Im Jahr 9 nach Christus gehen in Germanien drei römische Legionen unter, verraten von Arminius, einem Cherusker mit römischem Bürgerrecht. In dieser Folge von Wissenspause: Geschichte geht es darum, was die römischen Quellen über die Varusschlacht berichten und wie verlässlich sie sind, was Germanicus sechs Jahre später auf dem Schlachtfeld fand, warum Kalkriese als Schauplatz gilt und was dagegen spricht, und wie aus Arminius im 19. Jahrhundert „Hermann“ wurde.
In dieser Folge:
- Rom zwischen Rhein und Elbe: eine Provinz im Aufbau und ein Statthalter, der zum Sündenbock wurde.
- Arminius, Segestes und der Hinterhalt: was Velleius, Tacitus, Sueton und Cassius Dio erzählen.
- Quellenkritik: nur römische Stimmen, Jahrzehnte bis Jahrhunderte später.
- Kalkriese: Münzen mit dem Stempel VAR, Knochengruben, ein Schienenpanzer und ein metallurgischer Fingerabdruck.
- Vom Teutoburger Wald zum Hermannsdenkmal: wie ein römisches Desaster zum deutschen Mythos wurde.
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