… dann dürfen wir nicht wegschauen!
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele betrifft – aber über das noch immer zu wenig offen gesprochen wird:
Suizidale Gedanken bei Kindern und Jugendlichen.
Immer mehr junge Menschen berichten von Hoffnungslosigkeit, innerem Druck und Gedanken daran, nicht mehr leben zu wollen. Was bedeutet das eigentlich genau? Wie häufig sind suizidale Gedanken? Und wie reagieren wir richtig, wenn ein Kind oder Jugendlicher uns davon erzählt?
Wir sprechen darüber:
Was suizidale Gedanken sind – und was sie nicht sind
Warum solche Gedanken kein „Aufmerksamkeitsding“ sind, sondern ein ernstes Alarmsignal
Wie Eltern, Lehrkräfte und Schulsozialpädagog*innen reagieren können
Welche Fehler man vermeiden sollte (z. B. Bagatellisieren oder Panik)
Wie Paula als Kinder- und Jugendtherapeutin solche Situationen in der Praxis erlebt
Warum Schweigen Scham verstärkt – und Reden entlastet
Unser Ziel: Dieses Tabuthema aus der Schamecke holen. Denn je mehr wir darüber sprechen, desto weniger müssen sich Betroffene schämen.
Wichtige Kontakte:
Wenn du selbst betroffen bist oder dir Sorgen um ein Kind oder Jugendlichen machst, hier findest du Hilfe:
Bei akuter Gefahr: 112 wählen.
0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
oder 0800 111 0 116 Online-Chat: www.telefonseelsorge.de
Nummer gegen Kummer: Für Kinder & Jugendliche:
116 111 (Mo–Sa 14–20 Uhr)
Für Eltern: 0800 111 0 550
www.nummergegenkummer.de
Bei anhaltenden suizidalen Gedanken:
Hausärzt*in
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Psychotherapeutische Praxen
Schulsozialarbeit vor Ort
Frühzeitig Hilfe zu holen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung.
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