エピソード

  • Halve 154 - Sprecht mich nicht an!
    2026/10/10

    Wir haben königlichen Besuch: Charles liegt im Studio rum und genießt sein Leben. Charles ist ein Hund, kann nicht sprechen und war auch nicht angekündigt.

    Mo wurde im Park mit Hund angesprochen und hat erst zehn Meter später überlegt, ob das vielleicht ein Flirt war. Er hat sich dann Kopfhörer aufgesetzt. Daraus wird irgendwie die Frage, warum man im Alter keine neuen Freunde mehr findet, und ein Surfclub, den es noch nicht gibt. Bedingung für alles: einmal im Jahr surfen, sonst braucht man Mo gar nicht erst ansprechen.

    Außerdem: Fitnesstrainerinnen, die nicht schwitzen. Sprite gegen Kater. Dennis trinkt jeden Abend einen halben Liter Wasser und will das nicht als Gesundheitstipp verstanden wissen. Pan’s Labyrinth im Kino, überraschend auf Spanisch. Ein neues Tattoo aus Barcelona und die Frage, welches Logo man sich stechen lassen würde. Und Mo muss Montag eine Laterne basteln und kann nicht basteln.

    Im Biertalk: Abarratia IPA Sans Alcool, ein alkoholfreies IPA aus dem Baskenland, von Mo aus dem Südfrankreich-Urlaub mitgebracht. Erst kurz bitter, dann überraschend gut. 5 von 5 Kronkorken von beiden. Unser erstes alkoholfreies IPA, sagt die Statistik.

    Apropos: Die Bierstatistik ist online. Alles, was wir in den letzten Jahren im Podcast getrunken haben, schön aufbereitet: https://dennisotte.github.io/bierstatistik/

    Hinweis: Die nächste Folge kommt erst in drei Wochen. Keine Ferien, es passt nur terminlich nicht.

    Neue Folge, überall, wo’s Podcasts gibt.

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    46 分
  • Halve 153 - Keine Freunde, aber Wellen!
    2026/09/26

    Wir sind zurück aus der Sommerpause. Mo war in Frankreich surfen und hat festgestellt: 20 Leute im Wasser, alle Deutsche. Und trotzdem keiner davon sein Freund. Deshalb hier ganz offiziell: Wenn du in Köln wohnst und surfst, melde dich bitte. Mo sucht dich.

    Wir gründen gedanklich schon mal einen Surf-Stammtisch samt Flohmarkt, klären Aufnahmerituale (nackt, mit verbundenen Augen, auf dem Brett) und ärgern uns über die NRW-Surfhalle, die mal wieder im Baustopp steckt. Dennis war derweil in Italien. 40 Grad im Kolosseum, sechs Aida-Bussen hintereinander und einer Raftingtour auf dem Tiber mit genau zwei Stromschnellen.

    Im Biertalk gibt's ein Blanche IPA aus der Bretagne. Es riecht ein bisschen nach Hanf, ist leicht, fruchtig und gar nicht so bitter. Für Dennis ist es das erste Alkoholische Bier seit zwei Monaten. Außerdem zwingt Mo nach einem Lauf seine vegetarischen Kollegen zum falschen Döner, und wir bekommen eine Einladung zum Oktoberfest. Die kommt allerdings für nächstes Jahr.

    Folge teilen, Mo Freunde finden. Prost! 🍺

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    51 分
  • Sommerbiertalk 7: Floris Kaktus und der Combo Breaker
    2026/09/05

    Sieben statt sechs – wir haben einfach noch eine Woche drangehängt. Mit dabei: noch mal Marius, der über Nacht geblieben ist und diesmal offiziell zum Wiederholungsgast wird. Nebenbei kommt raus, dass Mo und Marius tatsächlich in einer Spiegel-TV-Doku übers Belgische Viertel zu sehen sind – zwei Sekunden lang, aber immerhin.

    Diese Woche im Glas: Floris Kaktus, ein belgisches Fruchtbier, 4,2%, giftgrün und limettig – sieht aus wie Gurkenbier, schmeckt aber komplett anders. Wir sind uns einig: sehr lecker, viereinhalb von fünf. Marius bleibt skeptisch und vergibt nur eine 3 – der offizielle "Combo Breaker" der Bonusfolge.

    Highlight der Folge: Marius bewertet spontan alle Etiketten der bisherigen sechs Sommerbiertalk-Biere, ohne sie probiert zu haben. Maisel & Friends gewinnt, Gaffel Fastenbier haut ihn nicht vom Hocker, und Meenzer Juze findet er "zu flippig".

    Damit ist der Sommer wirklich vorbei. Danke fürs Zuhören!

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    16 分
  • Sommerbiertalk 6: Hazy IPA & ein Fremder
    2026/08/29

    Der letzte Biertalk der Sommerferien – und wir haben uns selbst noch eine Überraschung gegönnt: ein spontaner Gast. Marius vom Wiener Platz, seines Zeichens Musiker und laut eigener Aussage "langjähriger Fan", wird kurzerhand vors Mikro gezerrt und bewertet mit.

    Diese Woche im Glas: Maisel & Friends Haze IPA, mit Etikett von Lobster Robin, 6%. Die Marke, die uns seit sechs Jahren noch nie enttäuscht hat. Fruchtig, süffig, tolle Farbe, erinnert Dennis an einen guten Abend in einer englischen Bar. Selbst der frisch die-Zähne-geputzt-Test besteht es.

    Fazit: eine stabile Viereinhalb bis Fünf – je nachdem, wen man fragt.

    Marius' Fazit als unabhängiger Straßen-Experte: gutes Sommerbier, perfekt zum Grillen danach.

    Damit sind sechs Wochen Sommerferien, sechs Biere, ein Grande Finale geschafft. Danke fürs Zuhören diesen Sommer!

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    20 分
  • Sommerbiertalk 5: Bestes Bier der Reihe?
    2026/08/22

    Woche fünf – und wir sind uns einig: das hier könnte der beste Biertalk aller Zeiten werden. Bisher jedenfalls eine sehr gute Quote an Treffern.

    Diese Woche im Glas Monkey Temple, ein Weizenbier mit echtem Madagaskar-Bourbon-Vanilleextrakt und Bananennoten, 4,6%, in der Dose. Farblich ein Traum – trüb-gelb, irgendwo zwischen Ananassaft und Bernstein. Wir raten wild, wo das Bier herkommt (Belgien? Thailand? Aladdin-Vibes?) – tatsächlich: Budapest, Ungarn. Von einer Craft-Beer-Szene, von der wir noch nie gehört hatten.

    Ergebnis: volle 5 von 5. Eines der besten Biere der ganzen Reihe.

    Außerdem dabei: die Frage, ob man zu Käsekuchen Bier trinken sollte, ein Vergleich mit Harry-Potters Butterbier, und die Ankündigung einer eigenen Bier-Statistik, die wir zum Jahresende mal auswerten wollen.

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    20 分
  • Sommerbiertalk 4: Endlich das passende Glas
    2026/08/15

    Woche vier, "Reise durch Belgien" Mo hat über seine MitbewohnerInnen mittlerweile eine ganze Belgien-Bier-Connection aufgebaut – inklusive eigenem, extra angefordertem Bierglas. Ergebnis: zum ersten Mal in sechs Jahren Biertalk trinken wir ein Bier aus dem passenden Glas.

    Diese Woche im Glas: ein belgisches Trappisten-Ale, 6,2%, mit einem ziemlich albernen Etikett. Geschmacklich: Apfel, Birne, leicht säuerlich, erinnert entfernt an ein Kriek-Bier, nur ohne die Süße. Interessant, aber nicht unser Favorit – wir landen bei einer 3.

    Außerdem dabei: die ewige "Scheißarbeit"-Wahrheit. Alte Gläser aus dem Familienbestand mit Luftbläschen vom Glasbläser, und zum Schluss ein Talk über CSD, Community und warum Parteiwagen da eigentlich nichts verloren haben.

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    22 分
  • Sommerbiertalk 3: Der tote Priester im Glas
    2026/08/08

    Mitte der Sommerferien, und wir brechen direkt unsere eigene Regel: kein Starkbier mehr, hieß es letztes Jahr. Diese Woche haben wir trotzdem eins mitgebracht. Weil's halt Tradition ist. Nebenbei ging's ums Nicht-in-den-Urlaub-fahren, Firmenläufe für Freizeit-Shirts und die Frage, ob man am Vatertag über Arbeit reden sollte (nein).

    Diese Woche im Glas: Maitre, ein belgisches Quadrupel-Trappistenbier, 9,5%. Das Etikett zeigt einen toten Priester mit Bart – Grund genug für den Kauf. Farblich wie Erdöl, dickflüssig wie Honig, und wir hatten ehrlich gesagt Angst davor. Kam dann anders: Kaffeenoten im Nachgang, Fruchtnoten dazwischen, Kandiszucker in der Zutatenliste (in Deutschland wegen Reinheitsgebot gar nicht erlaubt). Komplett fernab von allem, was wir sonst mögen – und trotzdem das beste Starkbier, das wir je hatten. 4 von 5.

    Außerdem dabei: eine kleine Zutatenlisten-Recherche zum deutschen Reinheitsgebot, Erinnerungen an vergangene Starkbier-Katastrophen (Eulenschiss lässt grüßen) und ein kurzer Abstecher zu Protein-Bier, über das wir wirklich nicht mitreden können.

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    26 分
  • Sommerbiertalk 2: Zu dunkel für Bernstein
    2026/08/01

    Woche zwei, und wir haben direkt mal die WM abgehakt (Fazit: Sommermärchen 2026, mega peinlich, aber okay) und sind über Star Trek, alte Schallplattensammlungen der Eltern und ein Terrorgruppe-Konzert in Berlin gestolpert, bevor überhaupt ein Bier aufgemacht wurde.

    Diese Woche im Glas: das Gaffel Fastenbier, 5,8%. Laut Etikett bernsteinfarben, malzig und kräftig – für uns aber eher zu dunkel, zu schwer, zu sehr "Beschiss an Gott". Fazit: eines der schwächeren Biere bislang, geht ordentlich auf den Magen. Wir landen bei einer 2,5.

    Außerdem dabei: die alljährliche Enttäuschung über die ausbleibende Gratisprobe vom Craft Beer Shop, ein Deep Dive ins Köln-Düsseldorf-Kölsch-Altbier-Bashing (sind wir eigentlich zu voreingenommen?), die Gaffel-Mühlen-Connection, über die niemand so richtig Bescheid weiß, und wieso wir als Mikroinfluencer ehrlicher sein können als die Großen, weil uns keine Biermarke bezahlt.

    Fazit der Folge: nicht jedes Bier kann ein Hit sein. Nächste Woche wird's härter.

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    26 分