エピソード

  • #233 – De-Risking in der Praxis: Was deutsche Firmen in China jetzt wirklich tun – mit Jens Hildebrandt, Vice President Government Relations Greater China bei BASF
    2026/10/27

    Wie spricht ein deutsches Unternehmen mit der chinesischen Regierung, und was passiert dabei hinter den Kulissen? Und was verstehen deutsche Politiker und Manager an China häufig falsch?

    Zu Gast ist Jens Hildebrandt, Vice President Government Relations Greater China bei BASF in Peking. Seit 2007 arbeitet er im Netzwerk der Auslandshandelskammern und des DIHK, unter anderem als Leiter des Referats Ostasien in Berlin und als Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Guangzhou. Von 2018 bis 2024 war er Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Peking und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Handelskammer in China (Nordchina). Studiert hat er Politikwissenschaft und Sinologie in Leipzig, Peking und Hongkong.

    Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Jens zu China gekommen ist und wie sich Süd- und Nordchina aus Sicht deutscher Unternehmen unterscheiden. Er erzählt, wie die Kammer in der Corona-Zeit Charterflüge organisiert hat, um deutsche Manager zurück nach China zu bringen. Außerdem geht es darum, was den Wechsel von einem Verband zu einem einzelnen Unternehmen ausmacht und was Government Relations in China konkret bedeutet.

    Außerdem geht es um die Frage, wie sich der Dialog mit chinesischen Behörden in den vergangenen Jahren verändert hat, was De-Risking in der Praxis bedeutet und welche Rolle China heute für die Chemieindustrie weltweit spielt. Jens erklärt, wie sich die Handelskonflikte zwischen den USA, Europa und China auf die Arbeit vor Ort auswirken.

    Zum Abschluss sprechen wir darüber, was deutsche Politiker und Manager an China häufig falsch verstehen. Und Jens verrät, welchen Rat er jungen Leuten gibt, die heute in den deutsch-chinesischen Beziehungen arbeiten wollen.

    Eine Folge über Politik und Wirtschaft zwischen Deutschland und China und darüber, warum Dialog gerade in schwierigen Zeiten wichtig ist.


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  • #232 – Handel in China von null aufbauen: Was 40 Städte über Chinas Konsumenten verraten – mit Christoph Schwaiger
    2026/10/20

    Wie baut man in China einen Händler auf, wenn es kaum Eigenmarken gibt, jede Kategorie Dutzende Anbieter hat und die Kunden täglich lange pendeln?

    Zu Gast ist Christoph Schwaiger. Er kam 2014 nach Shanghai, um für einen internationalen Lebensmittelhändler das China-Geschäft von null aufzubauen, und war später CEO Global Functions & Greater China. Heute bringt er künstliche Intelligenz in den Handel und in die Konsumgüterbranche.

    Christoph erzählt, wie er in rund 40 chinesischen Städten bei Kunden in Kühlschrank und Vorratsschrank geschaut hat, warum der Start 2015 zuerst online über Tmall lief und warum kleine Läden in der Nachbarschaft mit Lieferung nach Hause in Shanghai funktionieren.

    Außerdem geht es darum, warum Benchmarking in China kaum funktioniert, warum ein guter chinesischer Name der erste Schritt beim Markenaufbau ist und warum „Ja“ nicht in jeder Kultur dasselbe bedeutet. Zum Abschluss sprechen wir über KI im Handel und darüber, was Christoph Unternehmen rät, die heute nach China gehen wollen.

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  • #231 – Deutsche Unternehmen in China: Warum die Lage besser ist als die Stimmung – mit Oliver Oehms
    2026/10/13

    In Deutschland wird immer kritischer auf China geschaut, gleichzeitig investieren deutsche Unternehmen vor Ort weiter in Wertschöpfung und Innovationspartnerschaften. Wie passt das zusammen, und wie ist die Stimmung unter deutschen Firmen in China wirklich?

    Zu Gast ist Oliver Oehms, Chief Representative, Executive Director und Vorstandsmitglied der Deutschen Handelskammer in China für Nordchina (AHK Greater China). Er hat viele Jahre Unternehmen in Südostasien und im Nahen Osten begleitet, unter anderem in Saudi-Arabien, und lebt seit 2024 in Peking. Dort hat ihn vor allem überrascht, wie politisch alles wahrgenommen wird, was die Kammer tut und sagt.

    Gemeinsam sprechen wir darüber, warum die Geschäftslage vor Ort besser ist als ihr Ruf in Deutschland und welche Rolle China heute spielt: als Absatzmarkt, Produktionsstandort, Innovationszentrum oder Wettbewerber. Laut der Business-Confidence-Umfrage der AHK berichtet bereits ein Drittel der Mitgliedsunternehmen von Wissenstransfer aus China nach Deutschland. Oliver erklärt, warum er erwartet, dass sich der Austausch in beide Richtungen bald angleicht.

    Außerdem geht es darum, wo chinesische Unternehmen beim Einsatz von KI schneller sind, vor allem bei internen Prozessen. Wir sprechen darüber, wie stark die Konsumschwäche deutsche Firmen trifft und warum Handelspolitik klassische Themen wie Marktzugang und den Schutz geistigen Eigentums überlagert. Oliver erzählt, was der Nordosten Chinas über Strukturwandel lehrt und was Peking und Tianjin wirtschaftlich auszeichnet. Außerdem erklärt er, warum KI bei deutschen Unternehmen in China bisher kaum Arbeitsplätze kostet.

    Zum Abschluss geht es um den Mittelstand: Welche Fragen sollte sich ein Unternehmen stellen, bevor es in China (neu) investiert? Warum heißt es heute oft „we are all in or we are all out“? Und wie wird sich das Verhältnis zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen in den nächsten fünf Jahren verändern?

    Eine Folge über die Lage deutscher Unternehmen in China, den Blick aus Peking auf die Debatte in Berlin und Brüssel und darüber, warum Deutschland China als Partner in Zukunftsthemen braucht.

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  • #230 – Prof. Horst Löchel | Chinas Aufstieg, Deutschlands Antwort: Was wir jetzt ändern müssen
    2026/10/06

    Wie ist China zu der Wirtschaftsmacht geworden, die es heute ist – und wie nachhaltig ist dieses Modell?

    Zu Gast ist Prof. Dr. Horst Löchel, Professor für Volkswirtschaftslehre und Co-Vorsitzender des Sino-German Centre an der Frankfurt School. Er hat mehrere Jahre in China gelebt und gearbeitet und beschäftigt sich seit Langem mit der Entwicklung der chinesischen Volkswirtschaft.

    Gemeinsam sprechen wir über Chinas wirtschaftlichen Aufstieg seit der Reform- und Öffnungspolitik, den chinesischen Parteistaatskapitalismus, aktuelle strukturelle Herausforderungen und die Frage, welches Wachstumsmodell China in Zukunft braucht. Außerdem geht es um Außenhandel, Innovation, den Konflikt mit den USA und die Bedeutung dieser Entwicklungen für Deutschland und Europa.

    Eine Folge über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der chinesischen Wirtschaft.


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  • #229 – China zwischen Krise und Wachstum: Was wir über die Wirtschaft falsch einschätzen – mit Eric Nebe
    2026/09/29

    China steckt in einer Immobilienkrise und bringt gleichzeitig Unternehmen hervor, die bei künstlicher Intelligenz, Elektromobilität und Robotik vorne mitspielen. Wie passen diese Entwicklungen zusammen – und was übersehen wir, wenn wir aus Deutschland auf China schauen?

    Zu Gast ist Eric Nebe, Betreiber des YouTube-Kanals China2Invest, Podcaster und Autor von „Das eine China-Buch“. Nach seiner Tätigkeit als Investmentanalyst bei BASF hat er sich selbstständig gemacht und beschäftigt sich heute mit chinesischen Unternehmen, Aktien und wirtschaftlichen Entwicklungen. Er lebt überwiegend in Kuala Lumpur und bringt auch die Perspektive aus Südostasien mit.

    Gemeinsam sprechen wir darüber, warum China dezentraler und wettbewerbsorientierter ist, als viele vermuten, welche wirtschaftlichen Probleme Eric ernst nimmt und wo er neue Wachstumstreiber sieht.

    Außerdem geht es um Tencent, Xiaomi und Robotik, die Erwartungen deutscher Anleger und die Frage, warum technologische Fortschritte nicht automatisch steigende Aktienkurse bedeuten. Eric erklärt, weshalb „China Speed“ ein Wettbewerbsvorteil sein kann, aber auch Fehler und hohen Kostendruck mit sich bringt.

    Zum Abschluss wechseln wir die Perspektive: Während Deutschland über seine Abhängigkeit von China diskutiert, fragt Eric, wie wichtig Deutschland für China künftig noch sein wird. Wir sprechen über sein Buch, darüber, warum Modernisierung nicht automatisch Verwestlichung bedeutet, und was er trotz jahrelanger Beschäftigung mit China bis heute schwer nachvollziehen kann.

    Eine Folge über Chinas Wirtschaft, die Chancen und Unsicherheiten chinesischer Aktien und darüber, warum ein anderer Blickwinkel neue Fragen eröffnet.

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    Hinweis: Die besprochenen Unternehmen und Aktien dienen der Einordnung und stellen keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar.

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  • #228 – Vietnam statt China? Warum „China + 1“ zu kurz gedacht ist | Alexander Ziehe, Hettich Group
    2026/09/22

    Südostasien gewinnt wirtschaftlich immer stärker an Bedeutung, internationale Unternehmen investieren und neue Produktionsstandorte entstehen. Gleichzeitig wird die Region von vielen deutschen Unternehmen noch immer unterschätzt. Welche Chancen entstehen daraus?

    Zu Gast ist Alexander Ziehe, Vice President Southeast Asia bei der Hettich Group und Chairman der German Business Association in Vietnam. Seit zehn Jahren lebt und arbeitet er in Asien und verantwortet heute unter anderem Märkte wie Vietnam, Indonesien, Malaysia, Thailand und Singapur.

    Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Vietnam für internationale Unternehmen immer attraktiver wird, weshalb „China + 1“ für Alexander keine Abkehr von China bedeutet und wie eng China und Südostasien wirtschaftlich inzwischen miteinander verbunden sind.

    Außerdem geht es um den zunehmenden Wettbewerb durch chinesische Unternehmen, die weiterhin hohe Bedeutung von Made in Germany in Vietnam, steigende Kaufkraft und die Frage, worauf deutsche Mittelständler beim Einstieg in Südostasien achten sollten. Alexander erklärt, warum Unternehmen nicht vorschnell auf ein einzelnes Land setzen sollten und weshalb Agilität für langfristigen Erfolg in der Region entscheidend ist.

    Zum Abschluss werfen wir einen Blick nach vorne: Welche Rolle wird Asien künftig in der Weltwirtschaft spielen – und was müssen deutsche Unternehmen tun, um an dieser Entwicklung teilzuhaben?

    Eine Folge über Vietnam, China und Südostasien und darüber, warum deutsche Unternehmen ihren Blick auf Asien erweitern sollten.

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  • #227 – China nach den Boomjahren: Warum deutsche Unternehmen trotzdem weiter investieren | Michael Kern, General Manager, German Industry and Commerce
    2026/09/15

    China wächst langsamer, der Wettbewerb nimmt zu und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich. Gleichzeitig blicken viele deutsche Unternehmen vor Ort wieder optimistischer auf ihre Geschäftsaussichten. Wie passt das zusammen?

    Zu Gast ist Michael Kern, General Manager bei German Industry and Commerce. In seiner Arbeit begleitet er deutsche Unternehmen in China und erlebt unmittelbar, wie sich der Markt und die Bedingungen für internationale Unternehmen verändern.

    Gemeinsam sprechen wir darüber, warum China heute komplexer geworden ist, weshalb das Land in manchen Bereichen gleichzeitig einfacher zugänglich ist und warum deutsche Unternehmen trotz der Herausforderungen weiterhin investieren.

    Außerdem geht es um die zunehmende Konkurrenz durch chinesische Unternehmen, den Wandel vom Wissenstransfer nach China hin zu einem möglichen Wissenstransfer aus China, die Bedeutung lokaler Partnerschaften und die Frage, was deutsche Unternehmen inzwischen von China lernen können.

    Zum Abschluss werfen wir einen Blick nach vorne: Welche Rolle wird China künftig für deutsche Unternehmen spielen – und entwickelt sich das Land vom Absatz- und Produktionsmarkt zunehmend zu einem Standort nach dem Prinzip „In China for Global“?

    Eine Folge über Chinas wirtschaftliche Realität jenseits von Boom- und Krisenerzählungen und darüber, wie deutsche Unternehmen ihre China-Strategie neu denken müssen.

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  • #226 – Prof. Alois Knoll, TUM | „China Speed haben wir nicht drauf“: Was Europa bei Robotik jetzt ändern muss
    2026/09/08

    Robotik, KI und China Speed: Wie weit ist China Europa voraus? | Prof. Dr.-Ing. Alois Knoll

    Wie weit ist China bei Robotik und künstlicher Intelligenz wirklich – und kann Europa mit diesem Entwicklungstempo noch mithalten?

    Thomas trifft Prof. Dr.-Ing. Alois Knoll, Professor für Robotik, Künstliche Intelligenz und Echtzeitsysteme an der Technischen Universität München, auf der World Robot Conference in Peking.

    Gemeinsam sprechen sie über den rasanten Fortschritt der chinesischen Robotikindustrie, humanoide Roboter, die besondere Rolle chinesischer Start-ups und die Frage, warum „China Speed“ für Europa zunehmend zur Herausforderung wird.

    Prof. Knoll erklärt außerdem, wo China technologisch bereits besonders stark ist, welche Entwicklungen ihn auf der Messe überrascht haben und warum wir bei Robotik möglicherweise erst am Anfang einer viel größeren Entwicklung stehen.

    Eine Folge direkt aus Peking über Robotik, Innovation und die Frage, was Deutschland und Europa von China lernen können.

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