『Wohlstand für Alle』のカバーアート

Wohlstand für Alle

Wohlstand für Alle

著者: Ole Nymoen Wolfgang M. Schmitt
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概要

Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen wöchentlich über Geld. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf ökonomische Zusammenhänge. Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Bitte keine Fanpost/Anfragen an folgende Adresse! Wolfgang M. Schmitt c/o Rechtsanwalt Markus Kompa (zustellungsbevollmächtigt) Geißelstraße 11 50823 Köln Deutschland Kontakt: E-Mail: oleundwolfgang@gmail.com Telefon: +49 (0)221 29960001 Fax: +49 (0)221 29960002 Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE3303228702Ole Nymoen, Wolfgang M. Schmitt 経済学
エピソード
  • Das Problem mit der Losdemokratie
    2026/04/18

    In der neuen Speakeasy-Bar geht es dieses Mal schwerpunktmäßig über den Vorschlag, die Demokratie mit Losverfahren zu organisieren. Angefangen bei ausgelosten Bürgerräten, weitergeführt durch Parlamente, die nach Losverfahren besetzt sind, bis hin zu gelosten Gremien mit Vetorecht– die Ideen sind vielfältig, mit denen die Mängel der Repräsentativen Demokratie behoben werden sollen.

    Legitimität und Effizienz stehen im Vordergrund, erklärt der Politologe David van Reybrouck in seinem breit rezipierten Buch „Gegen Wahlen. Warum Abstimmen nicht demokratisch ist“. Inzwischen gibt es in Deutschland sogar eine Partei, die solche Ziele umsetzen will. Wir diskutieren, ob es sich dabei um ein linkes Projekt handelt und welche Fehlannahmen über die Demokratie dem Konzept zugrunde liegen.

    Darüber hinaus sprechen wir über den linken Twitch-Streamer und YouTuber Hasan Piker, dessen Bedeutung so stark gewachsen ist, dass selbst NYT-Journalist Ezra Klein plötzlich für mehr Dialog plädiert. Außerdem geht es um Preise und Marktwirtschaft in der Sowjetunion und um linke und rechte NGOs.

    Mehr als 120 Minuten lang beantworten Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt Fragen aus der Community!



    Veranstaltungen:


    Am 25. Juni sind Ole und Wolfgang in Hamburg:

    https://tickets.centralkomitee.de/product/95403/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-25-06-2026


    Am 30. Oktober sind Ole und Wolfgang in Frankfurt am Main:

    https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=



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    16 分
  • Ep. 349: Deutschlands nächste Wirtschaftskrise
    2026/04/15

    Die führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland haben im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums eine Gemeinschaftsdiagnose für die deutsche Volkswirtschaft veröffentlicht.

    Es sieht düster aus. Eigentlich sollte es mehr als 1 Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr geben, jetzt rudern die Wirtschaftsexperten angesichts des Irankrieges zurück. Die 80-seitige Diagnose ist mutmaßlich immer noch zu optimistisch, denn vorausgesetzt wird, dass der Krieg im Iran bald endet und die Straße von Hormus wieder problemlos befahrbar ist.

    Darüber hinaus offenbart das Papier jedoch erstaunliche Erkenntnisse: Nicht die Exporte, sondern eine stärkere Binnennachfrage sorgte für ein zuletzt besseres Wirtschaftsklima. Zudem zeigt sich, dass nicht nur staatliche Investitionen, sondern auch konsumtive Ausgaben des Staates positive Effekte hatten. Das neoliberale Paradigma müsste eigentlich wackeln, tut es aber nicht.

    In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Konjunkturaussichten und erklären, was nun eigentlich zu tun wäre.


    Literatur:


    Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2026:

    https://www.ifo.de/fakten/2026-04-01/gemeinschaftsdiagnose-fruehjahr-2026-energiepreisschock-ueberlagert-fiskalimpuls


    Heiner Flassbeck über das Potenzialwachstum:

    https://www.relevante-oekonomik.com/2026/04/10/prognose-fuer-2030-duester-aber-keine-wissenschaft-sondern-hokuspokus/


    Dominik A. Leusder über die Deindustrialisierung in Deutschland:

    https://jacobin.de/artikel/deindustrialisierung-dienstleistungen-deutschland-china



    Termine:


    Wolfgang ist am 16.4. in Köln zu Gast: https://www.instagram.com/p/DWog0IPCHMe/


    Wolfgang ist am 17.4. in Bad Nauheim zu Gast: https://www.bad-nauheim.de/de/erlebnisreich/veranstaltungen/podiumsdiskussion-bildung-macht-popkultur-wer-praegt-die-gesellschaft~867039


    Ole ist am 24. April in Ravensburg:

    https://www.imblauensessel.de/


    Ole ist am 27. April in München:

    https://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/kaempfen-fuer-die-freiheit/



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    40 分
  • Spezial #33: Die Grenzen der „antifaschistischen Wirtschaftspolitik“ – erklärt von Sabine Nuss
    2026/04/11

    Der globale Rechtsruck schreitet voran, aber progressive Ökonomen betonen, dass man dagegen etwas tun kann: Benötigt werde eine „antifaschistische Wirtschaftspolitik“.

    Die Wirtschaftswissenschaftlerin Isabella Weber hat diesen Begriff geprägt, als Donald Trump zum zweiten Mal zum US-Präsidenten gewählt wurde. Seitdem findet das Projekt in linken Parteien und in der Zivilgeseallschaft viel Zustimmung, doch es gibt auch Widerspruch von jenen, die sich auf Marx beziehen.

    Die Marx-Expertin Sabine Nuss hat nun ein Buch mit dem Titel „Der verdrängte Kapitalismus“ vorgelegt, in dem sie sich kritisch mit den Vorschlägen der „antifaschistischen Wirtschaftspolitik“ auseinandersetzt. Vermögens- und Erbschaftsteuer, Preiskontrollen und Steuern auf Übergewinne, grüne Industriepolitik und Investitionen in Bildung – wer kann da schon widersprechen?

    Sabine Nuss findet diese Vorschläge durchaus sinnvoll, aber die Grenzen der Umsetzung seien viel enger, als manche wahrhaben wollen; zudem wird die Ungleichheit damit nicht an der Wurzel gepackt. Was, wenn alle nur den Kapitalismus retten wollen? Wolfgang M. Schmitt spricht im neuen WfA-Spezial mit Sabine Nuss über ihre Kritik an den keynesianischen Ansätzen.



    Literatur:


    Sabine Nuss: Der verdrängte Kapitalismus. Möglichkeiten und Grenzen antifaschistischer Wirtschaftspolitik. Dietz Berlin.



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