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Frühe Bildung

Frühe Bildung

著者: Institut Frühe Bildung 0 bis 8 PHSG
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概要

Der Podcast "Frühe Bildung" richtet sich an alle, die beruflich (in Kita, Kindergarten, Spielgruppe...) oder privat mit jüngeren Kindern zu tun haben. Der Podcast greift deine Fragen zur frühen Bildung auf, informiert zu Erkenntnissen aus der Wissenschaft und lässt Expert*innen aus der Praxis reden. Frühe Bildung zum Mithören - wo immer du gerade bist! Der Podcast ist eine Produktion des Zentrums Frühe Bildung der Pädagogischen Hochschule St.Gallen: www.frühe-bildung.chInstitut Frühe Bildung 0 bis 8 PHSG
エピソード
  • 6.5 Freispiel: Entwicklungs- und Lernpotenziale
    2026/02/23

    Als Amelie in die Spielgruppe kommt, ist sie am Anfang sehr schüchtern und beteiligt sich kaum am Spiel. Eine Situation dieser Art bereitet uns pädagogischen Fachpersonen Sorgen. Das liegt daran, dass das Spiel eine Art Katalysator für das kindliche Lernen und die Entwicklung ist. In dieser Folge betrachten wir das vielfältige Potenzial desSpiels für die kindliche Entwicklung – für soziale und personale Kompetenzen, für die sprachliche Entwicklung, mathematische Kompetenzen u.s.w.


    Zudem erzählt uns die Praxisexpertin Sabine Iezzi wie sie Amelie hin zu mehr Selbstbewusstsein im Spiel begleitet hat. Sabine Iezzi arbeitet seit ihrer Ausbildung zur Spielgruppenleiterin seit 28 Jahren in diesem Bereich. NebenWeiterbildungen an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen hat sie sich zudem am Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien zur Leseanimatorin weitergebildet.


    Prof. Dr. Franziska Vogt ist in dieser Folge unsere Expertin aus der Wissenschaft. Sie leitet das Institut Frühe Bildung 0 bis 8 an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Das Spiel bildet einen langjährigen, zentralen Gegenstand verschiedener ihrer Forschungsprojekte. So zum Beispiel in Studien zur alltagsintegrierten Sprachförderung, bei denen das Freispiel eine zentrale Rolle einnimmt. Aus den Studien hat sie inzwischen verschiedene Angebote für die Praxis entwickelt. Beispielsweise die Kitaintegrierte Deutschförderung der Stadt Zürich, sowie das Coaching zur Alltagsintegrierten Sprachförderung für Fachpersonen: Link


    Quellen, die für die Folge verwendet wurden:

    Ahmed, S., Khan, D., & Mehmood, A. (2023). Let them play. A systematic review investigating the benefits of free play inemotional development of children. Academy of Education and Social Sciences Review, 3(4), 509-520. LINK


    Hauser, B. (2016). Spielen: Frühes Lernen in Familie, Krippe und Kindergarten. Kohlhammer Verlag.

    Hauser, B. (2021). Spiel in Kindheit und Jugend: der natürliche Modus des Lernens. UTB.

    Kübler, M., Buhl, G., & Rüdisüli, C. (2020). Spielen und Lernen Verbinden—Mit Spielbasierten Lernumgebungen. Hep.

    Lillard, A. S., Lerner, M. D., Hopkins, E. J.,Dore, R. A., Smith, E. D., & Palmquist, C. M. (2013). The impact of pretend play on children's development: a review of the evidence. Psychological bulletin, 139(1), 1–34. LINK


    Zosh, J.M., Hirsh-Pasek, K., Hopkins, E.J., Jensen, H., Liu, C., Neale, D., & Whitebread, D. (2018). Accessing the inaccessible: Redefining play as a spectrum. Frontiers in Psychology, 9, 1124. LINK


    In diesem Podcast weiter hören:

    Die verschiedenen Sprachförderstrategien, die auch im Spiel genutzt werden können, werden in den Episoden 1.1 bis 1.6 vertieft: LINK

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    27 分
  • 6.4 Freispiel: Spielbegleitung
    2026/02/09

    Das kindliche Spiel können Fachpersonen auf vielfältige Weise begleiten und anregen. In dieser Folge besprechen wir verschiedene Formen des (Rollen-)Spiels (begleitetes Spiel, geführtes Spiel, freies Spiel) sowie vier unterschiedliche Rollen, die Fachpersonen in der Spielbegleitung einnehmenkönnen: Spielleitung, Mitspieler:in, Coach und Beobachter:in. Welche Rolle Fachpersonen wann einnehmen hängt stark davon ab, wie vertraut die Kinder bereits mit der Spielsituation sind und wo sie noch Unterstützung brauchen. Um die Rollen und verschiedenen Spielformen zu erläutern, verknüpfen wir die Erfahrungsberichte von Spielgruppenleiterin Sabine Iezzi mit Ergebnissen aus Forschung und Entwicklung von Prof. Dr. Franziska Vogt.


    Sabine Iezzi hat 28 Jahre Erfahrung in der Leitung von Spielgruppen. Aktuell sind es zwei Spielgruppen in der Stadt St.Gallen. Neben der Ausbildung zur Spielgruppenleiterin sowie verschiedenen Kursen an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen hat sie auch die Ausbildung zum Therapieclown absolviert und Erfahrungen als Rotkreuz-Clown gesammelt. Prof. Dr. Franziska Vogt leitet das Institut Frühe Bildung 0 bis 8 an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Das Spiel ist ein langjähriger, zentraler Forschungsschwerpunkt von ihr. Ein neueres Projekt heisst «Wir spielen die Zukunft». Dabei wurden Freispielimpulse zum Thema digitale Transformation entwickelt und in verschiedenen Kindergärten umgesetzt. Manche Freispielsequenzen wurden videographiert und ausgewertet. In dieser Folge hören wir einen Ausschnitt aus einer Aufnahme. Weitere Infos zu den Freispielimpulsen inklusive Videos findest du hier: LINK


    Quellen, die für die Folge verwendet wurden:

    Hollenstein, L. & Vogt, F. (2026). Spielbegleitung im Fantasie-und Rollenspiel: Sustained shared playing. In: Amberg, L.& (Hrsg.). Interaktion als Dreh- und Angelpunkt erfolgreichen Lehrens und Lernens. Waxmann.

    Kübler, M., Buhl, G., & Rüdisüli, C. (2020). Spielen und Lernen Verbinden—Mit Spielbasierten Lernumgebungen. Hep.

    Zosh, J.M., Hirsh-Pasek, K., Hopkins, E.J., Jensen, H., Liu, C., Neale, D., & Whitebread, D. (2018). Accessing the inaccessible: Redefining play as a spectrum. Frontiers in Psychology, 9, p. 1124. LINK

    Literaturtipp, der frei verfügbar ist:

    Vogt, F. (2020). Spielbegleitung. In M. Kübler, G. Bühl, & C.Rüdisüli (Hrsg.). Spielen und Lernen verbinden – mit spielbasierten Lernumgebungen: Theorie - Empirie - Praxis (S. 51-61). Bern: hep-Verlag. LINK


    In diesem Podcast weiter hören:

    Zum Projekt «Wir spielen die Zukunft», auf das wir in dieser Folge verweisen, wird in Episode 10.2 genauer vorgestellt. LINK

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    24 分
  • 28.2 Traumasensible Pädagogik: Einen sicheren Ort zur Verfügung stellen
    2025/12/02

    Ein zentrales Konzept der Traumapädagogik ist der sichere Ort: Für Kinder, die von Traumatisierung betroffen sind, ist es wichtig, sich in der Spielgruppe, der Kita und dem Kindergarten sicher zu fühlen. Dazu kommt die Sicherheit in der Beziehung zu den Fachpersonen. In verlässlichen Beziehungen bauen Kinder Ressourcen und Resilienz auf.


    Woher das Trauma genau kommt, ist für den pädagogischen Alltag nebensächlich: die Fachpersonen konzentrieren sich darauf, das Kind bedürfnisgerecht zu unterstützen. Trotzdem ist wichtig zu wissen, woher Traumata kommen können.Daher gehen wir in dieser Folge auch darauf ein. Zudem ist die Zusammenarbeit im Team wichtig für die traumasensible Arbeit mit Kindern.


    Unsere Gäste in dieser Folge sind Claudia Hengstler und Dr. Maria Teresa Diez Grieser.


    Claudia Hengstler ist ausgebildete Kindergärtnerin, systemisch-lösungsorientierte Beraterin und Traumapädagogin. In unterschiedlichen Funktionen wie z.B an einer Sonderschule hat sie belastete Kinder und ihre Familien traumapädagogisch begleitet sowie pädagogischeFachpersonen beraten. Seit 25 Jahre ist sie Dozentin an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen und lehrt dort zu Kindesschutz und traumasensibler Pädagogik.


    Dr. Maria Teresa Diez Grieser ist Entwicklungspsychologin undPsychotherapeutin. Sie verfügt über psychotherapeutische Erfahrungen mit betroffenen Kindern und Erwachsenen. Am Marie Meierhofer Institut begleitete sie Angebote und Projekte für belastete Familien und hat diese auchwissenschaftlich untersucht.


    Dies ist die letzte Folge im Jahr 2026. Bleib bis zur Frühlingsstaffel im Februar im Kontakt mit uns über Instagram und LinkedIn.


    Literatur, die in der Folge verwendet wurde(frei verfügbar):


    Schmid, M., Erb, J., Fischer, S., Kind, N. & Fegert, J. M. (2017). Abschlussbericht für den Fachausschuss für die Modellversuche und das Bundesamt für Justiz. Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse des Modellversuchs «Implementierung, Evaluation und Verstetigung von traumapädagogischen Konzepten in sozialpädagogischen Institutionen des stationären Massnahmenvollzuges». Kinder- undJugendpsychiatrische Klinik Basel und Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie Ulm. LINK


    Weiterführende Literatur, die frei Verfügbar ist:


    Gahleitner, Silke Birgitta (2010). Kleine Kinder in kritischen Lebenslagen. Was Fachkräfte über Traumata wissen müssen und wie sie helfen können. Sozial extra 34(11), 46-49. LINK

    Mayer, M. (2021). Traumasensibles Arbeiten mit Kindern. Leitfaden für Fachkräfte der Kindertagesbetreuung und Frühen Bildung. Berlin: Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB). LINK


    Ritter, E. & Albers, T. (2016): Kinder mit Fluchterfahrung in Kita und Grundschule. LINK


    Weiterführende Literatur


    Klappstein, K. & Kortewille, R. (2020).Traumatisierte Kinder im Alltag feinfühlig unterstützen: Psychoedukation im Überblick. Springer.


    Bausum, J., Karau H. (2024). Traumapädagogik: Kita-Kinder sensibel begleiten. Basiswissen, Fallbeispiele, Reflexionsfragen und Checklisten für Team- und Elternarbeit. Don Bosco.

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    27 分
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