• Digitaler Kleiderschrank: Mit Lovable zum Prototyp
    2026/08/14

    Josepha Cerbe hatte fast zehn Jahre lang die Idee eines digitalen Kleiderschranks im Kopf – bis ihr Bruder sie an Ostern ermutigte, mit KI einfach loszulegen. Mit Lovable baute sie ohne Coding-Erfahrung an einem Wochenende einen am Handy testbaren Prototypen, der Kleidungsstücke aus Fotos freistellt und kategorisiert. Kurz darauf pitchte sie die Idee spontan bei einem Hackathon in Köln, stellte ein vierköpfiges Team zusammen und gehörte am Ende zu den Gewinnerteams. In dieser Episode erzählt sie, warum der erste Prototyp heute zwar greifbar ist, der Weg zum tragfähigen Produkt aber gerade erst beginnt.


    WAS WIR LERNEN


    - Wie Josepha mit Lovable ohne Programmiererfahrung innerhalb weniger Tage einen funktionierenden Prototypen für einen digitalen Kleiderschrank gebaut hat

    - Warum ein klarer Fokus auf wenige Kernfeatures wichtiger ist als eine App, die von Anfang an alles können soll

    - Wie frühes Testen mit Freunden, Familie und externen Nutzern blinde Flecken in der Bedienung sichtbar macht

    - Welche Grenzen beim Vibe Coding bleiben – von Tokenkosten und Codequalität bis zu Datenschutz und Skalierbarkeit

    - Warum eine Idee erst durch Umsetzung, Feedback und echte Nutzerresonanz zu einem Produkt oder Unternehmen wird


    Tools & Links:

    - Lovable (Vibe-Coding-Tool): https://lovable.dev

    - Claude (KI-Assistent): https://claude.ai


    Kapitel:

    00:00 Eine Idee, die zehn Jahre in der Schublade lag

    01:00 Der Anstoß am Ostertisch

    03:34 Lovable und der Vibe-Coding-Sog

    05:30 Der digitale Kleiderschrank entsteht

    07:46 Was ein Prototyp wirklich leisten kann

    09:12 Zwei Kernfeatures, aber erst 50 Prozent fertig

    10:27 Tokenkosten und die Grenze bei 300 Kleidungsstücken

    12:54 Erste Nutzertests und wertvolles Feedback

    14:47 Warum Josepha zum Hackathon ging

    16:13 Der spontane Pitch vor über 100 Menschen

    18:42 Ein vierköpfiges Team entsteht

    19:20 In zwei Tagen zum Hackathon-Prototyp

    20:00 Das Team gehört zu den Gewinnern

    23:10 Eine Idee ist noch kein Produkt

    28:22 KI als Werkzeug für die Umsetzung

    30:57 Codequalität, Datenschutz und fachliche Unterstützung

    36:00 Claude als täglicher Sparringspartner

    40:00 Josephas Rat: Einfach ausprobieren

    41:39 25 Euro im Monat für einen Prototypen

    43:30 Abschluss und Ausblick


    KI Garage:

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    45 分
  • Pi-Hydra: So prüfen KI-Agenten Code beim Entstehen
    2026/07/30

    Andreas Spannagel entwickelt als KI-Berater und Softwareentwickler agentische Systeme. In dieser Folge zeigt er Pi-Hydra: Mehrere spezialisierte Review-Heads prüfen den Code schon während des Codings auf Qualität, Sicherheit und Dokumentation. Wir sprechen darüber, warum geteilte Kontexte und Prompt Caching den Ansatz bezahlbar machen, weshalb Pi als offener Coding-Agent für solche Erweiterungen geeignet ist und warum Unternehmen heute in KI-Experimente investieren sollten – auch wenn der erste Use Case bald vom nächsten Modell überholt wird.


    WAS WIR LERNEN


    - Wie Pi-Hydra das Vier-Augen-Prinzip des Pair Programming auf mehrere KI-Agenten überträgt

    - Warum frühes Feedback besser funktioniert als ein großes Code Review am Ende

    - Wie Forking und Prompt Caching den gemeinsamen Kontext und die Kosten beeinflussen

    - Warum Modellwahl nicht nur von Benchmarks, sondern auch von Kosten und Wartbarkeit abhängt

    - Weshalb Unternehmen Skills für generalistische Coding Agents bauen und heute schon experimentieren sollten


    MEIN GAST


    Andreas Spannagel -- https://spannagel.dev / https://www.linkedin.com/in/andreas-spannagel/


    TOOLS & LINKS


    - Pi-Hydra (Andreas’ Open-Source-Erweiterung für parallele Review-Heads beim Programmieren): https://github.com/pandysp/pi-hydra

    - Pi (minimalistischer und erweiterbarer Open-Source-Coding-Agent): https://github.com/badlogic/pi-mono

    - OpenCode (modellunabhängiger Open-Source-Coding-Agent mit Plan Mode, Subagents und Slash Commands): https://opencode.ai

    - CursorBench (Vergleich von Erfolgsquote und durchschnittlichen Kosten verschiedener Modelle und Thinking Levels): https://cursorbench.com

    - OpenClaw-One-Click-Deployment (Andreas’ Setup für eine OpenClaw-Instanz bei Hetzner): https://github.com/pandysp/openclaw-infra


    KAPITEL


    00:00 Intro und Vorstellung von Andreas

    03:12 Vom Pair Programming zur Pi-Hydra

    05:30 Review-Heads für Qualität, Security und Dokumentation

    09:46 Forking, Prompt Caching und frühes Feedback

    11:35 Pi im Vergleich zu geschlossenen Coding-Agents

    14:24 Coding-Modelle, Benchmarks und reale Wartbarkeit

    19:00 Das richtige Modell und Thinking Level auswählen

    20:00 Kosten pro Task mit CursorBench vergleichen

    23:48 OpenCode als Alternative zu Pi

    24:44 Pi-Hydra als Open-Source-Projekt

    28:47 Open Source, Reputation und neue Aufträge

    33:40 Skills statt isolierter Agenten bauen

    36:42 Agenten als „Tool Calling in a Loop“

    40:25 Datenschutz, Cloudmodelle und der deutsche Mittelstand

    46:40 Warum sich das technologische Delta vergrößert

    51:14 Andreas’ Technologieradar

    54:13 Beratung, Workshops und Kontakt


    KI GARAGE


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    57 分
  • Wie ein Custom GPT Bürgerbeteiligung erleichtert
    2026/06/11

    In dieser Episode erzählt Christian, wie er mit einem Custom GPT Hunderten von Bürgerinnen und Bürgern geholfen hat, sich an einem lokalen Bauprojekt zu beteiligen – obwohl viele von ihnen vorher noch nie ein Behördenschreiben verfasst hatten. Was als simples Informationstool für ein Bauvorhaben startete, wurde schnell zu einem echten Beteiligungswerkzeug: Die KI half den Menschen, ihre Bedenken zu formulieren und einzureichen. Nebenbei hat Christian sich mit einem Raspberry Pi, einem Infrarot-Lesegerät und Claude ein eigenes Strom-Dashboard gebaut – obwohl er sich selbst nie als Hardware-Typ gesehen hat.


    WAS WIR LERNEN


    - Wie ein einzelnes Custom GPT echte Bürgerbeteiligung ermöglicht hat – und warum das Feedback nicht nur positiv war

    - Warum Christian mit dem Ziel anfängt statt mit dem Setup und wie sein iterativer Produktmanagement-Ansatz auch beim Prompting funktioniert

    - Wie er Claude als eine Art Physiklehrer nutzt, um sich Schritt für Schritt in die Hardware-Welt vorzuarbeiten

    - Sein Blick auf die Zukunft von SaaS: Warum Single-Use-Case-Apps kein sinnvolles Business mehr sein werden

    - Wie er KI als Spiegel für seine eigene Führungsentwicklung nutzt – inklusive Gesprächsanalyse und Pattern-Erkennung

    - Sein Prinzip: Befähigen statt ersetzen – und warum das nicht nur ein Buzzword ist, sondern sich durch alle seine Projekte zieht


    Gast: Christian Fahl — https://www.linkedin.com/in/christianfahl/


    Tools & Links:

    - Fahl Consulting (Christians Sparring-Angebot): https://fahlconsulting.de

    - Felder-GPT (Christians Custom GPT für Bürgerbeteiligung bei einem lokalen Bauprojekt)

    - ChatGPT (OpenAI): https://chat.openai.com

    - Claude (Anthropic): https://claude.ai

    - Raspberry Pi: https://www.raspberrypi.com

    - Claude Interaction Analysis (Claudes Funktion zur Analyse des eigenen Nutzungsverhaltens über alle Chats hinweg)


    Kapitel:

    00:00 Intro & Vorstellung

    03:22 Erste Berührungspunkte mit KI

    05:42 Jeden Morgen ein neues Werkzeug – wie Christian den Überblick behält

    08:03 Das Raspberry-Pi-Projekt: Hardware trotz Berührungsangst

    11:24 Befähigen statt ersetzen – Christians KI-Philosophie

    14:26 Wie das Projekt gestartet ist: Ziel zuerst, dann iterieren

    16:36 Was Claude über Christians Prompting-Muster verrät

    19:00 Feature Creep und der Learning Loop

    22:30 Der Felder-GPT: Bürgerbeteiligung per Custom GPT

    25:48 Kritische Stimmen und die Frage nach KI-generierten Eingaben

    28:00 Demokratisierung vs. Enablement

    30:00 Schlaftracker in zehn Minuten – und was das für SaaS bedeutet

    33:30 Wann ist ein digitales Produkt noch ein echtes Business?

    37:30 Blick in die Zukunft: Plateau, Hockeystick oder beides?

    42:20 Tipps für KI-Einsteiger: Einfach anfangen

    45:50 Leadership Journey mit KI als Sparring-Partner

    49:00 Der Mensch im Mittelpunkt – Christians Klammer um alles

    50:30 Wo man Christian findet & Outro


    KI Garage:

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    49 分
  • Wie ein Ex-Entwickler eine KI-Agentur baut, die Software shippt
    2026/05/21

    Yves Schleich hat früher selbst programmiert – bei About You im Mobile-Team, in Agenturen und eigenen Gründungen. Dann war er lange raus aus dem Code. Jetzt baut er mit JustShip eine autonome Software-Agentur aus KI-Agents: Ein System, in dem Account-Manager, Produktmanager, Backend-Devs, Frontend-Devs, QA und Security als spezialisierte Agents zusammenarbeiten – wie ein echtes Entwicklerteam, nur ohne Menschen. Nach zweieinhalb Monaten hat er das komplette System neu gebaut, weil er unterwegs gelernt hat, was wirklich funktioniert und was nicht.


    WAS WIR LERNEN


    - Die Stufen von Vibe-Coding bis orchestrierte Multi-Agent-Systeme – und warum nicht jeder Agents braucht

    - Warum er sein System von einem zentralen Orchestrator auf ein DAG-basiertes Übergabeformat umgestellt hat (und was passiert, wenn der "Chef" abschmiert)

    - Wie er verschiedene Modelle für verschiedene Agent-Rollen einsetzt – Opus für Produktmanager, Sonnet für die ausführenden Devs

    - Warum Token-Kosten sich nur verlagern, wenn man am Anfang spart und hinten raus alles production-ready machen muss

    - Seine These: Entwickler sind noch sechs Monate relevant, danach verschieben sich die Jobs Richtung Sales, Customer Success und Produktdenken

    - Wie er sich täglich up to date hält – mit einem selbstgebauten News-Bot über Telegram


    Gast: Yves Schleich — https://www.linkedin.com/in/yves-schleich/


    Tools & Links:

    - JustShip (Autonome Software-Agentur aus KI-Agents von Yves): https://just-ship.io

    - Claude Code (Agentic Coding Tool von Anthropic): https://claude.ai

    - Claude Skills / Skill Creator (Spezialisierte Anweisungen für Claude): https://docs.anthropic.com

    - SonarQube (Code-Qualitätsanalyse und Security-Checks): https://www.sonarqube.org

    - OpenClaw (Open-Source Agent-System): https://openclaw.ai/

    - n8n (Workflow-Automatisierung): https://n8n.io

    - Andrej Karpathy (Referenz zu seiner Agentic-Development-Methodik): https://karpathy.ai

    - AddressHero (Adressvalidierung im Checkout – als Rebuild-Beispiel erwähnt): https://addresshero.ai


    Kapitel:

    00:00 Intro & warum die erste Aufnahme outdated war

    01:22 Yves' Background: Von About You bis zur eigenen Gründung

    02:46 Das Revival-Feeling: Warum sich KI anfühlt wie früher Programmieren

    04:03 Wände und Qualitätsprobleme bei Claude

    06:12 Die Stufen: Von Copy-Paste bis orchestrierte Multi-Agent-Systeme

    09:25 Was ist JustShip und wie funktioniert die autonome Agentur?

    13:00 Warum Yves alles neu gebaut hat – vom Orchestrator zum DAG-System

    17:51 Der Weg eines Features durch das System

    24:18 Wie viele Agents gibt es und wer arbeitet woran?

    27:07 Code-Qualität: Benchmarking, SonarQube und Senior-Dev-Reviews

    30:27 Vibe-Coder und Production-Ready Code

    33:14 Produktmanagement im System – und was Karpathy anders macht

    37:46 Token-Kosten und warum verschiedene Modelle verschiedene Rollen bekommen

    40:47 Das Ökosystem: OpenClaw, Open Source und warum Yves trotzdem selbst baut

    44:51 Die Zukunft: SaaS, neue Jobs und warum Sales explodiert

    52:06 Wie man up to date bleibt – Telegram-Bot, Claude Nights und einfach machen

    55:53 Outro


    KI Garage:

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    56 分
  • Wenn Software bauen billig wird, was wird dann teuer?
    2026/05/08

    Simonetta Batteiger hat 15 Jahre lang digitale Produkte gebaut – von Domain-Marktplätzen über Finance-Plattformen bis hin zu Ad-Filtering-Software für Chrome. Ohne eine Zeile Code selbst geschrieben zu haben, hat sie an einem Hackathon-Wochenende mit Claude Code eine komplette Android-App für ihre erblindende Mutter entwickelt, die per Kamera Texte erkennt und vorliest. In dieser Episode sprechen wir darüber, was passiert, wenn Software bauen billig wird.


    WAS WIR LERNEN


    - Warum sich die vier Produktrisiken (Value, Usability, Feasibility, Viability) gerade massiv verschieben – und wohin der Fokus jetzt wandert

    - Wie Simonetta als Nicht-Entwicklerin die technischen Hürden genommen hat: von Terminal und Linux über Android Studio bis GitHub – alles erklärt von der KI selbst

    - Warum das größte Learning-Antipattern im Moment ist, einmal auszuprobieren und das Ergebnis als festes Wissen abzuspeichern – weil sich die Tools alle zwei Wochen weiterentwickeln

    - Ihr Gedankenexperiment zu Token-Kosten: Was passiert mit Business Cases, wenn sich Token-Preise verzehnfachen und Software laufende API-Kosten hat statt einmaliger Entwicklungskosten?

    - Warum Hackathons und Meetups der einfachste Einstieg sind – und warum das Wort "Hackathon" leider genau die Menschen abschreckt, die dort am meisten beitragen könnten

    - Ihr Rat an alle, die noch nicht angefangen haben: Sei neugierig, frag jemanden, der es schon macht, und probier es mit einem persönlichen Problem aus – nicht mit Firmendaten


    Gast: Simonetta Batteiger — https://www.linkedin.com/in/simonettabatteiger/


    Tools & Links:

    - Inclusive Leaders (Simonettas Website für Product Leadership Coaching): https://inclusiveleaders.blog/

    - Claude Code (Anthropics Coding-Agent für das Terminal): https://claude.ai

    - Android Studio (Googles IDE für Android-App-Entwicklung): https://developer.android.com/studio

    - Lovable (AI-gestützter App-Builder): https://lovable.dev

    - BMAD-Methode (Strukturierter Loop-Ansatz für Coding mit AI-Agents): https://github.com/bmadcode/BMAD-METHOD

    - OpenAI Codex (AI-Coding-Agent von OpenAI): https://openai.com/codex

    - WhisperFlow (Spracheingabe fürs Terminal): https://github.com/lushlife99/whisperFlow

    - OpenClaw / Vibe-Coding Cologne (Meetup-Community in Köln, organisiert von Lorenz Gräf am Startplatz): https://www.startplatz.de

    - Product at Heart (Produktmanagement-Konferenz): https://productatheart.com

    - Mind the Product (Produktmanagement-Community und Konferenz): https://www.mindtheproduct.com


    Kapitel:

    00:00 Intro und Vorstellung

    02:12 KI im Produktmanagement – was sich gerade verschiebt

    04:19 Der größte Fehler: Einmal ausprobieren und abhaken

    07:09 Warum mehr Frauen bei Hackathons fehlen

    09:28 Simonettas Reise: Von Hackathon-Organisatorin zur Teilnehmerin

    11:14 Vibe-Coding Cologne und der erste Kontakt

    12:43 Die App für Mama: An einem Wochenende gebaut

    16:04 Wenn Software billig wird – was wird dann teuer?

    18:27 Was bedeutet das für Teams und Planung?

    21:52 Token-Kosten und das Ende der Nullmarginalkosten

    24:04 Neue Geschäftsmodelle und der Neuer-Markt-Vergleich

    28:09 FOMO, Netflix und das richtige Maß

    31:13 Von Prototyp zu Produkt – die halbe Wahrheit über AI-Speed

    36:39 Business Case für die Mama-App

    42:47 Produktführungskräfte coachen im AI-Zeitalter

    44:07 Die vier Produktrisiken neu gedacht

    49:45 Tipps für den Einstieg: Neugier als Superkraft

    56:27 Meetups als einfachster Einstieg

    57:20 Wo man Simonetta findet


    KI Garage:

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    1 時間
  • Einkaufsplanung per Agent: Vom Chat zum vollen Kühlschrank
    2026/04/28

    Timothy kommt aus der Produktmanagement- und Startup-Welt und schraubt seit dem Release von ChatGPT an einem Projekt, das die meisten für verrückt halten würden: seine komplette Wocheneinkaufsplanung per Chat zu automatisieren. Was als unmögliche Spielerei begann, ist heute eine lokale Web-App mit eigenem Orchestrator-Agent, selbstgeschriebenen MCP-Servern für Picnic und Cookidoo – und am Ende stehen die Lebensmittel vor der Tür. In dieser Episode erzählt er, warum dieses Projekt über Jahre hinweg sein persönlicher Gradmesser für den Fortschritt der KI-Technik war, wie er Mini-Projekte als Lernvehikel nutzt und warum Softwareentwicklung irgendwann wie Häkeln sein könnte.


    WAS WIR LERNEN


    - Sein Denkmodell der drei Rollen von LLMs: Alltagshelferlein, Prozess-/Produktintegration und neue Geschäftsmodelle – und warum diese Unterscheidung heute noch hilft

    - Wie er Mini-Projekte mit engem Scope als Vehikel nutzt, um sich gezielt neue Skills beizubringen

    - Warum die Task-Duration von Agents der entscheidende Hebel ist – und wie man sie durch Browser-Zugriff, Datenbank-Anbindung und Self-Review verlängert

    - Das Prinzip der sukzessiven Einschränkung von Freiheitsgraden: Warum gute KI-Arbeit bedeutet, dem Modell schrittweise den Lösungsraum zu verengen

    - Warum er glaubt, dass Softwareentwicklung irgendwann wie Häkeln sein wird – etwas, das man macht, weil man Bock drauf hat, nicht weil es ökonomisch nötig ist


    Gast: Timothy — https://www.linkedin.com/in/timothykrechel/


    Tools & Links:

    - Claude Code (Terminal-basierter Coding-Agent von Anthropic): https://claude.ai/code

    - Cursor (KI-gestützter Code-Editor): https://cursor.com

    - Claude Desktop (Desktop-App für Claude mit Extensions und MCP-Support): https://claude.ai/download

    - ChatGPT (Chat-Interface und API von OpenAI): https://chat.openai.com

    - Gemini (KI-Modell und Chat-Interface von Google): https://gemini.google.com

    - GitHub Copilot (KI-gestützte Code-Vervollständigung): https://github.com/features/copilot

    - Codex (Coding-Agent von OpenAI): https://openai.com/index/codex

    - n8n (Open-Source Workflow-Automatisierung): https://n8n.io

    - Unity (Game Engine für 3D-Spieleentwicklung): https://unity.com

    - Blender (Open-Source 3D-Modeling-Software): https://www.blender.org

    - React Native (Cross-Plattform-Framework für App-Entwicklung): https://reactnative.dev

    - Picnic (Lebensmittel-Lieferdienst): https://picnic.app

    - Cookidoo (Rezepte-Plattform für Thermomix): https://cookidoo.de

    - Andrew Ng's Machine Learning Kurs (Stanford/Coursera): https://www.coursera.org/learn/machine-learning

    - Peter Steinberger / OpenClaw (Entwickler, der die Häkeln-Analogie geprägt hat)


    Kapitel:

    00:00 Intro & Vorstellung

    01:24 Timothys Werdegang: Von Design über Startups zu Produktmanagement

    04:59 Der Einstieg in die KI-Welt

    08:16 Erste Projekte: Inoffizielle APIs, Kinderbücher und Text-Adventures

    10:16 Der Magie-Moment und das Drei-Rollen-Modell für LLMs

    14:55 Alltagshelferlein vs. Prozessintegration: Zeit richtig einteilen

    19:11 Das Einkaufsplanungs-Projekt: Vom Chat zum vollen Kühlschrank

    23:13 Live-Demo: So funktioniert die Wocheneinkaufsplanung per Agent

    26:02 Architektur: Orchestrator-Agent, Sub-Agents und eigene MCP-Server

    29:09 Wer ist hier der Agent? Wenn KI dir sagt, was du tun sollst

    31:25 Mini-Projekte als Lernvehikel: Wakeboard-Apps und Abo-Tracker

    35:29 Sieben Projekte parallel: Der neue Alltag mit Agentic Coding

    37:44 Unity-Minigames per Claude Code: Grenzen testen lohnt sich

    41:04 Freiheitsgrade einschränken: Die eigentliche Aufgabe beim Bauen mit KI

    46:18 Softwareentwicklung wird Häkeln

    47:42 Ausblick: Orchestration meistern und Task-Duration erhöhen

    55:43 Schlusswort: Dinge tun, weil man Bock drauf hat


    KI Garage:

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    58 分
  • KI gegen Mathefrust: Ein Startup macht Mathe spielerisch einfach
    2026/04/11

    Thomas Krebs und Julian Labensberg haben als Mathe-Tutoren an der Uni Bochum gesehen, wie Studenten an Bruchrechnung scheitern – und beschlossen, den Mathefrust an der Wurzel zu packen. Jetzt bauen sie mit Mathopia ein spielerisches KI-System, das Fünftklässlern Mathe beibringt und dabei erkennt, wo genau ein Kind nicht weiterkommt. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie zwei Nicht-Techniker ohne eine Zeile Code ein EdTech-Startup auf die Beine stellen – über den Moment, als Thomas in einer halben Stunde mit Lovable das gebaut hat, wofür Freelancer vorher 7.000 Euro genommen haben, über KI-generierte Matheaufgaben, von denen anfangs acht von zehn Müll waren, und darüber, warum Julian und Thomas trotz allem nicht auf echte Entwickler verzichten wollen.


    ### Meine Gäste

    Thomas Krebs -- https://www.linkedin.com/in/thomas-krebs-b8b56919b/

    Julian Labensberg -- https://www.linkedin.com/in/julian-labensberg-74aab335a/


    ### Tools & Links

    - Mathopia (spielerisches KI-Mathe-Lernsystem): https://www.easypisy.de

    - Lovable (No-Code-Plattform): https://lovable.dev

    - Cursor (KI-Code-Editor): https://cursor.com

    - Supabase (Datenbank-Backend): https://supabase.com

    - Claude Opus 4.6 (KI-Modell von Anthropic): https://anthropic.com

    - e-GMAT (adaptives Test-Prep-Portal, Inspiration): https://e-gmat.com

    - Ben Sufiani / Pirate Skills (Vibe-Coding-Community): https://pirateskills.com

    - Film- und Medienstiftung NRW (Fördergeber): https://www.filmstiftung.de

    - Didacta 2026 (Bildungsmesse Köln): https://www.didacta-koeln.de


    ### Kapitel

    0:00 Intro

    0:43 Von der Uni zur Gründungsidee

    2:29 Erste Schritte mit KI-generierten Aufgaben

    4:19 Der Switch zur Schule und das Freelancer-Problem

    5:33 Der Lovable-Moment: 30 Minuten statt 7.000 Euro

    7:28 Von Lovable zu Cursor – das nächste Level

    9:23 Was ist Mathopia? Mut statt Mathefrust

    11:53 Förderung, Didacta und der Weg zum Markt

    13:40 Warum echte Entwickler trotzdem nötig sind

    15:47 KI-Prototyping als größter Hebel

    17:44 KI im Team: Vom Praktikanten zum Junior

    20:01 Mathopia vs. ChatGPT – der USP

    24:31 Wie das Team am Puls der Zeit bleibt

    25:51 Beta-User gesucht!


    ### KI Garage

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    - YouTube: https://www.youtube.com/@ki.garage.podcast

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    29 分
  • Von Lehrerin zur Builderin: Hackathon-Sieg in unter einem Jahr
    2026/04/10

    Svenja Borgwardt hat vor knapp einem Jahr angefangen, mit KI zu experimentieren – und seitdem eine datenschutzkonforme Pipeline gebaut, die nicht nur ihre 240 Schüler mit echtem Feedback versorgt, sondern auch Anwaltskanzleien interessiert. In dieser Folge erzählt sie, wie sie einen Hackathon gewonnen hat, was hinter ihrer Bäckerei-KI „Ute" steckt und warum KI kein Gehirnersatz sein darf.


    ### Mein Gast

    Svenja Borgwardt -- https://linkedin.com/in/svenjaborgwardt


    ### Tools & Links

    - Svenjas Feedback-Pipeline (datenschutzkonform): wird bald veröffentlicht

    - Ute – Unkomplizierte Thekeneingabe (Hackathon-Projekt): im Gespräch erwähnt

    - Claude (Anthropic): https://claude.ai

    - ChatGPT (OpenAI): https://chatgpt.com

    - Mistral (EU-konformes Sprachmodell): https://mistral.ai

    - Visual Studio Code: https://code.visualstudio.com

    - Obsidian (Wissensmanagement): https://obsidian.md

    - Vercel (Hosting): https://vercel.com

    - Lovable (No-Code-Builder): https://lovable.dev

    - Khan Academy (sokratische Chatbots): https://khanacademy.org

    - BÄKO (Bäckereigenossenschaft, Hackathon-Veranstalter): https://baeko.de

    - Pirate Skills (Community, Svenjas Vortrag): https://pirateskills.com


    ### Kapitel


    0:00 Intro & Wer ist Svenja Borgwardt?

    0:53 Vom Berufskolleg zum Vibe Coding

    5:48 240 Schüler und keine Zeit für echtes Feedback

    9:34 Die Skills, die wirklich zählen

    11:57 Hackathon gewonnen: Bäckerei-KI „Ute"

    16:38 Warum eine banale Lösung die Jury überzeugt hat

    18:05 Wie geht es mit Ute weiter?

    21:07 Der Lernweg: Obsidian, Claude und Nachtschichten

    24:31 „Aufgeben war nie eine Option"

    27:02 Vision: Bildung weltweit verändern

    32:22 KI als Gehirnersatz – und warum wir aufpassen müssen

    35:19 Abschluss und wo man Svenja findet


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