エピソード

  • 3 Tipps für mehr Energie am Morgen
    2026/08/09
    Link folgt nach Upload YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen Diese Folge wird unterstützt von Naturecan CBD + Melatonin: Julia testet seit einigen Wochen die Kapseln aus mizellarem CBD (5 mg) und Melatonin (1 mg) und zeigt anhand ihrer Oura-Ring-Daten deutliche Verbesserungen bei Schlafzeit, Ruhepuls, Herzratenvariabilität und Schlafeffizienz. Mit dem Code TULIPAN15 erhältst du 15 % Rabatt auf deinen Einkauf. ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: ⏰ Die ersten 30 Minuten nach dem Aufwachen entscheiden maßgeblich über Konzentration, Sättigung und Energie im restlichen Tagesverlauf🥚 Hebel 1 – Protein am Morgen: Mindestens 30 Gramm Eiweiß zum Frühstück (z. B. drei Eier mit Käse, Joghurt mit Nüssen oder 150-200g Hüttenkäse) flacht den Blutzuckeranstieg ab und verhindert Vormittags-Heißhunger🍽️ Frühstücken ist keine Pflicht — entscheidend ist eine bewusste Entscheidung statt eines spontanen Notfallbrötchens zwischen zwei Meetings📊 Wer Kalorien in den ersten zwei Dritteln des Tages isst, fühlt sich laut Julia deutlich besser gesättigt und weniger hungrig☀️ Hebel 2 – Licht und Bewegung: 5-10 Minuten Tageslicht am Morgen, idealerweise draußen mit ein paar Schritten, wirkt als natürlicher Taktgeber für die innere Uhr und beeinflusst Stresshormone💡 Im Winter empfiehlt Julia eine Vollspektrum-Tageslichtlampe oder Rotlicht/Nahinfrarot als Ersatz für natürliches Tageslicht💬 Community-Feedback zeigt: Das Gefühl morgendlicher Trägheit reduziert sich nach wenigen Tagen der Anwendung dieser Hebel spürbar🌬️ Hebel 3 – Nervensystem: Eine 4-6-Atemübung (4 Sek. einatmen, 6 Sek. hörbar ausatmen, 6-8 Atemzüge) hilft, den morgendlichen Alarmmodus zu unterbrechen😌 Bewusstes Entspannen von Schultern und Kiefer während der Atemübung verstärkt den beruhigenden Effekt auf das Nervensystem🔑 Konsistenz bei kleinen, bewussten Hebeln ist wichtiger als die Suche nach dem perfekten, komplizierten Gesundheitsprogramm 📝 ZUSAMMENFASSUNG: In dieser Solo-Episode erklärt Julia, warum die ersten 30 Minuten nach dem Aufwachen einen überproportional großen Einfluss auf den restlichen Tag haben — auf Konzentration, Sättigung und Energielevel. Statt eines perfekten Morgenrituals oder einer aufwendigen Self-Care-Routine geht es ihr um drei biochemisch wirksame Hebel: Blutzucker, zirkadianen Rhythmus und Nervensystem. Der erste Hebel ist Protein am Morgen: Julia empfiehlt mindestens 30 Gramm Eiweiß beim Frühstück, etwa in Form von drei Eiern mit Käse, einem Becher Joghurt mit Nüssen oder 150 bis 200 Gramm Hüttenkäse. Diese Menge flacht den Blutzuckeranstieg ab, macht länger satt und unterbricht die typische Vormittags-Heißhungerspirale. Wichtig ist ihr dabei die Klarstellung: Frühstücken ist keine Pflicht — wer bewusst darauf verzichtet, ist auf einem guten Weg, solange es eine bewusste Entscheidung bleibt und kein "Notfallbrötchen zwischen zwei Meetings". Dennoch zeigt sich laut Julia, dass Menschen, die ihre Kalorien in den ersten zwei Dritteln des Tages essen, sich deutlich besser gesättigt und weniger hungrig fühlen. Der zweite Hebel ist Licht und Bewegung: 5 bis 10 Minuten Tageslicht am Morgen, idealerweise draußen kombiniert mit ein paar Schritten, wirkt als natürlicher Taktgeber für die innere Uhr, signalisiert dem Körper Wachheit und beeinflusst Stresshormone sowie die subjektive Energiewahrnehmung. Für den Winter empfiehlt Julia eine Vollspektrum-Tageslichtlampe oder Rotlicht/Nahinfrarot, mit Links dazu in den Show Notes. Community-Mitglieder berichten, dass sich das Gefühl morgendlicher Trägheit nach wenigen Tagen dieser Praxis spürbar reduziert. Der dritte Hebel betrifft das Nervensystem: Eine einfache Atemübung — vier Sekunden durch die Nase einatmen, sechs Sekunden hörbar durch den Mund ausatmen, für 6 bis 8 Atemzüge wiederholt, begleitet von bewusstem Lösen von Schultern und Kiefer — hilft, aus dem morgendlichen Alarmmodus herauszukommen, bevor Arbeit und To-Dos übernehmen. Julia betont, dass frühe Stressspitzen nicht nur die Stimmung, sondern auch Energie, Konzentration und Snackgelüste beeinflussen. Abschließend hält Julia fest: Nicht das perfekte, komplizierte Gesundheitsprogramm zählt, sondern Konsistenz bei kleinen, bewussten Hebeln. Manchmal verändern drei bewusste Minuten am Morgen mehr als die nächste komplizierte Morgenroutine. Sie schließt mit einer direkten Frage an die Hörerinnen, welcher Morgenhebel — Protein, Bewegung oder innere Ruhe — für sie am stärksten wirkt, und lädt zum Ausprobieren und Feedback in den Kommentaren ein. 🙋‍♀️ MEHR VON JULIA TULIPAN: Julia Tulipan Podcast Shownotes: https://JuliaTulipan.com/podcastJulia Tulipan Instagram: https://juliatulipan.at/igJulia Tulipan TikTok: https://juliatulipan.at/ttAudio Podcast: "Julia Tulipans' Evolution Radio Show" – Überall, wo Du Podcasts hörst! (Spotify, Apple Podcasts, etc.) 🛒 IM VIDEO ERWÄHNTE ...
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    9 分
  • Zystennieren & Keto: Was die Studie zeigt (Mag. Mena Stieger im Interview)
    2026/08/09
    Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen 💥 UNTERSTÜTZT DURCH FOR YOU MULTI ENZYM KOMPLEX! 💥 Startest du mit Low Carb oder Keto, erhöhst Fett & Protein – und plötzlich kommen Völlegefühl, Druck, Übelkeit oder Durchfall? Das ist oft keine „Unverträglichkeit", sondern schlicht: Dein Körper muss die passenden Enzyme erst wieder hochfahren (z. B. Lipase fürs Fett, Proteasen fürs Protein). Genau dafür empfehle ich den ForYou Multi Enzym Komplex mit dem Markenrohstoff DigeZym®: magensaftresistente Kapseln, damit die Enzyme dort ankommen, wo sie gebraucht werden – im Darm. 🎁 20% RABATT: Code JULIA20 👉 Hier bekommst du ihn: ForYou Multi Enzym Komplex * ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🧬 ADPKD ist eine Stoffwechselerkrankung auf Zellebene: Die betroffenen Zellen sind auf Glukose-getriebenes Wachstum programmiert. Ketose entzieht ihnen diesen Wachstumstreiber🔬 Die Kölner Keto-PKD-Studie zeigt bemerkenswerte Ergebnisse: Reduktion des Nierenvolumens, Verbesserung der glomerulären Filtrationsrate und Verringerung des Lebervolumens – Resultate, die man bei dieser Erkrankung noch nie gesehen hat💊 KetoCitra (von Prof. Thomas Weimbs, UC Santa Barbara) kombiniert exogene Ketone und Citrat und hat den Status eines medizinischen Lebensmittels – nicht nur ein Supplement, sondern auf ADPKD-Forschung basierend🩺 Cystatin C ist ein zuverlässigerer Nierenmarker als das Standard-Kreatinin – unabhängig von Muskelmasse, Sport und Proteinzufuhr. Menas eigene Nierenfunktion war mit Cystatin C völlig normal (eGFR >110), obwohl sie laut Kreatinin bereits in Stufe 2 wäre🥩 Pflanzliches Keto war für Mena wegen Reizdarm und Fruktosemalabsorption nicht praktikabel. Animal-based Keto brachte ihr null Verdauungsbeschwerden, besseren Schlaf und mehr Energie📊 Mena ist ein klassischer Lean Mass Hyper Responder (LMHR): Sehr hohes LDL (~300), aber sehr hohes HDL (über 100) und sehr niedrige Triglyceride. Ein CT-Angiogramm zeigte kein Plaque🧠 Oxalate fördern das Zystenwachstum – oxalatarme Ernährung und Citrat (etwa durch KetoCitra) können der Bildung von Oxalatkristallen entgegenwirken⚗️ Grenzwerte für Blutmarker wurden für high-carb-Esser definiert – für ketogen oder karnivor lebende Menschen braucht es eigene Normbereiche. Kreatinin-Erhöhung durch Kreatin-Supplementierung schädigt die Nieren nicht🏋️ Sport (Krafttraining 5–6x pro Woche) ist für Mena eine zweite Säule neben der Ernährung – und beeinflusst Blutmarker wie Kreatinin, was die Interpretation erschwert🔄 Schrittweiser Keto-Einstieg ist empfehlenswert: zuerst Low-Carb, dann sukzessiv auf ketogen umstellen, statt alles auf einmal zu ändern🧪 Wer sportlich ist, viel Protein isst oder Kreatin supplementiert, sollte zusätzlich Cystatin C bestimmen lassen – der Wert ist günstig und oft selbst zahlbar🌿 Positiver Nebeneffekt der ketogenen Ernährung für Mena: ihre Pollenallergie ist verschwunden und sie ist deutlich seltener krank als früher💪 Keto im Alltag funktioniert: Airfryer, hartgekochte Eier, Dosensardinen, Avocado – Büro-Keto ist laut Mena „gar kein Problem" 📝 ZUSAMMENFASSUNG: Mag. Mena Stieger ist 45 Jahre alt, Statistikerin und KI-Entwicklerin bei der Oberbank in Linz – und sie lebt mit ADPKD (Autosomal Dominante Polyzystische Nierenerkrankung), einer genetischen Erkrankung, bei der sich in Nieren und Leber Zysten bilden, die die Organe im Laufe des Lebens zunehmend zerstören. Das Endstadium ist Dialyse oder Nierentransplantation, meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Als Mena die Diagnose bekam – über den Umweg des Herzstillstands ihrer Mutter, die dieselbe Erkrankung geerbt und nie aktiv behandelt hatte – war die Botschaft ihrer Ärzte ernüchternd: „Sie können nichts tun." Mena tat es trotzdem. Als rationale Kämpferin vertiefte sie sich in die Forschungsliteratur und stieß auf die Kölner Keto-PKD-Studie sowie auf die Arbeitsgruppe von Prof. Thomas Weimbs (UC Santa Barbara) – einem der weltweit führenden Forscher auf diesem Gebiet. Die wissenschaftliche Grundlage: ADPKD ist im Kern eine Stoffwechselerkrankung auf Zellebene. Die betroffenen Zellen sind auf Glukose-getriebenes Wachstum programmiert. Indem man ihnen Glukose entzieht – durch ketogene Ernährung – wird dieser Wachstumstreiber gestoppt. Die Studien zeigen inzwischen bemerkenswerte Ergebnisse: Reduktion des Nierenvolumens, Verbesserung der Filtrationsrate, Rückgang des Lebervolumens. Ergebnisse, die man bei dieser Erkrankung so noch nie gesehen hatte. Seit rund vier Jahren ernährt sich Mena ketogen – und ihre Nierenfunktion ist nach aktuellem Stand stabil. Dabei hat sie gelernt, dass ketogene Ernährung individuell angepasst werden muss: Weil sie unter Reizdarm und Fruktosemalabsorption leidet, verträgt sie typische pflanzliche Keto-Lebensmittel wie Chiasamen oder Leinsamen nicht. Zwei Monate sehr animal-basierter ...
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    49 分
  • So viel Eiweiß brauchst du wirklich pro Tag (Dr. Paolo Colombani im Interview)
    2026/08/09
    Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen 💥 UNTERSTÜTZT DURCH OSSENZ! 💥 Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl. OSSENZ ist ein funktionales natives Olivenöl extra mit besonders hohem Polyphenolgehalt – aus früh geernteten Oliven, und jede Charge wird laborgeprüft, damit du weißt, was wirklich drin ist. OSSENZ erfüllt den offiziellen Health Claim: Olivenöl-Polyphenole tragen dazu bei, die Blutfette vor oxidativem Stress zu schützen. Perfekt für alle, denen echte Lebensmittel, Zellgesundheit und Qualität wichtig sind. 🎁 10% RABATT: Code JULIA 👉 Jetzt entdecken: OSSENZ ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🧠 Die offizielle Proteinempfehlung von 0,8 Gramm pro Kilogramm stammt aus einer historischen Mangelvermeidungslogik der Weltkriegszeit – nicht aus einem gesundheitlichen Optimum⚖️ Der neue, evidenzbasierte Zielkorridor liegt bei 1,2 bis 1,6 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag für die meisten Erwachsenen📜 Schon zwischen 1860 und 1890 aßen Menschen mit freier Lebensmittelwahl automatisch genau in diesem Zielkorridor – ein Hinweis auf einen biologisch alten, konservierten Mechanismus🐒 Die Protein Leverage Hypothesis von David Raubenheimer zeigt: Mensch und viele Tierarten steuern instinktiv eine feste Zielmenge an Protein an und essen bei proteinarmer Kost automatisch mehr kalorienreiche Nahrung🩺 Hohe Proteinzufuhr schadet den Nieren nicht – Kohortenstudien zeigen sogar eine sinkende Gesamtsterblichkeit mit steigender Proteinzufuhr, auch bei über 75-Jährigen📦 Der über Stickstoffmessung ermittelte Proteingehalt auf Verpackungen ist praktisch immer überschätzt – bei pflanzlichen Lebensmitteln stärker als bei tierischen🌱 Pflanzliche Proteine wie Soja und Weizen haben aufgrund geringerer essenzieller Aminosäuren und teils schnellerem Abbau eine niedrigere biologische Wertigkeit als tierische Proteine🔬 Das moderne DIAAS-System (seit 2013) bewertet Proteinqualität anhand der Verdaulichkeit einzelner essenzieller Aminosäuren und ist präziser als das ältere PDCAAS-System📈 Oberhalb von etwa 1,6 g/kg Protein pro Tag spielt die Proteinqualität kaum noch eine Rolle, da genügend essenzielle Aminosäuren automatisch mitgeliefert werden🍽️ Praktische Empfehlung: 30 bis 45 Gramm Protein pro Hauptmahlzeit, idealerweise aus tierischen oder kombinierten Quellen🥩 Nur Fisch und Fleisch liefern in üblicher Portionsgröße genug Protein – bei anderen Lebensmitteln muss man kombinieren oder größere Mengen essen🕐 Eine strikte Verteilung der Proteinzufuhr über den Tag ist laut aktueller Forschung nicht zwingend notwendig – eine große Menge in einer Mahlzeit wird nicht verschwendet, sondern später genutzt🦴 Bei veganer Ernährung ohne bewussten Ausgleich zeigt sich in Studien häufig eine deutlich reduzierte Knochendichte 📝 ZUSAMMENFASSUNG: In dieser Episode der Evolution Radio Show spricht Julia Tulipan mit dem Ernährungswissenschaftler Dr. Paolo Colombani über ein Thema, das ihn seit Jahrzehnten begleitet: Protein. Sein Weg begann im Krafttrainingsstudio der 70er- und 80er-Jahre und führte über seine Doktorarbeit über Protein im Ausdauerstoffwechsel bis zu seinem aktuellen Buch "Proteine – von Mindestzufuhr zum Optimum". Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Geschichte der Proteinforschung, die nötig ist, um heutige Missverständnisse zu verstehen. Paolo erklärt, dass die offizielle Proteinempfehlung von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht historisch nicht aus einem gesundheitlichen Optimum entstanden ist, sondern aus einer reinen Mangelvermeidungslogik – geprägt vom Ersten und Zweiten Weltkrieg, als es ums Überleben ging, nicht um Stoffwechseloptimierung. Bereits zwischen 1860 und 1890 aßen Menschen mit freier Lebensmittelwahl automatisch eine Proteinmenge im heute neu hergeleiteten Zielkorridor von 1,2 bis 1,6 Gramm pro Kilogramm – ein Befund, der laut der Protein Leverage Hypothesis von David Raubenheimer sogar über verschiedene Tierarten hinweg gilt. Ein zentrales Thema ist die Widerlegung gängiger Mythen: Weder für die Nieren noch generell ist eine hohe Proteinzufuhr gesundheitsschädlich – im Gegenteil, Kohortenstudien zeigen eine sinkende Gesamtsterblichkeit mit steigender Proteinzufuhr, selbst bei über 75-Jährigen. Auch die Behauptung, überschüssiges Protein "verfaule" im Darm, hält der Evidenz nicht stand. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Proteinqualität: Da der Proteingehalt von Lebensmitteln über die Stickstoffmessung generell überschätzt wird – bei pflanzlichen Lebensmitteln stärker als bei tierischen – und pflanzliche Proteine zudem eine geringere Aminosäurezusammensetzung sowie teils schnelleren Abbau aufweisen (etwa bei Soja und Weizen), sind tierische Proteine im Schnitt deutlich hochwertiger. Das moderne DIAAS-Bewertungssystem bildet diese Unterschiede besser ab als das ältere PDCAAS-System, ist aber noch ...
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    1 時間 5 分
  • Nicht jede Kalorie zählt gleich – das macht Insulin
    2026/08/09
    Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen 💚 INNER CIRCLE – DEIN KETO- & LOW-CARB-BEGLEITPROGRAMM Du weißt schon viel über Keto und Low Carb, aber im Alltag fehlt dir manchmal die klare Struktur? Im Inner Circle findest du alle meine Kurse, Ernährungspläne, über 200 Rezepte, Bücher, Community und regelmäßige Live-Calls mit mir – alles an einem Ort. Starte mit dem 3-Monats-Paket und teste 14 Tage ohne Risiko. Mehr Infos: https://juliatulipan.at/inner-circle ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🧠 Insulin ist kein reines Blutzuckerhormon, sondern ein Speicherhormon — es signalisiert dem Körper "Energie ist verfügbar" und begünstigt die Fettspeicherung⚖️ Ist Insulin dauerhaft erhöht, wird es deutlich schwieriger, Körperfett freizusetzen und zu verbrennen — egal wie viele Kalorien du zählst🩸 Am Beispiel von Typ-1-Diabetes wird sichtbar, wie mächtig Insulin ist: Ohne ausreichend Insulin verlieren Betroffene Gewicht, selbst wenn sie viel essen❓ Die klassische Abnehmfrage "Wie viele Kalorien esse ich?" ist zu eng gestellt — entscheidend ist auch, was die Nahrung mit deinem Insulinspiegel macht🔢 "Weniger essen, mehr bewegen" scheitert oft nicht an Disziplin, sondern weil der Stoffwechsel über Hormone, Enzyme, Sättigungssignale, Stress, Schlaf und Muskelmasse gesteuert wird🍪 100 Kalorien aus einem Keks und 100 Kalorien aus Lachs sind energetisch identisch, lösen im Körper aber völlig unterschiedliche Reaktionen aus🥖 Der Keks treibt Blutzucker und Insulin stark nach oben — Lachs kaum📊 Die drei Makronährstoffe wirken unterschiedlich auf Insulin: verarbeitete Kohlenhydrate am stärksten, Protein moderat und kurz, Fett am wenigsten🍬 Regel 1: Zucker reduzieren — er treibt Blutzucker, Insulin und Appetit besonders stark an🍞 Regel 2: Kohlenhydrate generell einschränken — auch Stärke wird zu Zucker, kombiniert mit Fett, Salz und Aromastoffen macht das besonders leicht süchtig🥩 Regel 3: Protein bewusst einsetzen — wichtig für Muskelerhalt und Sättigung, besonders im Alter🥑 Regel 4: Keine Angst vor natürlichen Fetten — Eier, Fisch, Olivenöl, Avocado, Nüsse, Butter oder Ghee wirken sättigend und stoffwechselstabilisierend🥦 Regel 5: Echte, unverarbeitete Lebensmittel essen — je stärker ein Lebensmittel verarbeitet ist, desto leichter überisst man es⏳ Essenspausen statt Dauersnacking geben dem Insulin regelmäßig die Chance zu sinken🧬 Fazit: Abnehmen ist Biologie, keine Mathematik — die Lösung liegt in weniger Zucker, echten Lebensmitteln, ausreichend Protein und natürlichen Fetten statt in reinem Kalorienzählen 📝 ZUSAMMENFASSUNG: Warum scheitert Kalorienzählen beim Abnehmen so oft, obwohl die Formel "weniger essen, mehr bewegen" auf den ersten Blick logisch klingt? In dieser Solo-Folge zeigt Julia Tulipan, warum die klassische Kalorienrechnung zu kurz greift — und rückt stattdessen Insulin als zentrales Speicherhormon in den Mittelpunkt. Ihr Einstieg ist bewusst zugespitzt: Man könnte fast jeden Menschen dicker machen, indem man ihm zusätzlich Insulin gibt. Sichtbar wird das Gegenteil bei Menschen mit Typ-1-Diabetes, die trotz normaler Nahrungsaufnahme Gewicht verlieren, wenn kein Insulin produziert wird — ein medizinisch sensibles, aber sehr anschauliches Beispiel dafür, wie stark Insulin bestimmt, ob der Körper Energie speichert oder freisetzt. Julia kritisiert anschließend die verbreitete Abnehmformel "iss weniger, beweg dich mehr" als zu simpel gedacht. Der Stoffwechsel sei "kein einfacher Taschenrechner", sondern werde von Hormonen, Enzymen, Hunger- und Sättigungssignalen, Stress, Schlaf und Muskelmasse gesteuert. Am eingängigen Beispiel von 100 Kalorien aus einem Keks im Vergleich zu 100 Kalorien aus Lachs macht sie deutlich, dass identische Energiemengen im Körper völlig unterschiedliche Reaktionen auslösen: Der Keks lässt Blutzucker und Insulin stark ansteigen, der Lachs kaum. Physikalisch mag eine Kalorie eine Kalorie sein — biologisch bewertet der Körper Nahrung zusätzlich nach Geschwindigkeit der Energieaufnahme, Hormonausschüttung und Sättigungsdauer. Darauf aufbauend ordnet Julia die drei Makronährstoffe nach ihrer Insulinwirkung ein: stark verarbeitete Kohlenhydrate erhöhen Insulin am stärksten, Protein nur moderat und kurz, Fett hat den geringsten direkten Effekt. Aus dieser Logik leitet sie fünf konkrete, alltagstaugliche Ernährungsregeln ab: Zucker reduzieren, Kohlenhydrate generell einschränken, Protein bewusst einsetzen, keine Angst vor natürlichen Fetten haben und echte, unverarbeitete Lebensmittel bevorzugen. Ergänzend empfiehlt sie bewusste Essenspausen statt Dauersnacking, damit der Insulinspiegel regelmäßig absinken kann — eine Voraussetzung dafür, dass der Körper überhaupt Fett freisetzen kann. Die Folge endet mit dem prägnanten Fazit: "Abnehmen ist Biologie, keine Mathematik." Wer nicht abnimmt, hat...
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    9 分
  • Fasten mit Typ-1-Diabetes: Geht das wirklich? (Dr. Bettina Berger im Interview)
    2026/06/30
    Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen 🌿 MITFASTEN – DAS RETREAT ZUR FOLGE: Dr. Bergers begleitetes Fasten-Retreat „Raum für Eigensinn" findet vom 2. bis 13. August 2026 statt. Hier informieren und anmelden Ich bin leidenschaftlicher Anwender von CBD-Produkten. Vielleicht kennst du das. Stressige Tage, schlechter Schlaf oder das Gefühl, nicht richtig abschalten zu können. Als Coach arbeite ich mit vielen Menschen zusammen, die ähnliche Herausforderungen haben. Dabei habe ich schon etliche Tipps und Produkte getestet und eines meiner absoluten Favoriten ist dieses CBD-Öl von Nature Can aus sorgfältig angebautem Bio-Hanf. Es ist ein echtes Bioprodukt mit 10 % CBD-Gehalt, zertifizierter Qualität, nahezu THC-frei und als Breitspektrum-Öl für den Entourage-Effekt. Mit dem Rabattcode TULIPAN15 bekommst du 15 % Rabatt auf deine Bestellung. Schau einfach auf juliatulipan.at/cbd. ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🩸 Fasten bei Typ-1-Diabetes ist möglich – unter ärztlicher Begleitung. Die FaMeD1-Studie zeigte sieben Tage Buchinger-Fasten mit geringem Risiko für Unterzucker und Ketoazidose📊 Während des Fastens lagen die durchschnittlichen Glukosewerte zwischen 100 und 140 mg/dl – für jeden Typ-1er ein nahezu perfekter Verlauf🔬 Ketose ist nicht Ketoazidose: Eine echte Ketoazidose ist erst durch Blutzucker über 250 mg/dl plus pH unter 7,3 definiert – nicht durch erhöhte Ketonwerte allein🧠 Überraschend: Die Teilnehmer mit Typ-1-Diabetes entwickelten niedrigere Ketonwerte als die ohne – weil sie häufiger eine kleine Hypo-Einheit essen mussten💉 Die durchschnittliche Insulindosis sank während des Fastens von rund 31 auf nur 9 Einheiten pro Tag (Bolus weglassen, Basalrate schrittweise senken)⚖️ Insulin niemals absetzen: Eine ausreichende Insulinabdeckung ist die Grundvoraussetzung – Fasten ist keine Heilungs- oder Absetz-Intervention😌 Fasten als „Urlaub vom Diabetes": Pause vom 24-Stunden-Job des ständigen Rechnens und Kontrollierens – die psychische Belastung wird ebenso adressiert wie der Stoffwechsel📉 Signifikant verbessert: Gewicht, BMI, Cholesterin und Lebensqualität (WHO-5) unmittelbar nach dem Fasten – Gewicht und BMI blieben auch vier Monate später signifikant niedriger🦠 Das Mikrobiom verändert sich: Sieben Tage Fasten verschieben die Darmflora Richtung höherer Diversität – ein biologischer Mechanismus für die Wirkung des Fastens🔋 Metabolische Flexibilität als Trainingsziel: die Fähigkeit, zwischen Zucker- und Ketonstoffwechsel zu wechseln – in der Diabetologie noch weitgehend unbekannt🛡️ Ketone als Sicherheitsnetz gegen Unterzucker: Der ketogene Stoffwechsel schützt vor Hypoglykämien, weil eine alternative Energiequelle bereitsteht⚠️ Double Diabetes: Bis zu 25 % der Typ-1er entwickeln zusätzlich einen Typ-2 oder ein metabolisches Syndrom – Fasten kann hier sekundärpräventiv helfen🥗 Brücke zur ketogenen Ernährung: Wer im Fasten schon in Ketose ist, kann den Übergang in eine dauerhaft kohlenhydratreduzierte Ernährung leicht schaffen🚫 Klare Grenzen: Kein Online-Fasten, keine Essstörungs-Vorgeschichte, kein schlecht eingestellter Diabetes (HbA1c um 9) – Sicherheit und ärztliche Begleitung haben immer Vorrang Wichtig: Berger macht ausdrücklich keine Heilversprechen. Longos Mäuse-Daten zur Heilung von Autoimmunerkrankungen seien nicht auf Menschen übertragbar, Insulin dürfe niemals abgesetzt werden, und Fasten bei Typ-1 bleibt eine Risikoindikation, die ärztliche Begleitung erfordert. Ihr Plädoyer gilt einer integrativen Typ-1-Diabetologie, die den Menschen nicht auf seinen Blutzuckerwert reduziert. Wer selbst teilnehmen möchte: Das nächste begleitete Fasten-Retreat „Raum für Eigensinn" findet vom 2. bis 13. August 2026 in Brandenburg statt. ✨ PRODUKTEMPFEHLUNGEN ✨ Buch „Keto dich glücklich" von Miriam Eiswirth 🙋‍♀️ MEHR VON JULIA TULIPAN: Julia Tulipan Podcast ShownotesJulia Tulipan InstagramJulia Tulipan TikTokAudio Podcast: „Julia Tulipans' Evolution Radio Show" – Überall, wo Du Podcasts hörst! (Spotify, Apple Podcasts, etc.) 📕 BÜCHER VON JULIA: Der Keto Kompass *Keto - Alles was du wissen musst * 👩‍⚕️ ALLES ÜBER DR. BETTINA BERGER: Dr. phil. Bettina Berger ist Gesundheitswissenschaftlerin und Senior Researcher am Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin (Gerhard-Kienle-Lehrstuhl) der Universität Witten/Herdecke. Sie ist selbst seit 48 Jahren Mensch mit Typ-1-Diabetes – aus dieser persönlichen Betroffenheit entstand ihre patienteninitiierte Fastenforschung. (Hinweis: Sie trägt einen Dr. phil. in Gesundheits- und Kulturwissenschaften, ist Forscherin, nicht Ärztin.) Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Evaluation komplexer nicht-pharmakologischer Interventionen zur Förderung von Selbstmanagement-Kompetenzen bei chronischen Autoimmunerkrankungen, ...
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    1 時間 28 分
  • Migräne verstehen und selbst beeinflussen (Anne Goldhammer-Michl im Interview)
    2026/06/25
    Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen 💖 UNTERSTÜTZT DURCH MELYSIUM! 💖 Diese Folge wird ermöglicht durch Melysium! Schluss mit Chemie auf der Haut? 🌿 Melysium setzt auf natürliche Hautpflege mit Rindertalg (Beef Tallow), reich an hautfreundlichen Fettsäuren & Vitaminen. Angereichert mit Bienenwachs, Honig & Lavendelöl – ganz ohne Erdöl, Silikone oder Parabene. Pflege, die deine Haut wirklich nährt! Entdecke die Beef Tallow Creme & mehr. 🎉 SICHERE DIR 10% RABATT! 🎉 Nutze den Gutscheincode: JULIA10 beim Bestellvorgang! ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🧠 Migräne ist ein Energiemangel-Signal: Der Körper erzwingt durch den Schmerz Ruhe, damit das Gehirn sein Energiedefizit ausgleichen kann – ein Schutzmechanismus, kein Versagen⚡ Blutzuckerschwankungen als Haupt-Trigger: Viele Migräne-Betroffene reagieren besonders sensibel auf Kohlenhydrate – der schnelle Blutzuckeranstieg und -abfall erzeugt einen Energiemangel im Gehirn, der eine Attacke auslösen kann🍫 Schokoladencraving ist kein Auslöser, sondern ein Vorbote: Das bekannte Verlangen nach Schokolade vor einer Migräne-Attacke ist ein frühes Signal eines Blutzuckerabfalls – nicht die Ursache der Migräne🥗 Blutzuckerstabiles Frühstück als Tagesanker: Ein fett- und proteinreiches Frühstück (z. B. ein Keto-Energiemüsli aus Saaten, Kokosöl, Joghurt und Beeren) legt die Grundlage für einen stabilen Energiehaushalt den ganzen Tag🌿 Entzündungshemmende Ernährung in drei Schritten: Verarbeitete Lebensmittel und Omega-6-reiche Öle reduzieren, mehr Gemüse und Omega-3-Fettsäuren essen, antientzündliche Gewürze wie Kurkuma, Ingwer und Kreuzkümmel einsetzen🔬 Epigenetik: Gene sind kein Schicksal: Genetische Veranlagung für Migräne lässt sich durch Lebensstil – Ernährung, Schlaf, Stressmanagement – aktiv beeinflussen. Gene haben An- und Ausschalter🍽️ Drei Mahlzeiten statt sieben Snacks: Die Reduktion auf maximal drei Hauptmahlzeiten pro Tag senkt chronische Entzündungsreize, fördert die metabolische Flexibilität und gibt dem Körper echte Erholungspausen🥑 Kein Dogmatismus nötig: Nicht alle brauchen strikte Ketose. Manche profitieren schon von weniger Kohlenhydraten bei den Sättigungsbeilagen – statt fünf Kartoffeln einfach zwei. Nachhaltigkeit schlägt Perfektion⏱️ Geduld ist entscheidend: Wer jahrelang unter Migräne litt, braucht oft Monate, bis die Ernährungsumstellung Wirkung zeigt. Zuversicht und Selbstwirksamkeit sind genauso wichtig wie die richtige Ernährung🔄 Ernährung als Einstieg in eine Positivspirale: Mehr Energie durch bessere Ernährung ermöglicht Bewegung, besseren Schlaf und weniger Stress – Ernährung ist der Hebelpunkt, von dem aus weitere Veränderungen möglich werden💡 Metabolische Flexibilität als Gesundheitsziel: Ein gesunder Stoffwechsel kann sowohl den Kohlenhydrat- als auch den Fettstoffwechsel nutzen. Wer diese Flexibilität trainiert, hat immer Energie – auch ohne ständiges Essen 📝 ZUSAMMENFASSUNG: Anne Goldhammer-Michl weiß aus eigener, schmerzhafter Erfahrung, wie einschränkend Migräne sein kann: Ende 20 begann ihre Migräne, steigerte sich über 10 Jahre von ein bis zwei Attacken pro Monat auf zwei bis drei Mal pro Woche – und raubte ihr als Mutter und Vollzeitangestellte jeden Spielraum für ein freudvolles Leben. Was ihr schließlich half, war keine neue Medikation, sondern ein konsequenter Ernährungswechsel hin zur ketogenen Ernährung. Heute ist Anne Ernährungsberaterin und Epigenetik-Coach mit eigener Praxis avocadooo, hat ein Buch geschrieben und begleitet Migräne-Betroffene auf ihrem Weg zu mehr Selbstwirksamkeit. Im Gespräch mit Julia Tulipan erklärt Anne das biochemische Kernprinzip hinter der Ernährungs-Migräne-Verbindung: Das Gehirn reagiert bei vielen Betroffenen extrem sensibel auf Blutzuckerschwankungen. Essen wir viele schnelle Kohlenhydrate, schießt der Blutzucker hoch – und fällt dann steil ab. Dieser Absturz wird vom Gehirn als Energiemangel registriert, was eine Migräne-Attacke auslösen oder begünstigen kann. Die Lösung liegt nicht im häufigen Essen mit vielen Kohlenhydraten – wie es oft empfohlen wird – sondern im Trainieren des Fettstoffwechsels und dem Erreichen metabolischer Flexibilität: der Fähigkeit, sowohl Zucker als auch Fett als Energiequelle zu nutzen. Besonders wertvoll ist Annes pragmatischer, nicht-dogmatischer Ansatz. Sie beschreibt drei Stufen der Kohlenhydratreduktion: von einer einfachen Blutzuckerstabilisierung (kleinere Portionen Sättigungsbeilagen, Rohkost vor den Mahlzeiten, blutzuckerstabiles Frühstück) über Low Carb bis hin zur ketogenen Ernährung. Nicht jeder braucht die strengste Form. Wer unter chronischer Migräne leidet und wenig Energie hat, sollte sanft einsteigen und sich schrittweise vorarbeiten. Das Blutzuckermessgerät ist dabei ein nützliches, günstiges Feedback-Instrument, das ...
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    1 時間 4 分
  • Keto-Adaption: Die 5 Stellschrauben, die wirklich zählen
    2026/06/19
    Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🧠 Keto-Adaption dauert nicht Tage, sondern oft Wochen bis Monate – besonders nach jahrzehntelanger kohlenhydratreicher Ernährung oder hormonellen Veränderungen⚖️ 1,6 g Protein pro kg Körpergewicht ist eine wissenschaftlich fundierte Orientierung – und oft die wirkungsvollste Intervention gegen Heißhunger🔥 Fett ist kein „je mehr, desto besser": Bei Hunger hilft mehr Fett; wer Körperfett verlieren möchte, muss nicht jede Energieeinheit über die Nahrung zuführen🩸 Cortisol erhöht den Blutzucker – chronischer Stress und schlechter Schlaf können Ketone vorübergehend senken, ohne dass die Ernährung falsch ist💧 Keto-Grippe ist oft ein Elektrolyt-Problem, kein Beweis dafür, dass Keto nicht passt – mehr Wasser allein reicht nicht, Salz und Mineralstoffe müssen mitkommen🫀 Überhydration kann den Natriumspiegel gefährlich verdünnen – Trinken ja, aber immer mit Elektrolyten🌿 Gallenunterstützung und Verdauungsenzyme können den Keto-Umstieg erleichtern, wenn Übelkeit oder Völlegefühl nach fettigem Essen auftreten🍫 Maltit erhöht den Blutzucker stärker als erwartet; Erythrit ist für die meisten Menschen die verträglichste Süßalternative – sowohl für Blutzucker als auch für den Darm📊 Ein Ketonmessgerät zeigt nur einen Momentwert – subjektive Marker wie stabile Energie, klarer Kopf und regulierter Hunger sind mindestens ebenso aussagekräftig🔧 Keto ist ein Werkzeug, kein Dogma: Manchmal brauchst du strengere Kohlenhydratgrenzen, manchmal mehr Protein, manchmal einfach weniger Stress und mehr Schlaf 📝 ZUSAMMENFASSUNG: Viele Menschen starten Keto mit einer klaren Erwartung: Kohlenhydrate reduzieren, Ketose erreichen, abnehmen – und nach ein paar Wochen sollte der Körper das eigentlich „können". Doch dann kommen die Ketonwertschwankungen, der Heißhunger kehrt zurück, die Verdauung spielt nicht mit. In dieser Folge nimmt Julia Tulipan die häufigsten Fragen aus ihren Inner-Circle-Q&A-Calls als Ausgangspunkt und erklärt, warum ein holpriger Keto-Einstieg kein Versagen ist – sondern Biologie. Der erste zentrale Punkt ist Zeit: Echte Keto-Adaption bedeutet, dass Enzyme, Hormonsignale, Elektrolyte und die gesamte Energieproduktion neu einpendeln müssen. Das kann Monate dauern, besonders bei Menschen, die jahrzehntelang kohlenhydratreich gegessen haben oder aus Stressphasen, Hormonveränderungen und Diät-Geschichte kommen. Die drei zuverlässigsten Hebel in dieser Phase sind ausreichend Protein (ca. 1,6 g/kg Körpergewicht), klare Kohlenhydratbegrenzung und Fett als bewusster Energiehebel – nicht als unbegrenzte Ressource. Ein oft übersehener Faktor ist Stress. Cortisol gibt der Leber das Signal, mehr Glukose bereitzustellen – das kann Ketone vorübergehend senken, selbst bei sauberer Ernährung. Julia betont: Messwerte erzählen nicht die ganze Geschichte. Wer sich gut fühlt, klar denkt und stabilen Hunger hat, zeigt bereits echte Adaptionszeichen – auch wenn das Ketonmessgerät gerade niedrige Werte anzeigt. Verdauung und Elektrolyte runden die fünf Stellschrauben ab. Wer von fettarmer Kost kommt, braucht Zeit, um Fett gut zu verdauen – schrittweise Erhöhung, einfache Lebensmittel und bei Bedarf Verdauungsenzyme oder Gallenunterstützung können helfen. Bei der berühmten Keto-Grippe fehlt es meist nicht an Wasser, sondern an Salz und Mineralstoffen. Und bei Süßungsmitteln gilt: Erythrit ist für die meisten die verträglichste Option, während Maltit den Blutzucker unerwartet stark beeinflussen kann. Am Ende zieht Julia eine klare Linie: Informationen gibt es im Überfluss. Was wirklich hilft, ist Einordnung – zu verstehen, welche Stellschraube für den eigenen Körper gerade relevant ist. Genau dafür ist der Inner Circle mit seinen Gruppen-Livecalls und persönlichen Q&A-Sessions konzipiert: nicht mehr lose Informationen, sondern Struktur, Muster erkennen, Umsetzung im echten Leben. Alle Infos unter juliatulipan.at/innercircle. 💚 INNER CIRCLE – DEIN KETO- & LOW-CARB-BEGLEITPROGRAMM: Genau diese Folge ist im Inner Circle entstanden. Du weißt schon viel über Keto und Low Carb, aber im Alltag fehlt dir manchmal die klare Struktur? Im Inner Circle findest du alle meine Kurse, Ernährungspläne, über 200 Rezepte, Bücher, Community und regelmäßige Live-Calls mit mir – alles an einem Ort. Starte mit dem 3-Monats-Paket und teste 14 Tage ohne Risiko. 👉 Mehr Infos zum Inner Circle 🛒 PRODUKTEMPFEHLUNGEN: In dieser Folge erwähnt – meine Empfehlungen rund um Keto-Adaption (Rabattcodes inklusive): Keto-Mojo – Blut-Keton- & Blutzuckermessgerät – Code Julia10 *SiBio Keton-Sensor – kontinuierliche Messung im Gewebe – Code JULIA *MCT-Öl – zum gezielten Hochfahren der Ketone *Verdauungsenzyme (For You) – Code JULIA20 *Alpen Power Whey Protein *NORSAN Omega-3 – Code ...
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    14 分
  • Wenn dein Nervensystem lügt (Dr. Stephanie Lilja im Interview)
    2026/06/12
    Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST 🧬 Epigenetik schlägt Genetik: Deine Gene sind das Kochbuch — was tatsächlich auf den Teller kommt, bestimmen Schlaf, Stress, Sport und Ernährung. SNP-Analysen zeigen nur Risiken, keine Diagnosen🥦 Karotinoid-Score per Raman-Spektrometer: Ein nicht-invasives Device misst über die Haut, wie viel Obst und Gemüse wirklich bioverfügbar bei dir ankommt — oft zeigt sich hier ein Mikrobiom- oder Stressproblem statt eines Ernährungsproblems🧠 Nervensystem-Dysregulation ist häufig die unsichtbare Primärursache hinter IBS, Nahrungsmittelintoleranzen, Schlafproblemen und chronischer Erschöpfung — und muss vor jeder Diät adressiert werden⚖️ Das trügerische Wohlbefinden: Wer im Dauerstress lebt, fühlt sich oft „tiefenentspannt", während HRV, Schlaftracking und Blutzuckermessung das Gegenteil zeigen. Körperhaltung verrät mehr als Selbstauskunft🩺 Fundament vor Dach: Schlaf, Stressregulation, Obst/Gemüse und Kraftsport sind die Basis. Supplements und Spezialdiäten ohne dieses Fundament sind verschwendete Energie💩 Mikrobiom-Diagnostik (Leaky Gut, Glutensensitivität, Butyrat-Produzenten) ist besonders bei hormonellen Beschwerden, Endometriose und Wechseljahren aufschlussreich — bestimmte Darmbakterien fördern Östrogen-Dominanz😴 Schlaf-Hygiene-Protokoll: Feste Schlafenszeiten, Abendessen mindestens 3 Stunden vor dem Schlafen, Handy eine Stunde vorher weg — sonst supprimiert Blutzucker die Melatonin-Ausschüttung🏋️‍♀️ Kraftsport bleibt zentral, besonders in und nach den Wechseljahren — aber bei Nervensystem-Erschöpfung gilt: maximal eine intensive Einheit pro Woche, der Rest Stretching, Meditation, Spazierengehen🧘‍♀️ Kognitives Reframing: Stephanie hat selbst Burnout überwunden. Ihr stärkstes Werkzeug: der bewusste innere Satz „Du bist safe, du bist nicht in einer Alarmsituation."📋 7-Tage-Anamnese-Protokoll statt Einmalberatung: Hormone, Lebenssituation und Stresslevel verändern sich ständig — kontinuierliche Begleitung ist essenziell🎯 Maximal zwei Prioritäten gleichzeitig — wer mehr will, landet im Freeze-Modus und ändert gar nichts🌿 Fasten-Mimetika (sekundäre Pflanzenstoffe) als Alternative für Menschen mit Kontraindikationen gegen Intervall- oder Buchinger-Fasten 📝 ZUSAMMENFASSUNG In dieser Folge der Evolution Radio Show spricht Julia Tulipan mit der promovierten Ernährungswissenschaftlerin Dr. rer. nat. Stephanie Lilja über personalisierte Gesundheitsberatung — einen Ansatz, der weit über klassische Diätpläne hinausgeht. Stephanie verbindet ihre akademische Expertise in Genetik, Epigenetik, neuromuskulärer Forschung und gesundem Altern mit einem tiefen Verständnis für die Alltagsrealität ihrer Klientinnen. Ihr roter Faden: Bevor man mit Supplements oder Spezialdiäten beginnt, muss das Fundament stimmen — Schlaf, Stressregulation, Bewegung und Ernährungsbasis. Ein zentrales Werkzeug in Stephanies Praxis ist der Karotinoid-Score, gemessen über ein handliches Raman-Spektrometer-Device, das nicht-invasiv die Karotinoid-Konzentration in der Haut bestimmt. Der Score gibt Auskunft über die tatsächliche Bioverfügbarkeit von Obst und Gemüse und korreliert mit zellulärer Resilienz und gesundem Altern. Anhand von Fallbeispielen — einer Dame mit Leaky Gut, einem veganen Extremsportler mit chronischem Stress und einem Morbus-Crohn-Patienten — zeigt sie, wie derselbe Score völlig unterschiedliche Interventionen erfordert: mal Mikrobiom-Therapie, mal Stressreduktion, mal gar keine Ernährungsänderung. Das Thema SNP-Genanalysen behandelt Stephanie differenziert: Sie sind kein Diagnosewerkzeug, sondern zeigen erhöhte Risiken, die nur bei familiärer Vorbelastung (z. B. MTHFR-Mutation bei B12-Mangel) gezielt eingesetzt werden sollten. Die Epigenetik — also der Einfluss von Stress, Schlaf, Sport und Ernährung auf die Genexpression — gibt dem Individuum die eigentliche Handlungsmacht zurück. Den breitesten Raum nimmt das Nervensystem ein. Stephanie beschreibt ausführlich den Fall eines Geschäftsmanns mit 10-jähriger IBS/Morbus-Crohn-Geschichte, der sich subjektiv „tiefenentspannt" fühlt, körperlich aber die Zeichen kompletter Erschöpfung zeigt. Sie vermutet ein Chronic-Fatigue-Syndrom, verzichtet vorerst auf jede Ernährungs- oder Supplement-Anpassung und setzt ausschließlich auf Schlaf-Hygiene, Zeitstruktur und minimierte Trainingsbelastung. Ihr Fazit: Ein kaputtes Nervensystem zu reparieren kann Jahre dauern — aber es ist möglich, wenn man langsam und konsequent vorgeht. Das Gespräch schließt mit dem Hinweis, dass leistungsgetriebene, ehrgeizige Menschen besonders gefährdet sind, in diese Erschöpfungsspirale zu geraten — und dass manchmal ein ruhiger Spaziergang wertvoller ist als ein weiteres intensives Workout. 🙋‍♀️ MEHR VON JULIA TULIPAN Julia...
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    53 分