エピソード

  • Kerrin Stumpf, was brauchen Kinder mit Behinderung für echte Teilhabe in der Schule?
    2026/10/08
    **Förderschule oder Regelschule? Was brauchen Kinder mit Behinderung, um in der Schule wirklich teilhaben zu können?** Der Schulstart stellt Familien von Kindern mit Behinderung vor viele Fragen: Welche Schule ist die richtige? Welche Unterstützung braucht mein Kind? Wer ist für welche Leistungen zuständig? Und wie lassen sich die Wünsche der Eltern mit den Bedürfnissen und der Selbstbestimmung des Kindes vereinbaren? In dieser Folge von „Irgendwas mit Menschen“ sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit **Kerrin Stumpf**, Juristin und Geschäftsführerin von Leben mit Behinderung Hamburg Elternverein e. V. Sie setzt sich seit vielen Jahren für die Rechte und Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung und ihren Familien ein und bringt dabei auch ihre persönliche Perspektive als Mutter ein. Gemeinsam diskutieren sie die Herausforderungen schulischer Inklusion, die Grenzen individueller Schulassistenz und die Bedeutung heilpädagogischer Fachlichkeit. Es geht um unübersichtliche Zuständigkeiten, rechtliche Ansprüche und die Frage, wie Fachkräfte Familien unterstützen können, ohne die Perspektiven der Kinder aus dem Blick zu verlieren. Kerrin Stumpf macht deutlich, warum es nicht allein darum gehen darf, Unterstützung bereitzustellen, sondern vor allem darum, **Selbstbestimmung, Selbstvertretung und echte Teilhabe zu ermöglichen**.
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    49 分
  • Elisabeth Denzl, wie begleiten wir Kinder in der digitalen Welt?
    2026/09/11
    Digitale Medien gehören längst zum Alltag von Kindern und Familien. Doch wie viel Mediennutzung tut Kindern gut? Wo liegen Risiken – und welche Chancen bieten digitale Medien für Entwicklung und Teilhabe? Darüber sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit Dr. Elisabeth Denzl. Die Heilpädagogin, Erzieherin und personzentrierte Spieltherapeutin beschäftigt sich wissenschaftlich mit Medienbildung in Kitas, digitaler Kindheit und der Frage, wie digitale Medien die kindliche Entwicklung beeinflussen. Im Gespräch geht es unter anderem um Bildschirmzeit und die sogenannte Zeiträuberhypothese, um Medien als Teil des Familienalltags und um die Frage, welche Rolle Eltern und pädagogische Fachkräfte bei der Mediennutzung von Kindern einnehmen. Elisabeth Denzl erklärt, warum gerade bei kleinen Kindern reale Erfahrungen, stabile Beziehungen und ein bewusster Umgang mit Bildschirmmedien wichtig sind. Außerdem sprechen die drei darüber, ob Verbote sinnvoll sein können, warum Medienbildung bereits in der Kita beginnt und wie sich die pädagogische Begleitung mit zunehmendem Alter verändert. Dabei wird deutlich: Kinderschutz und die Chancen der Digitalisierung müssen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Zum Weiterlesen und Vertiefen empfiehlt Elisabeth Denzl: * die miniKIM-Studie 2023 „Kleinkinder und Medien“ des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs): https://mpfs.de/studie/minikim-2023/ * das Positionspapier „Digitale Medien und frühe Kindheit – Forschungsstand, Wirkungen und Empfehlungen“, 2. überarbeitete Auflage, der Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit (GAIMH): https://www.gaimh.org/aktuelles-reader/2-ueberarbeitete-auflage-positionspapier.html * „Das SESAM-Kartenset für Kita-Fachkräfte – Medienbildung in der frühen Kindheit“ von Elisabeth Denzl und Paula Bleckmann: https://www.gaimh.org/aktuelles-reader/das-sesam-kartenset-fuer-kita-fachkraefte.html Als persönliche Empfehlung nennt Elisabeth Denzl außerdem die Münchner Rapperin, Autorin und Moderatorin Fiva (früher Fiva MC). Moderation: Jennie Cremer und Philipp Bryant Gast: Dr. Elisabeth Denzl Rückmeldungen, Anregungen oder Themenwünsche gerne an [podcast@bhponline.de](mailto:podcast@bhponline.de) oder über die Social-Media-Kanäle des BHP.
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    47 分
  • Janna Miller, wie lotsen wir Familien durch komplexe Hilfesysteme?
    2026/08/20
    Wie finden Familien den richtigen Weg durch ein Hilfssystem, das von unterschiedlichen Zuständigkeiten, Anträgen und Fachbegriffen geprägt ist? Und welche Rolle können Verfahrenslots:innen dabei übernehmen? In dieser Folge von „Irgendwas mit Menschen – der Heilpädagogik-Podcast“ spricht Jennie Cremer mit der Heilpädagogin Janna Miller. Sie arbeitet seit 2023 als Verfahrenslotsin im Kreisjugendamt Rosenheim und begleitet junge Menschen und Familien dabei, sich in komplexen Hilfssystemen zu orientieren. Im Gespräch geht es um die Schnittstelle zwischen SGB VIII und SGB IX, um Beratung und Begleitung, Vertrauen und Partizipation – aber auch um die strukturelle Aufgabe von Verfahrenslots:innen. Denn ihre Arbeit endet nicht bei der Unterstützung im Einzelfall: Sie können Versorgungslücken sichtbar machen, Veränderungsprozesse anstoßen und dazu beitragen, inklusive Strukturen in Jugendämtern weiterzuentwickeln. Ein Gespräch über Orientierung im bürokratischen Dschungel, professionelle Haltung und die Frage, warum Inklusion nicht erst bei der Bewilligung einer Hilfe beginnt.
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    51 分
  • Michael Hipp, was brauchen Kinder psychisch erkrankter Eltern?
    2026/07/13
    Kinder psychisch erkrankter Eltern gehören zu den am stärksten belasteten, aber häufig auch zu den am wenigsten sichtbaren Gruppen in unserem Hilfesystem. Wie erleben diese Kinder ihren Alltag? Welche Risiken entstehen für ihre Entwicklung? Und was können Fachkräfte tun, um sie frühzeitig zu unterstützen? In dieser Folge von Irgendwas mit Menschen – dem Heilpädagogik-Podcast sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit Dr. Michael Hipp. Der Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf Familien und setzt sich für bessere Unterstützungsstrukturen für Kinder psychisch erkrankter Eltern ein. Gemeinsam sprechen wir über Bindung, Parentifizierung, Trauma und transgenerationale Weitergabe psychischer Belastungen. Dr. Hipp erläutert, warum Kinder häufig lange unauffällig bleiben, welche Bedeutung frühe Beziehungen für ihre Entwicklung haben und weshalb psychische Erkrankungen immer im familiären Zusammenhang betrachtet werden sollten. Außerdem geht es um die Zusammenarbeit von Psychiatrie, Jugendhilfe, Kita und Schule, um die Chancen früher Hilfen sowie um die Frage, wie Fachkräfte Familien stärken können, ohne sie zusätzlich unter Druck zu setzen. Eine Folge über Bindung, Verantwortung und die Bedeutung früher Unterstützung – und darüber, warum Kinder psychisch erkrankter Eltern unsere besondere Aufmerksamkeit brauchen.
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    54 分
  • Katrin Langensiepen, wie inklusiv ist Europa wirklich?
    2026/06/03
    In dieser Folge von Irgendwas mit Menschen – dem Heilpädagogik-Podcast sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit der Europaabgeordneten Katrin Langensiepen über Inklusion, Barrierefreiheit und politische Teilhabe in Europa. Als erste Frau mit sichtbarer Behinderung im Europäischen Parlament setzt sich Katrin Langensiepen seit vielen Jahren für die Rechte behinderter Menschen, soziale Gerechtigkeit und ein inklusives Europa ein. Im Gespräch geht es um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, europäische Sozialpolitik, strukturelle Barrieren und die Frage, warum Inklusion noch immer so häufig an alten Systemen scheitert. Dabei sprechen wir unter anderem über: – die Rolle der EU bei Barrierefreiheit und Teilhabe – Unterschiede zwischen europäischen Ländern – Werkstätten, Bildungssysteme und Sonderstrukturen – politische Macht, Repräsentation und Selbstbestimmung – Ableismus und gesellschaftliche Bilder von Behinderung – die Bedeutung von Aktivismus und Selbstvertretung Katrin Langensiepen spricht offen über ihre eigenen Erfahrungen, über politische Kämpfe auf europäischer Ebene und darüber, warum Inklusion niemals „fertig“ ist. Eine Folge über Menschenrechte, politische Verantwortung und die Frage, wie ein wirklich inklusives Europa aussehen kann.
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    56 分
  • Theresia Degener, warum brauchen wir die Disability Studies?
    2026/05/11
    In dieser Folge von Irgendwas mit Menschen – der Heilpädagogik-Podcast sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit der Juristin und Disability-Studies-Pionierin Prof. Dr. Theresia Degener. Theresia Degener gehört zu den international prägenden Stimmen im Bereich der Behindertenrechte. Sie war an der Ausarbeitung der UN-Behindertenrechtskonvention beteiligt und hat die Disability Studies im deutschsprachigen Raum maßgeblich mit aufgebaut. Gemeinsam sprechen wir über das soziale Modell von Behinderung, Ableismus und die Wirkkraft der Behindertenbewegung. Außerdem geht es um die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention, strukturelle Diskriminierung im Gesundheitswesen und die Zukunft der Disability Studies in Deutschland. Auch Sonderstrukturen und die gesellschaftliche Konstruktion von Normalität werden kritisch beleuchtet. Eine Folge über Menschenrechte, Wissenschaft, politische Kämpfe – und darüber, warum Inklusion ohne gesellschaftlichen Wandel nicht möglich ist.
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    58 分
  • Tine Haubner, unsichtbar, unterbezahlt, unverzichtbar – wie können wir Care-Berufe aufwerten?
    2026/04/02
    Care-Arbeit ist zentral für unsere Gesellschaft – und zugleich strukturell abgewertet. In diesem Podcast sprechen wir mit der Soziologin Prof. Dr. Tine Haubner darüber, warum das so ist und was sich ändern muss. Seit vielen Jahren forscht sie zu Care-Arbeit und der Professionalisierung sozialer Berufe. Gemeinsam mit Philipp und Jennie analysiert sie, wie eng Care-Arbeit mit Geschlechterverhältnissen, gesellschaftlichen Hierarchien und neoliberalen Strukturen verknüpft ist. Dabei wird deutlich, wie tief Geschlechterrollen in sozialen Berufen verankert sind – und welche Rolle feministische Perspektiven für eine gerechtere Organisation von Arbeit spielen könnten. Es geht außerdem um die konkreten Folgen dieser Strukturen: um ökonomische Abhängigkeiten, soziale Ungleichheit und die Frage, wie Care-Arbeit gesellschaftlich organisiert und finanziert wird. Auch die Bedeutung von Maskulinitäts- und Femininitätsbildern in der Arbeitswelt wird kritisch beleuchtet. Ihr fragt euch, wie eine Professionalisierungs- und Aufwertungsstrategie für soziale Berufe aussehen könnte? Dann hört euch dieses kluge, pointierte Gespräch mit vielen Aha-Momenten und fundierten soziologischen Einordnungen an. Warum Tine Haubner außerdem empfiehlt, den Namen des Heilpädagogik-Podcasts zu überdenken, erfahrt ihr nur, wenn ihr reinhört.
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    1 時間 1 分
  • Stephanie Jofer, wie gelingt personzentrierte Spieltherapie in der Heilpädagogik?
    2026/03/11
    In dieser Folge von „Irgendwas mit Menschen – der Heilpädagogik-Podcast“ sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit der Heilpädagogin Stephanie Jofer über die heilpädagogische Spieltherapie. Die Spieltherapeutin und Dozentin für Personzentrierung teilt ihren reichen Erfahrungsschatz aus der Arbeit mit Kindern in eigener Praxis sowie aus ihrer Tätigkeit in der Weiterbildung von Fachkräften in heilpädagogischer Spieltherapie. Im Gespräch wird deutlich, welche zentrale Rolle der therapeutische Raum, eine tragfähige Beziehungsgestaltung und eine fundierte Diagnostik für gelingende Spieltherapie spielen. Außerdem geht es um die Bedeutung der Elternarbeit sowie um die Frage, welche strukturellen und politischen Rahmenbedingungen für gute heilpädagogische Praxis notwendig sind. Eine Folge mit vielen konkreten Einblicken in die heilpädagogische Spieltherapie und zahlreichen Beispielen aus der heilpädagogischen Praxis.
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    57 分