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"So sind wir – zwischen Bognergasse und Ballhausplatz"

"So sind wir – zwischen Bognergasse und Ballhausplatz"

著者: Niko Hutter
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Österreich ist klein. Die Kreise, die Entscheidungen treffen, noch kleiner. "So sind wir - zwischen Bognergasse und Ballhausplatz" bringt diese Kreise ins Gespräch. Niko Hutter spricht mit Unternehmern, Ökonomen, Journalisten und Politanalysten über Politik, Standort und Macht. Direkt und offen. Bi-weekly, für alle die wissen wollen was hinter den Kulissen wirklich passiert.Niko Hutter 政治・政府 政治学
エピソード
  • Peter Stadlmüller: Die Freiheitlichen sind ein guter Feuermelder, aber kein guter Feuerlöscher.
    2026/05/30

    Wie erklärt eine Regierung fünf Milliarden Konsolidierung, wenn die Hälfte davon gar keine Einsparung ist? Und wie berichtet Journalismus über ein Problem, das die Politik seit zwanzig Jahren kennt und nicht lösen will?

    Peter Stadlmüller ist Wirtschaftsredakteur der Kronen Zeitung und seit zehn Jahren einer der jüngsten Stimmen im österreichischen Wirtschaftsjournalismus. In dieser Folge sprechen wir über die Kommunikationslücke zwischen dem, was Regierungen ankündigen, und dem, was sie tatsächlich umsetzen und darüber, was der Job des Journalismus in unserem System eigentlich ist.

    Wir reden über die unterschiedlichen Budgetzahlen von Fiskalrat und Finanzministerium, darüber wie Think Tanks wie Agenda Austria oder das Momentum Institut einzuordnen sind, und warum das Pensionssystem das zentrale Budgetproblem Österreichs ist, obwohl die Lösung seit Jahrzehnten auf dem Tisch liegt. Und wir fragen: Warum macht eine Regierung die notwendigen Reformen nicht, wenn sie weiß, dass sie notwendig sind?

    Die Antwort, die Peter Stadlmüller gibt, ist so einfach wie unbefriedigend und erklärt gleichzeitig, warum die Freiheitliche Partei dort abholt, wo andere Parteien seit Jahren versagen.

    „So sind wir - Zwischen Bognergasse und Ballhausplatz" ist der Podcast über die Strukturen hinter der österreichischen Politik und Wirtschaft.

    Kapitel:

    00:00:00 Intro

    00:00:18 Mit 19 in die Krone

    00:03:47 Arbeitsalltag in der Redaktion

    00:06:10 Journalismus für Krone-Leser

    00:10:20 Fiskalrat vs. Finanzministerium

    00:14:35 Think Tanks und Einordnung

    00:16:26 Ankündigungspolitik und Vertrauen

    00:22:30 Milliarden ohne Wirkungsmessung

    00:27:10 Leaks: Wenn Journalisten zu früh wissen

    00:31:25 Ressortgrenzen in der Redaktion

    00:32:35 Pensionen als Budgettreiber

    00:38:13 Pensionsreform und Wahlangst

    00:42:49 Vertrauen als politische Ressource

    00:44:31 Kickl und der Feuermelder

    00:49:29 Ausblick

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    52 分
  • Daniel Varro: Der Steuerrechtsprofessor, der auf seine eigene Pension nicht vertraut.
    2026/05/16

    Daniel Varro war stellvertretender Kabinettschef im Finanzministerium unter Gernot Blümel, davor war er als Rechtsanwalt tätig. Heute ist er Universitätsprofessor für Steuerrecht an der Donau-Universität Krems. Einer der wenigen, der Politik, Privatwirtschaft und Wissenschaft wirklich kennt.

    Die Frage, die ich mir vor diesem Gespräch gestellt habe: Warum produziert Österreichs Politik so konsequent Maßnahmen, die niemand erklärt, niemand misst und folglich auch keiner versteht?

    In unserem Gespräch reden wir darüber, warum Österreich in der Corona-Krise zwischen Klarheit und Wahrheit wählen musste und was das bis heute kostet. Warum Budgetankündigungen in Milliardenhöhe niemanden überzeugen, solange niemand den Output misst. Und warum wir eine Rezession so lange ignoriert haben, bis sie jeder spürt.

    Wir sprechen über Staatsverschuldung, über ein aktuelles Budget das fünf Milliarden einspart, wo dreißig nötig wären, und über ein Pensionssystem, dem Daniel als ehemaliger BMF-Mitarbeiter und Steuerrechtsprofessor selbst nicht vertraut.

    Seine Antwort auf die Frage nach der einen wichtigsten Stellschraube: Mindset. Warum das nicht banal ist, das erklärt er selbst.

    (0:00) – Einleitung: Vom Kabinett an die Uni(4:57) – Corona: Kommunikation zwischen Klarheit und Wahrheit(15:19) – Staatsverschuldung und die Lehren der Krise(20:04) – Budgetankündigungen ohne Output(41:48) – Das aktuelle Budget: Ursache und Wirkung(44:41) – Pensionssystem: Warum Daniel nicht vertraut(53:03) – Die eine Stellschraube: Mindset

    So sind wir – Zwischen Bognergasse und Ballhausplatz.

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    1 時間 6 分
  • Christoph Haselmayer: Es ist unumgänglich, dass wir einen blauen Bundeskanzler bekommen
    2026/05/02

    Willkommen zu "So sind wir - zwischen Bognergasse und Ballhausplatz"

    Christoph Haselmayer ist einer der bekanntesten Meinungsforscher und Politikanalysten Österreichs, arbeitet für alle im Parlament vertretenen Parteien und sagt öffentlich, was andere nur hinter vorgehaltener Hand sagen.

    In unserem ersten Gespräch reden wir über eine Dreierkoalition ohne Mehrheit, eine Bevölkerung deren Vertrauen in Politik und Medien gleichzeitig erodiert und darüber, warum politisches Handwerk in Österreich teils abhanden gekommen ist.

    Seine Einschätzung zum blauen Bundeskanzler ist eindeutig: Es ist unumgänglich.

    Und die eigentliche Frage, die uns durch das ganze Gespräch begleitet: Wird der Job des Politikers schwieriger? Seine Antwort ist differenziert, aber unbequem.



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    44 分
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