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ZUKUNFT STADT

ZUKUNFT STADT

著者: Fakultät für Architektur und Raumplanung TU Wien
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ZUKUNFT STADT – Ein Podcast der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung und der gebauten Umwelt. Im Podcast sind neben öffentlichen Veranstaltungen auch spannende Gesprächsrunden zu vertiefenden Themen zu hören, es werden Publikationen von Kolleg:innen vorgestellt und Einblicke in Forschung und Lehre an der Fakultät gegeben. instagram.com/zukunftstadt.podcast ar.tuwien.ac.atFakultät für Architektur und Raumplanung, TU Wien 科学
エピソード
  • #45 Erdgeschoss beleben: Herausforderungen und Perspektiven in der Leerstandsaktivierung
    2026/08/13

    In dieser Folge des Zukunft Stadt Podcasts sprechen Mara Haas und Lena Schartmüller über das Thema Leerstand in der Erdgeschosszone und fragen: Wie kommen gemeinwohlorientierte Initiativen und Kleinstunternehmen eigentlich zu leistbarem Raum - und welche Rolle spielt die Stadtplanung dabei?

    Zu Gast waren Ruth Fartacek (WieNeu+), Julia Dudas (Solidar:Raum) und Peter Halwachs (Wirtschaftsagentur Wien). Im Gespräch geht es um die Bedeutung der Erdgeschosszone für lebendige Grätzl und die Stadt der kurzen Wege, Förder- und Beratungsangebote sowie Hürden, die bei der Finanzierung und Verfügbarkeit von passenden Räumen - insbesondere für gemeinwohlorientierte Akteur:innen - in der Aktivierung von Leerständen im Erdgeschoss bestehen.

    Mara Haas ist Doktorandin an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Sie studierte ebendort Raum­planung und war in München und Wien in Planungsbüros tätig. In ihren Forschungstätigkeiten beschäftigt sie sich mit sozialen Innovations- und Transformationsprozessen als Aufgabe nachhaltiger Stadtentwicklung. Ein aktueller Schwerpunkt liegt dabei auf Leerstandsaktivierung als Beitrag zu einer suffizienz-orientierten Stadterneuerung.

    Lena Schartmüller hat an der TU Wien Raumplanung und Raumordnung studiert. Seit 2017 begleitet sie intensiv den Aufbau der gemeinwohlorientierten Plattform WeLocally.at (insb. Raumteiler und lokales Crowdfunding; Wien: imGrätzl.at). Ausgehend davon und auf Basis ihrer zweijährigen Projektassistenz beim F&E-Projekt Mischung: Nordbahnhof entstand 2020 ihre Diplomarbeit zu kooperativer Raumnutzung von Einzel- und Kleinstunternehmen und den Potenzialen dieses Raumtyps für die Stadtteil- und Regionalentwicklung. Seit 2021 lehrt und forscht sie an der TU Wien. Seit April 2024 arbeitet sie als Universitätsassistentin am Forschungsbereich für Örtliche Raumplanung an der TU Wien, wo sie u. a. an ihrer Dissertation zu kooperativ genutzten Räumen schreiben wird.

    Julia Dudas ist Mitgründerin der Solidarischen Landwirtschaft Ouvertura und engagiert sich für eine nachhaltige, gemeinschaftsorientierte Form der Lebensmittelversorgung. Ouvertura verbindet ökologische Landwirtschaft mit solidarischer Ökonomie und einer aktiven Gemeinschaft. Ein Schwerpunkt ihrer aktuellen Arbeit ist der Solidar:Raum in Wien, den Ouvertura gemeinsam mit GeLa Ochsenherz aufgebaut hat. Der Solidar:Raum versteht sich als Ort für faire Lebensmittelversorgung, Gemeinschaft, Austausch und gelebte Nachhaltigkeit.

    Ruth Fartacek ist Geographin und arbeitet für das Stadterneuerungsprogramm WieNeu+, das sich der Entwicklung innovativer Ansätze für die Transformation der Bestandsstadt zum Ziel gesetzt hat. Dort ist sie unter anderem für die Themen Erdgeschosszone und Mieter*innen-Partizipation verantwortlich.

    Peter Halwachs leitet die Abteilung Grätzlwirtschaft & Produktion der Wirtschaftsagentur Wien. Gemeinsam mit seinem Team begleitet er Unternehmen unterschiedlicher Größen aus den Bereichen Nahversorgung, Produktion sowie Handwerk und Gewerbe bei der Umsetzung von Investitionsvorhaben in Wien. Als Abteilungsleiter verantwortet er die Beratung zu Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten sowie die Begleitung bei Behörden- und Genehmigungsverfahren. Sein Team steht den Unternehmen dabei praxisnah und direkt vor Ort zur Seite. Ziel ist es, Wiener Betriebe bei Investitionen und ihrer Weiterentwicklung zu stärken und damit den Wirtschaftsstandort Wien nachhaltig zu fördern.

    Credits Podcast
    Folge #45
    Konzept und Moderation: Mara Haas, Lena Schartmüller
    Aufnahme, Audio und Schnitt: Larissa Benk, Lena Hohenkamp

    ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher

    Intro Musik: Jakob Kotal

    Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.

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    57 分
  • #44 Stummes Erbe - Queerfeministische Bestandspflege tabuisierter Räume.
    2026/07/30

    Wer oder was bleibt in der Architektur und Planung stumm oder wird verstummt? Wer oder was ist in der Architektur und Planung laut? Wer kann etwas erben und besitzen und wer wird davon ausgeschlossen?

    In Folge #44 spricht Sophie Stackmann mit Elke Krasny, Julia Nuler und Christian Haid über queerfeministische Perspektiven auf den gebauten Bestand und reflektieren den klassischerweise männlich-dominierten Kanon der Architektur. Es geht außerdem um Herausforderungen und Assoziationen, die mit einer Vielstimmigkeit einhergehen. Ausgangspunkt der Folge ist die Publikation Unvoiced Heritage - Queerfeminist Care for Tabooed Spaces, die open access auf der Website der TU Wien Academic Press verfügbar ist.


    Referenzen und Empfehlungen:

    • Caroline Criado-Perez 2020: Unsichtbare Frauen. Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert. btb Verlag, München.
    • Henrike Kohpeiß 2023: Bürgerliche Kälte. Affekt und koloniale Subjektivität. Campus Verlag, Weinheim.
    • Larry Mitchell, Ned Asta 1977: The Faggots & Their Friends Between Revolutions. Nightboat Books, New York.
    • Pipilotti Rist 1995: I Am a Victim of This Song.
    • ⁠Forschung: Stummes Erbe – Queerfeministische Bestandspflege tabuisierter Räume.


    Seit Februar 2023 ist Sophie Stackmann Universitätsassistentin für Denkmalpflege und Bauen im Bestand an der TU Wien. Zuvor wissenschaftliche Mitarbeiterin am KDWT der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und 2019–2021 im DFG-Projekt zu Architektur- und Planungskollektiven der DDR. Promotion 2022 zum Integritätsbegriff in den Denkmalwissenschaften (Stipendium der Johannes-Rau-Gesellschaft). Studium der Kunstgeschichte und Denkmalpflege in Bamberg.


    Julia Nuler verknüpft in ihrer Praxis als Architektin, Forscherin und Lehrende Fragen zu Raum mit feministische Zugängen. Architekturstudium an der Akademie der bildenden Künste Wien und in Kopenhagen. Mitbegründerin der frauengeführten Büros miss_vdr architektur und Häfele Nuler Architektinnen; mehrere Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Raumgestaltung und Entwerfen. Mitwirkung im queer-feministischen Kollektiv Claiming*Spaces, u. a. „Whose History?“ (AzW, 2022). Aktuell Dissertation zu Halina Skibniewska und deren Verhältnis zu Normen.


    Elke Krasny ist Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien. Forschungen, Publikationen und Vorträge zu Care in Architektur und Urbanismus sowie zeitgenössischen kuratorischen/künstlerischen Praxen; Ausstellung „Hands-On Urbanism“ bei der Architekturbiennale Venedig 2012. In Anerkennung ihrer Beiträge zur feministischen Forschung wurde sie 2023 mit dem Gabriele Possanner Staatspreis ausgezeichnet. Mitherausgeberin u. a. von Critical Care. Architecture and Urbanism for a Broken Planet (MIT Press, 2019) , Curating with Care (Routledge, 2023), Feminist Infrastructural Critique (FKW Journal, 2024) sowie Abundance not Capital. The Lively Architecture of Anupama Kundoo (MIT Press, 2025).


    Christian Haid ist Soziologe, Architekt, Stadtforscher, Kurator und Lehrender. Forscht im DFG-SFB 1265 „Re-Figuration von Räumen“ an der TU Berlin; Mitgründer von POLIGONAL, einer in Berlin ansässigen Praxis an der Schnittstelle von Stadtforschung, kultureller Produktion und Gestaltung. Schwerpunkte: queere Raumpraktiken, urbane Ökologien, Übersetzung raum- und sozialtheoretischer Ansätze in Planung. Haid entwickelt interdisziplinärer Methoden (Storytelling, Oral History, Sound, Mapping, spekulative Ansätze) und publiziert zu informellen Urbanismen, Storytelling als räumlicher Praxis und queeren Räumen. Projekte wie Constellations untersuchen Aktivierung marginalisierte Raumgeschichten als Gestaltungswissen sowie Entwicklung kollektiver Zukünfte jenseits normativer Raumordnungen.


    Credits Folge #44

    Konzept und Moderation: Sophie Stackmann
    Aufnahme, Audio und Schnitt: Larissa Benk

    ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang, Nico Schleicher
    Intro Musik: Jakob Kotal

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    54 分
  • #43 Teaching Architecture - Lecture by Nikolaj Schultz (Part 2)
    2026/07/16

    In Folge #43 hören wir den zweiten Teil vom Vortrag des Soziologen Nikolaj Schultz (gehalten am 14.04.2026 im Prechtlsaal der TU Wien) – gehostet von Susann Ahn und Ariane Sept. Ausgehend von seinem gemeinsam mit Bruno Latour veröffentlichten Buch „Zur Entstehung einer ökologischen Klasse“ richtet Schultz den Blick auf die Architektur als Disziplin, die sich angesichts tiefgreifender ökologischer und gesellschaftlicher Transformationen neu verstehen muss, um neue Vorstellungswelten zu eröffnen. Er fordert dabei Architekturstudierende und -lehrende dazu auf, die enorme gesellschaftliche Bedeutung ihres Fachs zu erkennen und dessen Potenzial für eine sozial-ökologische Transformation aktiv zu nutzen.


    Susann Ahn ist Architektin und Wissenschaftlerin. Ihre Forschung bewegt sich zwischen Architektur, Urbanismus und transdisziplinären Transformationsprozessen mit einem besonderen Fokus auf sozial-ökologische Fragestellungen, kooperative Planungsansätze und die Zukunft urbaner Räume.

    Nikolaj Schultz (DK), Soziologe, Dr. phil., Assistenzprofessor für Sozialtheorie und ökologisches Denken an der Aarhus School of Architecture, ist eine der führenden Persönlichkeiten seiner Generation in den Sozialwissenschaften. In seiner Arbeit untersucht er die Schnittstelle zwischen Soziologie, Existentialismus, Politik und der Klimakrise. Schultz war ein enger Mitarbeiter des verstorbenen französischen Philosophen Bruno Latour (1947–2022), mit dem er gemeinsam das Werk „On the Emergence of an Ecological Class: A Memo“ (2022) verfasste, das in 16 Sprachen übersetzt wurde. Das Buch fordert die Schaffung einer politischen Klasse, deren Schwerpunkt auf der Sicherung der Bewohnbarkeit des Planeten liegt.

    Ariane Sept ist Stadt- und Regionalsoziologin und Universitätsprofessorin für Raumsoziologie. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit gesellschaftlichem Wandel, nachhaltiger Stadtentwicklung sowie der Rolle von Partizipation, Experimenten und Reallaboren für die Gestaltung lebenswerter Städte.

    Dieser Podcast wird in Englisch ausgestrahlt und besteht aus zwei Teilen. (Teil 2/2)

    Credits Podcast

    Folge #43

    Konzept und Moderation: Susann Ahn, Ariane Sept, Madlyn Miessgang

    Aufnahme, Audio und Schnitt: Madlyn Miessgang und Nico Schleicher

    ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher

    Intro Musik: Jakob Kotal

    Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.


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    51 分
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