エピソード

  • Typ-2-Diabetes: Remission ohne Medikamente möglich (David Unwin im Interview)
    2026/10/01
    Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen 💥 UNTERSTÜTZT DURCH OSSENZ! 💥 Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl. OSSENZ ist ein funktionales natives Olivenöl extra mit besonders hohem Polyphenolgehalt – aus früh geernteten Oliven, und jede Charge wird laborgeprüft, damit du weißt, was wirklich drin ist. OSSENZ erfüllt den offiziellen Health Claim: Olivenöl-Polyphenole tragen dazu bei, die Blutfette vor oxidativem Stress zu schützen. 🎁 10% RABATT: Code JULIA 👉 Jetzt OSSENZ entdecken 🎤 AUFGEZEICHNET AUF DER KETO LIVE KONFERENZ 🎤 Diese Folge ist auf der Keto Live Konferenz entstanden – Europas führender Keto-Konferenz. Die 7. Internationale Keto Live Konferenz findet von 19.–22. Juni 2027 in Zürich (Rüschlikon) statt. 🎟️ Jetzt Tickets sichern ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🩺 Mit 55 war Dr. Unwin erschöpft, übergewichtig und hatte unentdeckten Typ-2-Diabetes – er wollte fast aus der Hausarztpraxis aussteigen💡 Der Wendepunkt: Eine Patientin brachte ihren Typ-2-Diabetes durch Kohlenhydratverzicht in vollständige, medikamentenfreie Remission👥 Gemeinsam mit seiner Frau Jen startete er mit 18 Freiwilligen ein unbezahltes Low-Carb-Projekt in der Freizeit des Praxisteams📈 Die Ergebnisse waren laut Unwin "astonishing": Leberwerte, Gewicht, Haut, Stimmung und Energie verbesserten sich🍞 Statt "iss weniger, beweg dich mehr" empfiehlt er, gezielt stärkehaltige Kohlenhydrate zu reduzieren und dafür mehr Fett und Protein zu essen🏥 In seiner Praxis liegt die Chance auf medikamentenfreie Remission bei 50 % – belegt an 157 Fällen🎯 Seine Reihenfolge: zuerst Prävention, dann Heilung (Remission) und erst an dritter Stelle reine Symptomkontrolle mit Medikamenten🔨 "People tend to use the tools that they have been taught to use" – warum viele Ärzt:innen dem Ansatz skeptisch bleiben🙏 "For twenty-five years, I'd blamed the patients for something that I was doing wrong" – sein Umdenken bei der eigenen Beratung🌅 Motivation vor Information: Erst Hoffnung auf eine bessere Zukunft wecken, dann Insulinresistenz und Fettleber erklären📏 Such dir ein eigenes Feedback-Maß – Gewicht, Taillenumfang oder kontinuierlicher Glukosemonitor (CGM) – als Motivationsquelle🚶 Mit 67 ist Unwin aktiv: Er geht gern wandern, kann laufen und schwimmen – statt im Rollstuhl zu sitzen 📝 ZUSAMMENFASSUNG: Mit 55 Jahren war Dr. David Unwin, britischer Hausarzt aus Southport, erschöpft, übergewichtig, hatte Bluthochdruck und wusste nicht, dass er selbst an Typ-2-Diabetes litt. Er dachte über den Ruhestand nach – bis eine Patientin ihm erzählte, dass sie ihren Typ-2-Diabetes durch eigenständigen Kohlenhydratverzicht komplett in Remission gebracht und ihre Medikamente abgesetzt hatte. In dieser Folge erzählt er live auf der Keto-Live-Konferenz in der Schweiz, wie daraus ein Ansatz wurde, der seine Praxis und sein Leben verändert hat. Gemeinsam mit seiner Frau Jen fand er 18 Freiwillige, mit denen er wöchentlich, unbezahlt und in seiner Freizeit Low Carb ausprobierte – "we were exploring this together like a new place". Die Ergebnisse waren nach seinen Worten "astonishing": Leberwerte, Gewicht, Haut, Stimmung und Energie verbesserten sich, auch bei ihm selbst. Aus den 18 Pionier-Patient:innen wurden Abend-Gruppenkonsultationen für die gesamte Praxis mit rund 10.000 Patient:innen. Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um die Frage, warum so viele Ärzt:innen skeptisch bleiben. Unwin erklärt es mit der Ausbildung: "People tend to use the tools that they have been taught to use." Sein prägnantestes Zitat: "For twenty-five years, I'd blamed the patients for something that I was doing wrong." Nicht die Patient:innen waren schuld, sondern seine vage Beratung "iss weniger, beweg dich mehr". Seither ordnet er die Ziele der Medizin neu: erst Prävention, dann Heilung, und erst an dritter Stelle die reine Kontrolle von Symptomen. Im Praxisteil zeigt er, wie er trotz 10-Minuten-Terminen motivierend berät: Motivation vor Information vor Detail. Zuerst weckt er Hoffnung auf eine bessere Zukunft, erklärt dann knapp Insulinresistenz und Fettleber und bietet danach je nach Lerntyp Flyer, App, Buch oder Gruppentermin an. Seine Praxis im strukturschwachen Norden Englands dient als Beweis, dass der Ansatz auch außerhalb wohlhabender Regionen funktioniert: Die Chance auf eine medikamentenfreie Remission liegt dort bei 50 %, dokumentiert an 157 Fällen. Zum Schluss geht es um Feedback-Metriken wie Gewicht, Taillenumfang oder Glukosemonitor, die Motivation aufrechterhalten, und um eine herzliche Hommage an die Keto Live mit Essen, Networking, Vorträgen und Spaziergängen am See. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie Ernährung bei Typ-2-Diabetes und Insulinresistenz wirken kann. 📚 ERWÄHNTE RESSOURCEN Keto Live Konferenz ✨ PRODUKTEMPFEHLUNGEN ✨ Ossenz Olivenöl – Code: Julia (10 % Rabatt) ...
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    28 分
  • Neurofeedback: Dein Gehirn reguliert sich selbst (Johannes Weiss im Interview)
    2026/09/24
    Das Video zur Folge findest du hierYouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen💖 Naturecan CBD-Öl: Dein natürlicher Begleiter für Balance. 💖Diese Folge wird ermöglicht durch Naturecan. Als Coach empfehle ich dieses Bio-Breitspektrum-CBD-Öl (10%) zur Unterstützung bei Stress, Schlafproblemen und zum Abschalten – ich nutze es abends für besseren Schlaf. CBD ist kein Wundermittel, bietet aber natürliche Unterstützung; Naturecan legt Wert auf Qualität (THC-frei, laborgeprüft, TÜV-Süd zertifiziert). Spare 15% mit dem Code TULIPAN15 ➡️ Naturecan CBD-Öl✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST:🧠 Neurofeedback misst per EEG-Elektroden die Hirnströme und spielt sie als Video- oder Audio-Feedback zurück – das Gehirn reguliert sich dabei komplett unbewusst, ein bewusstes Steuern ist nicht möglich⚡ Beim ILF-Neurofeedback (Infra Low Frequency) wird ab einer Startfrequenz von 0,1 Millihertz trainiert – laut Praxiserfahrung mit rund halb so vielen Sitzungen wie klassisches Frequenzbandtraining🗺️ Ein Brain Mapping liefert einen über 80-seitigen Befund, der objektiv zeigt, welche Hirnareale in welchen Frequenzen arbeiten – inklusive Hinweisen auf ADHS, Autismus oder Depression📍 Je nach trainiertem Hirnareal wirkt Neurofeedback unterschiedlich: Parietallappen für Entspannung und Schmerzlinderung, Temporallappen bei Migräne und Epilepsie, Frontallappen für Fokus und Impulskontrolle🎧 Beim Alpha-Theta-Tiefenzustandstraining über Kopfhörer verarbeitet das Gehirn alte Emotionen und Traumata, ohne dass sie bewusst noch einmal durchlebt werden müssen💧 Ergänzend kommt am Longevity Center Vienna eine Vagusinfusion mit Magnesium, Kalium, Taurin und Glycin während der Sitzung zum Einsatz🫁 Hyperbare Sauerstofftherapie vor oder nach dem Training steigert die Hirndurchblutung, fördert die Neuroplastizität und regt die Stammzellproduktion an🚫 Echte Kontraindikationen gibt es praktisch keine – Neurofeedback ist reine Selbstregulation und wirkt laut Johannes selbst bei Epilepsie unterstützend💊 Nach einigen Sitzungen sinkt oft der Bedarf an Psychopharmaka spürbar – Dosisanpassungen aber immer eng mit Arzt oder Psychiater abstimmen (Deprescribing)🏎️ Rennfahrer Ferdinand Habsburg bereitete sich mit Neurofeedback auf das 24-Stunden-Rennen in Le Mans vor und steigerte so gezielt seinen Fokus😴 Ein Klient verdoppelte laut Oura-Ring-Daten seinen Tiefschlaf – ein für Fachleute kaum erreichbarer Wert🙌 Eine zwanzigmal tägliche Handwasch-Zwangsstörung war bereits nach vier Sitzungen verschwunden❤️ Ein stress- und traumabedingt erhöhter Ruhepuls von 90 normalisierte sich bereits ab der vierten Sitzung auf 50-60📅 Empfohlen wird ein Zehnerblock mit mindestens wöchentlichen Sitzungen – einmal etablierte Regulation gilt laut Johannes als dauerhaftes „Lifetime Investment"🔬 Von der Forschung bis in die klinische Praxis dauert es im Schnitt 17 Jahre – Johannes orientiert sich bei sicheren, risikoarmen Methoden lieber an der Praxiserfahrung als am Warten auf Studien📝 ZUSAMMENFASSUNG:In dieser Folge der Evolution Radioshow spricht Julia Tulipan mit Johannes Weiss, CEO und Gründer des Longevity Center Vienna, über Neurofeedback – eines der faszinierendsten und am wenigsten bekannten Tools der funktionellen Medizin. Johannes erzählt, wie ihn ein schwer erkrankter Angehöriger und eine eigene Diagnose Anfang zwanzig vor über zehn Jahren zur ganzheitlichen, ursachenorientierten Medizin brachten. Den entscheidenden Schlüsselmoment für Neurofeedback erlebte er bei der Schweizer Therapeutin Anja Leitz: Nach seiner ersten Sitzung war er auf der siebenstündigen Zugfahrt zurück nach Wien ungewöhnlich fokussiert, motiviert und wach – ein Erlebnis, das ihn dazu brachte, die Methode selbst zu erlernen.Im Hauptteil erklärt Johannes das Funktionsprinzip: Elektroden am Kopf messen die Hirnströme (EEG), die dem Gehirn über Bildschirm-Feedback – etwa eine Naturdokumentation, die je nach Hirnaktivität größer oder kleiner wird – unbewusst zurückgespielt werden. Das Gehirn lernt so, sich selbst zu regulieren, ohne dass der Prozess bewusst steuerbar ist. Je nach trainiertem Hirnareal wirkt das Training unterschiedlich: Parietallappen für Entspannung und gegen Anspannungsschmerzen, Temporallappen bei Instabilitäten wie Migräne und Epilepsie, Frontallappen für Exekutivfunktionen und Impulskontrolle. Das Longevity Center Vienna setzt dabei auf Infra Low Frequency (ILF) Neurofeedback mit Startfrequenzen ab 0,1 Millihertz, das laut Johannes' Praxiserfahrung deutlich weniger Sitzungen benötigt als klassisches Frequenzbandtraining – ergänzt um Vagusinfusionen mit Magnesium, Kalium, Taurin und Glycin sowie hyperbare Sauerstofftherapie, weil Neurofeedback allein bei Nährstoffdefiziten, Schadstoffbelastung oder Hormonstörungen nur begrenzt wirkt.Kontraindikationen gibt es laut Johannes praktisch keine, da es sich um reine ...
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    48 分
  • Blutzucker normal, Insulin hoch: Der Kraft-Test erklärt
    2026/09/18
    Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen 💖 UNTERSTÜTZT DURCH MELYSIUM! 💖 Diese Folge wird ermöglicht durch Melysium! Schluss mit Chemie auf der Haut? 🌿 Melysium setzt auf natürliche Hautpflege mit Rindertalg (Beef Tallow), reich an hautfreundlichen Fettsäuren & Vitaminen, angereichert mit Bienenwachs, Honig & Lavendelöl – ganz ohne Erdöl, Silikone oder Parabene. Entdecke die Beef Tallow Creme & mehr: Melysium Shop 🎉 Sichere dir 10% Rabatt mit dem Code JULIA10 beim Bestellvorgang: Melysium Shop ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🧊 Das Eisbergmodell: Dein Standard-Blutzucker ist nur die sichtbare Spitze – die eigentliche Insulinsituation bleibt darunter verborgen, wenn du nicht gezielt misst✅ Normale Laborwerte bedeuten keine Entwarnung: Energieeinbrüche, Gewichtszunahme und die berüchtigte Nachmittagsmüdigkeit um 15 Uhr können trotzdem reale Symptome sein🩸 Der OGTT (oraler Glukosetoleranztest): Nüchtern trinkst du eine Lösung mit 75 g Glukose, danach wird dein Blutzucker nach 30, 60, 90 und 120 Minuten gemessen🔍 Der blinde Fleck des OGTT: Er zeigt nur deinen Blutzucker, nicht wie viel Insulin dein Körper aufwenden muss, um diesen Blutzucker stabil zu halten⏳ Ohne Insulinmessung wird eine Insulinresistenz oft erst nach 10-15 Jahren erkannt – wenn der Blutzucker selbst schon aus dem Rahmen fällt🧪 Der erweiterte Test nach Dr. Joseph Kraft dauert 3-5 Stunden, braucht einen venösen Zugang und misst zusätzlich zum Zucker den kompletten Insulinverlauf💬 Dr. Kraft: "Wenn wir wirklich verstehen wollen, was los ist, dann dürfen wir uns nicht nur Zucker anschauen, sondern müssen uns auch das Hormon anschauen, das Zucker eigentlich steuert und reguliert."📊 Muster 1 (normaler Verlauf): Insulin steigt und fällt parallel zum Zucker – du bist insulinsensitiv⚠️ Muster 2 (verzögerte Antwort): Insulin wird verzögert und in höherem Maß ausgeschüttet – der erste direkte Hinweis auf beginnende Insulinresistenz🚨 Muster 3 (überschießende Reaktion): Massive Insulinmengen bei noch völlig normalem Blutzucker – ein reiner Zuckertest würde hier gar nichts erkennen🔋 Muster 4 (Erschöpfung): Die Insulinproduktion bricht zusammen – typisch bei fortgeschrittenem Typ-2-Diabetes, wenn die Bauchspeicheldrüse erschöpft ist🔮 Bei Muster 2 und 3 ist der Blutzuckerwert selbst noch unauffällig – der Kraft-Test liefert dir damit ein Fenster in die Zukunft🌳 Insulinresistenz ist nicht nur eine Diabetes-Vorstufe, sondern der gemeinsame Nenner aller chronischen Erkrankungen🥦 Low-Carb-Ernährung ist die wirkungsvollste Methode, um Blutzucker zu normalisieren und Insulinsensitivität wiederherzustellen🔁 Nach einer Low-Carb-Intervention lohnt sich eine Wiederholung des erweiterten Tests nach etwa einem Jahr, um den Fortschritt zu überprüfen 📝 ZUSAMMENFASSUNG: In dieser Folge zeigt Julia dir die Lücke zwischen "guten" Laborwerten und real spürbaren Symptomen wie Energieeinbrüchen, Gewichtszunahme und der berüchtigten Nachmittagsmüdigkeit um 15 Uhr. Ihr Ausgangspunkt: Viele Menschen kommen aus der Arztpraxis mit dem Bescheid, alles sei in Ordnung – und trotzdem passt etwas nicht. Als Bild dafür nutzt sie das Eisbergmodell: Der klassische Blutzuckerwert ist nur die sichtbare Spitze, während das eigentliche Geschehen im Stoffwechsel darunter verborgen bleibt. Ausgehend davon erklärt sie zunächst den Standard-Test, den oralen Glukosetoleranztest (OGTT): Nüchtern wird eine Lösung mit 75 g Glukose getrunken, danach wird der Blutzucker nach 30, 60, 90 und 120 Minuten gemessen. Ihr zentraler Kritikpunkt: Der OGTT zeigt nur den Blutzucker, aber nicht, wie viel Insulin der Körper aufwenden muss, um diesen Blutzucker stabil zu halten. Dieser blinde Fleck führt dazu, dass eine Insulinresistenz oft erst nach zehn bis fünfzehn Jahren erkannt wird – wenn, wie Julia es bildlich beschreibt, schon "Feuer am Dach" ist, statt den "Kabelbrand" frühzeitig zu erwischen. Als Alternative stellt sie den erweiterten Test nach Dr. Joseph Kraft vor, der zusätzlich zum Zucker über drei bis fünf Stunden auch das Insulin misst. Sie zitiert Dr. Kraft mit seiner Kernaussage, dass man sich nicht nur den Zucker, sondern auch das steuernde Hormon Insulin anschauen müsse, um wirklich zu verstehen, was im Stoffwechsel passiert. Der Aufwand – mehrere venöse Blutentnahmen statt eines einfachen Fingerstichs – erklärt laut Julia, warum der Test nicht als Standard etabliert ist, obwohl er die Insulinresistenz um Jahre früher sichtbar machen kann. Den Kern der Folge bildet die Erklärung der vier Kraft-Muster: das normale Muster (Insulin steigt und fällt parallel zum Zucker), die verzögerte Antwort (erster Hinweis auf beginnende Insulinresistenz), die überschießende Reaktion (massiv erhöhtes Insulin bei noch normalem Blutzucker – für Julia der spannendste Fall, weil ein reiner Zuckertest hier ...
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    15 分
  • 5 Säulen gegen Migräne: Stoffwechsel-Protokoll (Dr. Elena Gross im Interview)
    2026/09/15
    Das Video zur Folge findest du hier Und hier geht's zum YouTube Kanal – gleich abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen! ☀️ UNTERSTÜTZT DURCH DEN FOR YOU VITAMIN D3 + K2 TEST! ☀️ Gerade im Herbst und Winter – oder wenn du schon länger supplementierst – ist Vitamin D oft so ein „Ich glaub, ich bin okay"-Thema. Mein Tipp: Nicht schätzen, sondern nachmessen! Und weil Vitamin D und K2 zusammengehören, empfehle ich den For You Vitamin D3 & K2 Test. Der Test funktioniert ganz einfach zu Hause per Trockenblut: wenige Tropfen aus der Fingerkuppe, ab in den Rückumschlag – und deine Ergebnisse bekommst du übersichtlich online. Gemessen werden 25-OH-D3 und K2 (MK-7) – ideal, um deine Supplementierung sinnvoll einzuordnen und anzupassen. 🎁 20% Rabatt mit Code JULIA20 – hier geht's zum Test * 🎤 AUFGEZEICHNET AUF DER KETO LIVE KONFERENZ 🎤 Dieses Interview ist auf der Keto Live Konferenz entstanden – Europas führender Keto-Konferenz. Du willst beim nächsten Mal selbst dabei sein? Die 7. Internationale Keto Live Konferenz findet von 19.–22. Juni 2027 in Zürich (Rüschlikon) statt. Vier Tage Keto-Wissenschaft, Praxis und Community – live und zum Mitreden. 🎟️ Jetzt Tickets sichern ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🧠 Kalorien sind nicht gleich Energie – Elenas zentraler Aha-Moment, der ihre gesamte Forschung auslöste🔥 Migräne ist ein Feueralarm, kein Feind: Sie signalisiert eine tiefere Stoffwechsel-Störung, statt selbst das Problem zu sein🧬 Übererregbare, energiehungrige Gehirne waren evolutionär ein Vorteil – passen aber schlecht zur heutigen Energieversorgung🩺 Rund ein Drittel der Migräniker spricht laut Gross voll, ein Drittel teilweise und ein Drittel gar nicht auf metabolische Interventionen an🩸 Drei vorläufige Blutmarker – hs-CRP, HbA1c und Phosphat – könnten laut ersten Studien auf metabolische Migräne hinweisen; die Forschung ist noch replikationsbedürftig📉 Das CGM-Selbstexperiment: zwei Wochen einen Dauer-Glukosemesser tragen, um zu sehen, welche Lebensmittel und Situationen den eigenen Blutzucker aus der Bahn werfen💊 Mikronährstoff-Check: methylierte B-Vitamine, Vitamin D, Elektrolyte und L-Carnitin, besonders bei einer MTHFR-Mutation🥦 Antioxidative, schwefelhaltige Lebensmittel wie Brokkoli, Blumenkohl und Knoblauch unterstützen die körpereigene Bekämpfung von oxidativem Stress🧊 Kälte- und Hitzereize (Sauna + kurze Kälte) im individuellen "hormetischen Fenster" aktivieren Heat-Shock-Proteine🌙 Hochdosiertes Melatonin als eines der stärksten mitochondrialen Antioxidantien im Migräne-Management⚖️ Das Fünf-Säulen-Protokoll aus ihrem Buch: Blutzucker, Mikronährstoffe, oxidativer Stress, Mitochondrien-Support und Ketonkörper🐢 Graduelle statt abrupte Ernährungsumstellung: Ein "Cold Turkey"-Wechsel kann laut Gross bis zu zwei Wochen lang die schlimmsten Migräneattacken auslösen💛 Selbstmitgefühl nach einem Rückfall statt Alles-oder-Nichts-Denken 📝 ZUSAMMENFASSUNG: Diese Folge ist ein Live-Mitschnitt von der Keto-Live-Konferenz: Julia spricht dort mit Dr. Elena Gross, Neurowissenschaftlerin und Gründerin von KetoSwiss AG, über ihren ganz persönlichen Weg zur metabolischen Migräne-Forschung. Elena leidet seit ihrem 14. Lebensjahr an Migräne, durchlief ein Jahrzehnt erfolgloser pharmazeutischer und alternativer Therapien und wurde während ihres Psychologiestudiums chronisch krank. Der Wendepunkt kam während ihres Neurowissenschafts-Masters in Oxford: Eine chronische Migränepatientin kehrte nach zwei Wochen Fasten – trotz täglichem Rotwein, einem klassischen Migräneauslöser – unerkannt verändert und beschwerdefrei zurück. Das brachte Elena auf die Spur der Ketonkörper als alternativem Gehirntreibstoff, und ihr zentraler Aha-Moment lautete: "Kalorien sind nicht gleich Energie." Im zweiten Teil erklärt Elena die Mechanismen hinter dieser Theorie. Migräne betrifft rund 15 % der Weltbevölkerung und gilt als multifaktoriell: Übererregbare, energiehungrige Gehirne waren evolutionär ein Vorteil, passen aber schlecht zur heutigen Umwelt mit eingeschränkter Energiebereitstellung. Sie beschreibt fehlende Habituation, Cortical Spreading Depression und die Rolle von Ketonkörpern als Signalmoleküle, die Entzündung, Mitochondrienfunktion und Genexpression beeinflussen. Wichtig ist dabei: Nicht jeder Migräniker ist ein "metabolischer Migräniker" – etwa ein Drittel spricht laut ihrer Forschung gar nicht an, ein Drittel teilweise, ein Drittel als Super-Responder. Als vorläufige, noch replikationsbedürftige Ansatzpunkte nennt sie drei Blutmarker: hochsensitives CRP, HbA1c und Phosphat. Anschließend stellt Elena das Fünf-Säulen-Protokoll aus ihrem Buch vor: Blutzuckerstabilität (Whole-Foods-Ernährung, CGM-Selbsttest), Mikronährstoffe (methylierte B-Vitamine, Vitamin D, Elektrolyte, L-Carnitin), oxidativer Stress (Antioxidantien, hochdosiertes Melatonin, ...
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    38 分
  • Allulose vs. Erythrit: Der bessere Zuckerersatz?
    2026/09/03
    Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen Diese Folge wird unterstützt von Melysium: Natürliche Hautpflege auf Basis von Rindertalg (Beef Tallow), reich an hautfreundlichen Fettsäuren und Vitaminen, angereichert mit Bienenwachs, Honig und Lavendelöl – ganz ohne Erdöl, Silikone oder Parabene. Entdecke die Beef Tallow Creme & mehr. Mit dem Code JULIA10 erhältst du 10 % Rabatt auf deinen Einkauf. ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🍯 Allulose ist ein sogenannter seltener Zucker, der auch natürlich in kleinen Mengen in Feigen oder Rosinen vorkommt🧬 Chemisch ist Allulose Zucker ähnlich, wird vom Körper aber anders verarbeitet als gewöhnlicher Haushaltszucker📊 Allulose hat einen kaum wahrnehmbaren Effekt auf Blutzucker und Insulin – das macht sie im Low-Carb-/Keto-Kontext interessant🚫 Wichtig: Allulose ist kein Freifahrtschein für tägliches Naschen – alte Zucker-Essmuster können trotzdem bestehen bleiben🎂 Erythrit war lange der Standard im Low-Carb-Backen, hat aber Nachteile: kühlender Effekt, teils bitterer Nachgeschmack, kristalline Struktur🔥 Beim Backen bräunt Allulose besser und karamellisiert, während Erythrit oft blasse, harte oder kühl schmeckende Ergebnisse liefert⚖️ Allulose ist etwas weniger süß als Zucker – Julia empfiehlt, sie mit etwas Erythrit oder ein paar Tropfen Stevia zu kombinieren🌡️ Allulose bräunt schneller als normaler Zucker – deshalb lieber mit niedrigerer Backtemperatur arbeiten🍪 Besonders geeignet für Cookies, Brownies, Karamellsaucen und cremige Desserts🇪🇺 Allulose ist in der EU aktuell noch nicht zugelassen, kann aber für den Eigenbedarf legal aus den USA importiert werden (z. B. über iHerb) – nur der Weiterverkauf ist untersagt🎉 Julia empfiehlt Allulose eher für besondere Anlässe wie Geburtstage oder Gästedesserts statt als tägliche Basis🧠 Low Carb und Keto funktionieren auch ganz ohne Zuckerersatzstoffe gut – Allulose ist ein Werkzeug, keine Notwendigkeit⚠️ Bei bestehender Lebensmittelsucht rät Julia zu besonderer Vorsicht bei jeglichen Süßstoffen🧪 Julias Tipp: Allulose zunächst in kleinen Mengen testen und beobachten, wie der eigene Körper darauf reagiert 📝 ZUSAMMENFASSUNG: In dieser Solo-Folge nimmt Julia den Zuckerersatzstoff Allulose unter die Lupe und stellt ihn dem bisherigen Low-Carb-/Keto-Standard Erythrit gegenüber. Ihre These: Allulose könnte Erythrit als bevorzugten Zuckerersatz beim Backen ablösen. Erythrit hat zwar viele Vorteile – praktisch kalorienfrei, ohne relevante Wirkung auf Blutzucker oder Insulin, breit einsetzbar in Low-Carb-Rezepten –, schmeckt aber nicht wie echter Zucker: ein kühlender Effekt, teils bitterer Nachgeschmack, eine kristalline Struktur, und beim Backen fehlen oft die typische Textur, Bräunung und Karamellisierung, die Zucker ausmachen. Genau hier setzt Allulose an. Julia beschreibt sie als einen der interessantesten Zuckerersatzstoffe, weil sie geschmacklich und texturell sehr nah an echten Zucker herankommt – im Mund, beim Backen und im Bindeverhalten. Allulose ist ein sogenannter seltener Zucker, der auch natürlich in geringen Mengen etwa in Feigen oder Rosinen vorkommt. Chemisch ist sie Zucker ähnlich, wird vom Körper aber anders verarbeitet als gewöhnlicher Haushaltszucker und hat nach aktuellem Kenntnisstand nur einen kaum wahrnehmbaren Effekt auf Blutzucker und Insulin – ein Aspekt, der für Menschen interessant sein kann, die auf ihren Blutzucker- und Insulinhaushalt achten möchten. Wichtig ist Julia dabei eine klare Einschränkung: Allulose sei kein "Freifahrtschein" für täglichen Zuckerkonsum. Wer sie zur Basis für tägliche Keto-Desserts macht, riskiert, alte Naschmuster – nach jeder Mahlzeit, abends, im Kaffee – fortzuführen, selbst ohne spürbare Blutzuckerwirkung. Low Carb und Keto funktionieren laut Julia auch ganz ohne solche Zusatzstoffe sehr gut; Allulose sei eher ein Werkzeug für besondere Anlässe wie Geburtstage oder Gästedesserts, nicht für den Alltag. Bei bestehender Lebensmittelsucht rät sie zu besonderer Vorsicht. Praktisch gibt Julia konkrete Backtipps: Allulose ist etwas weniger süß als Zucker, lässt sich gut mit Erythrit oder ein paar Tropfen Stevia kombinieren, bräunt schneller (daher lieber mit niedrigeren Backtemperaturen arbeiten) und eignet sich besonders für Cookies, Brownies, Karamellsaucen und cremige Desserts. Zum Schluss thematisiert sie die Verfügbarkeit: In der EU ist Allulose derzeit noch nicht zugelassen, kann aber für den Eigenbedarf legal aus den USA importiert werden, etwa über iHerb – nur der Weiterverkauf ist untersagt. Julia empfiehlt, Allulose zunächst in kleinen Mengen selbst zu testen, und schließt mit dem Fazit: Es geht nicht darum, Zucker eins zu eins zu ersetzen, sondern bewusstere Entscheidungen zu treffen. ✨ PRODUKTEMPFEHLUNGEN ✨ Allulose (iHerb)Melysium – Beef Tallow Pflege – mit Code ...
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    12 分
  • Wie dein Gehirn Schmerz erschafft – und stoppt (Andreas Könings im Interview)
    2026/08/27
    Das Video zur Folge findest du hier Und hier geht's zum YouTube Kanal – gleich abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen! 💖 UNTERSTÜTZT DURCH FORYOUEHEALTH! Diese Folge wird ermöglicht durch unseren großartigen Sponsor foryouehealth. Du möchtest deine Gesundheit in die eigene Hand nehmen? Mit den Selbsttests von foryouehealth für zu Hause kannst du wichtige Werte wie Aminosäuren, Mineralien, Vitamine, Fettsäuren, Hormone und Darmbakterien bequem messen. Erkenne deine inneren Werte und optimiere sie gezielt für ein langes, gesundes und glückliches Leben! Bluttest und Darmtest einfach zuhause machen? Das geht! Deine Ergebnisse kannst du dann ganz einfach online abrufen. Hier geht's zu den Tests * Sichere dir 20% Rabatt! Nutze den Gutscheincode: JULIA20 beim Bestellvorgang! ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🧠 Neurozentriertes Training betrachtet den Körper als Hardware (Muskeln, Faszien) und Software (Nervensystem) — klassisches Training trainiert fast nur die Hardware⚖️ Schmerz entsteht im Gehirn als Reaktion auf wahrgenommene Unsicherheit oder Bedrohung — nicht zwingend als Zeichen einer strukturellen Gewebeschädigung💬 Zitat eines Schmerzforschers: "Schmerz ist eine Meinung des Gehirns auf eine bestimmte Situation."👁️ Eine gezielte Augenübung kann dem Gehirn neue visuelle Informationen liefern und dadurch Knie- oder Rückenschmerzen spürbar reduzieren — ganz ohne offensichtlichen anatomischen Zusammenhang🔁 Das Vorher-Nachher-Prinzip: ein einfacher Beweglichkeitstest vor und direkt nach einer Übung zeigt in Sekunden, ob sie hilft, schadet oder neutral ist🎯 Es gibt keinen universellen Trainingsplan — jede Übung wirkt individuell, deshalb zählt Testen statt starrer Schemata⏱️ Empfehlung: Übungen drei bis fünf Mal täglich in kurzen Einheiten statt einer einzelnen langen Trainingseinheit — Kontinuität schlägt Intensität🩹 Narben — auch von Tätowierungen oder Piercings — können neuronale "blinde Flecken" hinterlassen, obwohl sie strukturell längst verheilt sind📏 Übungen sollten so lange fortgeführt werden, wie man das Problem wirklich loswerden will, nicht nur bis zur ersten Besserung👴 Alter allein ist selten die wahre Ursache von Einschränkungen — es lohnt sich, mehr auszuprobieren, bevor man aufgibt🏋️ Anwendungsfeld reicht von chronischem Schmerz und Schwindel über Leistungssport bis zur unterstützend begleitenden Anwendung in Bereichen wie Onkologie oder ADHS — als Ergänzung, nicht als Heilversprechen📚 Buchtipp: "Neurozentriertes Training" (Trias Verlag) von Andreas und Lisa Könings, mit Testkapitel für "Loslege-Typen" und Theorieteil für "Warum-Typen" 📝 ZUSAMMENFASSUNG: In dieser Folge der Evolution Radio Show spricht Julia Tulipan mit Andreas Könings, Gründer der Deutschen Neuro-Akademie und erstem deutschen Z-Health® Master Practitioner, über neurozentriertes Training. Könings erzählt zunächst seine persönliche Geschichte: Als Basketballspieler riss er sich im Abstand von rund zwölf Monaten zweimal das rechte Kreuzband. Als er nach der zweiten Verletzung in derselben Reha-Einrichtung denselben Standardplan wie beim ersten Mal bekam, beschloss er, selbst nach Alternativen zu suchen. Über Umwege — Faszientraining, Dehnübungen, funktionelles Training, die alle nicht halfen — landete er schließlich bei einem Neuro-Seminar in Kopenhagen, nach dem er erstmals wieder schmerzfrei tief hocken konnte. Im Kern erklärt Könings neurozentriertes Training über die Hardware-Software-Analogie: Klassisches Training und klassische Therapie beschäftigen sich vor allem mit der "Hardware" des Körpers, während neurozentriertes Training die "Software" adressiert — das Nervensystem, das steuert, wie der Körper auf Reize reagiert. Anhand des Beispiels Knieschmerz erläutert er, warum eine strukturell verheilte Verletzung trotzdem weiter schmerzen kann: Schmerz ist multifaktoriell und entsteht im Gehirn als Reaktion auf wahrgenommene Unsicherheit oder Bedrohung, nicht zwingend als Zeichen eines beschädigten Gewebes. Er zitiert einen führenden Schmerzforscher: "Schmerz ist eine Meinung des Gehirns auf eine bestimmte Situation." Am Beispiel eines Joggers mit unzureichenden visuellen Informationen zeigt er, wie das Gehirn über Knie-, Fuß- oder Rückenschmerz signalisieren kann, dass etwas gestoppt werden soll — obwohl die eigentliche Ursache in den Augen oder dem Gleichgewichtssystem liegt. Praktisch arbeitet Könings mit einem Vorher-Nachher-Prinzip: Ein einfacher Beweglichkeitstest wird vor und direkt nach einer Übung wiederholt, um in Sekunden zu erkennen, ob sie hilft, schadet oder neutral ist — ein "Try-and-Error-Spiel mit System". Er betont, dass es keinen universellen Trainingsplan gibt, der für jeden funktioniert, und empfiehlt, gefundene Übungen drei bis fünf Mal täglich in kurzen, unaufwendigen Einheiten durchzuführen; Kontinuität sei wichtiger als Intensität. Zur Dauer sagt ...
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    56 分
  • 0,8 g Protein reicht nicht: Was Quarks & Co. verschweigt
    2026/08/24
    https://youtu.be/EmvGNK6Ta3I YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen Rotlichttherapie von HigherQI Wissenschaftlich fundierte Fotobiomodulation für zuhause: 660nm Rotlicht + 850nm Nahinfrarot kurbeln die Energieproduktion deiner Zellen an, für bessere Durchblutung, weniger Entzündungen und schnellere Regeneration. Mit Code JULIATULIPAN gibt's 5% Rabatt im HigherQI Shop. ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🧠 Die 0,8-Gramm-Protein-Empfehlung ist ein Mindestwert gegen Mangel – kein Zielwert für optimale Gesundheit oder Muskelkraft 🔬 Die zitierte Bhanpuri-Studie (2022) lief nur 27 Tage an Typ-2-Diabetikern – daraus lässt sich keine dauerhafte Ernährungsempfehlung ableiten ⚖️ Die Proteinrestriktionsgruppe verlor im Schnitt 5,4 kg (6,6 % Körpergewicht) – die Studie war entgegen der Behauptung nicht wirklich isokalorisch 📉 Ohne Gewichtsstabilität lässt sich nicht trennen, ob Effekte vom Gewichtsverlust oder von der Proteinrestriktion selbst kommen 🩺 Bei den Markern HbA1c und Triglyceriden schnitt die Kalorienrestriktions-Gruppe sogar besser ab als die Proteinrestriktions-Gruppe 🕐 Akut ≠ chronisch sinnvoll: Genau wie beim Fasten können kurzfristig positive Effekte langfristig ins Gegenteil kippen (Muskelabbau, Hormonprobleme, Knochendichteverlust) 🦴 IAAO-Studien bei Über-65-Jährigen zeigen einen tatsächlichen Proteinbedarf von 1,24 g/kg – bei hochbetagten Frauen sogar 1,15 g/kg 💪 In einer Studie mit Typ-2-Diabetikern verbesserte nur die höhere Proteingruppe (1,2-1,5 g/kg) Muskelkraft, Handkraft, Gehgeschwindigkeit und Gleichgewicht – die Kontrollgruppe verschlechterte sich in allen Werten 🏋️ Muskelmasse ist laut Julia das "Longevity-Organ Nummer eins" – ihr Erhalt senkt Sturzrisiko, Hospitalisierung und Sterblichkeit 🚫 Es gibt keine definierte Obergrenze für Protein – selbst die EFSA nennt keinen tolerierbaren Höchstwert, und über 3 g/kg zeigten in Studien keine negativen Effekte 🍽️ Protein ist der am stärksten sättigende Makronährstoff – proteinreiche Mahlzeiten senken automatisch die nachfolgende Kalorienaufnahme ⏱️ Das "Protein-Thermostat" (Raubenheimer & Simpson): Wer wenig Protein isst, isst am Ende mehr Kalorien – bis der Proteinbedarf gedeckt ist 🧓 Je älter, inaktiver oder kränker ein Mensch ist, desto kritischer sollte man eine Proteinrestriktion sehen 📝 ZUSAMMENFASSUNG: Ein Instagram-Post von Quarks & Co. und der ARD behauptet: Weniger Protein ist gesünder. Julia Tulipan hat sich diese Aussage genauer angeschaut – und findet gleich mehrere zentrale Fehler in der Argumentation. In diesem Reaction-Video seziert sie Punkt für Punkt, warum die zitierte Studie das Gegenteil dessen zeigt, was der Post behauptet, und warum die 0,8-Gramm-Protein-Empfehlung für die meisten Menschen viel zu niedrig ist. Im Zentrum der Kritik steht die Studie von Bhanpuri et al. (2022), eine nur 27-tägige Kurzzeitintervention an Typ-2-Diabetikern. Der Post stellt sie als Beleg dafür dar, dass weniger Protein grundsätzlich gesünder sei – doch das Paper selbst zeigt so etwas gar nicht. Die Proteinrestriktionsgruppe verlor im Schnitt 5,4 Kilogramm Körpergewicht, obwohl die Diät angeblich isokalorisch war. Damit lässt sich unmöglich sauber trennen, ob gemessene Verbesserungen an der Proteinrestriktion oder schlicht am Gewichtsverlust lagen. Bei zwei wichtigen Markern – HbA1c und Triglyceriden – schnitt sogar die reine Kalorienrestriktionsgruppe besser ab. Julia erklärt den entscheidenden Denkfehler: Was kurzfristig gut ist, muss langfristig nicht gut sein. Genau wie beim Fasten, das akut viele positive Effekte hat, aber chronisch zu Muskelabbau, Hormonproblemen und Knochendichteverlust führt, gilt das auch für Proteinrestriktion. Ihr therapeutischer Wert liegt in der zeitlich begrenzten, kontrollierten Anwendung – nicht als dauerhafte Basisernährung. Ein weiterer zentraler Punkt: Die vielzitierten 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht sind kein Zielwert, sondern eine Mindestabsicherung gegen manifeste Mängel. Mehrere Studien mit der IAAO-Methode (Indicator Amino Acid Oxidation) zeigen bei über 65-Jährigen einen tatsächlichen Bedarf von rund 1,24 Gramm pro Kilogramm – bei hochbetagten Frauen sogar 1,15 Gramm. Eine Vergleichsstudie mit Typ-2-Diabetikern belegt zudem: Nur eine höhere Proteinzufuhr (1,2 bis 1,5 g/kg) verbesserte Muskelkraft, Handkraft, Gehgeschwindigkeit und Gleichgewicht – während sich die Kontrollgruppe mit der Mindestmenge in allen Werten verschlechterte. Julia ordnet das Ganze auch in den größeren Kontext ein: Muskelmasse ist unser "Longevity-Organ Nummer eins", und Sarkopenie – der altersbedingte Muskelabbau – ist ein handfestes Sterblichkeitsrisiko. Zusätzlich räumt sie mit dem Mythos auf, "wir würden ohnehin schon zu viel Protein essen" – gerade vulnerable Gruppen wie Junge und Alte liegen oft sogar unter den 0,8 Gramm. Es gibt zudem keine ...
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    24 分
  • Low Carb schlägt Low Fat: 80% vs. 16% (Prof. Dr. med Helene von Bibra)
    2026/08/21
    Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen 💥 UNTERSTÜTZT DURCH OSSENZ! 💥 Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl: OSSENZ ist ein funktionales natives Olivenöl extra mit besonders hohem Polyphenolgehalt aus früh geernteten Oliven, jede Charge laborgeprüft. OSSENZ erfüllt den offiziellen Health Claim, dass Olivenöl-Polyphenole die Blutfette vor oxidativem Stress schützen. Mit Code JULIA gibt's 10 % Rabatt: Jetzt entdecken ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🩺 Insulinresistenz geht dem Diabetes um Jahre voraus – sie ist die eigentliche, gefährlichere Ursache hinter Bluthochdruck, Arteriosklerose und späteren Diabetes-Komplikationen wie Nierenversagen, Herzinfarkt oder Amputation🔑 Insulin wirkt wie ein Schlüssel, der Zucker aus dem Blut in die Zellen schleust. Sind die Zuckerspeicher voll, wehrt sich die Zelle – die Bauchspeicheldrüse schüttet immer mehr Insulin aus. Diese chronisch erhöhten Insulinspiegel selbst sind die Insulinresistenz🧪 In einer dreiwöchigen Vergleichsstudie mit einer Rehaklinik im Allgäu konnten Diabetes-Medikamente in der Low-Carb-Gruppe um 80 % reduziert werden – in der fettarmen Vergleichsgruppe nur um 16 %🩸 Überschüssiger Zucker wird von der Leber in Triglyceride umgewandelt – hohe Blutfette bei Übergewichtigen stammen also überwiegend aus Kohlenhydraten, nicht aus dem Fett auf dem Teller⚖️ Die seit 50 Jahren geltende Fett-Warnung hält von Bibra für einseitig und teils kontraproduktiv, weil sie Menschen zu mehr Kohlenhydraten statt zu echter Stoffwechselgesundheit geführt hat📏 Ohne teuren HOMA-IR-Labortest liefert der Taillenumfang einen einfachen Hinweis: Beträgt er mehr als die halbe Körpergröße, deutet das auf eine mögliche Insulinresistenz hin🍽️ Die praktische Telleraufteilung: ein Drittel bis ein Viertel Sättigungsbeilagen (Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln), die Hälfte Gemüse und Obst, der Rest Eiweiß mit Fett🥔 Ein einfacher Trick: Gekochte Kartoffeln im Kühlschrank abkühlen lassen – so wird ein Teil der Stärke zu resistenter, blutzuckerneutraler Stärke🍳 Ein eiweißreiches, kohlenhydratarmes Frühstück statt Toast mit Marmelade hält tagsüber länger satt und kann abendlichem Heißhunger vorbeugen🥒 Praktischer Tauschtipp: Zucchini-Spaghetti statt klassischer Nudeln – fein gehobelt und wenige Minuten in der Pfanne gegart📊 Drei individuelle Kohlenhydratmengen je nach Lebenssituation: „heilsam" (1500 kcal, ca. 85 g KH), „maßvoll" (2000 kcal, ca. 125 g KH) und „sportlich" (2500 kcal, 175–300 g KH)📖 Von Bibras Kochbuch SMILE steht für „Schlemmen in Mengen, Individuell für Mehr Lebensfreude und Energie" und übersetzt ihre Forschung in alltagstaugliche, genussvolle Rezepte💛 Der Kauf des Kochbuchs über MindCarb unterstützt zusätzlich eine Diabetesprävention-Spende an das Lions-Hilfswerk Distrikt Bayern-Süd 📝 ZUSAMMENFASSUNG: In dieser Folge der Evolution Radio Show begrüßt Julia Tulipan ihren Wiederholungsgast Prof. Dr. med. Helene von Bibra – Kardiologin, die über die Herzultraschalldiagnostik zur Diabetologie und Ernährungsmedizin fand. Von Bibra erzählt, wie sie während ihrer kardiologischen Ausbildung erkannte, dass nicht nur der Durchfluss in den großen Herzkranzgefäßen, sondern der Stoffwechsel in den Herzmuskelzellen selbst über die Herzfunktion entscheidet. Über Forschungsaufenthalte in Schweden am Karolinska Institute und in München näherte sie sich zunehmend dem Thema Diabetes. Den Wendepunkt beschreibt sie als Zufall mit weitreichenden Folgen: Eine Kooperation mit dem Leiter einer Rehaklinik im Allgäu führte zu einer dreiwöchigen Vergleichsstudie an übergewichtigen Diabetikern. Eine Gruppe erhielt die damals empfohlene fettarme Kost, die andere Low-Carb-Ernährung – bei identischer, kontrollierter Bewegung. Das Ergebnis: Nur in der Low-Carb-Gruppe konnten die Diabetes-Medikamente um 80 % reduziert werden, in der Low-Fat-Gruppe nur um 16 %. Für von Bibra der Beweis, dass Ernährung eine wirksame Unterstützung der Stoffwechselgesundheit sein kann – kein Ersatz für ärztliche Behandlung, aber ein oft unterschätzter Hebel. Den Kern des Gesprächs bildet eine anschauliche Erklärung der Insulinresistenz: Insulin wirkt wie ein Schlüssel, der Zucker aus dem Blut in die Körperzellen schleust. Bei vollen Zuckerspeichern „wehrt sich" die Zelle gegen weiteren Zucker, die Bauchspeicheldrüse produziert immer mehr Insulin, ohne dass das eigentliche Problem gelöst wird. „Diese hohen Insulinspiegel verursachen ihrerseits Komplikationen im Körper – und das ist die Insulinresistenz", erklärt von Bibra. Diese chronisch erhöhten Insulinspiegel selbst können langfristig mit Bluthochdruck, Arteriosklerose und schwerwiegenden Diabetes-Folgen wie Nierenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung stehen – als Vorläufer, der dem Diabetes oft um Jahre vorausgeht. Da ...
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    44 分