Kann mein Kopf jetzt bitte mal die Klappe halten? – Wenn Denken zu Overthinking wird
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Kennst du das, wenn dein Kopf ein Thema einfach nicht mehr loslässt? Du denkst, analysierst, spielst Möglichkeiten durch – und irgendwie kommst du trotzdem keinen Schritt weiter. Willkommen im Overthinking. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum wir überhaupt in Grübelschleifen geraten und warum unser Gehirn das nicht einfach macht, um uns zu ärgern. Denn Grübeln kann uns das Gefühl von Kontrolle und Sicherheit geben, uns beschäftigt halten – und manchmal sogar verhindern, dass wir etwas fühlen müssen, was wir gerade lieber nicht fühlen möchten.
Wir sprechen über Rumination, also dem Grübeln über Vergangenes, und sich Sorgen machen über das, was möglicherweise noch passieren könnte, schauen auf die Funktion hinter dem vielen Denken und fragen uns natürlich: Wie kommen wir da eigentlich wieder raus?
Darüber sprechen wir:
- warum unser Gehirn überhaupt ins Overthinking gerät
- warum Denken sich nach Problemlösen anfühlen kann, obwohl wir uns längst im Kreis drehen
- was Unsicherheit und unser Wunsch nach Kontrolle damit zu tun haben
- warum Overthinking manchmal auch eine Möglichkeit ist, Gefühle zu vermeiden
- wie Metakognition helfen kann
- warum eine feste Grübelzeit tatsächlich sinnvoll sein kann
- wie „raus aus dem Kopf, rauf aufs Papier“ Klarheit schaffen kann
- und warum manchmal nicht noch ein besserer Gedanke hilft, sondern: raus aus dem Kopf und rein in den Körper
Denn nicht jeder Gedanke muss bis zum bitteren Ende durchdacht werden. Manchmal darf unser Kopf tatsächlich einfach mal die Klappe halten.
Schreibt uns gerne eure Fragen und Themenwünsche:
Kontaktaufnahme:
- Gemeinsam über Mail: entwicklungspfade@web.de
- Angela ist erreichbar über die Webseite www.entwicklungspfade.com oder auf Instagram @entwicklungspfade
Hinweis: Das Gespräch basiert auf persönlichen Erfahrungen, Reflexionen und praktischen Methoden, um innere Blockaden zu verstehen und anzugehen.
Unsere Folgen sind bewusst kurz und knackig gehalten. Uns ist wichtig, einen komprimierten und gut zugänglichen Einstieg in ein Thema zu geben – wissend, dass wir in dieser begrenzten Zeit nicht alle Perspektiven, Möglichkeiten, Techniken oder Tools vollständig abbilden können.
Die Impulse, die wir teilen, entstehen im natürlichen Gesprächsfluss und orientieren sich an dem Beispiel oder der Situation, über die wir sprechen. Sie sind Anregungen, keine vollständigen Handlungsanleitungen.
Jeder Mensch ist anders – deshalb darf und soll jede*r selbst prüfen, welche Idee, welche Technik oder welcher Impuls stimmig ist und was sich im eigenen Alltag gut integrieren lässt.
Unsere Gespräche möchten Denkanstöße geben, Orientierung bieten und Mut machen – nicht ersetzen, was persönliche Beratung, Therapie oder tiefergehende Begleitung leisten.