エピソード

  • Guten Morgen, Bayreuth!
    2026/08/01
    Die 150. Bayreuther Festspiele sind mit einer spannungsreichen ersten Woche gestartet, die gleichermaßen durch technologische Experimente und die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte geprägt war. Peter Huth, ehemaliger Chefredakteur der Welt am Sonntag und Kommunikationschef von Axel Springer besprechen die erste Festspielwoche im Podcast von BackstageClassical. Auch Nathalie Stutzmann, Michel Friedman oder Katharina Wagner kommen zu Wort.
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    31 分
  • Guten Morgen, Wolfgang Rathert!
    2026/07/28
    In der anhaltenden Diskussion um das Erbe und die NS-Vergangenheit des Dirigenten Herbert von Karajan plädiert der Musikwissenschaftler Wolfgang Rathert im Podcast von BackstageClassical für eine radikale Entmythologisierung. In seinem neuen Buch „Macht, Ohnmacht, Vermächtnis“ unternimmt Rathert den Versuch, die oft hochemotional geführte Debatte auf eine sachliche, quellenbasierte Ebene zurückzuführen. Karajan habe, so die zentrale These, einen „mephistophelischen Pakt“ mit der politischen Macht geschlossen, um seine Karriere mit rücksichtsloser Konsequenz voranzutreiben.
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    31 分
  • Guten Morgen, Katharina Wagner!
    2026/07/16
    Kurz vor der Eröffnung der Jubiläumsspielzeit zum 150-jährigen Bestehen der Bayreuther Festspiele hat Intendantin Katharina Wagner die Bedeutung einer kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte des Hauses betont. Das Jubiläum sei nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch ein Moment des aktiven Gedenkens und Reflektierens, sagt sie im Podcast des Klassik-Magazins BackstageClassical. Gleichzeitig blickt die Festspielleitung mit Sorge auf die wirtschaftliche Lage, da steigende Kosten und eine schwierige Sponsorenakquise den Grünen Hügel unter Druck setzen.
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    22 分
  • Good morning, Benjamin Bernheim!
    2026/07/05
    Tenor Benjamin Bernheim takes aim at the classical music industry: too many blind dates when it comes to new productions, too much power in the hands of directors, and too much panic about losing relevance. In a conversation with BackstageClassical, he calls for new ways of working, greater honesty, and the courage to accept opera for what it is: a valuable niche art form. Why less can also mean better — and why, in the end, only quality and authenticity matter.
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    32 分
  • »Mehr Ernsthaftigkeit wagen«
    2026/06/25
    Die Sommerlichen Musiktage Hitzacker setzen auf radikale Ehrlichkeit statt auf Klischees. Intendant Oliver Wille kritisiert oberflächliches Jugendmarketing und fordert mehr Sensibilität im Umgang mit Machtmissbrauch. Mit dem Motto »Von wegen Papa Haydn« rücken die 81. Sommerlichen Musiktage Hitzacker (25. Juli bis 2. August) Joseph Haydn als revolutionären Erfinder in das Zentrum ihres Programms. Intendant Oliver Wille will das Festival nutzen, um die »unmittelbare Kraft« und den intelligenten Humor des Komponisten neu zu beleuchten. In der Debatte um ein jüngeres Publikum warnt Wille im BackstageCLassical-Podcast vor einer bloßen Anbiederung durch Lifestyle-Themen, während er im Fall des Dirigenten John Eliot Gardiner zu einer neuen Sensibilität mahnt, aber vor pauschalen Vorverurteilungen warnt.
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    30 分
  • Guten Morgen, Yoel Gamzou!
    2026/06/18
    Klare Worte und große Ambitionen: Yoel Gamzou tritt sein Amt als Generalmusikdirektor der Polnischen Nationaloper an. Gemeinsam mit Intendant Boris Kudlička will er das Haus grundlegend erneuern – mit mehr Gegenwartsbezug und künstlerischem Risiko.
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    30 分
  • Guten Morgen Hein Mulders!
    2026/06/11
    Nach einer 15-jährigen Sanierungsodyssee und Kosten von rund 1,5 Milliarden Euro bereitet sich die Kölner Oper auf ihre Rückkehr zum Offenbachplatz vor: Die Sanierungen sind abgeschlossen, die neue Saison findet im frisch renovierten Haus statt. Doch hinter dem Glanz der neuen Spielstätten verbirgt sich ein existenzieller Konflikt: Intendant Hein Mulders erklärt im Podcast von Backstage Classical , warum sich eine Stadtgesellschaft Kultur leisten sollte – und warum massive Einsparungen im Laufenden Betrieb gefährlich wären. Dieser Podcast wird unterstütz von: www.future-demand.com/backstage
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    32 分
  • Die Orchester der Zukunft
    2026/06/05
    Mehr Vielfalt in den Programmen, gezielter KI-Einsatz im Marketing und neue Ausbildungsmodelle: Beim Podcast „Takt und taktlos“ haben Branchenvertreter am Rande des Deutschen Orchestertages zentrale Zukunftsfragen des Musikbetriebs diskutiert. Marlene Brüggen, Leiterin der künstlerischen Planung beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO), zog eine positive Bilanz der Initiative „Kein Konzert ohne Komponistin“. Trotz teils heftiger Kritik in sozialen Netzwerken habe das Orchester die höchste Auslastung seiner Geschichte erreicht. Repräsentation sei jedoch nur ein erster Schritt, betonte Brüggen. Projekte wie „Composing While Black“ und die kommende Saison unter dem Motto „Ach Mensch“ zielten auf eine stärkere intersektionale Vielfalt und gesellschaftliche Reflexion. Anselm Rose, Geschäftsführer der Rundfunk-Orchester und -Chöre Berlin (ROC), sieht in der Digitalisierung eine strategische Notwendigkeit. Derzeit entwickle man ein KI-gestütztes System zur gezielteren Ticketvermarktung. Mithilfe von „Taste Clustern“ sollen neue Publikumsschichten erschlossen werden, die über klassische Abonnements kaum erreichbar sind. Die künstlerische Entscheidungshoheit bleibe jedoch ausdrücklich beim Menschen. Andrea Tober, Rektorin der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, verwies auf einen Wandel in den Berufsvorstellungen junger Musiker. Starre Orchesterstellen verlören an Attraktivität, während flexible „Patchwork“-Karrieren an Bedeutung gewännen. Ausbildungsinstitutionen müssten darauf reagieren und Exzellenz neu definieren – über technische Perfektion hinaus. Einigkeit bestand darin, dass programmatische Öffnung, datenbasiertes Marketing und flexiblere Strukturen entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Musikbetriebs sind.
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    49 分