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Patient im Mittelpunkt! Über neue Wege im Gesundheitswesen.

Patient im Mittelpunkt! Über neue Wege im Gesundheitswesen.

著者: Christoph Lohfert Stiftung
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概要
In diesem Podcast sprechen Tanja Brunner und Julia Hauck mit Expert:innen über die verschiedenen Aspekte von Patientenorientierung und Patient Empowerment. Neben aktuellen Entwicklungen in Medizin und Gesundheitswesen gehen wir auf die ausgezeichneten Lohfert-Preis-Projekte ein. Unsere Ausgangsfrage basiert dabei stets auf dem "Medizinischen Prinzip" des Stifters Dr. Christoph Lohfert: Wie steht´s mit den drei K: Kommunikation, Koordination und Kooperation?Christoph Lohfert Stiftung 科学 衛生・健康的な生活 身体的病い・疾患
エピソード
  • Lines Vermächtnis - wie wir aus Behandlungsfehlern lernen
    2026/10/22
    Ist ein Kind krank, kann es seine Symptome oft nur unklar äußern. Eltern und Sorgeberechtigte übernehmen dann eine Übersetzerrolle zwischen Behandlungsteam und Kind. Kritische Veränderungen beim Kind nehmen sie häufig früher wahr als das medizinische Personal. Aber wie können sie so kommunizieren, dass die Behandelnden ihre Sorgen ernst nehmen? Und wie können Behandlungsteams die Beobachtungen der Eltern systematisch in die Behandlung einbeziehen?

    Das Projekt „Lines Vermächtnis“ will Eltern darin bestärken, ihre Sorgen anzusprechen – und Behandlungsteams dabei unterstützen, diese Hinweise systematisch in die Versorgung einzubeziehen.

    Konkret bedeutet das:

    1. Eltern sollen ermutigt werden, ihre Beobachtungen und Sorgen anzusprechen - wie zum Beispiel in einem "Elterncoaching", das in Zusammenarbeit mit der DAK, dem Kinder-UKE und der Deutschen Gesellschaft für Patientensicherheit Deutschen Gesellschaft für Patientensicherheit (DGPS) erstmals am 11.1112026 stattfinden wird..

    2. Kliniken müssen Strukturen schaffen, die es ihren Mitarbeitenden ermöglichen, diese Hinweise systematisch aufzunehmen, zu dokumentieren und in die weitere Behandlung einzubeziehen. Hierzu gibt es ebenfalls am Kinder-UKE ein Pilotprojekt.

    Über all das sprechen wir mit Michelle Bayona, Initiatorin von „Lines Vermächtnis“ und Gründerin und Vorsitzende des Vereins Fokus Behandlungsfehler e. V., und mit Prof. Dr. Dr. Irwin Reiss, Ärztlicher Leiter der Sektion Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

    Ausgewählte Links:

    Lines Vermächtnis - https://patientensicherheit.de/line/

    11.11.26: DAK Elterncoaching: https://www.dak.de/dak/unternehmen/patientensicherheit/elterncoaching-gemeinsam-fuer-mehr-patientensicherheit_155900

    Fokus Behandlungsfehler e.V.: https://www.fokus-behandlungsfehler.de/

    DAK - Safety Card für Eltern: https://caas.content.dak.de/caas/v1/media/220582/data/0e6bf8d7d88503aa5b7de6118112f501/patient-safety-card.pdf

    Ryan's Rule, Australien: https://www.qld.gov.au/health/support/shared-decision-making/ryans-rule

    Martha's Rule, England: https://www.england.nhs.uk/patient-safety/marthas-rule/

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    44 分
  • Medizinische Universität Wien/Psychosoziale Dienste Wien: Wie gelingt der Übergang aus der Jugend- in die Erwachsenenpsychiatrie?
    2026/09/04
    Anselm Bründlmayer und Christian Häusler über die Transition aus der Kinder- und Jugend- in die ErwachsenenpsychiatrieDer 18. Geburtstag ist für viele Jugendliche der herbeigesehnte Stichtag. Ab jetzt sind sie erwachsen! Für chronisch oder schwer Kranke wie für Jugendliche mit psychischen Erkrankungen ist dieses Datum jedoch mehr als ein Schritt ins Erwachsenenleben: Er markiert den Übergang von der Kinder- und Jugendpsychiatrie in die Erwachsenenpsychiatrie. Gerade hier brechen Behandlungen häufig ab – mit schweren Folgen für die Betroffenen und hohen Kosten für das Gesundheitssystem. Ein Wiener Pilotprojekt, das die Jury des Lohfert-Preises 2026 lobend erwähnt hat, begleitet die Heranwachsenden in dieser sensiblen Phase und sorgt dafür, dass sie in der Erwachsenenpsychiatrie gut zurechtkommen.

    Wir haben mit Dr. Anselm Bründlmayer von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Medizinischen Universität Wien und DGKP Christian Häusler von den Psychosozialen Diensten Wien über das Projekt "Begleitung der Transition von der Kinder- und Jugendpsychiatrie in die Erwachsenenpsychiatrie" gesprochen.

    Das Interview im Überblick

    (01:29) Welche Aufgaben übernehmen die Psychozialen Dienste Wien, welche die MedUni Wien?

    (03:01) Worum geht es bei diesem Projekt genau?

    (04:29) Was sind genau die größten Herausforderungen?

    (06:31) Warum ist das Projekt ein gelungenes Beispiel für eine gute „Patient Journey“?

    (08:08) Wie viele Kinder Jugendliche und junge Erwachsene nehmen an dem Pilotprojekt teil?

    (10:07) Wie ist die Betreuung – Schritt für Schritt – gestaltet?

    (14:41) Welcher Fall ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

    (16:49) Gibt es Zukunftsvisionen oder Ideen für das Projekt?

    (18:00) Wie überzeugen Sie einen Klinikmanager von dem Projekt?

    (19:03) In aller Kürze: Was machen Transitionsbegleiter:innen?

    (19:23) Wenn Sie einen Wunsch frei hätten: Was würden Sie sich für Ihre heranwachsenden Klient:innen wünschen?

    Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts durch Dr.in Klara Czernin und Dr. Anselm Bründlmayer wurde beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Rostock mit dem Förderpreis der Stiftung für ambulante Psychiatrie im Kindes- und Jugendalter ausgezeichnet. Mehr Info

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    21 分
  • Von der Intensivstation zurück ins Leben: Nicolas Paul über die PICS-Ambulanz an der Charité
    2026/09/02
    Wie sektorenübergreifende Kontinuität für Überlebende einer intensivmedizinischen Therapie gelingen kann

    Immer mehr Menschen überleben eine intensivmedizinische Behandlung. Doch mit der Entlassung aus dem Krankenhaus beginnt für sie oft ein schwieriger Weg. Körperliche, seelische und kognitive Beschwerden begleiten sie zum Teil noch lange. Die ambulante Versorgung nach dem Klinik- und Reha-Aufenthalt erweist sich dabei nachwievor oft als große Herausforderung. Diverse Diagnosen müssen gestellt, Haus- und Facharzttermine koordiniert werden. Hier setzt die PICS-Ambulanz der Charité an: Mit ihrer Ambulanz und sektorenübergreifenden, multiprofessionellen Nachsorge begleitet sie ehemalige Intensivpatient:innen zurück in den Alltag. Die Jury des Lohfert-Preises 2026 hat das Projekt lobend erwähnt.

    Prof. Nicolas Paul ist Professor für Tele-Intensivmedizin und arbeitet als Oberarzt auf einer Intensivstation in der Akutversorgung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Wir fragen ihn: Was genau ist die PICS-Ambulanz, warum gibt es sie (noch nicht überall), welche Chancen liegen auch hier in der Digitalisierung – und was wünscht er sich für das Gesundheitswesen.

    Das Interview im Überblick

    (02:44) Was genau passiert nach einer intensivmedizinischen Behandlung?

    (04:47) Was versteht man unter einer intensivmedizinischen Behandlung?

    (06:45) Was ist das Post-Intensive-Care-Syndrom (PICS)

    "Das Problem ist der Zeitpunkt danach. Also wenn die Patient:innen wieder zu Hause sind und dann letztlich ihre eigene Versorgung selber koordinieren müssen. Und da ist die ambulante Versorgung in Deutschland total fragmentiert organisiert." (N. Paul)

    (12:36) Wie finden die Patient:innen zur PICS-Ambulanz und was passiert dann?

    (17:32) Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit anderen Behandlern?

    (19:48) Warum setzt die PICS-Ambulanz erst nach der Rehabilitation an?

    (22:43) Welche Rolle spielen Angehörige?

    (24:21) Wie funktioniert der Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Bereichen?

    (26:22) Wie lautet die Botschaft, die Sie Entscheidungsträger:innen im Gesundheitswesen mit auf den Weg geben würden?

    (29:48) Ist die PICS-Ambulanz ein zeitlich begrenztes Projekt?

    (33:25) Was macht die PICS-Ambulanz in drei Sätzen?

    (33:58) Was sind die größten Benefits für die Patient:innen?

    (34:51) Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

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    37 分
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