In unserer letzten Folge haben wir darüber gesprochen, dass Spiritualität kein Ponyhof ist.
Heute möchte ich genau da weitermachen: Was passiert, wenn wir aus der Vorstellung von Spiritualität herauskommen und unseren geistigen Weg wirklich ins Leben bringen? Wie sieht es in der Praxis aus?
Denn oft sehen wir Spiritualität wie ein Zusatzprogramm in der Waschmaschine: Wir meditieren, wenn Zeit ist, besuchen ein Retreat, wenn es gerade passt, und beschäftigen uns mit unseren Themen, wenn wir dafür Raum geschaffen haben. Wir kratzen an der Oberfläche.
Doch unsere Themen halten sich nicht an unseren Kalender. 😄
Sie tauchen auf – mitten im Alltag, im Streit, in einer Begegnung, in einer Entscheidung oder in einem Gefühl, das wir gerade nicht zulassen wollen.
Und genau da beginnt der Praxistest.
Woran erkenne ich, dass ich Spiritualität nur dann lebe, wenn sie in meinen Alltag passt?
Und was passiert, wenn ein Thema genau dann auftaucht, wenn ich es überhaupt nicht gebrauchen kann?
Hier geht es darum mal zu schauen, wie schaffe ich es aus der geprägten und dramatischen Reaktion, in ein Anschauen. Was kann ich wahrnehmen: Was fühle ich? Was passiert gerade in mir? Was möchte gesehen werden?
Denn ein vollständiger geistiger Weg bedeutet für mich nicht die Suche nach einem Ziel, das mein Ego in Erfolgszwang bringt. Es geht immer darum, meine Perspektiven zu öffnen und das Höhere zuzulassen mit meinem Denken, Fühlen und Handeln.
Nicht alles lässt sich über Struktur lösen und schon gar nicht über Vorstellungen und Kontrolle. Es braucht weniger Plan und mehr Herz, Wahrnehmung und Intuition.
Und deshalb dürfen wir uns auch fragen:
Wo versuche ich noch, meinen geistigen Weg zu kontrollieren, anstatt mich auf das einzulassen, was mir das Leben gerade zeigt?
Vielleicht wünschen wir uns Entwicklung --> aber bitte ohne Krise. Erkenntnis --> aber bitte ohne unangenehme Erfahrung. 😄
Doch geistige Evolution lässt sich nicht planen und schon gar nicht steuern.
Die entscheidende Frage ist deshalb:
Welchen Schritt kann ich jetzt gehen, solange mir noch ein Raum für freie Wahl bleibt?
Wichtig ist, dass du die freie Wahl immer hast, unabhängig in welcher Situation du gerade bist. Manchmal fühlt sie sich nur nicht so an. Aus meiner Erfahrung ist es häufig so, dass wir erst in Bewegung kommen, wenn etwas gravierendes passiert und wir erst einen Raum freischaufeln müssen, um Platz für unsere Entwicklung zu haben. Daher meine Bitte an dich und uns alle:
Geh los, solange noch ein Raum da ist, den du selbst füllen kannst.
Wenn du deine Verbindung zu deinem Innersten vertiefen und dir einen Raum für bewusste Erfahrung schaffen möchtest:
🧘 Brittas Meditationskurs „Let's Meditate“
https://britta-kunst.app.mentortools.com/lets-meditate
▶️ YouTube-Kanal
https://www.youtube.com/@brittakunst
🐴 Unsere letzte Folge„Spiritualität ist kein Ponyhof.“ Warum dein geistiger Weg mehr ist, als Retreats und Räucherstäbchen
https://www.britta-kunst.de/podcast/episode/32de00da/spiritualitat-ist-kein-ponyhof-warum-dein-geistiger-weg-mehr-ist-als-retreats-und-raucherstabchen
Viel Freude beim Lauschen und beim Erleben deines ganz persönlichen, grenzenlosen spirituellen Ponyhofs. 🐴✨
Britta