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BEHIND THE BEAT Producer Podcast

BEHIND THE BEAT Producer Podcast

著者: BEAT Magazine
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The Behind The BEAT Podcast features interviews and relaxed conversations with producers like you and me. They share three of their tracks and answer your top questions about music production. It's all about "create, learn, improve."BEAT Magazine 音楽
エピソード
  • Episode #60 mit Mareile Heineke von Qobuz
    2026/06/01

    Diese Folge widmet sich Mareile Heineke von Qobuz, mit der wir mehr Klarheit und Transparenz über die Themen KI, Katalog, Kreativität und Kuration/Playlisting im Streaming-Bereich schaffen.

    Im Streaming dreht sich alles um Zahlen. Eine davon fiel 2025 besonders auf: 147. Dabei handelt es sich um den prozentualen Zuwachs an NutzerInnen, die der französische Dienst Qobuz in Deutschland verzeichnen konnte. Das Wachstum hierzulande ist kein lokales Phänomen. Auch in den USA darf sich Qobuz über eine wachsende Beliebtheit erfreuen, erhielt Empfehlungen von führenden Influencern und knackte im iOS-Appstore die Top-5. Das kommt zwar noch keiner Revolution gleich – ist aber ein klarer Beleg dafür, dass das Unternehmen viele Dinge richtig macht.

    Auf dem Papier gleichen sich die Streamer immer mehr an. Wie Mareile Heineke von Qobuz betont, sind die Kataloge inzwischen nahezu deckungsgleich,was immerhin den Vorteil hat, dass man sich nicht sorgen muss, beim Wechsel den Zugang zu den eigenen Favoriten zu verlieren. Andererseits hat auch die Konkurrenz endlich den Wert hochauflösender Musik erkannt, obwohl Qobuz ihr auf diesem Gebiet weiterhin mit einigen technischen Innovationen weiterhin voraus bleibt. Was bewegt also so viele, den Marktführern den Rücken zu kehren?

    Für Heineke steht fest: Es ist die Community, die sich hier wieder einstellt. Sie selbst hört noch immer gerne Radio und schätzt die Vorstellung, etwas gleichzeitig mit anderen zu teilen. Qobuz ist in gewisser Weise der Versuch, dieses gemeinschaftliche Gefühl in die digitale Welt zu übertragen: Playlists werden von Musikbegeisterten auf der ganzen Welt zusammengestellt, ein hauseigenes Magazin bietet Artikel, Interviews und Empfehlungen und mit Produkt-Tests und Hifi-Features werden auch Audiophile miteingebunden. Es ist eine vorgelebte Alternative zu einer Welt KI-generierter Tracks, die von anonymen Botfarmen gestreamt werden.

    Mit einigen Initiativen hat Qobuz einen Weg eingeschlagen, der für mehr Transparenz sorgen soll. In diesem Sinne hat Mareile mit uns ein wenig den Schleier darüber gelüftet, wie bei Qobuz der Weg in die Playlists verläuft und warum mehr Menschlichkeit im Streaming ein Plus für alle darstellt.

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    46 分
  • Episode #59 mit Kevin von HOFA
    2026/05/05

    Diese Folge widmet sich Kevin Kleinschmidt von HOFA, der erklärt, wie man mit der richtigen Raumakustik auch mit einem schmalen Budget mehr aus der eigenen Musik holt.

    “Raumakustik” klingt zunächst einmal deutlich weniger sexy als “Gear-Porn” oder “Produktion”. Dabei lässt sich das Potential dieser Bereiche nur sehr rudimentär ausschöpfen, ohne die Raumakustik des eigenen Studios zu berücksichtigen. Wer sich also fragt, warum der eigene Mix zu Hause satt und druckvoll klingt, im Auto oder Club aber dünn und schwach, sollte sich mit dem Thema unbedingt tiefer befassen.

    Der Aufstieg von HOFA zu einem der führenden Anbieter von Raumakustik beginnt im wahrsten Sinne des Wortes im “underground”. Eine Führung durch das Salzbergwerk Bad Friedrichshall fasziniert den Audio-Engineer Jochen Sachse - alles hier scheint der gängigen Lehrmeinung zu widersprechen: “Die schiere Größe des Bauwerks mit seinen harten, parallelen Steinwänden sowie die augenscheinlich fehlenden Akustikmaßnahmen standen im krassen Widerspruch zur wahrgenommenen Akustik. Mein Klatschen, Schnipsen, Rufen und Pfeifen löste einen angenehm balancierten, faszinierenden Nachhall aus – das hätte ich in so einem Objekt nie vermutet.”

    Bergwerke haben eine “chaotische” Akustik – vielleicht, so Sachse, sollten Studios das auch haben. Doch steckt in dem Chaos natürlich eine Methode. Und genau entlang dieser entscheidenden Grenze verlaufen die Lösungen von HOFA, in denen innovative Materialien auf die Umsetzung physikalischer Erkenntnisse treffen. Raumakustik ist hier weniger trockene Theorie, sondern die Basis für direkt einsatzfähige Produkte wie Basstraps, Akustikgardinen und Diffusoren. Auch hausinterne Software-Lösungen wie Room EQ Wizard und ein eigener DDP-Player fügen sich nahtlos in die Palette ein.

    Wie im Gespräch mit Kevin Kleinschmidt, Leiter für Produktentwicklung, Raumakustikmessung und Beratung, klar wird, darf aber auch eines nicht fehlen: Das ständige genaue Hinhören, das keine noch so genauen Messungen, Modelle und Maßnahmen ersetzen kann. Und das ist, in einer Zeit der Entmystifizierung der Kreativität, irgendwie dann doch recht sexy.

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    1 時間 16 分
  • Episode #58 mit Dave Stapleton
    2026/04/10

    Diese Folge widmet sich dem Pianisten, Produzenten und Label-Inhaber Dave Stapleton, der auf seinem neuen Album “Quiet Fire” den Jazz im elektronischen Loop neu erfindet.

    Der nie um eine großspurige Aussage verlegene Noel Gallagher hat einmal zu Protokoll gegeben, Jazz sei, wenn “vier Musiker gleichzeitig einen anderen Song spielen, in einem anderen Tempo und einer anderen Tonart.” Vielleicht sollte er es einmal mit “Quiet Fire” probieren. Denn das, was Dave Stapleton hier präsentiert, ist zweifelsfrei Jazz – ansonsten aber das genau Gegenteil der humorhaften Horrorversion, die der Oasis-Songwriter zeichnet.

    Für sein erstes Solo-Album seit 12 Jahren verschloss sich der Waliser in seinem Studio, um dort in langen, fokussierten Sessions eine betont langsame, atmosphärisch schwelende Musik zu erschaffen, in denen die instrumentalen Performances nicht oberflächlich beeindrucken, sondern vielmehr durch ihre unterschwellige Intensität immer tiefer in eine zeitlose Zwischenwelt ziehen.

    Stapleton nahm sich dafür als Pianist zurück, um sich auf seine Rolle als Produzent zu fokussieren. Das Spannende dabei ist, dass jeder Track hier auf Aufnahmen baut, die Stapleton mit langjährigen Weggefährten im Studio eingespielt hat, darunter beispielsweise dem großartige Schlagzeuger Elliot Bennett sowie Trompetenspieler und Jazz-Erneuerer Nils-Petter Molvaer, dessen aktuelle Live-Veröffentlichung Stapleton gerade auf seinem eigenen Label “Edition” herausgegeben hat.

    So kann man sehr genau die Rolle beobachten, welche die elektronische Ebene in Komposition und Produktion bei einer Musik spielt, von der immer noch manche meinen, sie müsse live und vor einem Publikum entstehen. Es ist eine, wie ein Song-Titel es auf den Punkt bringt, “Evoluton Music”, die Fragen stellt: “Wo hört Performance auf und fängt Produktion an?” “Welches Verhältnis haben Mensch und Maschine?” Und: Warum packt mich diese so subtile Musik so viel mehr als die letzten, längst vergessenen Oasis-LPs?

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    49 分
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