エピソード

  • Kundenzentrierte Innovation in der Logistik mit Dr. Klaus Dohrmann: Wie DHL durch Startup-Kollaborationen und frei zugängliche Trendforschung neue Dienstleistungen skaliert (#061)
    2026/07/22
    In dieser Folge spricht Anne Schlösser mit Dr. Klaus Dohrmann darüber, wie Innovationen in einem globalen Logistikkonzern erfolgreich aufgespürt, im Live-Betrieb getestet und extrem kundenzentriert umgesetzt werden. Im Gespräch geht es um die Logistikbranche in ihrer oft unterschätzten Rolle als Technologietreiber und warum bahnbrechende Automatisierung oft unsichtbar im Hintergrund passiert. An konkreten Beispielen von hochtechnisierten Sortierzentren bis hin zu autonom fahrenden Vehikeln von Startups wird deutlich, wie wichtig es ist, neue Lösungen nicht im Labor, sondern am offenen Herzen im Live-Betrieb zu testen. Klaus erklärt, warum die Innovationseinheit bei DHL ganz bewusst beim Key-Account-Management im Vertrieb verankert ist, um Dienstleistungen von Beginn an gemeinsam mit großen Kunden zu entwickeln. Außerdem geht es um den DHL Logistics Trend Radar, der seit über zehn Jahren ganz bewusst als Open-Source-Wissen ohne Bezahlschranke geteilt wird, um den offenen Innovationsansatz zu leben und neue Partner anzuziehen. Abschließend blickt Klaus auf kommende Entwicklungen wie den gezielten Einsatz von KI sowie die Neuausrichtung und Diversifizierung globaler Lieferketten. Über den Gast Dr. Klaus Dohrmann treibt seit 18 Jahren die Entwicklungen bei DHL voran und leitet heute als Vice President and Global Head of Innovation und Trend Research die globale Einheit, die dafür zuständig ist, externe Innovationen und Startups zu finden, im Live-Betrieb zu testen und in das Unternehmen zu integrieren. Sein Team ist dabei auf weltweit vier DHL Innovation Center verteilt und arbeitet durch die strategische Anbindung der Einheit an das Key-Account-Management eng mit den Top-Kunden von DHL zusammen. Zu seinen Aufgaben gehört es, neue Lösungsansätze durch Innovationsworkshops voranzutreiben und den offenen Innovationsansatz von DHL global zu steuern.
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    34 分
  • Smart Energy als Beschleuniger der Energiewende mit Konrad Schade: Wie Rabot Energy durch Heimspeicher und dynamische Tarife den Strommarkt für Mieter öffnet (#060)
    2026/07/15
    In dieser Folge spricht Heike Löffler mit Konrad Schade darüber, wie smarte Energielösungen den traditionellen Strommarkt aufmischen und was es braucht, damit wirklich jeder Haushalt von der Energiewende profitieren kann. Im Gespräch geht es um dynamische Stromtarife als Innovationstreiber und wie aus schwankenden Börsenpreisen durch leicht zugängliche Heimspeicher neue Lösungen für die breite Masse entstehen. Am konkreten Beispiel des neuen Produkts Rabot Flow wird deutlich, wie Mieter unkompliziert günstigen Sonnenstrom zur Mittagszeit speichern oder verkaufen können und wie Rabot Energy dabei die Hürde des schleppenden Smart-Meter-Ausbaus in Deutschland aus dem Weg räumt. Konrad erklärt, wie strategische Flexibilität in einem Scale-up funktioniert, wenn politische Rahmenbedingungen den Markt verändern, und warum das Unternehmen auf cross-funktionale, unternehmerisch agierende Squads entlang der Customer Journey setzt, um maximale Innovationsgeschwindigkeit zu erreichen. Außerdem geht es um den strategischen Pivot des Unternehmens vom reinen E-Auto-Ladeservice hin zum umfassenden smart energy provider für jedermann. Abschließend blickt Konrad auf den Status der deutschen Energiewende und macht klar, dass wir beim Anteil erneuerbarer Energien deutlich weiter sind als gedacht, die nächste große Disruption aber der dezentrale Batteriespeicher im eigenen Zuhause sein wird. Über den Gast Konrad Schade treibt bei dem Energieanbieter Rabot Energy als Managing Director & Chief Commercial Officer mit seinem 130-köpfigen Team die Vision voran, die Energiewende durch dynamische Ökostromtarife und smartes Energiemanagement für jeden Haushalt und B2B-Partner unkompliziert zugänglich zu machen. Zuvor entwickelte und optimierte er das globale Geschäftsmodell und die Prozesse von Wayfair und steuerte so den direkten Erfolg von mehr als 16.000 Lieferanten.
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    45 分
  • Digitale Transformation im Krankenhaus mit Stefanie Kemp: Wie die Sana Kliniken durch moderne Cloud-Plattformen und Sprach-KI das medizinische Personal operativ entlasten (#059)
    2026/07/08
    In dieser Folge spricht Heike Löffler mit Stefanie Kemp darüber, wie technologische Transformation und Prozessinnovation im Krankenhauswesen gelingt und wie dabei höchste Patientenqualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit in Einklang gebracht werden. Im Gespräch geht es um die zwingende Notwendigkeit von Prozesstransparenz als Basis für jede erfolgreiche Digitalisierung in Kliniken. An konkreten Beispielen wie strukturierter KI-Spracherkennung, souveränen Cloud-Lösungen und neuen Patientenportalen wird deutlich, wie Innovation medizinisches Personal entlastet und Patienten frühzeitiger in den Behandlungsablauf einbindet. Stefanie erklärt, wie Partnerschaften mit Health-Tech-Startups die Usability von Krankenhausinformationssystemen verbessern und warum Pilotprojekte sowie das frühzeitige Feedback der operativen Teams entscheidend für die Akzeptanz und den erfolgreichen Rollout sind. Außerdem geht es um den Umgang mit regulatorischen Hürden, Datenschutz und die immense Herausforderung, 50 Krankenhäuser mit zentralen Standards auszustatten, ohne die individuelle Versorgung vor Ort zu vernachlässigen. Über den Gast Stefanie Kemp verbindet die operative Praxis mit tiefgreifender technologischer Expertise. Sie begann ihre Laufbahn originär als Kinderkrankenschwester, sammelte über viele Jahrzehnte weitreichende IT- und Transformationserfahrung über verschiedene Branchen hinweg und verantwortet heute als Vorstandsmitglied der Sana Kliniken AG den Bereich Transformation, Technologie und IT.
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    44 分
  • KI-Implementierung durch SAP mit Manuel Gerres: Wie der Softwarekonzern mithilfe pragmatische KI-Agenten komplexe Kundenprozesse vereinfacht (#058)
    2026/07/01
    In dieser Folge spricht Heike Löffler mit Manuel Gerres darüber, wie die erfolgreiche Implementierung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen gelingt und warum der Weg von der reinen Technologieeinführung hin zu einer ganzheitlichen, strategischen Transformation führt. Im Gespräch geht es um SAP in der Rolle als Prozess-Experte und wie durch neue KI-Lösungen und Interaktionsfenster komplexe Softwareanwendungen radikal vereinfacht werden. An konkreten Beispielen, wie dem Goal Management im Personalbereich, wird deutlich, wie schnell KI-Agenten in der Praxis massive Zeitersparnis generieren und bei den Anwendern für eine sehr hohe Akzeptanz und spürbare Begeisterung sorgen. Manuel erklärt, warum gerade viele deutsche Unternehmen noch unter einer innovationshemmenden Pilotitis leiden und wieso es groß gedachte Zielbilder sowie das aktive Vorleben durch das Top-Management braucht, um aus kleinen Tests skalierende Lösungen zu machen. Außerdem geht es um den Return on Investment von KI, dessen Messung sich zunehmend von der reinen Effizienzsteigerung hin zu langfristigen, strategischen Personaldiskussionen verlagert. Über den Gast Manuel Gerres begleitet als Regional Head & Chief Revenue Officer for Business AI bei SAP tagtäglich den Verkauf und die Implementierung von KI-Lösungen bei Kunden unterschiedlichster Unternehmensgrößen. Sein strategischer Fokus liegt dabei auf der Markteinführung, der praxisnahen Umsetzung sowie der Skalierung von KI-Technologien in Mittel- und Osteuropa. Neben umfassender Führungserfahrung in den Bereichen Technologie, Finanzen und Beratung bringt er sein tiefgreifendes Branchenwissen zudem als Aufsichtsratsmitglied in KI-fokussierten Unternehmen ein.
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    45 分
  • KI-Strategien im europäischen Bankensektor mit Carsten Bittner: Wie die ABN AMRO Bank durch KI-Agenten und ambidextre Führung die Wissensarbeit automatisiert und die Customer Experience verbessert (#057)
    2026/06/24
    In dieser Folge spricht Heike Löffler mit Carsten Bittner darüber, wie die KI-Transformation in der ABN AMRO Bank N.V., einer der führenden Banken Europas, die tägliche Arbeit sowie das Kundenerlebnis revolutioniert und wie sich etablierte Finanzinstitute für die Zukunft aufstellen. Im Gespräch geht es darum, wie Banken, deren Geschäftsmodell fundamental auf Vertrauen basiert, den konsequenten Wandel von der klassischen Digitalisierung hin zur Automatisierung der Wissensarbeit durch künstliche Intelligenz gestalten. An konkreten Beispielen von Voicebots im direkten Kundenkontakt bis hin zu einer bereits zu 50 Prozent durch KI generierten Code-Basis wird deutlich, wie die Technologie skaliert und schon heute von 85 Prozent der Belegschaft genutzt wird. Carsten erklärt, wie das Spannungsfeld aus strenger Regulatorik und agiler Innovation durch ambidextre Führung gelöst wird und warum die vollkommene Verantwortung niemals an die Maschine abgegeben wird. Außerdem geht es um die Nutzung von KI zur Abwehr von Cyberangriffen und die strategische Relevanz technologischer Optionalität, um die Abhängigkeit von US-amerikanischen Cloud-Anbietern zu minimieren. Abschließend blickt Carsten auf den europäischen Bankensektor und macht klar, dass trotz großer Stabilität die strukturelle Fragmentierung in Europa überwunden werden muss, um dringend benötigte Skaleneffekte im globalen Innovationswettbewerb zu erzielen. Über den Gast Carsten Bittner ist ein international erfahrener Vorstand und IT-Experte, der tiefgreifendes technologisches Know-how mit ergebnisorientiertem Unternehmenswachstum und kontinuierlicher Prozessoptimierung verbindet. In seiner aktuellen Rolle als Vorstandsmitglied und Chief Innovation & Technology Officer bei der ABN AMRO Bank N.V. verantwortet er neben Innovation und IT auch essenzielle Bereiche wie Cyber Security, Data, Customer Care und Operations. Zuvor war er unter anderem in der Medienbranche bei Bertelsmann sowie als Chief Technology Officer der Commerzbank tätig.
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    39 分
  • Return on Innovation in der Natur mit Dirk Brockmann: Wie Unternehmen aus 4 Milliarden Jahren Evolution lernen und durch Symbiose radikale Durchbrüche schaffen (#056)
    2026/06/17
    In dieser Sonderfolge spricht Anne Schlösser mit Prof. Dr. Dirk Brockmann darüber, was Unternehmen aus vier Milliarden Jahren Evolution über das Zusammenspiel von Wettbewerb und Kooperation lernen können und was es braucht, um dieses Wissen in moderne Unternehmensführung und messbare Innovationskraft zu übersetzen. Im Gespräch geht es um das oft missverstandene Prinzip des „Survival of the Fittest“ und die Erkenntnis, dass radikal Neues in der Natur selten durch reinen Konkurrenzkampf, sondern vornehmlich durch symbiotische Kooperation hoch diverser Akteure entsteht. Am kontrastreichen Beispiel eines auf höchste Effizienz getrimmten Formel-1-Autos und eines in sich redundanten, anpassungsfähigen Korallenriffs wird deutlich, warum Resilienz für Unternehmen in Zeiten des Mangels und disruptiver Veränderungen oft entscheidender ist als reine Optimierung. Dirk erklärt, wie Organisationen diese biologischen Netzwerkeigenschaften nutzen können, indem sie hierarchische Silos gezielt aufbrechen und in laterale, dynamische Verbindungen investieren. Außerdem geht es um das Erkennen früher Warnsignale vor systemischen Kipppunkten und wie Unternehmen den aktuellen Herausforderungen der KI-Transformation durch kooperatives Handeln begegnen können. Abschließend blickt Dirk auf die Voraussetzungen für echte Durchbrüche und macht klar, dass radikale Innovation nicht durch Wettbewerbsdruck erzwungen werden kann, sondern ein organisatorischer Nährboden aus Diversität, durchlässigen Grenzen und Vertrauen nötig ist. Über den Gast Prof. Dr. Dirk Brockmann verbindet die Denkweisen aus der theoretischen Physik mit den Lebenswissenschaften als promovierter Physiker und Professor für Theoretische Biologie an der TU Dresden. Als Leiter des Center Synergy of Systems erforscht er die Komplexität von Ökosystemen sowie das Skalieren von Schwarmverhalten und zeigt in seinem aktuellen Buch „Survival of the Nettest“, warum Kooperation der wahre Motor für nachhaltigen Fortschritt und Resilienz in der Natur ist.
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    48 分
  • Process Intelligence & KI-Agenten mit Bastian Nominacher: Wie Celonis mit 1.500 handgeschriebenen Briefen startete und heute 3/4 der DAX-Konzerne transformiert - Innovation Classics (#055)
    2026/06/03
    In dieser Folge der Innovation Classics sprach Anne Schlösser im November 2025 mit Bastian Nominacher, Co-CEO und Mitgründer von Celonis, über Process Mining und Prozessintelligenz – von den Anfängen im IT-Servicemanagement bis zur object-centric Plattform. Im Gespräch zeigt Bastian, wie aus einem ersten Use Case beim Bayerischen Rundfunk ein skalierbares Produkt wurde und eine Verkürzung der Ticket-Lösungszeit von über fünf Tagen auf unter 24 Stunden. Er erklärt, wie Celonis den Markt mit Proof-of-Value-Projekten erschlossen hat – inklusive 1.500 handgeschriebener Briefe an Entscheider – und warum heute drei Viertel der DAX-Konzerne sowie die Hälfte der Forbes Global 2000 auf die Plattform setzen. Inhaltlich geht es um den Sprung von klassischem Process Mining zur object-centric Prozessintelligenz. Zudem teilt Bastian die Celonis-Prinzipien „Customer Value first“ und Enterprise-Readiness bei riesigen Datenvolumina. Über den Gast Bastian Nominacher ist Co-CEO und Mitgründer von Celonis, einer der am schnellsten wachsenden Softwarefirmen mit über 3.000 Mitarbeitenden und mehr als 20 Büros weltweit. Er transformierte Process Mining aus einem akademischen Ansatz in eine skalierbare Plattform und führte Celonis in den ersten fünf Jahren ohne externes Kapital auf Wachstumskurs. Bei Celonis verantwortet er die Regionen Europa & Asien sowie Finance, Operations, HR, Security und die Gesamtstrategie. Für seine Arbeit wurde er 2019 mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet.
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    28 分
  • Open Innovation bei der BMW Group mit Dr. Manuel Schneider: Wie durch strukturierte Inkubatoren aus über 3.000 Ideen serienreife Produkte werden (#054)
    2026/05/27
    In dieser Folge spricht Heike Löffler mit Dr. Manuel Schneider darüber, wie Open Innovation bei der BMW Group funktioniert und wie aus internen sowie externen Impulsen serienreife Produkte und neue Services entstehen. Im Gespräch geht es um die vielfältigen Formate der Ideengenerierung – von der Schwarmintelligenz der über 150.000 Mitarbeitenden über die Startup Garage bis hin zur Universitätseinbindung. An konkreten Beispielen von Circular-Economy-Ansätzen bis zu Health-Care-Pilotprojekten mit der Charité wird deutlich, wie durch strukturierte Inkubator-Prozesse und operative Sponsoren aus dem Fachbereich skalierende Serienanwendungen werden. Manuel erklärt, warum der rechtzeitige Transfer in die operativen Gremien entscheidend ist und wie transparentes, wertschätzendes „Nein-Sagen“ die Innovationskultur im Konzern aktiv stärkt. Außerdem geht es um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die den Ideengenerierungsprozess und die Vernetzung internen Wissens künftig massiv beschleunigen soll. Abschließend blickt Manuel auf globale Branchenherausforderungen wie den Preisdruck aus China sowie volatile Lieferketten und macht klar, dass unternehmerischer Freiraum von der Führungsebene bis zum Praktikanten die wichtigste Zutat für messbares Wachstum ist. Über den Gast Dr. Manuel Schneider verantwortet seit über zwei Jahren als Head of Open Innovation die frühen Innovationsphasen der BMW Group. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler gründete zunächst ein Unternehmen in Brasilien und war über 4 Jahre im Produktmanagement der AUDI AG tätig, bevor er bei BMW langjährige Erfahrung in der Unternehmensstrategie und der Geschäftsmodellinnovation sammelte. Weiterführende Links zur Folge BMW Technologie Trend Radar: Einblick in die strategischen Zukunftsthemen, die für die Automobilindustrie relevant sind und wie diese bewertet werden: https://www.bmwgroup.com/de/innovation/innovationsnetzwerk/technologie-trend-radar.html Paper – Partnering with Generative AI: Die in der Folge erwähnte Forschung in Zusammenarbeit mit der LMU München (Prof. Stefan Feuerriegel) zur experimentellen Evaluierung von Mensch-KI-Kollaboration bei der Ideengenerierung: https://arxiv.org/abs/2510.23324
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    38 分