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HANSA Podcast

HANSA Podcast

著者: Michael Meyer Joshua Wygand
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Willkommen zum HANSA Podcast! Ab sofort sprechen wir im maritimen Talk mit interessanten Gästen über das, was sie und die Branche bewegt!© HANSA 経済学
エピソード
  • #135 Geopolitik, Resilienz, Service: „Großes Interesse an deutscher Flagge“
    2026/09/14
    Christian Bubenzer hat sich das Ziel gesetzt, ein Drittel der deutschen Handelsflotte unter die deutsche Flagge zu bringen. Der Einflaggungsmanager des Bundesverkehrsministeriums führt viele Gespräche mit Reedereien, die Aufmerksamkeit ist so groß wie viele Jahre nicht mehr. Auch die neue Schiffsbesetzungversordnung spielt dabei eine Rolle. Viele Reedereien, „die schon lange lange nicht mehr auf die deutsche Flagge gesetzt haben“ könne man mittlerweile überzeugen, berichtet Bubenzer exklusiv im HANSA Podcast. Bubenzer spricht über konkrete Zahlen an Schiffen mit Schwarz-Rot-Gold am Heck. Die Rede ist unter anderem von „langsamer Steigerung“ und „Steigerungsfähigkeit“. In den letzten zweieinhalb Jahren sei man mit dem Team der BG Verkehr und gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium „richtig durchgestartet“. Zentral sei ein intensiver Dialog mit Reedereien gewesen, aus dem eine lange Liste an Verbesserungswünschen in punkto Service, Bürokratie und Rechtslage entstand. „Von der Liste haben wir einiges abgearbeitet. Es kommt noch einiges." Ein Grund für das zunehmende Interesse ist laut Bubenzer auch die Geopolitik und die angespannte Sicherheitslage in einigen Seegebieten wie unter anderem der Straße von Hormus. „Wir leben in unsicheren Zeiten, da wird das Thema Flagge wichtiger“, berichtet er aus Gesprächen hinter verschlossenen Türen und geht auf die Themen „Resilienz eines Wirtschaftsstandortes“ und „Kernflotte für das Land“ sowie den Schutz deutscher Schiffe in Krisen- und Kriegsgebieten ein. Ein anderes wichtiges Thema – für Bubenzer eine der wichtigsten Verbesserungen – ist die Anpassung der Schiffsbesetzungsverordnung. Im Kern geht es darum, dass der Kapitän nicht mehr zwingend aus einem EU-Land kommen muss, wenn man die deutsche Flagge führen will. In der Podcast-Episode geht es um die Anforderungen und verschiedene Voraussetzungen, die dafür seitens der Reederei erfüllt werden müssen. Nicht zuletzt setzen Bubenzer und sein Team auf ein laufendes Markterkundungsverfahren unter der Federführung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie. Reeder werden befragt, ob sie eine Service-Agentur für die deutsche Flagge wollen – analog zu den Einrichtungen anderer internationaler Flaggen. Bubenzer spricht über mögliche Details eines One-Stop-Shops – und nicht zuletzt über die vieldiskutierte und seit Jahren von den Reedern geforderte „einheitliche Flaggenstaatsverwaltung“. Der Experte kündigt weitere Einflaggungen an und berichtet von Gesprächen mit vielen Reedereien: „Besonders freut uns, dass es uns zunehmend gelingt, Reedereien zu überzeugen, die schon lange, lange nicht mehr auf die deutsche Flagge gesetzt haben. Das ist ein gutes Zeichen.“ Nicht zuletzt dreht sich das Gespräch um konkrete Zahlen: Je nach Berechnungsweise ist die Zahl ausgeflaggter Schiffe mehr als drei oder fast sechs Mal so hoch wie die unter Deutschland-Flagge (es gibt eine neue Berechnungsmethode). Das sei „natürlich ein Punkt, der uns definitiv nicht zufriedenstellt“. Eine offizielle Zielmarke gibt es zwar nicht. Bubenzer spricht darüber, wann er zufrieden ist und nennt sein ganz persönliches Ziel: „ein Drittel der deutschen Handelsflotte unter deutscher Flagge“. Das müsse möglich sein. Hören Sie hier die komplette Episode. Der „Einflaggungsmanager“ Christian Bubenzer spricht darin außerdem über weitere Verbesserungen und Hausaufgaben für die Behörden, das große Argument „Kosten“ und der Vergleich zu anderen Flaggen, Schifffahrtsrecht und private Sicherheitsteams an Bord, Hoheitliche Aufgaben und Zusammenarbeit mit Klassifikationsgesellschaften, Imagewandel, Vorurteile und „Umparken im Kopf“, Ausbildung und Förderung, bessere Karrierechancen für deutsche Seeleute, Schiffstypen unter deutscher Flagge, Überzeugungsarbeit bei Tailwind, Tui Cruises & Co. sowie Rückenwind aus dem Verkehrsministerium.
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    30 分
  • #134 PwC-Schifffahrtsexperte: "Viele Reedereien erwarten großes Wachstum"
    2026/08/12
    "Positiv im Verhältnis zu vielen Jahren davor – und trotzdem mit einem skeptischeren Blick Richtung Zukunft", beschreibt Sommer die aktuelle Lage der deutschen Handelsschifffahrt in der neuen Episode des HANSA Podcasts. Viele maritime Unternehmen hätten die lange Krisenphase hinter sich gelassen und wieder Investitionen tätigen können. Gleichzeitig sorgten geopolitische Spannungen, längere Transportwege und gebundene Kapazitäten weiterhin für erhebliche Unsicherheiten. Im Gespräch erläutert Sommer, warum die Schifffahrt seiner Ansicht nach trotz der zahlreichen Krisen der vergangenen Jahre bemerkenswert widerstandsfähig geblieben ist. "Wer sich mit Wind und Wetter zurechtkommen muss, hat vielleicht auch die Fähigkeit, flexibel und schnell auf Veränderungen zu reagieren", erklärt der PwC-Partner mit Blick auf geopolitische Konflikte, regulatorische Veränderungen und volatile Märkte. Von einer schnellen Rückkehr zur früheren Normalität geht Sommer allerdings nicht aus. "Das, was wir jetzt gesehen haben, wird langfristige Auswirkungen haben", sagt er mit Blick auf die aktuellen Konflikte und deren Folgen für Lieferketten, Handelsströme und die Weltwirtschaft. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist die Flottenerneuerung und die Suche nach dem geeigneten Kraftstoff der Zukunft. Die Unsicherheit rund um Methanol, Ammoniak und andere alternative Energieträger bremse derzeit Investitionsentscheidungen vieler Reedereien. "Sie bremst auf jeden Fall die Flottenerneuerung, ganz klar", so Sommer. Besonders im Shortsea- und Feedersegment sieht der PwC-Experte Herausforderungen. Dort treffe eine alternde Flotte auf vergleichsweise wenige Neubauten und begrenzte Finanzierungsmöglichkeiten kleinerer Betreiber. In einzelnen Segmenten könnten dadurch künftig Kapazitätsengpässe entstehen. Auch die zunehmenden Investitionen großer Reedereien in Terminals und Logistikunternehmen werden im Podcast ausführlich diskutiert. International sei dies kein neuer Trend, für Deutschland habe diese Entwicklung inzwischen jedoch eine neue Qualität erreicht.
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    36 分
  • #133 "Nichts passiert": BLG kritisiert Hafenfinanzierungs-Politik des Bundes
    2026/07/23
    "Wäre ich nicht zuversichtlich, wäre ich nicht in diesem Geschäft, aber es ist ziemlich mühsam": Daniel Hosseus, Executive Vice President des Bremer Hafenlogistikkonzerns BLG, spricht exklusiv über die Hafenpolitik des Bundes und die Wachstumspläne der BLG. Außerdem erläutert er, wie der Konzern – der auch 50%iger Anteilseigner am Containerterminalbetreiber Eurogate ist – seine Stimme in die nationale und internationale Politik einbringt. Wie ist aus seiner Sicht die Bundespolitik für die Häfen einzuordnen? "Ins Machen kommen" bleibe Thema, so Hosseus. Die im vergangenen Jahr verkündete 1,35-Mrd.-€-Spritze für Bremerhaven habe mit den Grundanliegen der Seehafen fast nichts zu tun, sagt er, begründet seine Ansicht und beziffert den Investitionsrückstau. Hosseus berichtet, was aus der höchsten Bundespolitik auf der Tonspur gesagt und zugestanden wird, woran es jedoch hakt. Unter anderem: "Ich persönlich halte das Argument Verfassungswidrigkeit für nicht richtig. Wo ein Wille ist, müsste auch ein Weg sein", sagt Hosseus und erläutert, woran es seiner Ansicht nach in der Politik scheitert. Das vieldiskutierte Thema "Resilienz" die das Mitdenken von Sicherheitsthemen im Geschäft ist für die BLG nicht neu. Hosseus spricht in diesem Zusammenhang davon, wie man seit dem Ende des 2. Weltkriegs als Dienstleister für verschiedene militärische Streitkräfte arbeitet, etwa für die US Army – aber auch, welche neue Herausforderungen es diesbezüglich gibt. Neben dem Aspekt "Politik" hat die BLG ehrgeizige geschäftliche Pläne: "Wir wollen der größte paneuropäische Hafen- und Logistikdienstleister sein", sagt Hosseus und spricht über potenzielle Wachstumsmärkte und mögliche Expansionen. Letztes Jahr wurde das zweitbeste Ergebnis der 150-jährigen Unternehmensgeschichte eingefahren. Dazu hat der Containerbereich einen ganz wesentlichen Beitrag geleistet. "Tatsächlich sind wir dabei, diese Aktivitäten auszubauen", so Hosseus, der auf Eurogate-Aktivitäten, die Westerweiterung in Hamburg, gemeinsame Investitionen mit Maersk und die Suche nach internationalen Wachstumsmöglichkeiten eingeht. Auch zum Automobilumschlag in Bremerhaven und Hamburg äußert er sich ausführlich. Weil der Konzern allein in Deutschland 60 Terminals betreibt, sind Infrastrukturprojekte im gesamten Bundesgebiet von Interesse für die Verantwortlichen. Deshalb ist die Infrastrukturfinanzierung für die BLG auch so wichtig. "Geht das voran? Woher kommt das Geld? Und dann ist man immer wieder ganz schnell beim Thema Hafeninfrastrukturfinanzierung. Da können wir nicht locker lassen, denn da muss viel passieren." In der Episode spricht Hosseus außerdem u.a. über seinen Einstieg bei der BLG, seine Hoffnung und Erwartung zur Weservertiefung, den Ausbau der "politischen Präsenz" der BLG, die Aktivitäten im deutschen Hinterland, die Aktivitäten im Ausland, "Dedicated Terminals" für Auto- und Container-Umschlag, Pläne für das "High & Heavy"-Geschäft, Bremerhaven als "größte Autowerkstatt Europas", Investitionen und Expansion, den Wandel in Automobilindustrie und die Folgen für die BLG, Wachstumspläne für Eurogate und darüber, was Bremerhaven Hamburg voraus hat.
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    27 分
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