エピソード

  • 312 - Das PI-Planning: Teures Ritual oder unverzichtbare Koordination?
    2026/11/06
    Zwei Tage Planung, Hunderte Beteiligte und jede Menge Abstimmung. PI-Planning ist in vielen Unternehmen längst zum Standard geworden – selbst dort, wo gar nicht nach SAFe gearbeitet wird. Doch warum hält sich dieses aufwendige Format so hartnäckig? In dieser Folge hinterfragen David und Martin das verbreitete Planungsritual aus einer systemtheoretischen Perspektive. Welche Probleme soll PI-Planning eigentlich lösen? Warum wird häufig schon Wochen vorher geplant und abgestimmt? Und was passiert, wenn aus einem Plan plötzlich eine verbindliche Zusage wird? Eine Folge über Planung, Entscheidungsfähigkeit, die Illusion von Kontrolle und die spannende Frage, ob es zum PI-Planning überhaupt eine sinnvolle Alternative gibt.
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    24 分
  • 311 - Was ist noch wertvoll, wenn KI alles produzieren kann? mit Alexander Jungwirth
    2026/10/30
    Wenn KI in wenigen Sekunden Texte schreibt, Musik komponiert, Bilder erzeugt und komplexe Aufgaben übernimmt – was ist dann eigentlich noch wertvoll? Und welche Rolle spielt die Zeit, die wir in eine Leistung investieren? In dieser Folge von „Hirnrinde und zurück“ gehen David, Martin und Alexander Jungwirth einer grundlegenden Frage nach: Verändert künstliche Intelligenz unser Verständnis von Wert und Wertschöpfung? Von Thomas von Aquin über schwarze Perlen und teure Turnschuhe bis zur modernen Wissensarbeit und industriellen Fertigung diskutieren wir, wie Wert entsteht, welche Rolle Seltenheit und Nutzen spielen und ob unsere bisherigen Maßstäbe im KI-Zeitalter noch funktionieren. Eine philosophische Reise durch Wirtschaft, Geschichte und Organisationsentwicklung – mit mehr offenen Fragen als einfachen Antworten.
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    41 分
  • 310 - Führungsschulden – wenn Nichtentscheidungen teuer werden
    2026/10/23
    „Ja, müssen wir mal schauen.“ Ein Satz, den wohl jeder aus dem Arbeitsalltag kennt. Doch was passiert eigentlich, wenn Führungskräfte Entscheidungen immer wieder vertagen oder ihnen ausweichen? In dieser Folge beschäftigt sich Martin mit einem Phänomen, das er als „Führungsschulden“ bezeichnet, angelehnt an die technischen Schulden aus der Softwareentwicklung. Woran erkennt man solche Führungsschulden? Welche informellen Strukturen entstehen, wenn Entscheidungen ausbleiben?
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    5 分
  • 309 - (6/6) Der Tisch, der nicht größer werden kann mit Jens Aßmann
    2026/10/16
    Was passiert, wenn ein Unternehmen wächst, aber seine Entscheidungslogik nicht mitwächst? In dieser Folge schauen David, Martin und Jens Aßmann auf ein typisches Muster erfolgreicher Start-ups: Am Anfang entscheiden wenige Menschen alles gemeinsam, schnell und direkt. Doch mit zunehmender Größe wird genau das zum Problem. Neue Rollen, Prozesse und Verantwortlichkeiten entstehen und trotzdem laufen viele Entscheidungen weiterhin über dieselben Personen wie am ersten Tag. Eine Folge über Wachstum, Entscheidungswege und die Kunst, nicht alles mit allem verbinden zu müssen.
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    17 分
  • 308 - Eine Metapher auf dem Prüfstand
    2026/10/09
    Manchmal liest man ein altes Buch noch einmal und merkt, dass sich die eigene Meinung seitdem verschoben hat. Genau das ist mir mit einer Metapher passiert, die ich in meinem eigenen Buch verwendet habe: die blinden Männer und der Elefant. Ausgelöst durch Ori Brafmans "The Starfish and the Spider" und einen Text von Dave Snowden erzähle ich, warum ich diese Metapher heute kritischer sehe, und welches Bild sie für mich ersetzt hat. Am Ende steht eine einfache Frage, die du in deiner nächsten Veränderung stellen kannst.
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    10 分
  • 307 - (5/6) Ein Regelwerk für zwei Sportarten mit Jens Aßmann
    2026/10/02
    Ein Landtechnikunternehmen in dritter Generation: Das klassische Geschäft mit Erntemaschinen läuft qualitativ gut, verzeichnet aber das vierte Jahr in Folge sinkende Umsätze. Parallel soll ein digitales Geschäftsmodell entstehen, das Landwirten anhand von Sensordaten Auskunft über ihre Böden gibt. Beide Bereiche brauchen dieselben Ackerflächen und dieselben Fachkräfte. Niemand sagt Nein, und trotzdem kommt das Neue regelmäßig zu kurz. In dieser Folge sprechen Martin Aigner, Jens Aßmann und ich über den fünften Artikel unserer Serie zu prototypischen Organisationsmustern. Wir fragen, was sich eine Organisation einhandelt, wenn sie das Abschöpfen des Bestehenden und das Erkunden von Neuem unter einem Regelwerk vereint. Und wir schauen darauf, woran man erkennt, an welchen Stellen Managementinstrumente, Kennzahlen und ungeschriebene Gewohnheiten dem Bestehenden stillschweigend Vorfahrt geben. Im Podcast gehen wir außerdem auf die Theorieebene, für die im Artikel kein Platz war: Die Unterscheidung zwischen Lernen und Beibehalten aus der Metatheorie der Veränderung liegt in der Dimension der Zeit. Was das mit dem Selbstbild einer Firma zu tun hat, die drei Generationen lang wusste, wer sie ist, hört ihr in der Folge. Wie in der gesamten Serie gibt es kein Rezept. Zum Schluss stehen Reflexionsfragen, die ihr in eurem Führungskreis stellen könnt, etwa dazu, wer bei euch faktisch entscheidet, wenn Bestehendes und Neues um dieselben Ressourcen konkurrieren, und an welchen Maßstäben das Neue gemessen wird. Die Folgen der Serie lassen sich unabhängig voneinander hören. Bisher erschienen sind Software als Maßanzug, Beratung als Familientheater, Konsens ist, wenn niemand entscheidet, und Zu gründlich, um zu helfen.
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    21 分
  • 306 - Wenn Unternehmen zusammenarbeiten und ihre Umwelten kollidieren
    2026/09/25
    Unternehmen können für sich genommen sehr gut funktionieren und trotzdem entstehen Probleme, sobald sie mit anderen Organisationen zusammenarbeiten. Warum ist das so? In dieser Folge schaut Martin auf die unterschiedlichen Umwelten, aus denen Unternehmen ihre Strukturen, Entscheidungswege und Prioritäten entwickeln. Es geht es um die Frage, warum Kooperationen trotz guter Absichten immer wieder an Grenzen stoßen und weshalb sich manche Spannungen nicht einfach mit neuen Zielen oder Appellen auflösen lassen.
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    5 分
  • 305 - Weiterentwicklungen der Systemtheorie mit Dirk Baecker
    2026/09/18
    In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Dirk Baecker, einer der wichtigsten Vertreter der Systemtheorie im deutschsprachigen Raum und langjähriger Weggefährte Niklas Luhmanns, darüber, was sich aktuell in der Systemtheorie tut: die anhaltende Debatte um die funktionale Differenzierung, die wachsende internationale Resonanz der Theorie Luhmanns und die Frage, ob Netzwerke inzwischen die passendere Beschreibung für unsere Gesellschaft liefern als klassische Funktionssysteme. Baecker erklärt den Unterschied zwischen System- und Netzwerktheorie, warum ihn Kommunikation mit Bots kaum noch beunruhigt und welche Mechanismen Gesellschaften seit der Steinzeit genutzt haben, um sich selbst wiedererkennbar zu machen, von der Dorfgrenze über die Vernunft bis zu einem neuen Begriff für die Gegenwart. Zum Schluss geht es um die praktischen Folgen für Organisationen im Umgang mit KI.
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    1 時間 12 分