エピソード

  • Craig Vine über die Arbeit als Psychiater
    2025/11/10

    Mein heutiger Gast ist Crag Vine, Psychiater aus Minnesota. Er erzählt von seiner Arbeit mit inhaftierten und wohnungslosen Menschen und was sich in den über 33 Jahren, die er den Beruf ausübt, verändert hat – und was nicht. Welche Hürden sind seiner Meinung nach zu nehmen, wo gibt es (immer noch) Verbesserungsbedarf?


    Er erzählt von den Herausforderungen, Menschen im US-amerikanischen Gesundheitssystem zu behandeln, und wie er es trotzdem immer irgendwie schafft, einen Weg zu finden, seinen Patient*innen zu helfen.


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    Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge um psychische Erkrankungen, Medikation und Haft. Passt beim Anhören bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn es euch schlecht geht und/oder ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.


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    Eins noch in eigener Sache: Wenn ihr mögt, unterstützt mich bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche. Schaut mal rein, würde mich freuen.

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    21 分
  • Julian Scherl über ADHS, PTBS und Queerness
    2025/10/01

    Mein heutiger Gast ist Julian Scherl, ein queerer Tiroler mit irischem Migrationshintergrund. Er erzählt von seinem ADHS und seiner schwierigen Kindheit, die vor allem deswegen so hart war, weil Ärzt*innen, seine Eltern und Lehrer*innen ihn falsch behandelt haben: Strafen, die nach Folter klingen, und Nicht-Verstanden-Werden führen erst dazu, dass Julian sich in Fantasy-Welten flüchtet – und schließlich in die rechte Szene abdriftet.


    Wenn ihr euch jetzt fragt: »Hä? Der ist doch queer!« Richtig, und als er das merkt, kehrt er der Szene den Rücken. Heute ist nicht nur links, sonder linker (Online-)Aktivist.


    Nach einem Auslandseinsatz während seines Wehrdienst leidet Julian unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung, und er muss seinen Beruf – den des Schmieds – aufgeben. Seitdem kümmert er sich um seine Genesung, er erzählt, wie ihm auch (Live-)Rollenspiel dabei hilft und warum er große Hoffnung hat, irgendwann wieder ganz gesund zu sein und das Trauma von Kindheit und Krieg überwunden zu haben.


    Die Folge ist Teil zwei von zwei meines kleinen Tirol-Specials, in der ersten Folge (Folge 20) ist Tätowiererin Jacqueline Stangl zu Gast.


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    Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge unter anderem explizit um eine Posttraumatische Belastungsstörung, Rechtsextremismus, Depression, Erziehungsmethoden, die nach Schwarzer Pädagogik klingen, so wie an einer Stelle (auf die ich gesondert hinweise) um diskriminierende Sprache gegen Homosexuelle sowie im Zusammenhang mit Hass im Netz um den Vorwurf der Pädosexualität. Passt beim Anhören bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn es euch schlecht geht und/oder ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.


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    Eins noch in eigener Sache: Wenn ihr mögt, unterstützt mich bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche. Schaut mal rein, würde mich freuen.

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    38 分
  • Jacqueline Stangl über Ablehnung, Alkohol & Anders-Sein
    2025/09/23

    Heute ist Jacqueline Stangl zu Gast bei »Kopf hoch«: Tattoo-Künstlerin aus Tirol, die ich 2017 schon mal für das Online-Magazin Zebrabutter interviewt habe.


    Wir sprechen darüber, wie sehr sie immer wieder mit Ablehnung zu kämpfen hat und wie wichtig sie es findet, sich immer wieder mit dem inneren Kind zu befassen. Da geht sie sogar so weit zu sagen, dass wir »falsch erwachsen« werden – weil wir uns so weit von uns selbst entfernt haben. Um sich selbst wieder näher zu kommen und auch im Einklang mit sich und der Welt zu leben, trinkt sie keinen Alkohol mehr und lebt vegan.


    Und wir sprechen darüber, was es heißt, anders zu sein – und wieso das eigentlich kein Problem ist oder besser: sein sollte.


    Die Folge ist Teil eins von zwei eines kleinen Tirol-Specials, freut euch also auf eine weitere Folge mit einem Gast aus Tirol.


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    Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge unter anderem explizit um Alkoholmissbrauch und Depression. Passt beim Anhören bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn es euch schlecht geht und/oder ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.


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    Eins noch in eigener Sache: Wenn ihr mögt, unterstützt mich bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche, auf den ich in dieser Folge auch kurz eingehe. Schaut mal rein, würde mich freuen.

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    25 分
  • Nico Dinkel übers Leben mit und trotz Depression und Traumata
    2025/08/14

    Diesmal die INHALTSWARNUNG vorweg: Es geht in dieser Folge unter anderem um Kindesmisshandlung, sexuellen Missbrauch von Kindern, sexualisierte Gewalt und Vergewaltigung, diverse Suizidversuche, Alkohol- und Drogenmissbrauch, körperliche Gewalt und selbstverletzendes Verhalten. Passt beim Anhören bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus – sie ist wirklich heftig. Und wenn es euch schlecht geht und/oder ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.


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    Heute ist Nico Dinkel bei »Kopf hoch«: non-binäre Schauspielperson. (Ihr kennt Nico vielleicht als Lenny Jensen aus der »Tatort«-Folge »Borowski und das unschuldige Kind von Wacken«, die ihr noch bis 9. November 2025 in der ARD-Mediathek sehen könnt.)


    Nico erzählt von Kindheit und Jugend, in der es immer wieder zu Klinikaufenthalten kam, von (schwerer) Misshandlung durch Eltern, die heute nur noch »Erzeuger*innen« heißen, und vom Traum, Schauspieler*in zu werden. Nico erzählt vom Leben mit einer chronischen Depression, über psychische Rückschläge, übers Wieder-Aufstehen und Weitermachen – und erklärt, warum das Leben am Ende eben doch lebenswert ist.


    Und trotz all der Schwere kommt es auch zum ein oder anderen lustigen Moment.


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    Hier findet ihr das Video von Jenni Arp über Depression, das wir am Anfang der Folge erwähnen.


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    1 時間 14 分
  • Kopf hoch – Sonderfolge (ohne Gast/Gästin)
    2025/05/26

    Im Mai gibt es keine reguläre Folge von »Kopf hoch«, weil ich leider keinen Termin mit meinem geplanten Gesprächspartner gefunden habe.


    Dafür gibt es diese kurze Sonderfolge, in der ich ein bisschen erzähle, was für »Kopf hoch« in Zukunft geplant ist – und ich erzähle euch von meinem im Herbst erscheinenden autobiografischen Buch »Weit weg von mir selbst«, im dem es vor allem um meine Zwangsgedanken und meine Depression geht.


    In jedem Fall: passt auf euch auf & bis bald!


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    8 分
  • Martin Zepter übers Funktionieren-Müssen & über (den Abschied von der) Kunst
    2025/04/28

    Heute ist ein ehemaliger Kommilitone von mir zu Gast bei »Kopf hoch«: Martin Zepter, eigentlich Theatermacher, mittlerweile Sozialarbeiter.


    Warum, auch darüber reden wir in der Folge, in der Martin von enttäuschenden Therapieerfahrungen erzählt und von der familiären Prägung, die ihn lange davon abhielt, sich Hilfe zu suchen, weil man das ja mit sich selbst ausmache. Und er erzählt von seiner Dysthymie, laut Wikipedia eine »langanhaltende depressive Verstimmung«. Martin erklärt es besser und sagt, ihm fehlten 30 Prozent Energie. Immer.


    Wie er trotzdem ein zufriedenes Leben führen kann, und was auch Hildesheim – der Ort, an dem wir beide studiert und uns kennengelernt haben – damit zu tun hat, dass er irgendwann so weit war, es noch mal zu versuchen mit einer Therapie: all das erfahrt ihr in dieser Folge.


    In der geht es nicht zuletzt auch um die Kunst und wie ein prekäres Künstler-Leben sich auch die psychische Stabilität auswirkt. (Spoiler alert: schlecht.) Und Martin erzählt davon, wie es ihm mittlerweile gar nicht mehr schwerfällt, kaum noch Kunst zu machen – oder gar nicht mehr.


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    Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge unter anderem explizit um Depression, Dysthymie, Alkoholmissbrauch und gestörtes Essverhalten bzw. gestörte Selbstwahrnehmung. Passt beim Anhören bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn es euch schlecht geht und/oder ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.


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    Eins noch in eigener Sache: Wenn ihr mögt, unterstützt mich bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche, auf den ich in dieser Folge auch kurz eingehe. Schaut mal rein, würde mich freuen.

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    48 分
  • Fina Foxy über Psyche und Porno
    2025/03/19

    In dieser Folge zu Gast ist Fina Foxy, und das ist (natürlich) ihr Künstlername – denn sie arbeitet als Amateur-Pornodarstellerin und Webcam-Girl.


    Sie hat schon als Kind und Jugendliche eine Depression und Angststörung bekommen: ihre Eltern trennen sich, da ist sie sechs Jahre alt. Mit elf empfindet sie das erste Mal so tiefe Traurigkeit, dass ihre Mutter mit ihr eine Klinik fährt. Mit 15, 16 bekommt sie Panikattacken.


    Und als Erwachsene – nachdem sie als Hauswirtschafterin gearbeitet hat – wird sie Amateur-Pornodarstellerin. Wie geht das zusammen mit ihrer immer noch vorhandenen Erkrankung? Und wie mit ihrem Feminismus? Was sagt ihr (queerer) Freundeskreis dazu?


    Eine Folge über (kranke) Psyche und Porno und Erotik, übers Ernst-Nehmen von Gefühlen und psychischen Erkrankungen sowie übers Ernst-genommen-Werden – und über das Gefühl, nach langer Zeit endlich wieder mal angekommen zu sein.


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    Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge unter anderem explizit um psychische Erkrankungen wie Depression, Angststörung, Panikattacken (in diesem Zusammenhang auch um Reizmagen & Reizdarm) sowie im weitesten Sinne um Sex-Arbeit bzw. Pornographie. Passt beim Anhören bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn es euch schlecht geht und/oder ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.


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    52 分
  • Kurt Tallert aka Retrogott über Psyche, Familie & Politik
    2025/02/20

    Über meinen heutigen Gast freue ich mich besonders, denn er ist mein Lieblingsrapper: Retrogott aka Kurt Tallert. (Ich sage am Anfang der Folge, es könne zum ein oder anderen Fanboy-Moment kommen. Das ist – spoiler alert – nicht passiert. Es ist imho einfach ein richtig gutes Gespräch auf Augenhöhe geworden.)


    Kurt hat ein Buch geschrieben über seinen Vater, der von den Nazis als sogenannter »Mischling ersten Grades« verfolgt wurde. (Da das immer wieder kam, in der Vorbereitung auf diese Podcast-Folge: Ja, es geht um Kurts Vater, nicht seinen Großvater. Kurts Vater war 58 Jahre alt, als Kurt zur Welt kam, und er war 17, als er im KZ »Lenner Lager« im südlichen Niedersachsen war.)


    Das Buch heißt »Spur und Abweg«, und das war auch der Grund, weshalb ich ihn in den Podcast eingeladen habe. (Besonders ein Kapitel, in dem er sich mit dem – in fetten Anführungszeichen – »Gutachten« über den Gesundheitszustand seines Großvaters auseinandergesetzt hat, der Theresienstadt überlebt und dann einen Antrag auf Wiedergutmachung gestellt hat, war ausschlaggebend für meine Einladung zu »Kopf hoch«. Der Psychologe Jürgen Müller-Hohagen hat ein Buch über dieses Thema geschrieben, es heißt »Verleugnet, verdrängt, verschwiegen. Seelische Nachwirkung der NS-Zeit und Wege zu ihrer Überwindung« und ihr findet es hier.)


    Kurt und ich reden über transgenerationale Traumata und darüber, wie es sich anfühlt, als Sohn eines Verfolgten und Überlebenden im Land der Täter*innen zu leben, unter und mit deren Enkel*innen. Und »natürlich« reden wir auch über die AfD, Merz und wie viel Hoffnung wir in diesen Zeiten gerade (noch) haben.


    Infos zu Kurts Buch »Spur und Abweg« findet ihr hier, kauft es bitte in einer inhaber*innengeführten, lokalen Buchhandlung. Shop local und so, ihr wisst schon.


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    Eine Inhaltswarnung braucht diese Folge nicht, aber passt beim Anhören bitte trotzdem auf euch auf. Und wenn es euch schlecht geht und/oder ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.


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    Eins noch in eigener Sache: Wenn ihr mögt, unterstützt mich bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche. Schaut mal rein, würde mich freuen.


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    57 分