Unterschied zwischen Essstörung und gestörtem Essverhalten ist
    • warum man nicht „krank genug“ sein muss, um Hilfe zu verdienen
    • weshalb gesellschaftlich normales Essverhalten nicht automatisch gesund ist
    • wie Alles-oder-nichts-Denken entsteht
    • warum Cheat Days oft Ausdruck von Restriktion sind
    • und wie du beginnst, dein eigenes Verhalten ehrlicher zu betrachten


    Wenn du dich in dieser Folge wiedererkennst, bist du nicht alleine.

    Im Gruppencoaching gehen wir genau diesen Mustern auf den Grund: Schuldgefühle, Essensregeln, Überhunger, Tracking, Diätmentalität, Alles-oder-nichts-Denken und die Frage, wie ein entspannteres Essverhalten überhaupt entstehen kann.


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    13 分
  • Was emotionales Essen wirklich bedeuten kann - und wie du es überwindest
    2026/10/06

    Hier erfährst du mehr über unser Gruppencoaching: https://dorismuellner.com/gruppenkurs-intuitiv-essen-endlich-frei-von-verboten/

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    In der zweiten Folge unserer Podcast-Sonderreihe mit Karin Ockert-Höfler sprechen wir über ein Thema, das derzeit unglaublich präsent ist:emotionales Essen.


    Viele Menschen bezeichnen sich selbst als emotionale Esserin oder emotionalen Esser. Oft mit sehr viel Scham. So, als wäre emotionales Essen ein Beweis dafür, undiszipliniert, schwach oder „nicht normal“ zu sein.

    Genau damit möchten wir in dieser Folge aufräumen, denn Essen und Emotionen gehören zusammen.


    Wir essen nicht nur, um unseren Körper mit Energie zu versorgen. Essen ist auch Genuss, Erinnerung, Kultur, Verbindung, Trost, Freude und Lebensqualität. Vielleicht erinnert dich ein bestimmtes Gericht an deine Kindheit. Vielleicht kochst du etwas, das dich deiner Oma näher fühlen lässt. Vielleicht freust du dich einfach, weil dein Essen lecker ist. All das ist emotional - aber trotzdem nicht falsch.


    In der Folge unterscheiden wir deshalb zwischen Essen, das emotional bedeutsam ist, und Essen, das zur einzigen Strategie wird, um Gefühle zu überdecken oder auszuhalten. Karin beschreibt sehr schön, dass emotionales Essen irgendwann einmal eine Funktion gehabt haben kann. Vielleicht hat es geschützt. Vielleicht war Essen in einem Moment die einzige verfügbare Möglichkeit, mit Einsamkeit, Traurigkeit, Stress, Überforderung oder innerer Leere umzugehen.


    Wenn wir das verstehen, verändert sich der Blick. Dann lautet die Frage nicht mehr:c „Warum bin ich so undiszipliniert?“ Sondern: „Was versucht dieses Verhalten für mich zu tun?“


    Wir sprechen außerdem darüber, wie schnell emotionales Essen pathologisiert wird. Nicht jeder Keks nach einem stressigen Tag ist ein Essanfall. Nicht jedes Essen ohne körperlichen Hunger ist problematisch. Und nicht jede emotionale Verbindung zu Essen muss „wegtherapiert“ werden.

    Wichtig ist eher, genauer hinzuschauen:


    Emotionales Essen entsteht oft nicht erst abends auf dem Sofa. Manchmal beginnt es viel früher: mit einem Tag ohne Pausen, mit zu wenig Essen, mit Stress, mit Überforderung, mit fehlender Regulation oder mit dem Gefühl, alles alleine schaffen zu müssen.


    Deshalb geht es in dieser Folge nicht um Kontrolle. Es geht um Verständnis, Versorgung, und neue Strategien.

    Und um die Frage:

    Wie kann ich mit meinen Gefühlen umgehen, ohne mich dafür zu beschämen?


    In dieser Folge sprechen wir darüber

    • was emotionales Essen überhaupt bedeutet
    • warum Essen immer auch emotional ist
    • weshalb emotionales Essen nicht automatisch problematisch ist
    • warum Selbstbeschuldigung das Problem oft verstärkt
    • wie emotionales Essen als Schutzmechanismus verstanden werden kann
    • warum Hunger, Müdigkeit und Stress oft mit hineinspielen
    • weshalb drei Kekse kein Essanfall sind
    • warum wir Essen nicht vorschnell pathologisieren sollten
    • welche Rolle Emotionsbewältigung spielt
    • weshalb Wut, Traurigkeit oder Einsamkeit oft unterschiedlich schwer zugänglich sind
    • wie präventive Selbstfürsorge helfen kann
    • und warum es nicht darum geht, Essen als Strategie zu verbieten


    Emotionales Essen ist eines der großen Themen in unserem Gruppencoaching.

    Dort schauen wir nicht nur darauf, was du isst, sondern vor allem auf das Warum und Wie: Welche Gefühle, Gedanken, Regeln und Bedürfnisse stehen hinter deinem Essverhalten?


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    14 分
  • Angst vor Zunahme überwinden: Was wirklich dahintersteckt
    2026/10/05

    Hier erfährst du mehr über unser Gruppencoaching: https://dorismuellner.com/gruppenkurs-intuitiv-essen-endlich-frei-von-verboten/

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    Willkommen zur ersten Folge unserer 5-teiligen Podcast-Sonderreihe mit Karin Ockert-Höfler.

    In dieser Woche sprechen wir jeden Tag über ein Thema, das viele Menschen auf dem Weg zu einem entspannteren Essverhalten beschäftigt – kurz, ehrlich und alltagsnah.

    Heute geht es um ein Thema, das oft tief sitzt: die Angst vor Zunahme.

    Diese Angst ist nicht einfach „oberflächlich“ oder eingebildet. Sie ist auch kein persönliches Versagen.

    Die Angst vor Zunahme entsteht in einer Kultur, in der bestimmte Körper ständig aufgewertet und andere abgewertet werden. Wir lernen früh, dass dünner oft als schöner, disziplinierter, gesünder, begehrenswerter oder erfolgreicher gilt. Gleichzeitig werden dicke Körper kommentiert, beschämt oder als „Problem“ behandelt.

    Kein Wunder also, dass viele Menschen Angst davor haben, zuzunehmen.

    In dieser Folge sprechen Karin und ich darüber, warum diese Angst nicht angeboren ist, sondern sozialisiert wird. Wir schauen auf Diätkultur, Bodyshaming, Medienbilder, Social Media und aktuelle Körpertrends. Gerade durch Abnehmmedikamente und die erneute starke Sichtbarkeit sehr dünner Körper entsteht bei vielen der Eindruck: Alle werden dünner. Alle verändern sich. Nur mein Körper passt nicht.


    Dabei sehen wir oft nicht, was hinter diesen Körpern steckt: Krankheit, Medikamente, Essstörungen, Operationen, Stress, Diäten oder ein enormer Kontrollaufwand.


    Viele Menschen glauben, der Wunschkörper würde endlich Sicherheit bringen. Wenn ich dünner bin, fühle ich mich wohler. Wenn ich abgenommen habe, werde ich selbstbewusster. Wenn mein Körper anders aussieht, finde ich Liebe, Anerkennung, Leichtigkeit oder Freiheit.

    Aber oft verschwindet die Angst nicht mit der Gewichtsveränderung. Sie wird nur verschoben.

    Dann geht es nicht mehr darum, abzunehmen, sondern das erreichte Gewicht zu halten. Der Körper wird zum Korsett. Essen wird zur Kontrolle. Bewegung wird zur Pflicht. Und Lebensqualität wird immer enger.

    In der Folge sprechen wir deshalb über die wichtige Frage:

    Was glaube ich eigentlich, was passieren würde, wenn ich meinen Wunschkörper hätte?

    Und genauso wichtig: Was davon ist vielleicht heute schon möglich – auch ohne Gewichtsveränderung?

    Diese Folge ist keine Aufforderung, deine Angst einfach wegzuschieben. Im Gegenteil. Sie lädt dich ein, diese Angst ernst zu nehmen und gleichzeitig kritisch zu hinterfragen, woher sie kommt.

    Aber du darfst dich fragen, ob du dein Leben weiter von dieser Angst bestimmen lassen möchtest.

    In dieser Folge sprechen wir darüber

    • warum Angst vor Zunahme nicht angeboren ist
    • was Diätkultur mit dieser Angst zu tun hat
    • warum Abnehmversuche oft in die Diätspirale führen
    • weshalb sehr dünne Körper medial wieder stärker idealisiert werden
    • wie Social Media unsere Sehgewohnheiten verändert
    • warum Bodyshaming Menschen in Kontrolle hält
    • weshalb ein Wunschkörper nicht automatisch Lebensfreude bringt
    • warum Gewicht nicht die ganze Geschichte von Gesundheit erzählt
    • wie du beginnst, deine eigenen Projektionen auf den Wunschkörper zu hinterfragen
    • und warum Austausch in der Gruppe so entlastend sein kann

    Wenn du merkst, dass dich die Angst vor Zunahme stark beschäftigt und du dir wünschst, diese Themen nicht länger alleine im Kopf zu bewegen, laden Karin und ich dich herzlich in unser Gruppencoaching ein.

    Dort schauen wir gemeinsam auf Diätkultur, Körperbild, Angst vor Zunahme, emotionales Essen, Hunger und Sättigung, Bewegung und Körperakzeptanz.

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    15 分
  • So freundest du dich wieder mit deinem Anblick in Fotos an
    2026/09/29

    Kommt dir das bekannt vor? Jemand zeigt dir ein Foto von dir – und bevor du überhaupt den Moment darauf sehen kannst, zoomst du innerlich sofort auf alles, was du an dir nicht magst. Auf den Bauch, dein Kinn, deine Arme, deine Haltung, Falten oder deine Haut. Du vergleichst dich mit den anderen Bild und wertest dich ab.


    Für viele Menschen sind Fotos kein neutraler Blick auf eine Erinnerung, sondern ein Auslöser für Körperkritik - aber eigentlich ist das total schade. Und genau darum geht es heute.


    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum es so schwer sein kann, den eigenen Anblick auf Fotos auszuhalten – und wie du Schritt für Schritt einen freundlicheren Umgang damit entwickeln kannst.


    Denn Fotos zeigen nicht nur, wie wir aussehen. Sie zeigen auch Momente, Beziehungen, Erlebnisse, Freude, Nähe, Urlaub, Alltag, Wachstum und gelebtes Leben. Aber wenn unser Blick stark von Körperkritik geprägt ist, sehen wir oft zuerst den vermeintlichen Makel – und erst sehr viel später den Menschen, der auf diesem Bild gelebt hat.

    Diese Folge ist keine Aufforderung, jedes Foto von dir wunderschön zu finden.


    Ganz wichtig ist mir dabei: Du musst dich nicht auf jedem Bild lieben. Du musst nicht jedes Foto posten. Du musst nicht plötzlich super selbstbewusst werden.


    Aber vielleicht kannst du lernen, dich auf Fotos nicht mehr automatisch zu verurteilen. Vielleicht kannst du beginnen, deinen Blick zu weiten. Weg von der reinen Körperbewertung – hin zur Erinnerung.


    Wir sprechen darüber, warum Fotos so triggernd sein können, welche Rolle ungewohnte Perspektiven spielen, warum wir uns auf Bildern oft anders sehen als im Spiegel und wie Social Media unseren Blick auf den eigenen Körper verändert.


    Außerdem bekommst du konkrete Impulse, wie du üben kannst, Fotos von dir freundlicher zu betrachten – ohne dich zu überfordern.


    Die zentrale Botschaft dieser Folge:

    Du musst dich auf Fotos nicht perfekt finden, um sichtbar sein zu dürfen.


    In dieser Folge erfährst du

    • warum Fotos so schnell Körperkritik auslösen können
    • weshalb wir uns auf Fotos oft fremd oder „falsch“ fühlen
    • warum dein Gehirn auf vermeintliche Makel fokussiert
    • wie Social Media und Bildbearbeitung unsere Wahrnehmung verzerren
    • weshalb Fotos Erinnerungen sind und keine Körperprüfung
    • warum du dich nicht aus deinem eigenen Leben herausschneiden musst
    • wie du mit alten Fotos freundlicher umgehen kannst
    • warum Sichtbarkeit geübt werden darf
    • wie du zwischen „Ich mag das Foto nicht“ und „Ich bin falsch“ unterscheiden kannst
    • welche kleinen Übungen helfen können
    • und warum du nicht jedes Bild löschen musst


    Wenn du mit mir daran arbeiten möchtest, wie du deinen Anblick wieder neutraler wahrnehmen kannst, dann mach gerne ein kostenloses Erstgespräch mit mir aus: https://dorismuellner.com/terminbuchung/


    Podcast zum Thema Spiegel: https://creators.spotify.com/pod/profile/koerperakzeptanz/episodes/Frieden-mit-dem-Spiegelbild-So-vernderst-du-deinen-Blick-auf-dich-e3dolvs


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    23 分
  • Wenn Gewicht die Diagnose überschattet – Gewichtsdiskriminierung im Gesundheitswesen
    2026/09/22

    Hier meldest du dich zu unserem Gruppencoaching an: https://dorismuellner.com/gruppenkurs-intuitiv-essen-endlich-frei-von-verboten/

    Hier kommst du zu Karins Seite :

    https://www.food2soul-coaching.de/angebote/gruppencoaching/

    Wenn wir über Diskriminierung sprechen, denken viele Menschen an Geschlecht, Herkunft, Religion, Behinderung, sexuelle Orientierung oder andere gesellschaftlich stärker anerkannte Diskriminierungsformen.


    Gewichtsdiskriminierung wird dagegen häufig noch immer verharmlost. Oft wird sie nicht als Diskriminierung benannt, sondern als „Sorge um die Gesundheit“ verpackt. Gerade im Gesundheitswesen kann genau das jedoch massive Folgen haben.

    In dieser Folge spreche ich mit Karin Ockert-Höfler über Gewichtsdiskriminierung im Gesundheitswesen – also über persönliche und strukturelle Benachteiligung von Menschen aufgrund ihres Körpergewichts.

    Gemeinsam schauen wir darauf, warum dicke und mehrgewichtige Menschen im medizinischen Kontext häufig nicht als ganze Menschen gesehen werden, sondern zuerst als Gewicht, als BMI oder als vermeintliches Gesundheitsrisiko.

    Und wir sprechen darüber, warum genau dieser Blick nicht nur entwürdigend, sondern auch gefährlich sein kann.

    In unserem Gespräch geht es auch um strukturelle Barrieren. Denn Gewichtsdiskriminierung zeigt sich nicht nur in Worten oder Haltungen, sondern auch ganz konkret in Räumen, Geräten und Abläufen. Sie entscheiden darüber, ob Menschen Versorgung überhaupt in Anspruch nehmen können, ohne beschämt, übergangen oder entwürdigt zu werden.

    Ein weiterer wichtiger Punkt der Folge ist der Satz:
    „Aber dick sein ist doch ungesund.“

    Wir sprechen darüber, wie schnell dieser Satz verwendet wird, um Kritik an Gewichtsdiskriminierung abzuwürgen. Dabei ist Gesundheit deutlich komplexer als Gewicht. Gewicht kann eine Information sein, aber es erzählt nie die ganze Geschichte.

    Gesundheit wird beeinflusst von vielen Faktoren: Stress, Schlaf, Einkommen, sozialer Unterstützung, medizinischer Versorgung, Diskriminierungserfahrungen, Essverhalten, Bewegung, Genetik, Medikamenten, Erkrankungen und vielem mehr.

    Gleichzeitig ist wichtig: Selbst wenn ein Körper krank ist, rechtfertigt das keine Abwertung. Sie müssen nicht gesund sein, um respektvoll behandelt zu werden. Sie müssen nicht abnehmen, um Diagnostik zu bekommen.

    Und Menschen müssen nicht erst beweisen, dass sie sich „richtig“ verhalten, um medizinische Versorgung zu verdienen.

    Diese Folge ist kein Gespräch gegen Gesundheit. Im Gegenteil, es ist ein Gespräch darüber, wie Gesundheitsversorgung gerechter, menschenwürdiger und wirksamer werden kann.

    Denn Gewichtsstigma macht Menschen nicht gesünder.

    Beschämung macht Menschen nicht sicherer.

    Und ein Gesundheitssystem, das Menschen auf ihr Gewicht reduziert, übersieht oft genau das, worum es eigentlich gehen sollte: den Menschen.

    In dieser Folge sprechen wir darüber

    • was Gewichtsdiskriminierung bedeutet
    • warum sie gesellschaftlich oft nicht als Diskriminierung anerkannt wird
    • wie Gewichtsstigma im Gesundheitswesen wirkt
    • warum „Sorge um Gesundheit“ oft als Rechtfertigung für Abwertung genutzt wird
    • weshalb Beschwerden dicker Menschen häufig vorschnell auf Gewicht reduziert werden
    • warum „Nehmen Sie erst mal ab“ keine ausreichende medizinische Antwort ist
    • welche Rolle BMI, medizinischer Bias und Forschungslücken spielen
    • warum passende Stühle, Liegen, Geräte und OP-Tische Teil von Versorgungsgerechtigkeit sind
    • wie Gewichtsdiskriminierung Diagnostik und Behandlung verzögern kann
    • warum Kinder und Jugendliche besonders geschützt werden müssen
    • weshalb Scham keine Gesundheitsstrategie ist
    • warum Gesundheit komplexer ist als Gewicht
    • was gewichtsinklusive Versorgung bedeuten kann
    • und warum Vorurteile reflektieren ein erster wichtiger Schritt ist


    🎵 Musik:Feel by LiQWYD | SoundCloud: https://soundcloud.com/liqwyd/ | Lizenz: Creative Commons 3.0


    Gewichtsdiskriminerung & Gesundheit: How and why weight stigma drives the obesity ‘epidemic’ and harms Health – Tomiyama et al., 2018

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