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Herzinfarkt-Risiko: Wenn Cholesterin falsch gemessen wird (Dr. med. Elke Lorenz) #330

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概要

Schau die Episode auf YouTube Abonniere den Kanal und verpasse keine neue Folge mehr Sponsor 💥 UNTERSTÜTZT DURCH SIBIO CKM! 💥 Du denkst, du bist in Ketose? Ein einzelner Messwert ist nur eine Momentaufnahme. Mit SiBio CKM siehst du deine Ketone kontinuierlich – 24/7, alle 5 Minuten, für 14 Tage – direkt in der App. So verstehst du endlich, was dein Stoffwechsel wirklich macht (statt zu raten). 🎁 5% RABATT: Code JULIATULIPAN5 Jetzt testen ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🧠 Gesamtcholesterin allein sagt nichts – ohne vollständiges Lipidprofil, ApoB, Lipoprotein-A und Entzündungsmarker ist eine sinnvolle Risikobeurteilung schlicht unmöglich⚖️ ApoB ist der bessere Risikomarker – er zählt die atherogenen Lipidpartikel direkt und ist aussagekräftiger als LDL-Cholesterin allein🩸 Triglycerid-zu-HDL-Ratio als Insulinresistenz-Marker – das Verhältnis von Triglyceriden zu HDL dient als praktischer Surrogatmarker für metabolische Gesundheit; Zielwert: Triglyceride unter 100 mg/dl nüchtern🔬 Hochsensitives CRP statt normalem CRP – nur das hochsensitive CRP (Ziel: unter 2 mg/l) erkennt stille Entzündung zuverlässig; das normale CRP ist im niedrigen Bereich zu unempfindlich💡 Das Lean-Mass-Hyper-Responder-Phänomen – ketogene und carnivore Ernährung kann LDL-Werte über 200 mg/dl erzeugen, ohne zwingend auf familiäre Hypercholesterinämie hinzuweisen; seit 2018 wissenschaftlich durch David Feldman erforscht❤️ Calcium-Score CT als direkte Bildgebung – das Calcium-Score-CT der Herzkranzgefäße macht Verkalkungen sichtbar und kann alle drei bis fünf Jahre wiederholt werden; seit Januar 2024 in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen kassenfähig😰 Stress ist ein massiver, unterschätzter Herzrisikofaktor – nicht nur psychosozialer Stress, sondern auch schlechter Schlaf, hochverarbeitete Lebensmittel und körperliche Belastung zählen dazu💊 Medikamente als informierte Entscheidung – die Wahl für oder gegen Cholesterinsenker sollte immer ein echter Informed Consent sein, der individuelle Bereitschaft zur Lebensstilveränderung, Nebenwirkungsprofil und Gesamtrisiko einbezieht🧬 Lipoprotein-A: genetischer Risikoverstärker – Lp(a) ist evolutionär entstanden, bei ca. 20 % der Bevölkerung erhöht und lässt sich kaum durch Lebensstil beeinflussen; es wirkt pro-thrombotisch und atherosklerotisch🏥 Insulinresistenz früh erkennen – der nüchterne HOMA-Index (Insulin × Glukose) quantifiziert Insulinresistenz, lange bevor manifester Diabetes entsteht🥗 Die Fastenformel von Dr. Lorenz – ein medizinisch begleitetes Online-Fastenprogramm nach dem Fasting-Mimicking-Prinzip mit einer Mahlzeit täglich; über 150 Teilnehmende haben damit metabolische Verbesserungen erzielt⚕️ Lebensstil vor Medikament – wer Ernährung, Schlaf, Bewegung und Stressmanagement aktiv verändert, kann in vielen Fällen Entzündung und Lipidwerte ohne Medikamente verbessern📅 Jahrzehnte wirken nach – kurzfristige Lebensstiländerungen können frühere kardiovaskuläre Einflüsse nicht einfach auslöschen; das Herzrisiko spiegelt die gesamte Biographie wider 📝 ZUSAMMENFASSUNG: In dieser Episode spricht Julia mit Dr. med. Elke Lorenz, Kardiologin und Lipidologin aus München, über das, was hinter einem einfachen Cholesterinwert steckt – und warum der Gesamtcholesterinwert allein kaum aussagekräftig ist. Dr. Lorenz erklärt, welche Marker wirklich zählen: ApoB als Partikelzähler, Lipoprotein-A als genetisch bedingter Risikoverstärker, die Triglycerid-zu-HDL-Ratio als Insulinresistenz-Surrogat und das hochsensitive CRP als Marker stiller Entzündung. Das Gespräch richtet sich besonders an Menschen, die sich ketogen oder carnivor ernähren und mit erhöhten LDL-Werten konfrontiert sind – und nicht wissen, wie sie diese einordnen sollen. Ein zentrales Thema ist das Lean-Mass-Hyper-Responder-Phänomen: Bestimmte Menschen, die sich ketogen oder carnivor ernähren, entwickeln LDL-Werte über 200 mg/dl – ohne dass eine familiäre Hypercholesterinämie vorliegt. Dieses Phänomen wurde seit 2018 durch den Citizen Scientist David Feldman und Koautoren wie Nick Norwitz wissenschaftlich dokumentiert, unter anderem im Journal of the American College of Cardiology. Dr. Lorenz betont: Solche Werte bedürfen einer sorgfältigen Gesamtbeurteilung, nicht eines pauschalen Alarms – aber auch keiner unkritischen Entwarnung ohne bildgebende Diagnostik. Das Calcium-Score-CT der Herzkranzgefäße wird als ein wichtiges diagnostisches Werkzeug vorgestellt, das Verkalkungen direkt sichtbar macht und alle drei bis fünf Jahre wiederholt werden kann. Seit Januar 2024 ist es unter bestimmten Voraussetzungen in Deutschland von der Krankenkasse erstattungsfähig. Wer nicht-verkalkte Plaques erkennen möchte, kann ein CT-Angiogramm mit Kontrastmittel durchführen lassen – in Österreich unter Bedingungen kassenfähig, privat rund 400 Euro. Diese Bildgebung gibt dem ...
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