Sind wir Eltern? Bin ich Mama? Bin ich Papa?Nach der Geburt eines Sternenkindes kann das Gefühl entstehen „mit leeren Armen“ da zu stehen.Das Kind fehlt. Sind wir jetzt Eltern oder nicht?Vielleicht fehlt uns der Mut das zu sagen, weil ohne Kind an der Hand gewisse Erfahrungen fehlen und wir nicht „mitreden“ können über die gewöhnlichen Erfolge und Herausforderungen mit einem Neugeborenen.Das Kind wäre das Ziel deiner Liebe. Hier ein nüchterner Vergleich: Du hast ein Auto, mit dem du täglich zur Arbeit fährst. Wenn du den Job kündigst, nicht mehr zur Arbeit fährst, würdest du nicht sagen: ich bin kein Autofahrer mehr.Denken wir an Eltern, die ihr Kind später verlieren: nach einigen Jahren… Würden wir dann sagen, sie sind keine Eltern mehr?Der Tod holt zwar Menschen aus unserem sichtbaren und greifbaren Leben, aber kann uns nicht unsere Erfahrungen rauben.Ein wissenschaftlicher Fakt: fetaler MikrochimärismusDurch die Plazenta versorgt die Mutter ihr Kind im Bauch über das Blut mit Nährstoffen. Auf diesem Weg wandern wissenschaftlich nachgewiesen Zellen der Mutter in den Körpers des Babys, aber auch Zellen des Babys in den Körper der Mutter. So bleiben Mutter und Kind auf DNA-Ebene ein Leben lang verbunden.Wann fängt denn das Eltern-Sein an? Emotional schon mit dem Wunsch nach einem Kind.Spätestens mit der Zeugung sind wir Eltern! Frau = Mama, Mann = Papa Spätestens ab der Zeugung tragen wir Verantwortung als Eltern.Physische Verpflichtungen hören mit einer kleinen Geburt oder stillen Geburt auf, aber die Liebe ist noch da.Natürlich möchte man nicht unbedingt jedem Unbekannten als erstes vom Sternenkind erzählen. Aber: Je mehr wir über einen Mitmenschen wissen, desto achtsamer und einfühlsamer können wir auf ihn eingehen.Vielleicht sagen wir auch nicht, dass wir Eltern wären, um uns vor unserem Schmerz zu schützen? Um nicht zu spüren, dass uns das Kind fehlt?Idee: Worte verbinden wir mit Werten, wir bewerten. Wir könnten das Wort „Eltern“ statt mit Mangel und Schmerz mit Fülle und positiven Gefühlen verbinden.Eltern Sein ist ein Geschenk. Schwanger bzw. froher Erwartung gewesen zu sein ist eine Gnade.Wenn du es dir zutraust und einen sicheren Rahmen hast (ggf. in Begleitung einer anderen Person), lade ich dich ein, in dieses Wort hinein zu spüren und die damit verbundenen schönen Gefühle wahrzunehmen.Leg die Hände auf dein Herz und sage laut: Ich bin Mama. Oder: Ich bin Papa.Vielleicht spürst du Liebe und Verbundenheit, Dankbarkeit und Stolz im Herzen?Das Schönste am Eltern Sein ist die bedingungslose Liebe. Faszinierend, dass wir jemanden vermissen können, den/die wir gar nicht kannten.Um zu realisieren „Wir sind Eltern“, kann es helfen, dem Sternenkind einen Platz im Leben zu geben.- Wenn möglich natürliche Geburt- Name, gesetzliche Regularien zur Eintragung- Sprechen über das Kind und die Erfahrungen - Zeit nehmen für Trauerprozess- Beerdigung (etwas selbst gestalten)- Rituale: täglich oder an Jahrestagen- zu Hause Bereich schaffen für Erinnerungen- uvm. Euer Kind hat eure Herzen berührt.Euer Kind hat etwas bewegt auf dieser Erde.Euer Kind ist Teil eurer Lebensgeschichte.Euer Kind ist energetisch Teil eurer Familie. Manche Eltern spüren Verbindung im Herzen.Gleiches gilt für Tanten und Onkel, Omas und Opas und insbesondere Geschwisterkinder.Es ist wertvoll, wenn ihr in der Familie offen über das Sternenkind sprechen könnt.Unser „3. erstes Kind“ weiß um seine Sternengeschwister: wir nennen ihre Namen täglich.Es ist ganz normal. Der Tod ist nicht schlimm, aber schon „schade“. Und Lukas fragt nach dem „Warum“?Ich glaube an spirituelle Philosophien.Wir sind eine Seele, die einen Körper annimmt für dieses Leben. Im Vorfeld schmieden wir unseren Lebensplan und treffen Absprachen mit anderen Seelen. In welcher Konstellation wollen wir uns begegnen und welche Erfahrungen wollen wir erleben?Kurzgefasst: Mit der Zeugung wird geistig ein Tor geöffnet und die Kinderseele eingeladen.Ich erzähle eine Geschichte, die mir geholfen hat, als unser 1. Sternenkind geboren wurde.Gott und ein Engel wählen aus, welche Kinderseele zu welchem Elternpaar geschickt wird.„Diese Eltern können bis in den Himmel lieben…“Ihr habt nicht „nur“ ein Sternenkind.Euer Kind hat eure Herzen berührt.Euer Kind hat etwas bewegt auf dieser Erde.Euer Kind ist Teil eurer Lebensgeschichte.Euer Kind ist energetisch Teil eurer Familie.Ihr seid Eltern. Du bist Mama. Du bist Papa.Darüber dürft ihr euch freuen. Und ihr dürft traurig sein.
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