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Julia Tulipans' Evolution Radio Show

Julia Tulipans' Evolution Radio Show

著者: Julia Tulipan Mag. Julia Tulipan
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🔬 Schluss mit Diät-Frust! Ketogene Ernährung die wirklich funktioniert | Von einer Ernährungswissenschaftlerin erklärt. Konventionelle Diäten haben versagt? Du kämpfst mit Jo-Jo-Effekt und Heißhunger? Hier findest du den wissenschaftlich fundierten Weg: ✅ Keto-Einstieg ohne typische Anfängerfehler ✅ Wann Keto und wann "reicht" Low-Carb ✅ Stoffwechsel richtig verstehen & optimieren ✅ Biohacking für nachhaltige Energie & mentale Klarheit ✅ Praktische Alltagstipps statt komplizierter Theorien ✅ Echte Wissenschaft statt Diät-Mythen Julia Tulipan, M.Sc. - Bestseller-Autorin "Keto-Kompass" & Expertin für metabolische Gesundheit mit über 15 Jahren Erfahrung. Neue Podcasts + Experteninterviews jeden Donnerstag & Sonntag! 💪 Abonniere für deinen metabolischen Erfolg! ℹ️ Hinweis: Unsere Inhalte dienen der Information und Selbsthilfe bei Wohlbefinden. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen verwendet werden.2026 Mag. Julia Tulipan MSc. 代替医療・補完医療 生物科学 科学 衛生・健康的な生活
エピソード
  • 3 Tipps für mehr Energie am Morgen
    2026/08/09
    Link folgt nach Upload YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen Diese Folge wird unterstützt von Naturecan CBD + Melatonin: Julia testet seit einigen Wochen die Kapseln aus mizellarem CBD (5 mg) und Melatonin (1 mg) und zeigt anhand ihrer Oura-Ring-Daten deutliche Verbesserungen bei Schlafzeit, Ruhepuls, Herzratenvariabilität und Schlafeffizienz. Mit dem Code TULIPAN15 erhältst du 15 % Rabatt auf deinen Einkauf. ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: ⏰ Die ersten 30 Minuten nach dem Aufwachen entscheiden maßgeblich über Konzentration, Sättigung und Energie im restlichen Tagesverlauf🥚 Hebel 1 – Protein am Morgen: Mindestens 30 Gramm Eiweiß zum Frühstück (z. B. drei Eier mit Käse, Joghurt mit Nüssen oder 150-200g Hüttenkäse) flacht den Blutzuckeranstieg ab und verhindert Vormittags-Heißhunger🍽️ Frühstücken ist keine Pflicht — entscheidend ist eine bewusste Entscheidung statt eines spontanen Notfallbrötchens zwischen zwei Meetings📊 Wer Kalorien in den ersten zwei Dritteln des Tages isst, fühlt sich laut Julia deutlich besser gesättigt und weniger hungrig☀️ Hebel 2 – Licht und Bewegung: 5-10 Minuten Tageslicht am Morgen, idealerweise draußen mit ein paar Schritten, wirkt als natürlicher Taktgeber für die innere Uhr und beeinflusst Stresshormone💡 Im Winter empfiehlt Julia eine Vollspektrum-Tageslichtlampe oder Rotlicht/Nahinfrarot als Ersatz für natürliches Tageslicht💬 Community-Feedback zeigt: Das Gefühl morgendlicher Trägheit reduziert sich nach wenigen Tagen der Anwendung dieser Hebel spürbar🌬️ Hebel 3 – Nervensystem: Eine 4-6-Atemübung (4 Sek. einatmen, 6 Sek. hörbar ausatmen, 6-8 Atemzüge) hilft, den morgendlichen Alarmmodus zu unterbrechen😌 Bewusstes Entspannen von Schultern und Kiefer während der Atemübung verstärkt den beruhigenden Effekt auf das Nervensystem🔑 Konsistenz bei kleinen, bewussten Hebeln ist wichtiger als die Suche nach dem perfekten, komplizierten Gesundheitsprogramm 📝 ZUSAMMENFASSUNG: In dieser Solo-Episode erklärt Julia, warum die ersten 30 Minuten nach dem Aufwachen einen überproportional großen Einfluss auf den restlichen Tag haben — auf Konzentration, Sättigung und Energielevel. Statt eines perfekten Morgenrituals oder einer aufwendigen Self-Care-Routine geht es ihr um drei biochemisch wirksame Hebel: Blutzucker, zirkadianen Rhythmus und Nervensystem. Der erste Hebel ist Protein am Morgen: Julia empfiehlt mindestens 30 Gramm Eiweiß beim Frühstück, etwa in Form von drei Eiern mit Käse, einem Becher Joghurt mit Nüssen oder 150 bis 200 Gramm Hüttenkäse. Diese Menge flacht den Blutzuckeranstieg ab, macht länger satt und unterbricht die typische Vormittags-Heißhungerspirale. Wichtig ist ihr dabei die Klarstellung: Frühstücken ist keine Pflicht — wer bewusst darauf verzichtet, ist auf einem guten Weg, solange es eine bewusste Entscheidung bleibt und kein "Notfallbrötchen zwischen zwei Meetings". Dennoch zeigt sich laut Julia, dass Menschen, die ihre Kalorien in den ersten zwei Dritteln des Tages essen, sich deutlich besser gesättigt und weniger hungrig fühlen. Der zweite Hebel ist Licht und Bewegung: 5 bis 10 Minuten Tageslicht am Morgen, idealerweise draußen kombiniert mit ein paar Schritten, wirkt als natürlicher Taktgeber für die innere Uhr, signalisiert dem Körper Wachheit und beeinflusst Stresshormone sowie die subjektive Energiewahrnehmung. Für den Winter empfiehlt Julia eine Vollspektrum-Tageslichtlampe oder Rotlicht/Nahinfrarot, mit Links dazu in den Show Notes. Community-Mitglieder berichten, dass sich das Gefühl morgendlicher Trägheit nach wenigen Tagen dieser Praxis spürbar reduziert. Der dritte Hebel betrifft das Nervensystem: Eine einfache Atemübung — vier Sekunden durch die Nase einatmen, sechs Sekunden hörbar durch den Mund ausatmen, für 6 bis 8 Atemzüge wiederholt, begleitet von bewusstem Lösen von Schultern und Kiefer — hilft, aus dem morgendlichen Alarmmodus herauszukommen, bevor Arbeit und To-Dos übernehmen. Julia betont, dass frühe Stressspitzen nicht nur die Stimmung, sondern auch Energie, Konzentration und Snackgelüste beeinflussen. Abschließend hält Julia fest: Nicht das perfekte, komplizierte Gesundheitsprogramm zählt, sondern Konsistenz bei kleinen, bewussten Hebeln. Manchmal verändern drei bewusste Minuten am Morgen mehr als die nächste komplizierte Morgenroutine. Sie schließt mit einer direkten Frage an die Hörerinnen, welcher Morgenhebel — Protein, Bewegung oder innere Ruhe — für sie am stärksten wirkt, und lädt zum Ausprobieren und Feedback in den Kommentaren ein. 🙋‍♀️ MEHR VON JULIA TULIPAN: Julia Tulipan Podcast Shownotes: https://JuliaTulipan.com/podcastJulia Tulipan Instagram: https://juliatulipan.at/igJulia Tulipan TikTok: https://juliatulipan.at/ttAudio Podcast: "Julia Tulipans' Evolution Radio Show" – Überall, wo Du Podcasts hörst! (Spotify, Apple Podcasts, etc.) 🛒 IM VIDEO ERWÄHNTE ...
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    9 分
  • Zystennieren & Keto: Was die Studie zeigt (Mag. Mena Stieger im Interview)
    2026/08/09
    Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen 💥 UNTERSTÜTZT DURCH FOR YOU MULTI ENZYM KOMPLEX! 💥 Startest du mit Low Carb oder Keto, erhöhst Fett & Protein – und plötzlich kommen Völlegefühl, Druck, Übelkeit oder Durchfall? Das ist oft keine „Unverträglichkeit", sondern schlicht: Dein Körper muss die passenden Enzyme erst wieder hochfahren (z. B. Lipase fürs Fett, Proteasen fürs Protein). Genau dafür empfehle ich den ForYou Multi Enzym Komplex mit dem Markenrohstoff DigeZym®: magensaftresistente Kapseln, damit die Enzyme dort ankommen, wo sie gebraucht werden – im Darm. 🎁 20% RABATT: Code JULIA20 👉 Hier bekommst du ihn: ForYou Multi Enzym Komplex * ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🧬 ADPKD ist eine Stoffwechselerkrankung auf Zellebene: Die betroffenen Zellen sind auf Glukose-getriebenes Wachstum programmiert. Ketose entzieht ihnen diesen Wachstumstreiber🔬 Die Kölner Keto-PKD-Studie zeigt bemerkenswerte Ergebnisse: Reduktion des Nierenvolumens, Verbesserung der glomerulären Filtrationsrate und Verringerung des Lebervolumens – Resultate, die man bei dieser Erkrankung noch nie gesehen hat💊 KetoCitra (von Prof. Thomas Weimbs, UC Santa Barbara) kombiniert exogene Ketone und Citrat und hat den Status eines medizinischen Lebensmittels – nicht nur ein Supplement, sondern auf ADPKD-Forschung basierend🩺 Cystatin C ist ein zuverlässigerer Nierenmarker als das Standard-Kreatinin – unabhängig von Muskelmasse, Sport und Proteinzufuhr. Menas eigene Nierenfunktion war mit Cystatin C völlig normal (eGFR >110), obwohl sie laut Kreatinin bereits in Stufe 2 wäre🥩 Pflanzliches Keto war für Mena wegen Reizdarm und Fruktosemalabsorption nicht praktikabel. Animal-based Keto brachte ihr null Verdauungsbeschwerden, besseren Schlaf und mehr Energie📊 Mena ist ein klassischer Lean Mass Hyper Responder (LMHR): Sehr hohes LDL (~300), aber sehr hohes HDL (über 100) und sehr niedrige Triglyceride. Ein CT-Angiogramm zeigte kein Plaque🧠 Oxalate fördern das Zystenwachstum – oxalatarme Ernährung und Citrat (etwa durch KetoCitra) können der Bildung von Oxalatkristallen entgegenwirken⚗️ Grenzwerte für Blutmarker wurden für high-carb-Esser definiert – für ketogen oder karnivor lebende Menschen braucht es eigene Normbereiche. Kreatinin-Erhöhung durch Kreatin-Supplementierung schädigt die Nieren nicht🏋️ Sport (Krafttraining 5–6x pro Woche) ist für Mena eine zweite Säule neben der Ernährung – und beeinflusst Blutmarker wie Kreatinin, was die Interpretation erschwert🔄 Schrittweiser Keto-Einstieg ist empfehlenswert: zuerst Low-Carb, dann sukzessiv auf ketogen umstellen, statt alles auf einmal zu ändern🧪 Wer sportlich ist, viel Protein isst oder Kreatin supplementiert, sollte zusätzlich Cystatin C bestimmen lassen – der Wert ist günstig und oft selbst zahlbar🌿 Positiver Nebeneffekt der ketogenen Ernährung für Mena: ihre Pollenallergie ist verschwunden und sie ist deutlich seltener krank als früher💪 Keto im Alltag funktioniert: Airfryer, hartgekochte Eier, Dosensardinen, Avocado – Büro-Keto ist laut Mena „gar kein Problem" 📝 ZUSAMMENFASSUNG: Mag. Mena Stieger ist 45 Jahre alt, Statistikerin und KI-Entwicklerin bei der Oberbank in Linz – und sie lebt mit ADPKD (Autosomal Dominante Polyzystische Nierenerkrankung), einer genetischen Erkrankung, bei der sich in Nieren und Leber Zysten bilden, die die Organe im Laufe des Lebens zunehmend zerstören. Das Endstadium ist Dialyse oder Nierentransplantation, meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Als Mena die Diagnose bekam – über den Umweg des Herzstillstands ihrer Mutter, die dieselbe Erkrankung geerbt und nie aktiv behandelt hatte – war die Botschaft ihrer Ärzte ernüchternd: „Sie können nichts tun." Mena tat es trotzdem. Als rationale Kämpferin vertiefte sie sich in die Forschungsliteratur und stieß auf die Kölner Keto-PKD-Studie sowie auf die Arbeitsgruppe von Prof. Thomas Weimbs (UC Santa Barbara) – einem der weltweit führenden Forscher auf diesem Gebiet. Die wissenschaftliche Grundlage: ADPKD ist im Kern eine Stoffwechselerkrankung auf Zellebene. Die betroffenen Zellen sind auf Glukose-getriebenes Wachstum programmiert. Indem man ihnen Glukose entzieht – durch ketogene Ernährung – wird dieser Wachstumstreiber gestoppt. Die Studien zeigen inzwischen bemerkenswerte Ergebnisse: Reduktion des Nierenvolumens, Verbesserung der Filtrationsrate, Rückgang des Lebervolumens. Ergebnisse, die man bei dieser Erkrankung so noch nie gesehen hatte. Seit rund vier Jahren ernährt sich Mena ketogen – und ihre Nierenfunktion ist nach aktuellem Stand stabil. Dabei hat sie gelernt, dass ketogene Ernährung individuell angepasst werden muss: Weil sie unter Reizdarm und Fruktosemalabsorption leidet, verträgt sie typische pflanzliche Keto-Lebensmittel wie Chiasamen oder Leinsamen nicht. Zwei Monate sehr animal-basierter ...
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    49 分
  • So viel Eiweiß brauchst du wirklich pro Tag (Dr. Paolo Colombani im Interview)
    2026/08/09
    Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen 💥 UNTERSTÜTZT DURCH OSSENZ! 💥 Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl. OSSENZ ist ein funktionales natives Olivenöl extra mit besonders hohem Polyphenolgehalt – aus früh geernteten Oliven, und jede Charge wird laborgeprüft, damit du weißt, was wirklich drin ist. OSSENZ erfüllt den offiziellen Health Claim: Olivenöl-Polyphenole tragen dazu bei, die Blutfette vor oxidativem Stress zu schützen. Perfekt für alle, denen echte Lebensmittel, Zellgesundheit und Qualität wichtig sind. 🎁 10% RABATT: Code JULIA 👉 Jetzt entdecken: OSSENZ ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🧠 Die offizielle Proteinempfehlung von 0,8 Gramm pro Kilogramm stammt aus einer historischen Mangelvermeidungslogik der Weltkriegszeit – nicht aus einem gesundheitlichen Optimum⚖️ Der neue, evidenzbasierte Zielkorridor liegt bei 1,2 bis 1,6 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag für die meisten Erwachsenen📜 Schon zwischen 1860 und 1890 aßen Menschen mit freier Lebensmittelwahl automatisch genau in diesem Zielkorridor – ein Hinweis auf einen biologisch alten, konservierten Mechanismus🐒 Die Protein Leverage Hypothesis von David Raubenheimer zeigt: Mensch und viele Tierarten steuern instinktiv eine feste Zielmenge an Protein an und essen bei proteinarmer Kost automatisch mehr kalorienreiche Nahrung🩺 Hohe Proteinzufuhr schadet den Nieren nicht – Kohortenstudien zeigen sogar eine sinkende Gesamtsterblichkeit mit steigender Proteinzufuhr, auch bei über 75-Jährigen📦 Der über Stickstoffmessung ermittelte Proteingehalt auf Verpackungen ist praktisch immer überschätzt – bei pflanzlichen Lebensmitteln stärker als bei tierischen🌱 Pflanzliche Proteine wie Soja und Weizen haben aufgrund geringerer essenzieller Aminosäuren und teils schnellerem Abbau eine niedrigere biologische Wertigkeit als tierische Proteine🔬 Das moderne DIAAS-System (seit 2013) bewertet Proteinqualität anhand der Verdaulichkeit einzelner essenzieller Aminosäuren und ist präziser als das ältere PDCAAS-System📈 Oberhalb von etwa 1,6 g/kg Protein pro Tag spielt die Proteinqualität kaum noch eine Rolle, da genügend essenzielle Aminosäuren automatisch mitgeliefert werden🍽️ Praktische Empfehlung: 30 bis 45 Gramm Protein pro Hauptmahlzeit, idealerweise aus tierischen oder kombinierten Quellen🥩 Nur Fisch und Fleisch liefern in üblicher Portionsgröße genug Protein – bei anderen Lebensmitteln muss man kombinieren oder größere Mengen essen🕐 Eine strikte Verteilung der Proteinzufuhr über den Tag ist laut aktueller Forschung nicht zwingend notwendig – eine große Menge in einer Mahlzeit wird nicht verschwendet, sondern später genutzt🦴 Bei veganer Ernährung ohne bewussten Ausgleich zeigt sich in Studien häufig eine deutlich reduzierte Knochendichte 📝 ZUSAMMENFASSUNG: In dieser Episode der Evolution Radio Show spricht Julia Tulipan mit dem Ernährungswissenschaftler Dr. Paolo Colombani über ein Thema, das ihn seit Jahrzehnten begleitet: Protein. Sein Weg begann im Krafttrainingsstudio der 70er- und 80er-Jahre und führte über seine Doktorarbeit über Protein im Ausdauerstoffwechsel bis zu seinem aktuellen Buch "Proteine – von Mindestzufuhr zum Optimum". Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Geschichte der Proteinforschung, die nötig ist, um heutige Missverständnisse zu verstehen. Paolo erklärt, dass die offizielle Proteinempfehlung von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht historisch nicht aus einem gesundheitlichen Optimum entstanden ist, sondern aus einer reinen Mangelvermeidungslogik – geprägt vom Ersten und Zweiten Weltkrieg, als es ums Überleben ging, nicht um Stoffwechseloptimierung. Bereits zwischen 1860 und 1890 aßen Menschen mit freier Lebensmittelwahl automatisch eine Proteinmenge im heute neu hergeleiteten Zielkorridor von 1,2 bis 1,6 Gramm pro Kilogramm – ein Befund, der laut der Protein Leverage Hypothesis von David Raubenheimer sogar über verschiedene Tierarten hinweg gilt. Ein zentrales Thema ist die Widerlegung gängiger Mythen: Weder für die Nieren noch generell ist eine hohe Proteinzufuhr gesundheitsschädlich – im Gegenteil, Kohortenstudien zeigen eine sinkende Gesamtsterblichkeit mit steigender Proteinzufuhr, selbst bei über 75-Jährigen. Auch die Behauptung, überschüssiges Protein "verfaule" im Darm, hält der Evidenz nicht stand. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Proteinqualität: Da der Proteingehalt von Lebensmitteln über die Stickstoffmessung generell überschätzt wird – bei pflanzlichen Lebensmitteln stärker als bei tierischen – und pflanzliche Proteine zudem eine geringere Aminosäurezusammensetzung sowie teils schnelleren Abbau aufweisen (etwa bei Soja und Weizen), sind tierische Proteine im Schnitt deutlich hochwertiger. Das moderne DIAAS-Bewertungssystem bildet diese Unterschiede besser ab als das ältere PDCAAS-System, ist aber noch ...
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    1 時間 5 分
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