エピソード

  • Folge 21: Was ist da sonst noch möglich
    2026/10/16

    In dieser Folge von „Ohmazing Inside Out – Sister Talk“ darf ich die wundervolle Beate Nimsky begrüßen. Beate ist eine unglaublich lebensfrohe und energetische Frau – und als sie mir erzählt, dass sie gerade 75 geworden ist, kann ich es kaum glauben. Wir kennen uns noch gar nicht lange und wurden durch Martina Pofall zusammengebracht. Umso schöner ist es, dass wir in diesem Gespräch tief in Beates bewegte Lebensgeschichte, ihre Erfahrungen mit Energiearbeit, Meditation, Business und ihre persönliche Entwicklung eintauchen.

    Schon als junge Frau rebellierte Beate gegen Strukturen und Hierarchien. Ihr Vater war Jahrgang 1901, und „funktionieren“ war in ihrer Kindheit ein großes Thema. Eigentlich wollte sie singen, tanzen und schneidern, doch damals galt das als „brotlose Kunst“. Also wurde sie Versicherungskauffrau. Ihren Freiheitsdrang ließ sie sich trotzdem nicht nehmen: Heimlich kündigte sie und stand mit einer Kapelle auf der Bühne. Später machte sie bei Xerox Karriere, weil sie immer bereit war, Dinge auszuprobieren und sich ins kalte Wasser zu werfen.

    Zwei einschneidende Ereignisse veränderten ihr Leben nachhaltig: Der Tod ihrer großen Liebe in jungen Jahren und ein schwerer Autounfall 1987. Beide Erfahrungen führten sie tiefer zu den Themen Heilung, Energie und Bewusstsein. Besonders berührt mich ihre Erkenntnis, dass das Leben endlich ist und wir deshalb den Mut haben dürfen, unseren eigenen Weg zu gehen.

    Ein außergewöhnliches Erlebnis war ein Tsunami, den Beate gemeinsam mit ihrem Mann auf Koh Samui überlebte. Ihr Bungalow stand bereits unter Wasser, andere Gebäude waren verschwunden und niemand wusste, was als Nächstes passieren würde. Sie nahm nur das Nötigste mit und ließ alles andere zurück. Seitdem weiß sie: Wir dürfen Dinge erschaffen und lieben, ohne an ihnen festhalten zu müssen. Diese Erfahrung hat ihr gezeigt, dass sie selbst im größten Chaos bei sich bleiben und darauf vertrauen kann, dass es weitergeht.

    Ihr aktuelles Lebenswerk ist ein Buch, das Beate innerhalb von nur fünf Monaten geschrieben hat. Darin verbindet sie ihre jahrzehntelange Businesserfahrung mit Spiritualität, Energiearbeit, Meditation und persönlichen Erfahrungen. Grundlage ist unter anderem ihre Führungspyramide, die sie bereits im Jahr 2000 entwickelt hat. Für Beate ist jeder Mensch eine Führungskraft im eigenen Leben – ob Unternehmerin, Mutter, Lehrer oder Führungskraft im klassischen Sinn.

    Besonders schön finde ich ihre Lebenssätze: „Geht nicht, gibt es nicht“ und „Was ist sonst noch möglich?“ Diese Frage öffnet für sie immer wieder neue Räume und Möglichkeiten. Auch „Always be prepared“ begleitet sie: Für Beate bedeutet das nicht, alles zu kontrollieren, sondern offen und präsent zu sein.

    Wir sprechen außerdem über ihre Arbeit mit 9D Breathwork, bei der Atemarbeit, Musik, Frequenzen und Stimme miteinander verbunden werden. Für Beate ist der Körper ein wichtiges Instrument, das wir in unsere Entwicklung unbedingt einbeziehen dürfen.

    Zum Ende stellt Beate mir eine persönliche Frage: Was hat mich dazu gebracht, mein eigenes Leben neu zu organisieren? Nach dem Tod meiner Oma hat mein Körper mir deutlich gezeigt, dass mein bisheriges Tempo nicht mehr funktioniert. Ich musste lernen, Hilfe anzunehmen, Erwartungen loszulassen und nicht mehr ständig zu funktionieren.

    http://www.beatenimsky.com/

    https://beate-nimsky.com/der-frequenz-effekt

    https://www.instagram.com/beatenimsky.innerleadership/

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    42 分
  • Folge 19: Wir sind Meister die üben
    2026/10/09

    In dieser Folge von Ohmazing Inside Out durfte ich meine Freundin Sybille Maurer im Soul Sister Talk begrüßen. Sybille lebt am wunderschönen Thunersee in der Schweiz und begleitet in ihrer Praxis „Edelwies“ Menschen mit systemischem Coaching und Familienaufstellungen. Besonders am Herzen liegen ihr Mütter, die den Kontakt zu ihrem Kind verloren haben oder mit schwierigen Themen wie Sucht, familiären Konflikten und belastenden Lebenssituationen konfrontiert sind.

    Sybilles Berufung ist eng mit ihrer eigenen Geschichte verbunden. Als alleinerziehende Mutter erlebte sie mit ihrem Sohn sehr herausfordernde Jahre. Er hatte ADHS, entwickelte eine Alkoholabhängigkeit und geriet zeitweise in eine schwere psychische Krise. Sybille erzählt offen, dass sie irgendwann selbst an ihre Grenzen kam. Sie merkte: Wenn sie ihren Sohn wirklich unterstützen wollte, musste sie zunächst bei sich selbst beginnen. Sie machte eine Ausbildung zum Mentalcoach und begann, ihre eigene Geschichte mit Aufstellungsarbeit aufzuarbeiten.

    Besonders bewegend war die Zeit, in der ihr Sohn wiederholt davon sprach, nicht mehr leben zu wollen. Sybille suchte verzweifelt nach Hilfe und fühlte sich damals mit der Situation weitgehend allein gelassen. Ein Satz ihres Mentors beschäftigte sie lange: Die größte Liebe könne darin liegen, einen Menschen gehen zu lassen. Erst nach langer innerer Auseinandersetzung konnte sie ihrem Sohn sagen, dass sie seine Entscheidung respektieren würde, auch wenn es für sie unendlich schmerzhaft wäre.

    Dieser Moment wurde zu einem Wendepunkt. Ihr Sohn ließ sich auf eine Aufstellung ein und danach veränderte sich seine Lebensenergie spürbar. Die Suizidgedanken verschwanden, er entwickelte wieder Lebensfreude und begann, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Heute ist er seit fünf Jahren trocken. Sybille und ihr Sohn haben eine tiefe, liebevolle Verbindung, können über ihre gemeinsame Vergangenheit sprechen und sogar miteinander lachen. Für Sybille ist es ein großes Geschenk, dass sie gelernt hat, sein Leben zu respektieren, ohne ihn kontrollieren zu wollen.

    Aus diesen Erfahrungen heraus hat sie ihre heutige Positionierung gefunden. Sie möchte besonders Mütter begleiten, die keinen Kontakt mehr zu ihrem Kind haben. Dafür bietet sie unter anderem ein dreimonatiges Begleitprogramm mit einer Aufstellung und mehreren Einzelsitzungen an. Sie verspricht dabei nicht, dass der Kontakt zum Kind zurückkehrt. Ihr Ziel ist vielmehr, dass die Mutter wieder zu sich selbst, zu ihrer eigenen Liebe und inneren Stärke findet – und dadurch neue Möglichkeiten für eine Annäherung entstehen können.

    Wir sprechen auch darüber, wie unbewusste familiäre Muster und Erfahrungen über Generationen weitergegeben werden können. Sybille möchte diese Zusammenhänge sichtbar machen und Menschen dabei unterstützen, neue Wege zu finden. Eine Aufstellung ist für sie dabei kein schneller Problemlöser, sondern ein Schritt in einem längeren Veränderungsprozess.

    Ihre zentrale Botschaft hat mich besonders berührt: Es gibt für alles eine Lösung. Gefühle wie Wut, Trauer oder Ärger dürfen da sein, aber wir sind nicht unsere Gefühle. Wir dürfen sie fühlen und anschließend wieder herausfinden.

    Sybilles Lebensgefühl ist geprägt von Liebe, Lebensfreude, Leichtigkeit und dem Wunsch, anderen Mut zu machen. Ihr Motto lautet: „Wir alle sind Queens – nicht nur today, sondern every day.“ Auch in schweren Zeiten dürfen wir uns daran erinnern, wie wertvoll wir sind.

    Für mich war dieses Gespräch ein ganz besonderer Soul Sister Talk: ehrlich, berührend und voller Lebensmut. Sybilles Geschichte zeigt, dass aus den schwierigsten Lebensphasen eine neue Berufung entstehen kann – und dass Liebe manchmal bedeutet, festzuhalten, manchmal loszulassen und immer wieder zu sich selbst zurückzufinden.

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    33 分
  • Folge 22: Was willst du wirklich wirklich
    2026/10/19

    Was willst du wirklich wirklich? Diese Frage stelle ich in meinen Sales Calls immer wieder – und trotzdem können die meisten Menschen sie nicht beantworten. Genau deshalb möchte ich heute tiefer gehen. Nicht in das, was wir glauben wollen zu müssen, nicht in das, was gesellschaftlich von uns erwartet wird, und auch nicht in das, was gerade alle anderen machen. Sondern in die Frage: Was will ich wirklich?

    Vielleicht kommt sofort eine Antwort. Vielleicht kommt aber auch erst einmal gar nichts. Vielleicht taucht ein alter Wunsch auf, den ich schon als Kind hatte und den ich mir bis heute nicht erfüllt habe. Vielleicht kommen Trauer, Scham oder Schuldgefühle hoch. All das darf sein. Denn genau darum geht es: ehrlich hinzuschauen und wieder zu spüren, was in mir wirklich lebendig ist.

    Ich erlebe in meinen Gesprächen immer wieder, dass Menschen zunächst sehr oberflächliche Wünsche nennen: ein Haus in den Bergen, ein Yoga-Retreat auf Bali, eine neue Küche, ein schönes Sofa oder einen besonderen Urlaub. Das kann alles wunderbar sein. Aber ich möchte wissen: Ist es wirklich das, was dich tief in dir glücklich macht? Oder ist es nur ein Bild, das du übernommen hast, weil es alle wollen, weil es in der Werbung gezeigt wird oder weil es sich einfach so gehört?

    Ich selbst wollte beispielsweise schon als Kind auf einem Ponyhof leben. Heute lebe ich genau dieses Leben – und ich kann mir kaum etwas vorstellen, das mich glücklicher machen würde. Es darf wachsen und sich verändern, aber es fühlt sich für mich stimmig an. Mein Mann wiederum wollte unbedingt nach Chicago, um das Haus aus „Kevin – Allein zu Haus“ zu sehen. Für mich war das zunächst nicht nachvollziehbar, aber ich habe gesehen, wie sehr ihn dieser Wunsch begeistert hat. Genau darum geht es: nicht darum, was für alle anderen sinnvoll erscheint, sondern darum, was in mir echte Begeisterung auslöst.

    Dazu gehört für mich auch die Gegenfrage: Was will ich wirklich nicht mehr? Will ich diesen Job noch? Diese Beziehung? Diese Lebensweise? Oder macht mich etwas jeden Tag traurig, krank oder gestresst? Dann darf ich ehrlich hinschauen und einen anderen Weg wählen. Natürlich können wir nicht in jedem Moment unseres Lebens nur das tun, worauf wir Lust haben. Manchmal müssen wir durch Dinge hindurch, die uns nicht gefallen. Aber grundsätzlich möchte ich mein Leben danach ausrichten, was mir wirklich wichtig ist.

    Dafür brauche ich ein echtes Warum. Einen Traum, eine Vision, eine Mission, die mich morgens aufstehen lässt. Wenn ich dagegen hauptsächlich dafür lebe, Geld zu verdienen, andere glücklich zu machen oder den Erwartungen der Gesellschaft zu entsprechen, kann mich das auf Dauer ausbrennen.

    Deshalb lade ich dich ein, dir Zeit für diese eine Frage zu nehmen: Was willst du wirklich wirklich? Nicht ein bisschen, sondern ganz echt. Schreib die Antworten auf und schau, welche kleinen Schritte dich dorthin führen können. Niemand anderes kann diese Aufgabe für dich übernehmen.

    Für mich bedeutet Erfolg nicht, jemand anderes werden zu müssen. Ich darf erfolgreich sein, indem ich ganz ich selbst bin – echt, ehrlich und auf meine eigene Art. Und genau darum geht es bei Amazing Inside Out: den Mut zu haben, den eigenen Weg zu gehen, das eigene Warum zu kennen und das Leben bewusst so zu gestalten, dass es sich wirklich nach mir anfühlt.

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    14 分
  • Folge 15: Lebe, Liebe Lache, Tanze
    2026/09/25

    In dieser Folge von Ohmazing Inside Out ist Soul-Sister-Time mit der wundervollen Maria aus Österreich. Maria ist eine Frau, die unglaublich viele Herausforderungen, Schicksalsschläge und Tiefpunkte erlebt hat – und sich immer wieder daraus herausgearbeitet hat. Heute steht sie für Selbstheilungskräfte, Lebensfreude, Weiblichkeit, Strahlen und die Erlaubnis, das eigene Leben wirklich selbst in die Hand zu nehmen.

    Maria erzählt von ihrem persönlichen Wendepunkt: ihrem 50. Geburtstag, an dem ihre elfjährige Beziehung dramatisch endete. Nach vielen schwierigen Erfahrungen und einer toxischen Beziehung traf sie eine klare Entscheidung: „Ich habe genug von Schicksalsschlägen, Dramen und Krankheiten. Jetzt darf nur noch das Glück zu mir kommen.“ Genau diese Entscheidung wurde zu einem neuen Kapitel in ihrem Leben.

    https://www.instagram.com/maria_kopeinig

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    http://www.maria-kopeinig.at/

    http://www.facebook.com/groups/diemagiederselbstheilung/

    Heute begleitet Maria Frauen dabei, ihre eigenen Selbstheilungskräfte wiederzuentdecken. Sie schaut nicht nur auf Symptome, sondern möchte verstehen, was dahinterliegt. Körperliche Beschwerden, Gedanken, Selbstkritik, alte Muster, Beziehungen und emotionale Themen dürfen gemeinsam betrachtet werden. Ihre Arbeit verbindet für sie Körper, Geist und Seele – mit ihrer eigenen „Shining Woman“-Methode als Basis.

    Was ich an Maria besonders liebe: Sie lebt vor, wovon sie spricht. Sie tanzt, lacht, trägt ihre Krone und lässt sich nicht davon beeindrucken, was andere darüber denken. Für sie bedeutet Tanzen Freiheit und ist gleichzeitig eine Möglichkeit, die eigene Energie zu verändern. Wenn die Stimmung sinkt, wird Musik angemacht und getanzt.

    Ihr Lebensmotto bringt ihre Energie wunderbar auf den Punkt: „Lebe, liebe, lache – und tanze durchs Leben.“ Für Maria bedeutet Leben nicht einfach funktionieren. Liebe ist für sie eine der größten Kräfte überhaupt, Lachen bringt Freude und Tanzen schenkt Freiheit.

    Genau darum geht es für mich auch in diesem Gespräch mit Maria: Was wäre möglich, wenn wir uns erlauben, größer zu denken? Wenn wir nicht darauf warten, dass alle Zweifel verschwinden, sondern eine Entscheidung treffen und losgehen?

    Maria ist für mich eine echte Soul Sister. Eine Frau, die nicht nur über Heilung, Selbstliebe und Lebensfreude spricht, sondern sie selbst verkörpert. Und genau diese Energie möchte ich mit dieser Folge weitergeben: Du darfst dein Leben verändern. Du darfst dich selbst wieder wählen. Du darfst strahlen. Und du darfst tanzen.

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    36 分
  • Folge 20: Warum wir nicht perfekt sein müssen
    2026/10/12

    Ich habe keine Lust mehr, immer alles richtig machen zu müssen. Warum glauben wir eigentlich, dass wir Frauen perfekt sein müssen? Perfekt aussehen, perfekt funktionieren, perfekte Mütter, Partnerinnen, Töchter, Angestellte oder Unternehmerinnen sein? Ich möchte aus diesem Hamsterrad aussteigen.

    Ich war schon immer ein Matschkind. Ich liebe es, mich schmutzig zu machen, barfuß durch den Garten zu laufen und auch mal mit schwarzen Nägeln herumzulaufen. Nagellack, Lippenstift oder gefärbte Haare brauche ich nicht, nur damit ich nach außen einem bestimmten Bild entspreche. Ich möchte mich fragen: Fühlt es sich für mich gut an? Und wenn die Antwort Nein ist, dann darf ich es lassen.

    Ich habe selbst jahrzehntelang People-Pleasing gelebt. Ich wollte dazugehören, Erwartungen erfüllen und es allen recht machen. Ich habe Dinge ausprobiert, von denen ich eigentlich vorher schon wusste, dass sie nichts für mich sind – zum Beispiel früh aufzustehen oder kalt zu duschen. Für andere mögen solche Challenges großartig sein. Für mich machen sie schlechte Laune. Und das darf so sein. Nur weil etwas angeblich gesund, sinnvoll oder erfolgreich ist, muss es noch lange nicht zu mir passen.

    Perfektionismus hat mich unglaublich viel Zeit, Energie und Nerven gekostet. Ein Beispiel ist die vergessene Mülltonne: Statt einfach in der Praxis anzurufen und meinen Fehler einzugestehen, bin ich eine Stunde nach Hause gefahren, habe die Tonne geholt, bin zurückgefahren und später am nächsten Morgen wieder früh hingefahren. Und wofür? Die Müllabfuhr kam an diesem Tag nicht einmal. Heute sehe ich, wie viel unnötigen Druck ich mir selbst gemacht habe, nur um keinen Fehler zuzugeben.

    Ich möchte nicht mehr danach leben, was meine Nachbarin, meine Familie, mein Umfeld oder Menschen in Social Media über mich denken könnten. Es darf wichtiger sein, dass mein Leben für mich stimmig, bunt, gesund und voller Freude ist. Ich möchte meinen eigenen Weg gehen, auch wenn er anders aussieht als der der anderen.

    Das gilt auch für die kleinen Dinge des Alltags. Ich darf den Abwasch stehen lassen, Unkraut wachsen lassen oder einen Haufen im Garten nicht sofort wegräumen. Ich darf bei einer Familienfeier aufhören, alles perfekt vorzubereiten und hinterher stundenlang aufzuräumen. Ich möchte nicht mehr so viel Energie investieren, damit es für alle anderen schön ist, während ich selbst den eigentlichen Genuss verpasse.

    Ich wünsche mir deshalb mehr Frauen, die sich trauen, unperfekt perfekt ihr eigenes Leben zu leben. Frauen, die laut, bunt und authentisch ihren Weg gehen – nicht um anderen etwas zu beweisen, sondern weil es sich für sie richtig anfühlt. Vielleicht inspiriert genau das eine andere Frau, ebenfalls einen kleinen Schritt zu wagen.

    Für mich bedeutet das: Perfektionismus darf sich verändern und zu einer Superkraft werden. Ich möchte nicht mehr perfekt für die Welt sein. Ich möchte mein Leben so gestalten, dass es für mich perfekt passt – mit all dem Chaos, der Unordnung, den Ecken und Kanten, die dazugehören.

    Und genau dazu möchte ich auch andere Frauen ermutigen: Was war dein altes Muster? Wo hast du versucht, es allen recht zu machen? Und wie möchtest du es heute neu haben? Vielleicht können wir gemeinsam eine Sisterhood sein, in der wir uns gegenseitig ermutigen, unseren ganz eigenen Weg zu gehen.

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    13 分
  • Folge 18: Ich kann es nicht mehr hören
    2026/10/05

    In dieser Folge von „Ohmazing Inside Out“ beschäftige ich mich mit einem Satz, den ich selbst sehr häufig denke und sage: „Ich muss noch schnell.“ Ich merke zunehmend, wie sehr mich dieser Satz begleitet und wie selbstverständlich ich danach handle. Gleichzeitig frage ich mich, warum eigentlich alles schnell gehen muss und wer bestimmt, dass ich etwas unbedingt tun muss. Für mich ist dieser Satz zu einer Gewohnheit geworden, die ich nicht länger als selbstverständlich hinnehmen möchte.

    Ich komme aus einem Leben, in dem ich sehr organisiert, schnell und leistungsorientiert war. Ich war häufig Monate im Voraus ausgebucht und hatte neben meiner Arbeit auch meine Familie, meine Kinder und den Ponyhof zu organisieren. Später kam zusätzlich der Aufbau meiner Online-Selbstständigkeit dazu. Da ich tagsüber kaum Zeit dafür hatte, lernte ich nachts und beschäftigte mich mit Sales, Technik und neuen Aufgaben. Ich war stolz darauf, wie viel ich schaffen konnte, und habe meine Schnelligkeit lange als Teil meiner Persönlichkeit verstanden. Ich bezeichnete mich selbst als „Rennpferd“, das schnell denkt, spricht und handelt.

    Dabei bemerkte ich lange nicht, wie anstrengend dieses Tempo eigentlich für mich war. Es wurde zu meiner Normalität und fühlte sich deshalb nicht unbedingt wie Stress an. Erst mein Körper begann irgendwann, mich auszubremsen. Durch verschiedene gesundheitliche Herausforderungen musste ich lernen, langsamer zu werden. Dabei erkannte ich, dass ich nicht erst krank sein muss, um eine Pause machen zu dürfen. Mir darf es gut gehen und trotzdem darf ich langsam sein.

    Ein Gespräch mit einer Freundin brachte mich dabei besonders zum Nachdenken. Ich sagte, dass ich, sobald ich wieder gesund und fit sei, natürlich wieder schnell sein müsse. Sie machte mir bewusst, dass diese Verbindung überhaupt nicht logisch ist. Ich kann gesund sein und mich trotzdem für ein langsameres Tempo entscheiden. Dadurch erkannte ich, wie sehr ich Geschwindigkeit bisher mit Leistungsfähigkeit und Erfolg verbunden hatte.

    Ich möchte deshalb lernen, den Satz „Ich muss noch schnell“ bewusst wahrzunehmen und nicht mehr automatisch danach zu handeln. Wenn er auftaucht, versuche ich innezuhalten, durchzuatmen und mich zu fragen, ob ich etwas wirklich tun muss und ob es tatsächlich jetzt schnell erledigt werden muss. Dabei geht es nicht darum, nichts mehr zu tun, sondern bewusster zu entscheiden, was ich wann und in welchem Tempo machen möchte.

    Ein wichtiger Teil davon ist für mich auch die Frage nach meiner Identität. Wer bin ich, wenn ich nicht immer die Schnellste, Beste oder Produktivste bin? Was passiert, wenn ich einen Tag weniger schaffe oder bewusst Pausen mache? Ich erkenne, dass ich meinen Wert lange mit Leistung und Geschwindigkeit verbunden habe. Heute möchte ich lernen, mich nicht dafür zu verurteilen, wenn ich langsam bin oder Zeit für mich nehme.

    Außerdem frage ich mich, welche Verantwortung ich abgeben kann. Ich muss nicht alles alleine schaffen und darf Aufgaben innerhalb der Familie oder im Alltag verteilen. Statt die Einzelkämpferin zu sein, möchte ich mehr Teamwork zulassen und meine eigenen Regeln für mein Leben bestimmen.

    Zum Schluss komme ich zu dem Gedanken, dass Selbstführung für mich nicht bedeutet, immer mehr in immer weniger Zeit zu schaffen. Selbstführung bedeutet, bewusst zu wählen, was ich wann und wie tun möchte. Ich darf schnell sein, wenn ich möchte, und langsam sein, wenn ich es brauche. Mein Leben muss keinem fremden Tempo entsprechen. Deshalb möchte ich den Satz „Ich muss noch schnell“ nicht länger als Lebensregel akzeptieren, sondern meine eigene Geschwindigkeit bewusst wählen.

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    16 分
  • Folge 17: Es ist nicht mein Leben
    2026/10/02

    In dieser Folge von „Ohmazing Inside Out“ spreche ich mit Monika über ihren persönlichen Weg, ihre berufliche Entwicklung und darüber, wie sie gelernt hat, immer mehr ihren eigenen Weg zu gehen. Monika ist 62 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Enkelkinder. Sie hat bereits viele verschiedene berufliche Stationen durchlaufen und sich immer wieder weiterentwickelt. Besonders beeindruckt mich an ihr, dass sie auch mit über 60 Jahren noch eine neue Ausbildung begonnen hat und heute ihre Erfahrungen aus Kosmetik, Massage, Mindset-Arbeit und Hypnose miteinander verbindet.

    Zu Beginn sprechen wir über Monikas Verständnis von Schönheit. Sie beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Schönheit von außen, unter anderem als Kosmetikerin und Masseurin. Gleichzeitig hatte sie schon als Kind das Gefühl, Menschen glücklich machen, ihnen helfen und sie zum Strahlen bringen zu wollen. Damals stellte sie sich einen Zauberstab vor, mit dem sie Menschen gesund und glücklich machen konnte. Heute erkennt sie darin ihre eigentliche Berufung wieder. Sie möchte nicht nur die äußere Erscheinung eines Menschen verändern, sondern vor allem das Strahlen von innen stärken.

    Monika erzählt, dass ihre verträumte und besondere Art früher häufig als Schwäche angesehen wurde. Sie wurde immer wieder mit Erwartungen konfrontiert, wie sie sein sollte. Gleichzeitig hatte sie schon früh eine rebellische Seite und den Wunsch, nicht einfach so zu sein wie alle anderen. Im Laufe ihres Lebens machte sie verschiedene Ausbildungen und sammelte viele Erfahrungen. Sie begann ursprünglich in einem kaufmännischen Beruf, entschied sich später aber für eine Ausbildung zur Kosmetikerin und beschäftigte sich zusätzlich mit Nageldesign, Stilberatung und verschiedenen Massagetechniken. Dabei merkte sie zunehmend, dass ihr die Arbeit mit der äußeren Schönheit allein nicht ausreichte.

    Ein entscheidender Wendepunkt war für sie die Corona-Zeit. Ihr Studio musste schließen und ihre Einnahmen fielen plötzlich weg. Da sie sich schon vorher mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt hatte, begann sie sich intensiver mit Mindset und dem Unterbewusstsein auseinanderzusetzen. Dabei erkannte sie, dass viele Probleme nicht nur äußerlich gelöst werden können. Sie wollte Menschen nachhaltig von innen stärken. Besonders Frauen ab 50 oder 60 liegen ihr am Herzen, weil sie beobachtet, dass viele von ihnen noch mit alten Glaubenssätzen und gesellschaftlichen Vorstellungen leben.

    Wir sprechen darüber, dass Glaubenssätze wie „Ich bin nicht gut genug“, „Ich darf das nicht“ oder „Das macht man als Frau nicht“ viele Menschen ein Leben lang begleiten können. Auch Monika musste lernen, diese Vorstellungen zu hinterfragen und sich selbst zu erlauben, groß zu denken, sichtbar zu sein und eigene Entscheidungen zu treffen. Besonders spannend finde ich, dass sie mit über 60 Jahren noch eine Hypnoseausbildung begonnen hat, obwohl sie von ihrem Umfeld teilweise die Frage bekam, ob das wirklich noch notwendig sei.

    Heute begleitet Monika Frauen individuell mit Mindset-Arbeit, Hypnose und energetischen Methoden. Dabei arbeitet sie bewusst nicht nach einem starren Schema, sondern schaut, wo die jeweilige Frau gerade steht und was sie braucht. Ein weiteres wichtiges Thema sind Grenzen und das Nein-Sagen. Monika möchte Frauen darin bestärken, Entscheidungen selbst zu treffen und sich ihr eigenes Leben zu erlauben.

    https://calendly.com/monikahanser/herz-zu-herz-gespraech?month=2026-10

    https://www.instagram.com/frauen50plus

    https://monika-hanser.de/lp-workshop/

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    39 分
  • Folge 16: Was, wenn du nicht immer wissen musst
    2026/09/28

    In dieser Folge beschäftige ich mich mit der Frage, ob wir wirklich immer wissen müssen, wie unser Lebensweg weitergeht. Ich erzähle dabei von meiner eigenen Entwicklung: Früher war mein Leben sehr stark von Planung, Organisation und Struktur geprägt. Ich war teilweise drei bis sechs Monate im Voraus ausgebucht und wusste genau, welche Termine, Kurse und Veranstaltungen auf mich zukommen würden. Diese festen Strukturen gaben mir Sicherheit und Orientierung. Sie waren für mich wie Leitplanken, innerhalb derer ich mich bewegen konnte.

    Heute erlebe ich mich deutlich anders. Ich befinde mich gerade in der Vorbereitung auf den Jakobsweg und weiß überhaupt nicht genau, was mich dort erwartet. Ich weiß nicht, wie es mir körperlich gehen wird, was ich tatsächlich brauchen werde oder welche Erfahrungen auf mich zukommen. Auch wenn ich viele Bücher lesen oder die Erfahrungen anderer Menschen anhören würde, könnte ich meine eigene Reise nicht vollständig planen. Es ist meine persönliche Erfahrung, die ich Schritt für Schritt machen muss. Genau darin liegt für mich die Herausforderung, aber auch die Möglichkeit, mich auf das Unbekannte einzulassen.

    Daraus entsteht für mich die Frage, ob wir in unserem Leben vielleicht weniger versuchen sollten, alles mit dem Kopf zu kontrollieren. Vielleicht dürfen wir uns stärker dem Fluss des Lebens anvertrauen und akzeptieren, dass wir nicht immer wissen müssen, wie es weitergeht. Statt den gesamten Weg zu kennen, kann es ausreichen, wenn wir wissen, was unser nächster Schritt ist und ob sich dieser für uns sicher und richtig anfühlt.

    Als Beispiel erzähle ich von einer Wanderung in der Schweiz. Meine Freundin nahm mich mit in die Berge, obwohl ich als Norddeutsche nicht an solche Höhen und schwierigen Wege gewöhnt bin. Besonders der Aufstieg an einem der letzten Tage brachte mich an meine körperlichen Grenzen. Ich wusste zeitweise nicht, ob ich das Ziel überhaupt erreichen würde. Trotzdem ging ich weiter, Schritt für Schritt. Oben angekommen, erwartete mich ein wunderschöner See, an dem Menschen gemeinsam picknickten und die Natur genossen. Anschließend musste ich denselben Weg wieder zurückgehen, was mir ebenfalls gelang.

    Dabei lernte ich, wie wichtig es ist, nicht ständig zu hetzen. Meine Freundin zeigte mir, dass man beim Wandern seinen eigenen Rhythmus finden, Pausen machen und die Umgebung bewusst wahrnehmen kann. Wenn ein schöner Moment entsteht, darf man stehen bleiben und ihn genießen. Erst wenn dieser Moment sich rund und vollständig anfühlt, geht man weiter. Für mich wird diese Erfahrung zu einem Bild für das gesamte Leben. Wir sind es gewohnt, schnell zu sein und ständig weiterzumachen. Häufig halten wir diesen Stress sogar für normal. Erst wenn eine Krankheit oder eine andere schwierige Situation uns dazu zwingt, langsamer zu werden, nehmen wir uns die Zeit für Pausen.

    Ich stelle deshalb die Frage, ob wir wirklich erst durch Krisen lernen müssen, innezuhalten. Vielleicht können wir bereits vorher bewusster mit unserer Zeit umgehen und akzeptieren, dass wir nicht sofort wissen müssen, wie es in unserer Beziehung, unserem Beruf, unserer Selbstständigkeit, mit unseren Kindern oder unserer Gesundheit weitergeht.

    Ich ermutige dazu, den Kopf gelegentlich leiser zu stellen und stärker in sich hineinzufühlen. Statt ausschließlich nach äußeren Regeln, Erwartungen und gesellschaftlichen Vorstellungen zu leben, können wir uns fragen, wie wir unser Leben tatsächlich gestalten möchten. Daraus kann sich der nächste Schritt ergeben, ohne dass wir bereits den gesamten Weg kennen müssen.

    Am Ende lade ich dazu ein, über die eigene Ungewissheitstoleranz nachzudenken. Vielleicht gibt es einen Lebensbereich, in dem wir krampfhaft an Sicherheit festhalten, obwohl wir etwas längst loslassen möchten.

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    10 分